Partnerin (33) wirft mir (34) fehlenden Mental Load vor, obwohl ich mich um alles kümmere. Wie komme ich aus dieser Spirale raus?

Hey zusammen,
ich muss mir das gerade mal von der Seele schreiben, weil ich absolut nicht mehr weiterweiß und mein Kopf komplett dicht ist.
Meine Freundin und ich stecken seit gestern in einer extremen Grundsatzdiskussion zum Thema Haushalt und Care-Arbeit. Angefangen hat es damit, dass sie mir gesagt hat, dass sie sich eine bessere Aufteilung wünscht. Sie hat mir dann eine lange Nachricht geschrieben, dass es ihr vor allem um den „Mental Load“ geht – also nicht nur darum, wer was macht, sondern wer überhaupt daran denkt, plant und den Haushalt im Kopf hat. Sie meinte, sie wolle keinen Wettbewerb und keine Strichlisten, sondern einfach das Gefühl, dass wir ein Team sind und sie nicht die „Projektleiterin“ spielen muss.
Dazu kommt bei ihr das Argument, dass ich eh generell mehr im Haushalt machen müsste als sie, weil ich im Homeoffice arbeite und sie auswärts pendelt. Klar ist man durch Homeoffice vor Ort, aber ich sitze da ja nicht zum Däumchendrehen, sondern arbeite voll. Trotzdem wird es so gedreht, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass die Haushaltslast deshalb automatisch mehr bei mir liegt.
Das Problem an der ganzen Sache: Es trifft mich extrem hart und macht mich ehrlich gesagt auch richtig wütend. Ich sitze zu Hause nicht rum und warte auf Befehle. Ich putze die Wohnung eigenständig, ich wasche die Wäsche, ich kümmere mich um den Einkauf, ich habe auf dem Schirm, was für unser Haustier da sein muss – alles, ohne dass sie auch nur ein Wort sagen muss.
Als ich versucht habe, mich dagegen zu wehren und ihr konkrete Beispiele zu nennen, was ich alles unaufgefordert mache, hieß es sofort wieder, ich würde in die Defensive gehen, ihre Gefühle nicht ernst nehmen und alles in ein „dir ist nie was genug“ umdeuten. Sie wirft mir vor, ich würde aus ihren Bedürfnissen direkt Vorwürfe machen. 
Ich habe das Gefühl, egal was ich tue oder wie ich es ausdrücke, ich stecke automatisch in der Rolle des „typischen Mannes, der zu wenig macht“. Wenn ich ruhig bleibe, heißt es, ich verstehe den Mental Load nicht. Wenn ich ihr zeige, dass ich den Haushalt sehr wohl im Kopf habe und mitdenke, wird das als Rechtfertigung oder Aufrechnen abgetan. 
Ich sehe auch, wie sie sich im Netz oder bei ChatGPT Infos dazu holt, wie viele Frauen statistisch mehr machen. Ich habe das Gefühl, sie projiziert dieses gesellschaftliche Bild 1:1 auf unsere Beziehung und sieht überhaupt nicht mehr, was ICH konkret in unserem Alltag leiste. Wenn wir uns streiten, macht sie vielleicht mal für 1-2 Tage performativ etwas mehr, aber danach verfällt wieder alles in das alte Muster und ich stehe am Ende doch wieder als derjenige da, der angeblich nicht mitdenkt.
Ich bin ehrlich gesagt an einem Punkt angekommen, wo ich absolut keinen Bock mehr habe. Ich fühle mich komplett entwertet und habe das Gefühl, dass meine Initiativen einfach als „selbstverständlich“ unsichtbar gemacht werden – erst recht mit dem Stempel „du bist ja eh im Homeoffice“. 
Kennt jemand diese Dynamik? Ist die Homeoffice-Karte hier fair oder wird das einfach als Vorwand genutzt? Und wie soll man mit jemandem sprechen, wenn die eigene Realität im Alltag scheinbar gar nicht gezählt wird? 

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u/Due-Boss7166 — 14 days ago
▲ 18 r/hamburg

Wird euch im MOIA auch immer schlecht?

Gerade wenn ich Abends mit Moia fahre und ich noch 1-2 Bier hatte muss ich teilweise echt aufpassen nicht zu kotzen. Wird euch auch immer schlecht?

