

Ich habe erst viele Jahre später verstanden, was für einen besonderen Menschen ich (49) damals verloren habe
Wir schreiben das Jahr 2000. Juni. Die zwei Türme in New York standen noch über ein Jahr, und Peter Jacksons Ringe-Film würde erst 2001 die Kinos sprengen.
Es war der Monat, in dem ich mich zu einer absolut verzweifelten Aktion hinreißen ließ: Ich hatte eine Kontaktanzeige über den Sat.1-Videotext (Video-Was???, wovon redet der alte Sack? Zeit fürs Bettchen, Oppa) veröffentlicht: Er (21) sucht sie... und so weiter. Es war mir immer total peinlich. Im Freundeskreis und unter Kollegen erzählte ich deshalb, wir hätten uns in einem Internet-Chatroom kennengelernt. Das war für die meisten Leute damals im finsteren Mittelalter etwas sehr mysteriöses, aber zumindest nicht peinlich. Kontaktanzeigen waren damals etwas für sehr alte Leute oder für jene Gestalten, bei denen man annahm, sie galten optisch eher als hartes Schicksal. So wie die Olle am Ende des Films The Substance.
So dystopischen Scheiß wie Tinder gab es damals nicht. Und das war gut so. Wer sich übers Netz traf, bewegte sich irgendwo zwischen digitalem Pionier und sozialem Härtefall. Dieses Internet war im Jahr 2000 tatsächlich Neuland.
Ich war also 21, geistig eher 12, machte eine stinknormale Ausbildung, auf die ich Null Bock hatte, schaute morgens in den Spiegel und sah jemanden, dessen Gehirn zu 80 Prozent aus diffusen Ängsten, Elternhaus-Schulden und komplett ungelöstem Zwangsstörungs-Müll bestand. Klar, ich hatte auch gute Seiten, lange Haare, Metal-Klamotten, ne billige E-Gitarre und viele größenwahnsinnige Pläne.
Sie, nennen wir sie Sarah (Name von der Redaktion geändert) war 19 und mitten im Medizinstudium, das sie mit einer Disziplin, die junge Männer fast nie haben, zu einer erfolgreichen Ärztin machen sollte.
Sarah war dieser Typ Frau, den man seltener trifft, als rosa Einhörner im Wald: Intelligent, unfassbar gut aussehend und von einer natürlichen, zugewandten Art, die Captain Vollidiot mit 21 absolut nicht zu schätzen wusste, weil er den Schuss schlicht noch nicht gehört hat (viele Jahre danach durfte ich mir denselben allerdings in steter Regelmäßigkeit anhören... und es tat weh. Sehr weh)
Und dazu – das war der Jackpot und das Verhängnis zugleich – hatten wir beide dieses hemmungslose, permanent brennende Bedürfnis nach Sex. Wir sind übereinander hergefallen wie die Karnickel. Morgens, mittags, nachts, zwischen den Laken, auf dem Teppich (war richtig gut!), völlig egal. Sie betrachtete Sex mit dieser naiven Art einer sehr jungen Medizinstudentin. Als sexuell ausgehungerter Typ, der gerade seine erste, echte Beziehung erleben durfte, war das der Himmel auf Erden. Jackpot! Ich meine, wir konnten nie einen Film zu Ende schauen. Sie konnte nie ihre Hände bei sich behalten... aber hey... nicht, dass ich damit ein Problem gehabt hätte...
Aber das Ganze lief als 500-Kilometer-Fernbeziehung.
500 Kilometer Autobahn, Bundesstraßen und ganz viel Ungeduld dazwischen. Und natürlich war absolut niemand von uns beiden bereit, auch nur einen Zentimeter von seinem vertrauten Umfeld abzurücken. Zu stur. Zu dickköpfig. Zu sehr mit dem eigenen, winzigen Kosmos beschäftigt.
Zumindest war das bei mir so. Und das ist auch bis heute so. Ich kann und will meine süddeutsche, idyllische Heimat nicht verlassen. Alleine beim Gedanken daran tut sich eine Mischung aus Panikattacke und schwarzem Loch im hohlen Schädel auf.
Bis heute geht mir das nicht in die weiche Birne: Sie betreibt ihre Arztpraxis heute in irgendeiner ostdeutschen Kleinstadt am Arsch der Welt. Wie kann man da freiwillig hinziehen??? Und nicht im langweiligen, klischeehaften, Reddit-Sinne von wegen "Dunkeldeutschland" und irgendwas mit Politik (die mich mal kreuzweise kann!) - nein, im Sinne von: Da ist ja mal toter als tot.
