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Sporttourer Dilemma mit dem Service - Gebrauchte V-Strom 650

ch stehe gerade vor der Entscheidung, ob ich meine Suzuki V-Strom 650 DL650, BJ 2020, mit ca. 25.000 km verkaufen oder das große 24.000-km-Service nachholen lassen soll.

Ich habe das Motorrad für 4.650 € gekauft. Es hat frisches Pickerl, eine neue Batterie, Öl und Ölfilter wurden bereits gemacht, und es ist einiges an Zubehör dabei, unter anderem Givi Topcase mit Platte, Hauptständer, Sturzbügel und Handschützer. Reifen sind Bridgestone Battlax A41 aus Ende 2022, Profil ist noch in Ordnung. Es gibt nur einen Schlüssel.

Offen sind bei der Maschine im Grunde die typischen Punkte rund um das 24.000-km-Service. Laut Handbuch gehört bei 24.000 km das Ventilspiel geprüft, Zündkerzen gewechselt, Luftfilter geprüft und die Drosselklappen-Synchronisierung geprüft bzw. eingestellt. Öl und Ölfilter habe ich wie gesagt schon erledigt. Der Motor läuft aktuell normal, startet sauber, keine Warnleuchten, kein auffälliger Verbrauch oder Leistungsverlust.

Zusätzlich gibt es beim Pickerl einen leichten Mangel wegen rissiger Gabelsimmerringe bzw. Staubkappen. Die Gabelholme sind aber trocken, auch nach mehreren Fahrten, Bodenwellen und einem Fahrsicherheitstraining. Kein Ölfilm, keine öligen Bremsscheiben, kein komisches Fahrverhalten. Ein Gabelservice-Angebot aus Ungarn liegt bei ca. 215 €, bestehend aus ca. 45 € für neue Simmerringe bzw. Staubkappen, ca. 40 € Gabelöl und ca. 130 € Arbeitszeit für Aus- und Einbau. In Österreich wurde mir dafür eher Richtung 400 € genannt.

Für das 24.000-km-Service rechne ich grob mit etwa 400 bis 700 €, wenn das Ventilspiel nur geprüft wird und alles passt. Wenn Ventile eingestellt werden müssen, könnte es eher Richtung 700 bis 1.100 € gehen, je nach Werkstatt. In Ungarn vermutlich günstiger, aber trotzdem bleibt es ein größerer Wartungsblock.

Ich könnte das Motorrad vermutlich für etwa 5.300 bis 5400 € verkaufen. Dann wäre ich trotz Batterie, Ölwechsel und Pickerl noch gut ausgestiegen und müsste Gabelservice, Ventilspielkontrolle, Zündkerzen, Luftfilter und Drosselklappen nicht mehr machen lassen. Wenn ich sie behalte, müsste ich aber früher oder später genau diese Punkte erledigen, besonders vor der nächsten Saison.

Meine geplante Restnutzung diese Saison wäre sehr gering, vielleicht höchstens noch ca. 1.000 km. Eventuell noch eine längere Fahrt zu einem Festival, ca. 300 km pro Richtung, bei trockenem Wetter und normaler Straße, danach vermutlich kaum noch Nutzung.

Was würdet ihr machen? Jetzt verkaufen, solange frisches Pickerl und Zubehör den Preis stützen, oder investieren und das große Service plus eventuell Gabelservice machen lassen, obwohl der Marktwert danach wahrscheinlich nicht im gleichen Ausmaß steigt?

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u/magerquarkdiaries — 2 days ago

Kleingarten-Eigengrund in Wien trotz Bausperre gekauft – guter Deal oder zu riskant?

Kurz: Kleingarten Eigengrund rund 200qm für 150.000,- gekauft mit Altbestand und Bausperre drauf, Betriebskosten jährlich etwa 500 euro

Ich habe privat ein Kleingarten auf Eigengrund in Wien, ca. 200 m², Kaufpreis rund 150.000 gekauft.

Auf dem Grundstück steht ein älteres Kleingartenhaus mit ca. 40 m². Für den Altbestand konnte keine klassische Baubewilligung mehr vorgelegt werden. Es gibt aber laut aktuellem Stand auch keinen Abbruchauftrag oder laufendes baurechtliches Verfahren.

Der größere Haken: Für das Gebiet besteht schon seit vielen Jahren eine Bausperre nach § 8 BO Wien. Laut Auskunft der Stadt kann trotzdem über ein individuelles Bauansuchen eine Bewilligung möglich sein, es besteht aber kein Rechtsanspruch darauf. In der Anlage wurden offenbar auch nach Beginn der Bausperre noch neue Häuser errichtet.

Ich habe deshalb den Neubau nicht als garantiert eingepreist, sondern sehe ihn eher als langfristige Option. Der Kaufpreis wurde wegen dieser Unsicherheiten auch noch nachverhandelt.

Positiv für mich:

  • Eigengrund in Wien
  • relativ niedriger Kaufpreis
  • geringe laufende Kosten
  • Garten sofort nutzbar
  • langfristige Neubauoption zumindest nicht ausgeschlossen

Negativ:

  • Bausperre
  • rechtlich nicht sauber dokumentierter Altbestand
  • Finanzierung/Wiederverkauf vermutlich schwieriger als bei normalem EKLW-Grund
  • Neubau eventuell erst nach Ausnahmegenehmigung möglich

Wie würdet ihr so einen Kauf einschätzen? Ist der Preisabschlag das Risiko wert oder wäre euch die fehlende Planungssicherheit zu groß? Danke

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u/magerquarkdiaries — 2 days ago