r/MentaleGesundheit

Schwierige Zeit gerade

Hi Leute ich möchte mich gerne mitteilen.

ich bin W29 und habe momentan eine schwere Phase bzw bräuchte wahrscheinlich einen Psychologen.

Ich hatte vor langer Zeit eine schwierige Beziehung mit VIEL Eifersucht aus der mein Kind ( 2 J.a.) entstand. Leider hab ich mich komplett von meinem sozialen Umfeld distanziert um ihm Alles Recht zu machen, vor allem dann, als ich schwanger war. Nach der Geburt hat uns der Vater alleine zurück gelassen und ist ins Ausland abgehauen.

Zum Glück habe ich hier wenigstens meine Familie ( Eltern, Großeltern), aber ich möchte mich ihnen nicht öffnen um ihnen keine Sorgen zu bereiten.

Nach einer Weile lernte ich einen neuen Mann kennen, mit dem ich bis vor Kurzem zwei Jahre lang eine Beziehung hatte. Wir haben zusammen viel Urlaub gemacht und hatten an sich auch eine gute Zeit, obwohl wir beide unsere Vorgeschichten haben.

Jedoch haben wir uns getrennt, da es kompliziert war. Er wohnt 1,5 h von mir entfernt und hat selbst einen autistischen Sohn. Zunehmend entstanden Situationen, indem mir sein Verhalten klar gezeigt hat wie wenig Respekt er vor mir hatte. Wir waren emotional sehr verschieden gebaut und ich habe zu lange festgehalten, was meinen Selbstwert stark beeinflusst hat.

Die Trennung sitzt trotzdem tief, denn er hat mein Kind Aufwachsen sehen und ich hatte alle Hoffnung, doch noch eine anständige Familie haben zu können.

Es ist ziemlich schwer alles alleine mit sich selbst auszumachen, gerade dann wenn man ständig für ein anderes Wesen verantwortlich ist..

Das aufzuschreiben hat mir geholfen

Vielen Dank für's Lesen <3

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u/Large_Salad5124 — 18 hours ago

Ich habe das Gefühl, dass es mit 30 zu spät ist

Ich hab viele schlimme Dinge in meinem Leben erlebt. Ausgrenzung, Hass, Vernachlässigung, Misshandlung und Mobbing. Als Kind habe ich in meinem eigenen Urin geschlafen weil ich Bettnässer war und sich Niemand um mich gekümmert hat. An manchen Tagen wurde ich mit Klamotten voller Urin in die Schule geschickt. Meine Mutter hat Schizophrenie und mein Vater ist ein ehemaliger Soldat, der Angst und Respekt nicht voneinander unterscheiden kann. Den ersten Suizidversuch meiner Mutter habe ich mit 6 erlebt.

Seitdem ist viel passiert. Kurz bevor ich mir selbst das Leben genommen habe, habe ich mich doch dazu überredet eine Therapie zu machen. Und es hat funktioniert. Ich wurde autonomer. Habe gelernt meine Wäsche selbst zu waschen, mein Zimmer ordentlich zu halten, bin regelmäßig joggen gegangen. Und jetzt da ich Logopäde bin habe ich mit viel Mühe (Und zwei weiteren psychotherapeutischen Behandlungen) eine eigene Wohnung und Geld auf dem Konto.

Aber irgendwie fühlt es sich jetzt so an als wäre ich auf meinem Langen Weg nach oben an einer Wand angekommen. Ich arbeite Tag für Tag, komme dann nach Hause und spiele meist Videospiele oder schaue mir Filme an. Richtige Freunde mit denen ich was unternehmen kann habe ich nicht und den Gedanken an eine romantische Beziehung habe ich längst abgeschrieben.

Ich bin einsam und habe das Gefühl, dass ich all diese Dinge wie "Die erste richtige Freundin haben", "Das erste Mal Sex haben", "Echte Freunde finden" und und und... inzwischen nicht mehr für mich drin sind. Als wäre das nur für Jugendliche bestimmt.

Innerlich weiß ich eigentlich, dass das Unsinn ist. Man ist nie zu alt für etwas. Dennoch fällt es mir wahnsinnig schwer aus meinem Loch rauszukommen. Ehrlich gesagt wüsste ich nicht einmal wie.

Habt ihr einen Ratschlag für mich?

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u/Nearby_Support_3233 — 24 hours ago
▲ 11 r/MentaleGesundheit+1 crossposts

Shut down in der Therapie?

Hey Leute! Ich brauch mal eure Erfahrungen und Impulse.
Ich war mein Leben lang immer wieder schon in Therapie, mir sind das Setting und Selbstreflexion also nicht fremd.
Früher hab ich in Sitzungen immer geredet und geredet und konnte die nächste Sitzung kaum abwarten. Seit einigen Jahren geht’s mir mental wieder ziemlich schlecht und ich möchte, dass sich das ändert und bin einerseits motiviert, mir Hilfe zu suchen. Wenn ich dann aber da (beim Therapeuten/Arzt/etc) bin, will mein Mund kein Wort mehr sprechen und mein Körper nur in sich zusammenfallen und meine Augen ins Leere starren.
Reden fühlt sich momentan einfach überhaupt nicht hilfreich an, zumindest nicht mit den Menschen, bei denen ich mir zuletzt Hilfe gesucht hab. Ich bin nicht sicher, wie viel das mit ihnen und deren Methoden zu tun hat, oder ob ich einfach generell gerade so in einen shut down komme aus anderen Gründen. Das passiert aber nur in Therapie (klassische Gesprächstherapie ist das). Zwischen den Sitzungen hab ich dann wieder dringend das Bedürfnis, Dinge zu besprechen 😄
Wenn ich mich dazu zwinge, zu sprechen, ändert das nichts.
Wenn ich drüber nachdenke, was los ist und was ich brauche, werd ich so gestresst, dass ich das Gefühl hab, meinen Verstand zu verlieren, weil ich so unsicher werde und mich in dem Chaos verliere. Kein Schritt fühlt sich richtig an.

Könnte hier jetzt einen Roman schreiben und meine Situation genauer beschreiben, aber das sprengt den Rahmen.
Vielleicht kommt das ja jemanden bekannt vor und will erzählen oder hat Gedanken.
Ich danke euch 🙂

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u/EntrepreneurSalty334 — 9 days ago

10.3.2026, 22:15 Uhr

(Einfach mal was schreiben)

Meine Mutter fragt, ob ich zum Essen komme. “Heute nicht”, schreibe ich, “der Hund muss noch raus”. Ich bin zu traurig heute. Habe keine Kraft, so zu tun, als wäre ich glücklich. Möchte mir selbst leid tun. 

Ich schalte eine Serie ein. Auf dem Bildschirm ist ein glückliches Paar zu sehen, der Abend vor der Hochzeit. Ich schalte wieder aus und gieße Wein ein. 

Wann schläft mein Körper endlich ein? Morgen früh werde ich wieder denken: “ich kann nicht mehr”. Dann werde ich aufstehen, mir ein Lächeln ins Gesicht krampfen und zur Arbeit gehen.

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u/Ein_Vino_am_Abend — 9 days ago