Sie könnte als Ärztin in Bayern leben! Oder Norwegen! Oder Neuseeland!!!11 Hauptsache Berge, grüne Wiesen, Seen zum drin schwimmen. Da, wo normale Menschen Urlaub machen. Was zur Hölle gibt es denn bitte in dieser ostdeutschen Pampa für eine Perspektive? Ich finde da keinen verdammten Badesee auf Google-Maps. Und Street View von dem Kaff ist zum abgewöhnen. Ich. Verstehe. Es. Nicht.
Aber damals war mein Horizont ohnehin auf die Länge eines Kassenbons reduziert. Also ein kurzer Kassenbon. Nicht die 12-Kilometer Papierstreifen, die man manchmal in die Fresse geballert bekommt und die man 25 mal falten muss, um sie in den Steuererklärungsordner reinzutun. Alter Verwalter.
Ich war ein wandelndes Trümmerfeld. Zwangsgedanken. Kindheitstraumata, die ich damals nicht mal benennen konnte. Ich wusste nur: Da drinnen stimmt irgendetwas absolut nicht. Und was macht ein 21-jähriger Vollidiot, wenn er mit sich selbst nicht klarkommt?
Richtig. Er fängt an, das Einzige zu zerlegen, das gut in seinem Leben ist.
Und dann, an einem Freitag dem 13. im Jahr 2001 kam dieser schmerzhafte, stümperhafte Schlussstrich, den ich damals gezogen habe: Mitten in diesem Fernbeziehungs-Wahnsinn bin ich zu ihr gefahren, um mit dieser ganzen angestauten, ungelösten Panik im Bauch von jetzt auf gleich alles zu beenden. Komplett harten Schnitt. Ich habe ihr unzählige Male wehgetan, nur um danach selbst in meinem eigenen, kläglichen Elend zusammenzubrechen, weil ich gemerkt habe, dass ich gerade das Einzige weggeworfen hatte, das mich auch nur ansatzweise getragen hat. Ich habe noch nie in meinem Leben so geheult wie damals. Es war geradezu unwirklich, wie ich stundenlang Rotz und Wasser geheult habe, während sie neben mir im Bett lag. Es war, als hätte ein etwas intelligenterer Teil von mir damals schon kapiert: DAS war echt. DAS war gut. Und DUUUU hast es gerade in Tausend Einzelteile geschlagen. Kaputt. Aus. Ende Gelände.
Ich musste das einfach mal loswerden, weil ich mich nach all den Jahren mindestens 5 Minuten täglich immer noch frage, wie dämlich man mit 21 eigentlich sein kann und wie viel man im Leben kaputtmacht, nur weil man selbst noch eine wandelnde Baustelle ist.
Es hat nie sollen sein! Das ist die andere Wahrheit. Ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit ihr in diesem Ostdeutschen Kaff zu wohnen. Selbst dann nicht, wenn ich nicht mal arbeiten müsste, als Penner und Arztfrau oder so. Ich würde locker den Hausmann spielen. Aber doch nicht in der Ecke dieses Planeten!
Habt ihr auch so eine Person aus der Vergangenheit, bei der ihr im Nachhinein kapiert habt, dass ihr damals das eigentliche Problem wart – oder bin ich der Einzige, der so einen massiven Dachschaden hatte?
TL;DR: Hab 2000 über den Sat.1-Videotext meine absolute Traumfrau (Medizinstudentin, 500 km Entfernung) kennengelernt, war damals ein emotional überforderter Vollidiot mit Bindungsangst und Zwangsgedanken, habe alles durch ständiges Meckern, dumme Aktionen und einen schmerzhaften Schlussstrich kaputtgemacht, sie später in meiner Verzweiflung angerufen und jahrelang in jeder Frau nach ihr gesucht. Inzwischen seit 15 Jahren glücklich verheiratet, aber die Lektion bleibt: Manchmal verliert man den perfekten Menschen nur, weil man selbst noch viel zu unreif ist, um ihn zu halten.
Correct me, if I'm wrong
So, most people sleepwalk through life on auto-pilot. Been there, done that.
So many people are cynical and frustrated and ridiculously negative. And, that's not even magic or esoteric or whatever: OF COURSE that's what they get... 24/7/365.
So, the moment you start THINKING and TALKING in a more positive, affirming way, they would call you crazy or naive or whatever.
