u/Altruistic_Baby3035

▲ 3 r/abitur

Relevanz der Leistungskurse

Hey!

Ich werde die 11. Klasse aus gesundheitlichen Gründen wiederholen müssen, weil ich zuviel verpasst habe.

Somit darf ich auch neue LKs wählen. Bisher hatte ich Deutsch, Englisch und Geschichte für die schriftliche Prüfung und Mathe und Latein für die mündliche. Ich bin in Baden-Württemberg.

Ich tendiere nun dazu, Geschichte durch Kunst zu ersetzen. Aber Kunst-Englisch-Deutsch gilt ja sozusagen als *die* Faulenzer-Kombination.

Achtet darauf jemand? Ich hab irgendwie im Kopf, dass jemand erwähnt hat, dass die Zulassung in Zukunft von den Schulfächern abhängen könnte und nicht mehr nur von NC und Sprachen.

Ich will vermutlich in den geistes- oder gesellschaftswissenschaftlichen Bereich, daher lag Geschichte natürlich nahe, aber da ich nicht weiß, wie sich meine Gesundheit entwickelt, möchte ich nicht riskieren, so ein Lernfach nochmal zu wählen… auch wenn mich der LK sehr interessiert hat, als ich noch regelmäßig dabei war.

Ich danke euch!

reddit.com
u/Altruistic_Baby3035 — 2 days ago

Hi!

I was already baptised as a baby. However, I was wondering why it’s so difficult to get baptised as an adult. They need to go through OCIA for 7 months, which is quite a long time.

It always seemed to me like in the early church and medieval times, and even when missionaries went to the Americas, they’d baptise people instantly.

It would make more sense to me if you could get baptised and go to confession after a much shorter time, but would have to go through that longer period with classes for first communion and other sacraments, like it’s done with cradle Catholic kids.

I understand that it takes time to learn everything about the faith; something that kids learned from their parents. But isn’t it much easier to grow closer to God when you’re already baptised?

Maybe someone could explain why it is like that to me!

Edit - Please READ:

I’m not saying, that classes aren’t necessary. What bothers me, is that it is so hard to become a member of the church. If Catholics believe, that they hold the only and universal truth, why would you have to discern if you want to convert?

I am saying, that I don’t understand why baptism isn’t more accessible. I believe adults should take classes before First Communion and Confirmation, but it shouldn’t take a year to get baptised.

I’m not arguing against catechesis at all.
What I’m questioning is why baptism itself is delayed until the end of a long formation process, instead of being the beginning of it.
Wouldn’t it be more consistent with the idea of baptism as entry into the Church to allow earlier baptism, while still requiring serious and extended catechesis before receiving other sacraments like the Eucharist and Confirmation?
Right now it feels like access to baptism is treated as something that must be “earned”.

reddit.com
u/Altruistic_Baby3035 — 17 days ago

Ich weiß ehrlich nicht, wie das mit meiner kleinen Schwester weitergehen soll.

Mir wurde vor etwa 6 Wochen eine schwere depressive Episode diagnostiziert (läuft seit ca. 2 Monaten). Ich bin 17, fast 18 und nehme Antidepressiva. Davor hatte ich schon 2023 eine Depression.

Meine Schwester ist 13, wird bald 14. Sie ist überzeugt, seit ca. 3 Monaten Depressionen zu haben.

Das klingt natürlich erstmal ernst, aber es gibt ein paar widersprüchliche Punkte:

Sie begründet das vor allem damit, dass sie morgens nicht zur Schule will. Sie hat einmal gesagt, sie würde sich lieber umbringen als zur Schule zu müssen. Sie klagt morgens über Übelkeit und starke Unlust und fehlt dadurch 1–2 Tage pro Woche oder geht früher heim.

Am Wochenende oder wenn sie nicht zur Schule muss, ist sie deutlich besser drauf. sie steht früh auf, schaut TV/YouTube, spielt Roblox und ist insgesamt aktiv am Handy

Sie zieht sich sozial zurück, trifft weniger Freunde und hat ihren Sport außerhalb der Schule vor mehr als einem Jahr aufgegeben um mehr Freizeit zu haben. Gleichzeitig ist ihr Medienkonsum sehr hoch.

Sie sagt, ihre Hobbies (Zeichnen, Schreiben, Basteln) würden ihr keinen Spaß mehr machen und sie nicht mehr interessieren. Gleichzeitig zeigt sie mir aktuell mehrmals pro Woche stolz ihre gemalten Bilder, liest Fanfictions, erstellt Edits, usw.

