Tochter muss erfahren, warum ich so lange nicht in ihrem Leben war.
Hallo liebe Community,
Ich hoffe ich erhalte hier ein paar konstruktive Tipps.
Ich habe bei einem Onenightstand ein Kind gezeugt.
(Ich habe nicht verhütet und durch Umstände hat ihre Pille nicht gewirkt, hatte mit Antibiotikum zutun, was wir später rausgefunden haben).
Nun ja ist passiert.
Meine Tochter ist jetzt 10 Jahre alt, dass sie existiert habe ich erst erfahren, als sie 3 war und richtig Kontakt habe ich erst mit 4 Aufgebaut. Mittlerweile haben wir eine Gute Beziehung sie kommt regelmäßig zu Besuch und meine Familie (Eltern und Geschwister, beteiligen sich an ihrem Leben - Einschulung und Ausflüge.) von der Seite aus, haben wir einen guten Weg gefunden. Das ich ihr leiblicher Vater bin haben wir ihr mit 5-6 vor der Einschulung erzählt. Wir haben uns da beraten lassen.
Kurz als Hintergrund zur Familie. Die Frau wusste nicht, dass das Kind von mir ist. Wir hatten nur einmal Sex und sie hatte kurz danach jemanden kennengelernt mit dem sie zusammen war. Sie dachte er war der Vater. Sie hatten sich wegen der Schwangerschaft getrennt und er konnte fast 3 Jahre herauszögern, einen Test zu machen. (Er ist in Ausland gegangen) Daher war es auch für sie ein Schock.
Mittlerweile ist sie fest verheiratet und hat noch ein Kind, wir verstehen uns alle sehr gut und auch mit dem Stiefvater, der meine Tochter seid der Geburt begleitet ist alles inordnung. Für meine Tochter ist so als ob sie 2 Väter hat. Papa und ich bin Papi. Er ist der emotionale Vater und macht alles für sie ( ich bin ihm auch sehr dankbar dafür)
Ich habe regelmäßig Kontakt zu ihr und zahle meinen Unterhalt.
Nun ist es so, dass die kleine zurecht anfängt, Fragen zustellen warum ich nicht da war, warum sie nicht in der selben Stadt wohnt wie ich, ob ich sie nicht wollte etc. Und noch mehr unangenehme Fragen.
Wir wissen leider nicht so richtig wann und wie wir ihr die Wahrheit erzählen sollen. Ich will nicht als herzloser Vater enden der sie nicht wollte, aber ich will auch nicht, dass sie ihre Mutter schlecht sieht oder so sieht später.
Generell wissen wir nicht was und wieviel und welche Details man erstmal weglässt oder wie man es kindgerecht verpackt ohne dass es zu einer Identitätskrise später in der vollen Pubertät kommt.
Würde mich über konstruktive Antworten und Tipps freuen.