So, billions of people create this so called reality with their endless, daily thoughts.
And the thoughs are: Negative, cynical, unhappy, self-harming... self-sabotaing. I'm sure, we've all been there.
And then take guys like Arnold Schwarzenegger: So many times, I watched interviews and documentaries about the guy... as have millions of other guys.
Once, on a bodybuilding forum decades ago, someone laughed at me when I just repeated, what Arnie always said: He really and truly BELIEVED that he will reach this and that goal (bodybuilding champion, hollywood star and then politician).
Those guys, only focused on pumping iron and eating lots of protein did not see the one thing that was right in front of them. The TINY difference between them and Arnold... who always had this, obvously innate, realization of the law of assumption even if he never heard of it.
Now, funny enough, I manifested lots of things in my life... only to go back to self-sabotage mode over and over and over again.
In the end, it's more of a feeling than thoughts, right?
Because we are emotional beings who rationalize everything afterwards.
"Oh, I want to eat that cake" - BECAUSE I feel bad and sad today and that chocolate cake will cheer me up."
"Oh, I NEEEEED that red sportscar, because I feel small and unworthy as a man and if I get that sportscar, I will feel better and more manly and successfull and yadda yadda" - but funny enough towards friends and colleagues the guy would tell them about fuel efficiency or getting faster to work or whatever.
Either way... we manifest everything all the time but the second it's about "unbelievable" things we get defensive and negative.... until one day we don't...
Das 25-Stunden-Teilzeit-Paradoxon: Warum man in sozialen Berufen trotz reduzierter Stunden immer Vollzeit (plus Überstunden) brennt
Hey r/erzieher,
nachdem ich mir vorhin schon wegen einer anderen Geschichte den Frust von der Seele geschrieben habe, muss ich hier direkt noch ein Thema droppen, das mich (und vermutlich viele von euch mit Teilzeitvertrag) absolut wahnsinnig macht.
Es geht um die Illusion von Teilzeit in unserem System.
Die Realität auf dem Papier vs. Realität im Dienstplan
Ich habe einen 25-Stunden-Vertrag. Klingt nach einem Modell, bei dem man noch Luft zum Atmen, für Freizeit oder andere Projekte hat.
Aber schaut man sich an, wie unsere Dienstpläne gestrickt sind, ist das Ganze mathematisch und strukturell schlicht auf Vollzeitkräfte ausgelegt – wir Teilzeitler dürfen den ganzen Rattenschwanz aber gefälligst trotzdem mitschleppen. Ein paar Klassiker, die ihr sicher alle kennt:
- Die brutalen Schichtblöcke: Wenn ich eine Nachtbereitschaft mache (z. B. von Freitag 18:45 Uhr bis Samstag 12:00 Uhr), hänge ich so lange im System fest, dass am Ende direkt mal stramme 11 Arbeitsstunden für einen einzigen Block auf der Uhr stehen. Damit ist fast die Hälfte meiner Wochenarbeitszeit mit einer Schicht weg.
- Geteilte Dienste als Lebenszeit-Fresser: Montag ist Team-Tag. Also wird die Schicht fröhlich so gelegt, dass ich um 11:00 Uhr auf der Matte stehe, bis 22:00 Uhr abends arbeite – mit einer „netten“ Pause von 13:00 bis 17:00 Uhr mitten am Tag.
- Das Pseudo-Frei in der Pause: Was ist das bitte für eine Pause? Zu Hause bin ich in den vier Stunden natürlich nicht, also sitze ich irgendwo fest, bin weder im Feierabend noch wirklich an der Arbeit, sondern warte nur darauf, dass der zweite Teil der Schicht losgeht. Der komplette Tag ist gelaufen, obwohl man „nur“ seine Stunden macht.
Das Ergebnis: Das automatische Überstunden-Abo
Durch diesen Rattenschwanz an Teams, Vor- und Nachbereitungen, Kolloquien und Meetings, die stoisch von allen im gleichen Maße erwartet werden, ist es fast unmöglich, im Rahmen der Stunden zu bleiben. Man wird systematisch in die Überstunden hineingezwungen, weil die Einrichtung strukturell gar nicht für echte Teilzeit ausgelegt ist.
Und wenn man dann, wie ich heute (im offiziellen Urlaub!), mal dankend ablehnt, für ein wöchentliches Zwei-Stunden-Meeting reinzukommen, gucken alle blöd, weil man ja gefälligst „flexibel“ zu sein hat.
