▲ 3 r/recht

Compliance - Jemand mit Berufserfahrung zum Austausch?

Guten Tag liebe Community,

es tut mir leid, dass ich hintereinander zwei Beiträge im Forum poste. Allerdings steht eine wichtige Entscheidung bevor.

Ich suche nach jemandem, der im Compliance-Bereich gearbeitet hat oder arbeitet. Ich habe mich nämlich auf diverse Masterstudiengänge beworben und habe nun ein Zulassungsangebot von FH Aachen für den Studiengang LL.M. Compliance vorliegen. Da die Frist sich dem Ende zuneigt, wäre ich sehr an einem privaten Austausch interessiert. (Hab kein Examen)

Dennoch stelle ich einige Fragen in diesem Beitrag, damit auch andere potenziell Interessierte davon profitieren können:

- Wie ist das Arbeitsklima unter Kollegen?

- Seid ihr mit eurem Beruf zufrieden?

- Stimmt das Klischee, dass Compliance Officer bzw. die gesamte „Compliance Abteilung“ in Unternehmen einen schlechten Ruf genießt und als die Spaßbremse gilt?

- Wieviel Abwechslung, kreativen Raum und Entscheidungsspielraum bietet die Tätigkeit?

- Wie ist der Karriereweg (Vergütung)?

- Wem würdet ihr eine entsprechende Tätigkeit empfehlen oder würdet ihr generell davon abraten?

- Für welchen Bereich seid ihr zuständig (AML, Risk, Consultant etc)

- Kann man sich noch beruflich umorientieren oder steht man in der Sackgasse, sobald man diesen Berufsweg eingeschlagen hat?

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u/Alive-Smoke7413 — 2 days ago

Was machen LL.B. Absolventen beruflich?

Liebe Community,

ich befinde mich in einer misslichen Situation und bin sehr verzweifelt, welchen Weg ich als Nächstes einschlagen soll, nachdem ich endgültig vom Staatsexamen Abstand genommen habe. Meine Nerven liegen blank und ich habe nicht die nötige Resilienz, um den Examensdruck zu überstehen.

Daher meine Frage:
- Was machen jene unter euch, die mit einem LL.B. ins Berufsleben eingestiegen sind?

Ich habe einen LL.B. in einem ausschließlich juristischen Studiengang erworben. BWL Module hatte ich keine.

-Über welche Umwege seid ihr dort gelandet, wo ihr euch gerade befindet?

-Macht euch euer Job Spaß? Wo genau seht ihr den Spaßfaktor?

-Befasst ihr euch ausschließlich mit juristischer Materie oder arbeitet ihr interdisziplinär?

-Für meine Aussichten wäre es auch wichtig zu wissen, ob ihr Wirtschaftsrecht oder Recht allein studiert habt.

- Hinzu kommt, dass ich während des Studiums ausschließlich fachfremd gearbeitet habe. Ich könnte mich selber schlagen dafür. Ich hatte damals in völliger Naivität nur den Blick auf das Examen und die Einstellung „wird schon irgendwie“. Habt ihr vor der Vollzeitstelle zuerst relevante Berufserfahrung über Werkstudentenjobs und Praktika gesammelt, die für die Vollzeitstelle relevant sind?

Ich habe ein Zulassungsangebot für LL.M. Compliance an der FH Aachen erhalten, aber rücke immer mehr von meiner ursprünglichen Entscheidung ab. Meine Recherche hat nämlich ergeben, dass Compliance in Unternehmen ein verhasster Bereich ist und Personal, das dort arbeitet schnell wieder das Weite sucht. Die Tätigkeit wird als eine besser bezahlte Sachbearbeitung beschrieben.

Rückblickend habe ich definitiv das Falsche studiert, weil ich back office hasse und lieber echte messbare Erfolge feiern würde, als Schreibtischarbeit zu verrichten, die kaum einer wahrnimmt und von vielen als lästig empfunden wird, wenn der Halbjurist daherkommt und Kollegen Steine in den Weg legt. Vielleicht kann ich mich an eurem Werdegang inspirieren und ein bisschen Licht ins Dunkle bringen. Bin total abgeschweift, musste mich bisschen ausheulen. Habt bitte Verständnis.