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u/Due-Boss7166 — 23 days ago

„Lern erst mal richtig, dann kriegst du was Besseres!“ – Warum dieser Eltern-Denkfehler jedes Hobby im Keim erstickt

Ich muss das jetzt einfach mal loswerden, weil ich es bei mir selbst & im Bekanntenkreis und im Alltag immer wieder sehe und es mich unfassbar wütend macht.
Da zeigt ein Kind endlich mal Interesse an irgendetwas – sagen wir Instrumenten – und was machen die Eltern? Sie rennen nicht etwa zum Fachhändler oder mieten ein solides Einsteigergerät, nein. Es wird das allerbilligste 20-Euro-Schrott-Teil bei Amazon oder Aldi geschossen. Die Begründung klingt auf den ersten Blick super vernünftig: „Wir kaufen erst was Richtiges, wenn du bewiesen hast, dass du dabei bleibst!“
Herzlichen Glückwunsch, ihr habt das Hobby eures Kindes erfolgreich getötet, bevor es überhaupt angefangen hat.
Was diese Eltern absolut nicht kapieren: Das billigste vom Billigsten ist meistens kein „günstiges Einsteigermodell“, sondern unbenutzbarer Müll.
Die Ergonomie ist die Hölle: Bei Billig-Gitarren liegt die Saitenlage so hoch, dass einem nach zwei Minuten die Finger bluten. Billige Blasinstrumente lassen sich kaum intonieren und klingen wie eine sterbende Gans, egal wie gut man reinbläst.
Der Frustfaktor ist 100x höher: Das Kind denkt, es liegt an ihm, wenn nach Wochen kein vernünftiger Ton herauskommt. Es verliert das Selbstvertrauen, fühlt sich unbegabt und gibt auf. Dabei lag es nie am Kind, sondern am Werkzeug!
Der Teufelskreis schließt sich: Das Kind wirft das Handtuch und die Eltern sagen stolz: „Siehst du! Gut, dass wir nicht mehr Geld ausgegeben haben, du ziehst ja nie was durch!“
Das ist eine selbsterfüllende Prophezeiung der Extraklasse.
Niemand verlangt, dass man einem 8-Jährigen direkt eine 2000-Euro-Profi-Ausrüstung hinstellt. Aber es gibt Mietmodelle, den Gebrauchtmarkt für Qualitätsmarken oder schlichtweg solides Mittelmaß. Wer seinem Kind nur Schrott an die Hand gibt, nimmt ihm jede Chance auf Erfolgserlebnisse.
Hörend auf mit dieser Geiz-ist-Geil-Mentalität bei den Träumen eurer Kinder. Wenn ihr wollt, dass sie dranbleiben, gebt ihnen Werkzeug, mit dem das Lernen auch nur im Ansatz Spaß machen kann!
Rant Ende. Geht es nur mir so oder beobachtet ihr das im Umfeld auch ständig?

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u/Due-Boss7166 — 2 months ago

Seit wann ist es eigentlich "creepy", im Fitnessstudio einfach nur sein Training durchzuziehen?

Reel: https://www.instagram.com/reel/Da0cXZFNeK\_/

Ich muss das jetzt einfach mal loswerden, weil mich diese Entwicklung im Gym extrem ankotzt.

In dem verlinkten Reel stellt die Person mitten im öffentlichen Fitnessstudio ihre Kamera auf, blockiert Platz und zieht dann ernsthaft eine Show darüber ab, dass Männer im Hintergrund ganz normal ihre Übungen machen, ohne sie intensiv zu beachten oder ihr Spektakel mitzubekommen. Das Ganze wird dann auch noch mit dem Unterton präsentiert, man müsse diese Leute am liebsten an den Pranger stellen oder "exposen".

Sind wir mittlerweile echt an dem Punkt angelangt, wo völlig normale, respektvolle Mitmenschen im Gym als Bedrohung oder Störfaktor dargestellt werden, nur weil sie sich erlauben, ihr eigenes Workout zu machen?

Wenn ein Typ rüberschaut, heißt es sofort er starrt und ist creepy.

Wenn er wegschaut, dich ignoriert und sein Ding macht, ist es anscheinend auch falsch und wird als Desinteresse oder Respektlosigkeit ins Lächerliche gezogen.

Wie soll man sich als Mann im Fitnessstudio eigentlich noch verhalten, wenn man von Leuten mit Kameras ungefragt gefilmt und online vorgeführt wird, nur weil man da trainiert, wofür das Studio nun mal da ist?