Wie ist das bei euch? Habt ihr auch das Gefühl, dass ein Teilzeitvertrag in der Erziehung oft nur ein Etikett ist und man in der Praxis wie eine Vollkraft verheizt wird, nur mit weniger Gehalt und einem dauerhaften Überstundenberg?
Erzählt mal, wie ihr das handhabt – gibt es bei euch Teams, die das fair lösen, oder ist das überall der gleiche Kampf gegen Windmühlen?
Der ewige Teufelskreis: Wenn Flexibilität zur Einbahnstraße wird (Frust von der Seele reden / Diskussionsanstoß)
Hey zusammen,
ich muss mir hier gerade mal was von der Seele reden, weil mich die Situation im Team mal wieder komplett triggert – und ich bin sicher, einige von euch kennen das in und auswendig.
Die Ausgangslage: Teilzeitkraft (25Stunden), dazu über 80 Überstunden auf dem Konto (bei einer 25-Stunden-Woche sind das mal eben drei volle Arbeitswochen). Von der Leitung heißt es seit Wochen: „Du musst jetzt mal dringend deine Stunden abbauen!“
Die Realität: Heute habe ich offiziell Urlaub. Morgens um kurz nach 8 Uhr kommt die Nachricht: „Wir hätten heute anfangs auch Team gemacht, das wäre schon gut dabei zu sein – komm doch für zwei Stunden rein.“ Als ich dankend ablehne, weil – surprise – Urlaub ist und ich auch nicht für ein paar Stunden 30 km Benzin verfahren will, um mir am Ende dafür künstlich noch mehr Stunden auf ein ohnehin explodiertes Konto zu schreiben, fällt aus allen Wolken. Tenor: „Hallo? Du baust diese Woche doch eh Stunden ab, ich komm dir doch sonst so oft entgegen!“
Was mich daran so massiv aufregt (und wo ich euer Feedback hören will):
- Die Selbstverständlichkeit: Ich bin seit 6 Jahren gefühlt immer derjenige, der einspringt, wenn’s brennt. Während andere Kollegen bei jeder Kleinigkeit sofort blockieren („Geht nicht, Termin“) oder dir das Arbeitsrecht um die Ohren hauen, wird meine Flexibilität als Standard vorausgesetzt. Sobald man einmal nein sagt, ist Holland in Not.
- Die interne Planlosigkeit: Auf der einen Seite drängt die Leitung darauf, dass man bloß Stunden abbaut, auf der anderen Seite wird man für wöchentliches Standard-Team oder irgendwelche Supervisionen, wo eh nie was bei rauskommt, in den Urlaub zitiert. Wie soll man denn Stunden abbauen, wenn jede Woche neue Termine reingedrückt werden, an denen man gefälligst anwesend zu sein hat?
- Die Bringschuld bei der Freizeit: Man muss sich fast rechtfertigen, wenn man schlicht und ergreifend seine gesetzliche Erholungszeit in Anspruch nehmen will.
Habt ihr in euren Teams auch diese extremen Diskrepanzen zwischen „Wir müssen dringend Überstunden abbauen!“ und „Aber für diesen absolut unwichtigen Termin musst du natürlich trotzdem verfügbar sein“? Wie geht ihr damit um, ohne dass man direkt als der „Unkollegiale“ abgestempelt wird?
Euch allen einen hoffentlich entspannteren Start in die Woche (und Grüße an alle, die gerade auch gegen Windmühlen kämpfen)!
The crappy feeling of "this might be not as good as I hoped"
Currently in the middle of a long and tedious indie-production. I have professional actors, really great people and some even have become friends. But... damn... I fear, some don't work that well for the characters. But we spent too much money already and I cannot fire and recast like some multi million Hollywood-blockbuster would do to save it all.
Every time I watch dailies I do the math on whether it's a directing problem or a casting problem, because only one of those is still fixable. Some of it is on me, I know how to coax a better take out of someone, and that works more than it doesn't. The scenes where it doesn't are the ones that scare me, because I start wondering if the role was miscast from the first table read and nobody said it out loud.
The friendship part makes it heavier. These aren't actors I barely know, we've had dinners, one of them hauled gear on a weekend they weren't even called for. Every note comes with extra weight now. And recasting is basically off the table anyway, not out of stubbornness, just logistics: new costume fittings, continuity headaches with footage already in the can, reshoots I can't afford, and a conversation that would damage a friendship for a fix that isn't even guaranteed to be better.
