
r/DDR

Frage zur Sprache und dialekt-hegemonie
In meiner Wahrnehmung, wenn ich an die DDR denke, höre ich in meinem Kopf vor allem sächsischen Dialekt. Das hat sicherlich einerseits mit Walter Ulbricht zu tun, anderer Seite damit das vermutlich mal der Anteil der Sächsisch-Sprecher sehr viel größer in der DDR als in gesamt Deutschland.
Dann Frage ich mich, ob das auch was mit der Geschichtspolitik der DDR zu tun hat, da für die DDR das Sächsische deutlich weniger belastet war als das mit dem Preussentum verbundene Berlin-Brandenburgische.
Ist etwas an meiner Prämisse etwas dran, dass Sächsisch in der DDR dominant war? Oder unterliegt meiner Wahrnehmung einfach einem confirmation bias?
Und wenn das stimmt, gab es auch so etwas wie eine kulturelle sächsische Hegemonie in der DDR?
Ich bin selbst Wessi, bin mit einer Sächsin verheiratet, habe Geschichte studiert, und auch immer ein Grosses Interesse an der DDR gehabt.
Ein Witz zu Ehren dieses Tages
Warum gab es zu DDR-Zeiten eigentlich keine Banküberfälle?
Weil man 15 Jahre auf das Fluchtauto warten musste. :-) :-) :-)
Ein Hoch auf die Einheit, Einigkeit, Recht und Freiheit
Nicht alles war schlecht, die Getränkefirma war und ist zum Beispiel besser!
Was lehrt uns die Erfahrung der DDR?
Das soll jetzt keine Grundsatzdebatte darüber werden, ob die DDR links bzw. sozialistisch war oder nicht.
Dass der Sozialismus in all seinen Formen nicht funktioniere, ist keine solche Lehre, da schon Marx und Engels warnten, dass eine Revolution in mehreren der wirtschaftlich fortgeschrittensten Länder parallel passieren muss. Es waren aber immer sehr arme bzw. rückständige Länder wie das Russland der Zarenzeit (zudem direkt nach dem 1. Weltkrieg) oder eben Ostdeutschland direkt nach dem 2. Weltkrieg. Das führte, wie die beiden schon richtig erkannten, zu Problemen mit dem kapitalistischen Ausland, daher Repression, teilweise auch militärische Angriffe und dadurch Armut und Autoritarismus. Ähnliches beobachten wir heute in Rojava, abgesehen vom Autoritarismus.
Welche Lehren müssen wir für postkapitalistische Ambitionen dennoch aus der Geschichte der DDR ziehen?
7. Oktober 1949 – Die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik
Teil 1: Die Vorgeschichte 1945 – 1949
Von Christian Peterka, Musiker und Aktivist der Partei der Arbeit Österreichs, PdA.
Am 8. Mai 1945 kapitulierten die Hitlerfaschisten bedingungslos vor den alliierten Streitkräften der Sowjetunion, der USA, Großbritanniens und Frankreichs. Die Hauptlast des Krieges, sowohl die Opfer unter den Soldaten als auch die Zivilbevölkerung betreffend, sowie die Vernichtung von großen Teilen ihrer Infrastruktur, hatte die UdSSR zu tragen. Das betraf Gebiete, in denen fast die Hälfte der Sowjetbevölkerung lebte und in denen sich ein ebenso großer Prozentsatz der landwirtschaftlich genutzten Flächen befand sowie ein Drittel der industriellen Produktion stattfand.
Ein Tag in der DDR.....
Ein DDR-Bürger bestellt einen Trabant.
Der Verkäufer sagt: „Gut, in genau zehn Jahren können Sie ihn abholen.“
Der Käufer fragt: „Vormittags oder nachmittags?
Ich erwarte nämlich an dem Tag den Klempner.“