
Apple leakt aus Versehen selbst, wie AirPods mit Kameras funktionieren sollen, und die Idee spaltet die Apple-Fans
AirPods mit Kameras klangen lange nach einem wilden Gerücht. Jetzt hat Apple selbst gezeigt, wie sie gedacht sind. Ausgerechnet in der eigenen Software.
Im Release Candidate von macOS 26.7 steckt ein Demo-Video, das eigentlich niemand sehen sollte. Es zeigt einen Mann mit AirPods, der ein Buch hochhält, damit die visuelle Intelligenz es erkennt.
Eine Siri-Stimme erklärt dazu, dass eure Umgebung mit visueller Intelligenz speicherbar wird. Seht ihr etwas, das euch gefällt, könnt ihr Siri bitten, es für später zu sichern.
Die Kameras stecken laut Codenamen B790 in Ohrhörern, die fast wie die heutigen AirPods Pro aussehen. Nur die Stiele sollen etwas dicker sein.
Im Code gibt es sogar einen Warnhinweis, falls Haare das Sichtfeld der Kamera blockieren.
Für viele klingt das nach dem nächsten logischen Schritt. Die Ohrhörer sehen, was ihr seht, und Siri beantwortet Fragen zu eurer Umgebung.
Andere reagieren deutlich zurückhaltender. Eine Kamera direkt am Kopf, die theoretisch jederzeit schauen kann, wirft eben auch Fragen zum Datenschutz auf.
Bloomberg-Reporter Mark Gurman hatte bereits berichtet, dass Apple solche AirPods schon dieses Jahr bringen könnte. Dass die Demo nun in einer fast fertigen macOS-Version auftaucht, spricht für eine Vorstellung beim iPhone-Event im September.
Würdet ihr euch Ohrhörer mit eingebauter Kamera ins Ohr setzen, oder ist euch das zu viel Technik am Kopf?
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