Als ich früher depressiv war, hat sie ähnliche Aussagen gemacht (z. B. dass sie sich umbringen will) und verschiedene Diagnosen für sich selbst behauptet (bisher gab es selbstdiagnostiziertes ADHS, Zwangsstörungen, Depressionen, Migräne, diverse Allergien, Essstörung). Das Muster ist nicht neu.

Sie ist in der Pubertät und verändert sich stark, wird reizbarer und provozierender.

Schon in der Grundschule hatte sie Probleme mit Disziplin, Regeln und Aufgaben in der Schule.

Unsere Eltern erziehen sehr liberal, besonders was Medien betrifft (sehr hoher täglicher Konsum von TikTok, Roblox, KI-Chats etc.). Struktur fehlt insgesamt stark. Sie ist teilweise 15 Stunden am Handy, geht erst gegen 1 oder 2 Uhr schlafen, steht dann um 7 Uhr auf um wieder weiter am Handy zu spielen.

Ich mache mir wirklich Sorgen um sie. Ich kenne sie gut, und sie teilt ihre Emotionen schon immer mit und lässt sie an anderen aus, vor allem mir, entsprechend kann ich sie emotional meistens gut einschätzen.
Sie hat wie gesagt, sobald sie weiß dass sie nicht zur Schule muss oder Wochenende ist, garkeine Probleme mehr.

Sie zieht sich zwar zurück, aber ist nicht ansatzweise lethargisch, schlecht gelaunt oder trostlos.

Ich glaube hier sind zwei gigantische Probleme.

Sie ist einerseits intelligenter und weiß mehr als die meisten in ihrem Alter. Sie hat einen enormen Wortschatz, nimmt viel Wissen auf, usw. Das führt schon immer dazu, dass sie viel lieber mit den Lehrern spricht, als mit Mitschülern. Gleichzeitig ist sie, was ihr Verhalten und ihre Interessen angeht, weniger weit als der Rest. Sie interessiert sich für Roblox, Fernsehserien, Sammelfiguren und Boyxboy-Wattpadstories, während andere Mädchen in ihrer Klasse Beziehungen haben.

Außerdem findet sie „edgy“ Sachen super cool und will keinesfalls Mainstream sein, was es ihr jetzt auch nicht leichter macht (Emo, Coquette, Kawaii, Cybergoth, etc. und da wechselt sie auch noch alle 6 Wochen und versucht ihre ganze Persönlichkeit zu ändern).

Das führt halt dazu, dass sie sich schwerer damit tut, Freunde zu finden und in der Schule Anschluss zu haben.

Zweitens ist sie wie gesagt teilweise den ganzen Tag am Handy. Manchmal benutzt sie zwei bis drei Geräte gleichzeitig (Musik, YouTube und Roblox zB). Kein Wunder, dass ihr langsame Sachen und auch Lernen/Schule weniger Spaß machen.

Mein Vater gibt ihr dabei garkeine Beschränkungen und leiht ihr sogar seine Geräte, damit es nicht auf ihrem Handy in der Screentime-Statistik auftaucht. Er weiß, dass sie Müll schaut, auf einer 18+ App mit Ki-Bots chattet (einmal waren es 19 Stunden an einem Tag auf character.ai), bis spät in die Nacht aufbleibt. Er findet, dass sie schon selber irgendwann merken wird, dass es ihr schadet.

Sie schaut übrigens YouTube seit sie in der Grundschule ist und YouTube Shorts seit sie 10-11 ist. Uneingeschränkt und ohne Jugendfilter.

Es ist leider absolut nichts neues, dass mein Vater Konflikten aus dem Weg geht und lieber auf Kumpel statt Erziehungsberechtigter macht.

Meine Mutter probiert es eher mit Beschränkungen. Aber meine Schwester kennt den Code für die Bildschirmzeit und scheut sich nicht ihn zu nutzen. Und dann hat sie ja noch das Handy meines Vaters, das sie genauso nutzen kann.

Ich flehe meine Vater inzwischen an, den Konsum meiner Schwester zu reduzieren. Er sieht sich garnicht in der Verantwortung.
An meine Mutter will ich sie nicht verraten, weil die viel strenger ist.

Ich weiß nicht was ich tun soll. Meine Schwester war mal so ein aufgewecktes und schlaues Kind, aber seit Jahren schaut sie nur noch Müll auf YouTube. Und in letzter Zeit ist es echt eskaliert.

