Wir haben unsere Dispositionssoftware per MCP für LLMs zugänglich gemacht: sinnvoll oder Spielerei?
Wir entwickeln bei vensas gerade Visposition, eine Software für Disposition und Bestellplanung.
Die Anwendung verbindet sich mit bestehenden ERP-Systemen, löst Stücklisten auf, berechnet Bedarfe und Bestellvorschläge und bildet den Freigabeprozess ab.
Technisch läuft das Ganze u. a. mit React/TypeScript, ASP.NET Core/.NET Aspire und PostgreSQL.
Ein Thema, mit dem wir uns zuletzt beschäftigt haben: Wie bekommt man LLMs sinnvoll an solche Unternehmensdaten?
Dafür haben wir einen eigenen MCP-Server für Visposition gebaut. Darüber kann ein Assistent auf die Dispositionsdaten zugreifen und beispielsweise Fragen zu Beständen, Bedarfen und Bestellvorschlägen beantworten.
Uns war dabei wichtig, dass das LLM nicht selbst zur Blackbox wird, die irgendwelche Bestellungen „entscheidet“. Die eigentliche Dispositionslogik bleibt deterministisch und nachvollziehbar: MCP stellt die Daten und Funktionen für den Assistenten bereit.
Mich würde interessieren, wie ihr das seht:
Wo ergibt MCP bei klassischer Business-/ERP-Software für euch tatsächlich Sinn und wo ist es aktuell eher AI-Hype?
Falls jemand selbst damit herumspielen möchte: Wir haben eine öffentliche Demo mit synthetischen Daten:
https://visposition-demo.apps.vensas.de/
Technische Infos zum Projekt:
https://www.vensas.de/de/products/visposition
Disclosure: Ich arbeite bei vensas und bin entsprechend nicht neutral. 🙂