So instead I'm building around what each actor actually gives me instead of what's on the page. A few specifics, no names, obviously:
One actress is a good friend, solid performer, but not quite the type this specific role calls for, the genre has a pretty narrow visual shorthand and a bigger production would've cast younger. There's also one close-up where the angle just isn't kind to her, reads slightly unflattering in a way that has nothing to do with how she actually looks. A real budget would've caught that with better lighting or a raised lens before anyone said a word. I'm adjusting blocking, leaning on two-shots, reworking that angle where I can.
One actor looks exactly like the genre wants, perfect physicality, easy yes on paper. But he's not trained, and my gut says audiences won't warm to him on screen even though nothing he does is technically wrong. He's missing that invisible thing trained actors have, knowing what to do with stillness and reaction shots. Not something three weekends of shooting can build. I'm shooting him wider, leaning on physicality over close-ups, giving scene partners more of the reactive weight.
On the flip side, my two antagonists are genuinely the strongest performers in the whole cast, miles more talented than most of the rest, and it shows every time they're on screen. Which honestly makes the gaps elsewhere more visible by comparison.
Conclusion I keep landing on: the real fix probably isn't in the edit bay, it's tonal. If I keep treating this as dead-serious genre filmmaking, it collapses into exactly what makes low-budget genre stuff unwatchable, earnest and inert, the bad-YouTube-fan-film problem. So I think I need to lean lighter and more self-aware across the board. A film that knows it's a little scrappy and winks at that reads as charming. A film that doesn't know it, and asks to be taken totally seriously anyway, is where it goes wrong. Everything else I've been doing was damage control. This might be the actual solve.
Anyone else navigate this, telling "needs another take" apart from "this just isn't working" when it's someone you'd genuinely miss having a beer with either way.
Has anyone else experienced an intense connection on the phone/online that completely vanished in person?
Over 20 years ago, I was in a long-distance relationship with a woman. During our very first phone calls, we both suddenly realized over the line that we could somehow "feel" each other. So we just stayed on the phone in silence for hours, soaking in this incredible feeling of bliss. Ironically, once we actually met in person, none of that was there and the relationship completely fell apart. We weren't a match at all. Has anyone else ever experienced something similar?
We just fired our director who turned out to be a massive fraud with a Napoleon complex - a cautionary tale
Hey everyone,
I need to vent and also share a massive cautionary tale from an indie project we are currently producing. We just had to pull the plug and fire our director after the first major shooting weekend, and the story behind it is pure madness.
We had worked with this guy on a handfull small short films over the last few years. He was always a totally nice guy, but we only knew him as an actor in those projects. When we started this bigger project, we decided to give him a shot at directing. That was our biggest mistake. The moment he stepped into the director role, his entire personality flipped.
He developed a massive Napoleon complex and turned into a toxic dictator on set. He tried to micromanage every single camera movement, yelled at the crew, and even threatened a background actor. In the weeks leading up to the shoot, whenever I tried to contribute something positive like a helpful filmmaking video, he sent back super aggressive voice messages because his ego could not handle it. If I called him out on his tone, he would send a frantic text saying sorry, only to fall back into the exact same behavior a day later.
The worst part is the delusion. While my co-producer and I spent ten hours straight working on shot lists, storyboards, and preproduction, this guy would just text us random, superficial ideas from his couch. He constantly bragged about working on a major network TV show as if he were a key creative mind. The reality is that he is in his mid fifties, struggling for acting roles, and his actual job on that TV show is driving the van that transport the real actors to the set. He was using our indie project to project his lifetime of frustration and play the big shot director at the expense of our crew.
The absolute breaking point happened on set when he tried his tough guy act on the wrong person. He started power tripping and threatening a background actor, but instead of taking it, the background actor, a guy twice his size, snapped and absolutely screamed him down in front of everyone. Our tough director completely crumbled, lost it, and actually started crying right there on set.
We finally drew the line because the crew was on the verge of walking out anyway after that embarrassment. We fired him, took over directorial duties ourselves, and saved the shoot. When we sent him the official termination text listing all his unprofessional behavior, his ego was so shattered that he could only reply with a single thumbs up emoji.
I guess the lesson learned is that just because someone is a nice actor on a micro budget short, it does not mean they can handle the pressure of directing a real set. Check who you hire, trust your gut early on, and never let a frustrated fraud hijack your passion project.