“Mein Traumberuf war ja auch immer Ärztin”
Ich Weiß nicht ob jemand mit dieser Erfahrung related:
Seitdem ich mein Medizinstudium angefangen habe, rede ich öfters mit Menschen, die mir sagen, sie hätten ja auch so gerne Medizin studiert oder dass sie immer Arzt/Ärztin werden wollten. Dazu kommt dann, dass sie es viel lieber machen würden, als ihren jetzigen Studiengang oder Beruf.
Dann frage ich nach wieso sie es nicht probiert haben und sie werden still.
Ich verstehe nicht, wie Leute angeblich einen so starken Wunsch danach haben, aber nicht mal den TMS schreiben.
Ich kann mir vorstellen, dass viele nur das Wunschdenken haben, aber dann zu bequem sind es wirklich umsetzen.
Edit: Vielen Dank für die hilfreichen Kommentare :)
Also ohne Kontext könnte mein Post bisschen abgehoben wirken, aber ich habe mich das wirklich gefragt, weil ich ein Mensch bin, der für ein Ziel alles gibt, auch wenn es nicht bequem ist. Ich meinte auch nicht die Menschen, die z.B. Alleinerziehend sind oder chronisch krank sondern Leute, die eh Anfang zwanzig sind und studieren. Ich checke auch viele Probleme als Erstakademikerin und Migrankind und wie unfair es manchmal sein kann. Ohne Ersparnisse aus meiner Ausbildung und meinem Stipendium wäre es sehr schwer gewesen, mir mein Studium zu finanzieren. Finde auch frech, wie schlecht Bafög funktioniert und wie viele durchs System fallen.
Meine Erkenntnis: Manchmal Wunschdenken und manchmal eine Mischung aus vielen Faktoren (nicht vom System mit TMS und so wissen, bessere Alternativen, nicht an sich selbst glauben, fehlende Unterstützung…)