30, Verwaltungsfachangestellter und möchte langfristig in die IT – welcher Weg macht Sinn?
Moin zusammen 🙂
Ich stehe gerade etwas vor einer beruflichen Richtungsentscheidung und würde gerne mal die Meinung von Leuten aus der IT hören.
Ich bin 30 Jahre alt, habe eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten gemacht und arbeite seit etwas über drei Jahren bei einer Kommune. Grundsätzlich macht mir mein Beruf Spaß, aber durch verschiedene Tätigkeiten und Projekte bin ich immer wieder mit IT und Digitalisierung in Berührung gekommen und habe dabei gemerkt, dass mich das Thema ziemlich reizt.
Eine komplette zweite Ausbildung zum Fachinformatiker würde für mich aktuell eher nicht infrage kommen. Noch einmal mehrere Jahre in eine Ausbildung zu investieren, erscheint mir zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht als der sinnvollste Weg
Deshalb denke ich aktuell über ein berufsbegleitendes Fernstudium nach. Ich schwanke momentan vor allem zwischen Verwaltungsinformatik und Wirtschaftsinformatik.
Inhaltlich interessieren mich vor allem Digitalisierung, Fachverfahrens- bzw. Anwendungsbetreuung, IT-Projekte und Prozessoptimierung. Verwaltungsinformatik würde natürlich sehr gut zu meinem bisherigen Werdegang und dem öffentlichen Dienst passen. Gleichzeitig fände ich es interessant, mit einem solchen Abschluss auch langfristig außerhalb der Verwaltung etwas anfangen zu können, falls sich meine berufliche Situation irgendwann verändert.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
Lohnt es sich mit 30 ein Verwaltungsinformatik- oder Wirtschaftsinformatikstudium berufsbegleitend anzufangen? Oder wäre eine Fachinformatiker Ausbildung sinnvoller?
Besonders interessant wären für mich natürlich Erfahrungen von Leuten, die selbst einen ähnlichen Weg gegangen sind oder als Quereinsteiger in die IT gekommen sind.
Danke schon mal an alle, die sich die Zeit nehmen zu antworten!