Ich mache mir Sorgen um sie. Sie sieht gar kein Problem in ihrem Medienkonsum und schiebt es auf ihre selbstdiagnostizierte Depression. Dass die 2-3 Packungen Pringles die sie pro Woche ist, die 15 Stunden Handy und der Schlafmangel so wie der soziale Rückzug und die Pubertät als Verstärker hier ein Problem sein könnten, will sie nicht hören.

Ich weiß, dass es nicht meine Aufgabe ist. Aber meine Eltern tun offensichtlich nichts.

Ich weiß nicht mehr weiter. Vielleicht kann mir jemand von euch helfen.

**TL;DR:**

**Meine 13-jährige Schwester sagt, sie hätte Depressionen, vor allem wegen Schule (Übelkeit, starke Verweigerung, teils Suizidäußerungen). Gleichzeitig ist sie an freien Tagen relativ normal drauf, aktiv und viel am Handy.**

**Sie hat extrem hohen Medienkonsum, schlechten Schlaf und kaum Struktur, weil unsere Eltern da kaum Grenzen setzen. Dazu kommen Pubertät, Identitätswechsel und soziale Schwierigkeiten.**

**Ich bin unsicher, ob das wirklich eine Depression ist oder eher eine Mischung aus Überforderung, Schlafmangel und Medienabhängigkeit, aber ernsthafte Anzeichen sind trotzdem da. Meine Eltern reagieren nicht wirklich, und ich weiß nicht, was ich tun soll.**

reddit.com
u/Altruistic_Baby3035 — 20 days ago

Ich weiß ehrlich nicht, wie das mit meiner kleinen Schwester weitergehen soll.

Mir wurde vor etwa 6 Wochen eine schwere depressive Episode diagnostiziert (läuft seit ca. 2 Monaten). Ich bin 17, fast 18 und nehme Antidepressiva. Davor hatte ich schon 2023 eine Depression.

Meine Schwester ist 13, wird bald 14. Sie ist überzeugt, seit ca. 3 Monaten Depressionen zu haben.

Das klingt natürlich erstmal ernst, aber es gibt ein paar widersprüchliche Punkte:

Sie begründet das vor allem damit, dass sie morgens nicht zur Schule will. Sie hat einmal gesagt, sie würde sich lieber umbringen als zur Schule zu müssen. Sie klagt morgens über Übelkeit und starke Unlust und fehlt dadurch 1–2 Tage pro Woche oder geht früher heim.

Am Wochenende oder wenn sie nicht zur Schule muss, ist sie deutlich besser drauf. sie steht früh auf, schaut TV/YouTube, spielt Roblox und ist insgesamt aktiv am Handy

Sie zieht sich sozial zurück, trifft weniger Freunde und hat ihren Sport außerhalb der Schule vor mehr als einem Jahr aufgegeben um mehr Freizeit zu haben. Gleichzeitig ist ihr Medienkonsum sehr hoch.

Sie sagt, ihre Hobbies (Zeichnen, Schreiben, Basteln) würden ihr keinen Spaß mehr machen und sie nicht mehr interessieren. Gleichzeitig zeigt sie mir aktuell mehrmals pro Woche stolz ihre gemalten Bilder, liest Fanfictions, erstellt Edits, usw.

Als ich früher depressiv war, hat sie ähnliche Aussagen gemacht (z. B. dass sie sich umbringen will) und verschiedene Diagnosen für sich selbst behauptet (bisher gab es selbstdiagnostiziertes ADHS, Zwangsstörungen, Depressionen, Migräne, diverse Allergien, Essstörung). Das Muster ist nicht neu.

Sie ist in der Pubertät und verändert sich stark, wird reizbarer und provozierender.

Schon in der Grundschule hatte sie Probleme mit Disziplin, Regeln und Aufgaben in der Schule.

Unsere Eltern erziehen sehr liberal, besonders was Medien betrifft (sehr hoher täglicher Konsum von TikTok, Roblox, KI-Chats etc.). Struktur fehlt insgesamt stark. Sie ist teilweise 15 Stunden am Handy, geht erst gegen 1 oder 2 Uhr schlafen, steht dann um 7 Uhr auf um wieder weiter am Handy zu spielen.

Ich mache mir wirklich Sorgen um sie. Ich kenne sie gut, und sie teilt ihre Emotionen schon immer mit und lässt sie an anderen aus, vor allem mir, entsprechend kann ich sie emotional meistens gut einschätzen.
Sie hat wie gesagt, sobald sie weiß dass sie nicht zur Schule muss oder Wochenende ist, garkeine Probleme mehr.