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u/Alive-Smoke7413 — 2 days ago

Was machen LL.B. Absolventen beruflich?

Liebe Community,

ich befinde mich in einer misslichen Situation und bin sehr verzweifelt, welchen Weg ich als Nächstes einschlagen soll, nachdem ich endgültig vom Staatsexamen Abstand genommen habe. Meine Nerven liegen blank und ich habe nicht die nötige Resilienz, um den Examensdruck zu überstehen.

Daher meine Frage:
- Was machen jene unter euch, die mit einem LL.B. ins Berufsleben eingestiegen sind?

Ich habe einen LL.B. in einem ausschließlich juristischen Studiengang erworben. BWL Module hatte ich keine.

-Über welche Umwege seid ihr dort gelandet, wo ihr euch gerade befindet?

-Macht euch euer Job Spaß? Wo genau seht ihr den Spaßfaktor?

-Befasst ihr euch ausschließlich mit juristischer Materie oder arbeitet ihr interdisziplinär?

-Für meine Aussichten wäre es auch wichtig zu wissen, ob ihr Wirtschaftsrecht oder Recht allein studiert habt.

- Hinzu kommt, dass ich während des Studiums ausschließlich fachfremd gearbeitet habe. Ich könnte mich selber schlagen dafür. Ich hatte damals in völliger Naivität nur den Blick auf das Examen und die Einstellung „wird schon irgendwie“. Habt ihr vor der Vollzeitstelle zuerst relevante Berufserfahrung über Werkstudentenjobs und Praktika gesammelt, die für die Vollzeitstelle relevant sind?

Ich habe ein Zulassungsangebot für LL.M. Compliance an der FH Aachen erhalten, aber rücke immer mehr von meiner ursprünglichen Entscheidung ab. Meine Recherche hat nämlich ergeben, dass Compliance in Unternehmen ein verhasster Bereich ist und Personal, das dort arbeitet schnell wieder das Weite sucht. Die Tätigkeit wird als eine besser bezahlte Sachbearbeitung beschrieben.

Rückblickend habe ich definitiv das Falsche studiert, weil ich back office hasse und lieber echte messbare Erfolge feiern würde, als Schreibtischarbeit zu verrichten, die kaum einer wahrnimmt und von vielen als lästig empfunden wird, wenn der Halbjurist daherkommt und Kollegen Steine in den Weg legt. Vielleicht kann ich mich an eurem Werdegang inspirieren und ein bisschen Licht ins Dunkle bringen. Bin total abgeschweift, musste mich bisschen ausheulen. Habt bitte Verständnis.

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u/Alive-Smoke7413 — 2 days ago
▲ 17 r/recht

Was machen LL.B. Absolventen beruflich?

Liebe Community,

ich befinde mich in einer misslichen Situation und bin sehr verzweifelt, welchen Weg ich als Nächstes einschlagen soll, nachdem ich endgültig vom Staatsexamen Abstand genommen habe. Meine Nerven liegen blank und ich habe nicht die nötige Resilienz, um den Examensdruck zu überstehen.

Daher meine Frage:
- Was machen jene unter euch, die mit einem LL.B. ins Berufsleben eingestiegen sind?

Ich habe einen LL.B. in einem ausschließlich juristischen Studiengang erworben. BWL Module hatte ich keine.

-Über welche Umwege seid ihr dort gelandet, wo ihr euch gerade befindet?

-Macht euch euer Job Spaß? Wo genau seht ihr den Spaßfaktor?

-Befasst ihr euch ausschließlich mit juristischer Materie oder arbeitet ihr interdisziplinär?

-Für meine Aussichten wäre es auch wichtig zu wissen, ob ihr Wirtschaftsrecht oder Recht allein studiert habt.