Wie seht ihr das? Lässt sich diese Content-Kultur im Gym überhaupt noch stoppen, bevor jeder normale Trainingsbesuch zum Spießrutenlauf wird?

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u/Due-Boss7166 — 3 months ago

Die Welt ist keine Kulisse! – auf Konzert wieder mal jemand ungefragt für Content bloßgestellt

Ich muss kurz mal Frust ablassen über den neuesten Content-Tiefpunkt, der mir untergekommen ist.

Da zieht eine Influencerin ein Video auf, in dem sie einen Typen im Hintergrund einfach nur bloßstellt und shamet. Der Grund? Er hat nicht so getanzt, wie sie es gerne gehabt hätte bzw. wie es in ihre perfekte Video-Ästhetik gepasst hätte.

Ganz ehrlich, wie tief kann man sinken? Da ist jemand einfach im Club oder auf einem Event, hat eine gute Zeit (oder steht auch einfach nur rum) und wird ungefragt gefilmt, nur um danach im Internet als Punchline für billige Reichweite herhalten zu müssen.

Diese absolute Egozentrik ist mittlerweile echt nicht mehr feierlich. Die Welt ist keine Kulisse für dein TikTok/Reel, und Fremde sind keine Statisten, die nach deiner Pfeife tanzen müssen. Wenn dir die Moves von anderen nicht passen, schau halt weg – aber dieses öffentliche Shaming für absolut gar nichts ist einfach nur peinlich und toxisch.

Wie seht ihr das? Ist die Grenze hier für euch auch komplett überschritten, oder bin ich da zu empfindlich?

https://www.instagram.com/sabine.hdl/reel/DasOI5SAaUz/

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u/Due-Boss7166 — 3 months ago
▲ 8 r/southsidefestival+1 crossposts

Line up wünsche nächstes Jahr

Welche Bands wünscht ihr euch für nächstes Jahr? Ich fang mal an:

Pearl Jam, Gorillaz, Oasis (lol) , Foo Fighters, Sabrina Carpenter oder Fall Out Boy, Fontaines D.C

Kleinere Bands: Wilt, Karen Diox, Blond

Bands die ich nicht sehen will aber die wahrscheinlich kommen werden aufgrund dessen dass FKP nur noch am sparen ist: Materia, Allyiva, Casper, Kaffkiez Giant Rooks oder irgendeine andere deutsche Indie Band die schnulzen singt

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u/Due-Boss7166 — 4 months ago

Kennt ihr noch die Dotwin Aktion bei Prosieben wo man „sticker“ auf seinen TV geklebt hat um an Gewinnspiele teilzunehmen

u/Due-Boss7166 — 4 months ago

Kann man beim Stadtpark Openair mittelkleine Rucksäcke vor dem Einlass abgeben?

Ich komme von der Arbeit und habe keine Möglichkeit meine Sachen vorher nachhause zu bringen. Gibt es eine Möglichkeit meinen Rucksack vor dem Einlass abzugeben?

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u/Due-Boss7166 — 4 months ago

Was ist mit den Preisalarmen los?

Die Preisalarme lösen nicht mehr oder nur sehr verspätet aus ( 1 Stunde später) was ist da los und wann wird es wieder besser??

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u/Due-Boss7166 — 5 months ago

Meint ihr es wird noch ausverkauft dieses Jahr?

Ticketverkauf sieht sehr schleppend aus und zusätzlich gibt es viel Feedback dass das Line Up den eines 30 Jährigen Jubiläums nicht würdig ist.

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u/Due-Boss7166 — 5 months ago

Ich weiß wirklich nicht mehr, wie man das noch schönreden soll.

Wir wollten einfach nur ganz normal mit dem Regionalzug fahren. Einstieg Wolterdingen. Zug kommt erstmal 5 Minuten zu spät – okay, Standard. Dann zeigt die App einfach an, der Zug sei schon abgefahren… obwohl er NOCH NICHT MAL DA IST. Keine Info, keine Ansage, gar nichts. Du stehst da und denkst dir: Was zum Teufel passiert hier eigentlich?

Nach über 20 Minuten dann endlich eine Durchsage: +25 Minuten Verspätung. Ach nee. Wirklich?