Sie zieht sich zwar zurück, aber ist nicht ansatzweise lethargisch, schlecht gelaunt oder trostlos.

Ich glaube hier sind zwei gigantische Probleme.

Sie ist einerseits intelligenter und weiß mehr als die meisten in ihrem Alter. Sie hat einen enormen Wortschatz, nimmt viel Wissen auf, usw. Das führt schon immer dazu, dass sie viel lieber mit den Lehrern spricht, als mit Mitschülern. Gleichzeitig ist sie, was ihr Verhalten und ihre Interessen angeht, weniger weit als der Rest. Sie interessiert sich für Roblox, Fernsehserien, Sammelfiguren und Boyxboy-Wattpadstories, während andere Mädchen in ihrer Klasse Beziehungen haben.

Außerdem findet sie „edgy“ Sachen super cool und will keinesfalls Mainstream sein, was es ihr jetzt auch nicht leichter macht (Emo, Coquette, Kawaii, Cybergoth, etc. und da wechselt sie auch noch alle 6 Wochen und versucht ihre ganze Persönlichkeit zu ändern).

Das führt halt dazu, dass sie sich schwerer damit tut, Freunde zu finden und in der Schule Anschluss zu haben.

Zweitens ist sie wie gesagt teilweise den ganzen Tag am Handy. Manchmal benutzt sie zwei bis drei Geräte gleichzeitig (Musik, YouTube und Roblox zB). Kein Wunder, dass ihr langsame Sachen und auch Lernen/Schule weniger Spaß machen.

Mein Vater gibt ihr dabei garkeine Beschränkungen und leiht ihr sogar seine Geräte, damit es nicht auf ihrem Handy in der Screentime-Statistik auftaucht. Er weiß, dass sie Müll schaut, auf einer 18+ App mit Ki-Bots chattet (einmal waren es 19 Stunden an einem Tag auf character.ai), bis spät in die Nacht aufbleibt. Er findet, dass sie schon selber irgendwann merken wird, dass es ihr schadet.

Sie schaut übrigens YouTube seit sie in der Grundschule ist und YouTube Shorts seit sie 10-11 ist. Uneingeschränkt und ohne Jugendfilter.

Es ist leider absolut nichts neues, dass mein Vater Konflikten aus dem Weg geht und lieber auf Kumpel statt Erziehungsberechtigter macht.

Meine Mutter probiert es eher mit Beschränkungen. Aber meine Schwester kennt den Code für die Bildschirmzeit und scheut sich nicht ihn zu nutzen. Und dann hat sie ja noch das Handy meines Vaters, das sie genauso nutzen kann.

Ich flehe meine Vater inzwischen an, den Konsum meiner Schwester zu reduzieren. Er sieht sich garnicht in der Verantwortung.
An meine Mutter will ich sie nicht verraten, weil die viel strenger ist.

Ich weiß nicht was ich tun soll. Meine Schwester war mal so ein aufgewecktes und schlaues Kind, aber seit Jahren schaut sie nur noch Müll auf YouTube. Und in letzter Zeit ist es echt eskaliert.

Ich mache mir Sorgen um sie. Sie sieht gar kein Problem in ihrem Medienkonsum und schiebt es auf ihre selbstdiagnostizierte Depression. Dass die 2-3 Packungen Pringles die sie pro Woche ist, die 15 Stunden Handy und der Schlafmangel so wie der soziale Rückzug und die Pubertät als Verstärker hier ein Problem sein könnten, will sie nicht hören.

Ich weiß, dass es nicht meine Aufgabe ist. Aber meine Eltern tun offensichtlich nichts.

Ich weiß nicht mehr weiter. Vielleicht kann mir jemand von euch helfen.

TL;DR:

Meine 13-jährige Schwester sagt, sie hätte Depressionen, vor allem wegen Schule (Übelkeit, starke Verweigerung, teils Suizidäußerungen). Gleichzeitig ist sie an freien Tagen relativ normal drauf, aktiv und viel am Handy.

Sie hat extrem hohen Medienkonsum, schlechten Schlaf und kaum Struktur, weil unsere Eltern da kaum Grenzen setzen. Dazu kommen Pubertät, Identitätswechsel und soziale Schwierigkeiten.

Ich bin unsicher, ob das wirklich eine Depression ist oder eher eine Mischung aus Überforderung, Schlafmangel und Medienabhängigkeit, aber ernsthafte Anzeichen sind trotzdem da. Meine Eltern reagieren nicht wirklich, und ich weiß nicht, was ich tun soll.

reddit.com
u/Altruistic_Baby3035 — 21 days ago