- Hinzu kommt, dass ich während des Studiums ausschließlich fachfremd gearbeitet habe. Ich könnte mich selber schlagen dafür. Ich hatte damals in völliger Naivität nur den Blick auf das Examen und die Einstellung „wird schon irgendwie“. Habt ihr vor der Vollzeitstelle zuerst relevante Berufserfahrung über Werkstudentenjobs und Praktika gesammelt, die für die Vollzeitstelle relevant sind?

Ich habe ein Zulassungsangebot für LL.M. Compliance an der FH Aachen erhalten, aber rücke immer mehr von meiner ursprünglichen Entscheidung ab. Meine Recherche hat nämlich ergeben, dass Compliance in Unternehmen ein verhasster Bereich ist und Personal, das dort arbeitet schnell wieder das Weite sucht. Die Tätigkeit wird als eine besser bezahlte Sachbearbeitung beschrieben.

Rückblickend habe ich definitiv das Falsche studiert, weil ich back office hasse und lieber echte messbare Erfolge feiern würde, als Schreibtischarbeit zu verrichten, die kaum einer wahrnimmt und von vielen als lästig empfunden wird, wenn der Halbjurist daherkommt und Kollegen Steine in den Weg legt. Vielleicht kann ich mich an eurem Werdegang inspirieren und ein bisschen Licht ins Dunkle bringen. Bin total abgeschweift, musste mich bisschen ausheulen. Habt bitte Verständnis.

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u/Alive-Smoke7413 — 2 days ago
▲ 6 r/Azubis

Bankkauffrau - Welcher Karriereweg empfehlt sich?

Liebe Community,

ich stelle die Frage nicht für mich, sondern für eine Person, die ich gerne habe. Daher versuche ich im Interesse ihrer Privatsphäre Informationen allgemein zu verpacken.

Sie hat vor etwa drei bis vier Jahren ihre Ausbildung zur Bankkauffrau abgeschlossen. Im letzten Jahr hat sie eine bankintern als Immobilienmaklerin gearbeitet. Für diese Stelle sah die betreffende Bank allerdings die Qualifikation Fachwirt vor. Da sie sich parallel in interner Fortbildung befand, machte man ihre Weiterbeschäftigung von dem erfolgreichen Bestehen ihres Fachwirts abhängig. Aufgrund prekärer privater Umstände hat sie die Prüfungen nicht bestanden und darf den Fachwirt bankintern nicht mehr machen. Gleichzeitig verlor sie ihre Stelle in der Immobilienmakler-Abteilung.

Wir sind uns im Grunde einig, dass sie eine zusätzliche Qualifikation braucht, um Aussicht auf bessere Positionen zu haben. Sie ist etwa 24-25. Welche Wege empfehlen sich? Ich komme leider aus einem fachfremden Bereich und habe überhaupt keine Ahnung über Karrierewege im Finanzsektor. Ich bin für jeden Rat dankbar :) ihr geht es schlecht, weshalb ich mich für sie aktuell informiere.

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u/Alive-Smoke7413 — 27 days ago
▲ 2 r/recht

LL.M. Rechtsinformatik vs Wirtschaftsrecht

Liebe Community,

ich stehe derzeit nach einem aus dem Ruder gelaufenen Studium in Rechtswissenschaften vor der schwierigen Frage, ob ich den LL.M. in Rechtsinformatik machen und anschließend mich um eine Stelle im Legal Tech-Bereich bemühen soll oder den Master in Wirtschaftsrecht / Compliance ablege und den Weg in Compliance einschlage.

Leider habe ich es versäumt während des Studiums berufspraktische Erfahrung durch Werkstudentenstellen zu sammeln. Ich war zunächst im deutsch-türkischen Bachelor in Rechtswissenschaften eingeschrieben und habe den Bachelor auch in diesem Studiengang erworben. Danach habe ich den Quereinstieg zum klassischen Jura-Studiengang gemacht. Leider musste ich feststellen, dass ich angesichts meiner mentalen Umstände nicht die erforderliche Resilienz mitbringe, um das Examen zu bestehen. Daher habe ich das Examen endgültig aufgegeben.