Zug kommt rein → komplett überfüllt. Nicht „bisschen voll“, sondern komplett am Limit. Also reinquetschen und im Gang stehen wie der letzte Idiot.

Dann Umstieg in Buchholz. Anschlusszug natürlich weg, weil Verspätung. Klassisch.

Dann kommt der nächste Zug… und es eskaliert komplett. So brechend voll, dass vielleicht ein Viertel der Leute überhaupt reinkommt. Der Rest bleibt einfach draußen stehen. Menschen drücken sich rein, es wird geschubst, Kinder schreien – das war wirklich kurz davor, richtig unangenehm zu werden. Von Organisation oder Personal keine Spur.

Und dann setzt der Zugführer dem Ganzen noch die Krone auf und sagt ernsthaft: „Nehmen Sie doch einfach den nächsten Zug.“

JA KLAR. Wenn man schon über eine Stunde unterwegs ist und JEDER ZUG KOMPLETT ÜBERFÜLLT IST. Genau das ist die Lösung.

Wir warten also freiwillig noch eine halbe Stunde, weil wir keinen Bock hatten, uns da reinzupressen wie Ölsardinen.

Spoiler: Hat natürlich absolut nichts gebracht.

Nächster Zug (natürlich auch wieder verspätet) → wieder komplett überfüllt. Wieder dasselbe Chaos. Wieder Leute, die nicht reinkommen.

Ganz ehrlich, das ist einfach nur noch absurd. Das hat nichts mehr mit „leichte Verspätung“ zu tun, das ist einfach kompletter Kontrollverlust.

Aus einer normalen 1-Stunden-Fahrt wurden am Ende einfach mal 3,5 Stunden. Drei. Einhalb. Stunden. Für eine REGIONALZUG-Strecke.

Unfassbar. Deutsche Bahn hat aufgegeben. Verkauft den scheiss einfach. Schlimmer geht eh nimmer

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u/Due-Boss7166 — 5 months ago

Hey im searching for a running watch that can keep pace and distance but i dont like the looks of smartwatches. I really dig casio / timex design and wanted to know if theres a new watch that goes a little bit more retro but still keep the above functions?

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u/Due-Boss7166 — 6 months ago

Ich bin heute (mal wieder) komplett an der Deutschen Bahn zerbrochen.

Plan war simpel: Freundin geschnappt, ab Hamburg Hbf nach Soltau in den Heidepark. Easy Tagestrip. Denkste.

Wir waren um 7:30 unterwegs und haben es bis 9:30 NICHT MAL AUS HAMBURG RAUSGESCHAFFT. Zwei Stunden. Null Fortschritt.

Erster Schlag: Unser Umstiegshalt fällt einfach aus. Info dazu? Natürlich erst 5 Minuten vor Abfahrt. Als ob die das nicht vorher wissen. Absolut lächerlich.

Okay, Plan B: nächsten Zug nehmen. Laut App hält der da. Wir warten 45 Minuten, steigen ein, denken „jetzt läuft’s“. Und dann kommt die Durchsage: „Halt entfällt.“

Keine Anzeige am Gleis. Keine Info in der App. Einfach gar nichts.

Also wieder raus. Komplett sinnlos Zeit verbrannt.

Irgendwann haben wir gesagt: F*ck it. Nach Hause. Weil selbst wenn wir weitergemacht hätten – das wäre nur noch mehr Verspätung, Stress und Chaos geworden.

Und der Bahnhof? Brechend voll. Leute am Ausrasten, gegenseitig am Anpampen, kein Platz, kein System, nichts funktioniert.

2 Stunden 50 Minuten unterwegs – und wir sind nicht mal aus Hamburg rausgekommen.

Diese Kombination aus:

- permanenter Unpünktlichkeit

- komplett beschissener Kommunikation

- und diesem „wir sagen euch einfach nix bis 5 Minuten vorher“-System

macht einen einfach nur noch wütend.

Ernsthaft, wie kann es sein, dass man angeblich erst kurz vor Abfahrt merkt, dass ein Halt ausfällt? Das ist doch kein spontaner Wetterumschwung, das ist einfach schlechte Planung oder komplette Gleichgültigkeit.

Ich hab wirklich selten so hart meine Zeit verschwendet.

DB, reißt euch zusammen. Oder verkauft den Laden einfach.

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u/Due-Boss7166 — 6 months ago