Shut down in der Therapie?
Hey Leute! Ich brauch mal eure Erfahrungen und Impulse.
Ich war mein Leben lang immer wieder schon in Therapie, mir sind das Setting und Selbstreflexion also nicht fremd.
Früher hab ich in Sitzungen immer geredet und geredet und konnte die nächste Sitzung kaum abwarten. Seit einigen Jahren geht’s mir mental wieder ziemlich schlecht und ich möchte, dass sich das ändert und bin einerseits motiviert, mir Hilfe zu suchen. Wenn ich dann aber da (beim Therapeuten/Arzt/etc) bin, will mein Mund kein Wort mehr sprechen und mein Körper nur in sich zusammenfallen und meine Augen ins Leere starren.
Reden fühlt sich momentan einfach überhaupt nicht hilfreich an, zumindest nicht mit den Menschen, bei denen ich mir zuletzt Hilfe gesucht hab. Ich bin nicht sicher, wie viel das mit ihnen und deren Methoden zu tun hat, oder ob ich einfach generell gerade so in einen shut down komme aus anderen Gründen. Das passiert aber nur in Therapie (klassische Gesprächstherapie ist das). Zwischen den Sitzungen hab ich dann wieder dringend das Bedürfnis, Dinge zu besprechen 😄
Wenn ich mich dazu zwinge, zu sprechen, ändert das nichts.
Wenn ich drüber nachdenke, was los ist und was ich brauche, werd ich so gestresst, dass ich das Gefühl hab, meinen Verstand zu verlieren, weil ich so unsicher werde und mich in dem Chaos verliere. Kein Schritt fühlt sich richtig an.
Könnte hier jetzt einen Roman schreiben und meine Situation genauer beschreiben, aber das sprengt den Rahmen.
Vielleicht kommt das ja jemanden bekannt vor und will erzählen oder hat Gedanken.
Ich danke euch 🙂