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Ich bin grade dabei, meinen aus früheren Zeiten stammenden Aktienverlustverrechnungstopf bei der ING abzubauen.

Leider gelingt mir das mehr schlecht als recht, aber das ist ein anderes Thema.

Nach allem, was ich weiß, sollte es eigentlich egal sein, in welcher Reihenfolge ich Positionen mit Verlust und mit Gewinn verkaufe, aber ich habe das Gefühl, dass die ING da etwas eigenwillig vorgeht.

Ich spinne hier eine vereinfachte Situation:

  1. Anfangssituation: AVT vorhanden, sagen wir bei 100 €. Desweiteren einige Positionen , teilweise mit Verlust, teilweise mit Gewinn.
  2. Erster (evtl. unpraktischer) Schritt: Position mit 110 € Gewinn verkauft.
  3. Zweiter Schritt: Position mit 30 € Verlust verkauft.

Erwartetes Ergebnis:

  • Bei 1. wird der AVT auf 0 gesetzt, die restlichen 10 € des Gewinns werden mit dem Freistellungsauftrag verrechnet.
  • Bei 2. wird die Verrechnung mit dem Freistellungsauftrag rückgängig gemacht, der AVT wird auf 20 gesetzt.

Tatsächliche Beobachtung:

  • Bei 1.: wie oben
  • Bei 2.: Die Verrechnung der 10 € mit dem FSE bleibt bestehen, der AVT wird auf 30 € gesetzt.

Wie handhabt die ING das?

  • Wird die unvollständige Verrechnung unter 2. in den nächsten Tagen vorgenommen?
  • Oder erst zum Jahresende?

Danke!

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u/glglgl-de — 15 days ago