Wichtig ist mir, dass ich nach dem LL.M. nicht so stark mit Volljuristen konkurriere. Denn mir ist durchaus bewusst, dass ich in dieser Hinsicht das Nachsehen haben werde. Zudem fühle ich mich gezwungen mich für den Studiengang zu entscheiden, der mir die besten Berufsaussichten vermittelt. Jede Entscheidung, die ich jetzt noch treffe scheint existenziell zu sein.

Ich bin derzeit 28, habe bereits ein Zulassungsangebot für den LL.M. Studiengang Compliance. Das Studium ist auf 4 Semester angelegt. 1 Semester ist praktisches Semester und das letzte Semester die Masterarbeit. Überdies habe ich mich Recht der Digitalisierung an der Universität zu Köln beworben.

Vielleicht gibt es hier User, die ohne das Examen ins Berufsleben eingestiegen sind und mir wertvollen, wegweisenden Rat geben können.

Ich bedanke mich im Voraus für jede Antwort, ob es Tipps sind oder auch persönliche Erfahrungen.

Bitte nicht verurteilen. Glaubt mir, ich kritisiere mich schon hart genug und bin mittlerweile, was meinen Werdegang angeht, zu empfindlich. Danke auch für die Rücksicht diesbezüglich.

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u/Alive-Smoke7413 — 30 days ago
▲ 22 r/recht

Im Studium gescheitert - Neuorientierung

Liebe Leser,

ich bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, wo ich mir selbst eingestehen muss, dass ich völlig gescheitert bin und das Studium die falsche Wahl angesichts meiner psychischen Gegebenheiten war.

Zu mir:

Alter: 28

2017: Einschreibung deutsch-türkischer Bachelor in Rechtswissenschaften.

2023: Angststörung mit regelmäßigen und intensiven Panikattacken.

2024: LLB Abschluss Schwerpunkt deutsch-türkisches Recht (miserabler Schwerpunkt btw)

2025: Quereinstieg in den klassischen Jura-Studiengang + Freischuss. Eine Klausur angetreten und Rest aufgrund von erneut ausgelösten Panikattacken nicht angetreten.

2026: Überlegung, ob ich LLM machen soll (Compliance / Wirtschaftsrecht oder IT-Recht)

Mir fällt alles auch deshalb vor die Füße, weil ich all die Jahre große Angst, Selbstzweifel und Scham davor hatte berufspraktische Erfahrung durch Werkstudentenstellen mir anzueignen. Habe in fachfremden Bereichen gearbeitet.

Zum Examen: Ich werde leider aufgrund psychischer Bedenken keinen neuen Versuch wahrnehmen können. Stress löst bei mir leider psychosomatische Beschwerden, wie Herzrasen / Herzstolpern aus, was mich wiederum in Panik versetzt. Damit ist die Sache vom Tisch.

Angesichts meiner Umstände bin ich für jegliche Anregung dankbar. An meinem Lebenslauf gibt es nichts schön zu reden. Ich hatte Scham davor den Schlussstrich zu ziehen, weil ich mir nicht eingestehen wollte, dass ich versagt habe. Ich habe leider große Unsicherheiten und traue mich noch weniger als zuvor auf Stellen zu bewerben, da ich erstens an meinem Wissen zweifle und zweitens befürchte, dass ich in einer Situation der Erklärungsnot sein werde, wenn ich zum Bewerbungsgespräch erscheine. Ich habe knapp 10 Jahre meines Lebens ohne wirkliche Progression in den Sand gesetzt.

Hatte auch mal überlegt, ob ich gänzlich ein neues Kapitel aufschlagen soll und eine Ausbildung zum Bankkaufmann machen soll.

Bevor ich zu sehr abschweife, beende ich den Text an dieser Stelle. Meine Gedanken sind, wie ihr womöglich bereits bemerkt habt, sehr chaotisch und ich weiß nicht wohin mit mir. Vielleicht kennt der ein oder andere jemanden, der unter ähnlichen Umständen die Kurve bekommen hat.

Liebe Grüße
PS: Ihr braucht mich nicht zu verurteilen. Das übernehme ich bereits für euch :)

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u/Alive-Smoke7413 — 1 month ago