u/FirefighterTop9792

Was soll man denn dann überhaupt machen?!

Es gibt kaum Stellen für die ganzen Bewerbenden. Viele Bereiche überlaufen. Andere so beschissen, dass niemand dorthin will oder es dort aushält.

In Bewerbungsverfahren hat man mit einer sozialen Angststörung sowieso keine Chance, aber wenn ich dann einfach bis 30 5 verschiedenen Studiengänge ausprobiere, fragt man mich "Was habe ich mir denn dabei gedacht?" Und wenn man die Leute fragt wie sie ihren Job finden, ist sowieso immer alles beschissen. Also wofür das Ganze dann?!

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u/FirefighterTop9792 — 11 days ago

Nach 25 Lebensjahren, Gymnasium, drei versuchten Studiengängen, hunderten an Bewerbungen auf Quereinstiegsstellen, Praktika (ich hab nie in meinem Leben ein Praktikum bekommen, weshalb ich den Ratschlag "mach ein Praktikum" nicht ausstehen kann), Ausbildungen und Hilfstätigkeiten, arbeite ich jetzt ungelernte für 20 Wochenstunden als Teamassistenz in einer öffentlichen Einrichtung.

Ich verdiene 20k brutto pro Jahr, meine Fixkosten sind nicht allzu hoch und ich komme okay über die Runden. Ich dachte immer ich muss etwas großes, prestigeträchtiges und wichtiges tun. Aber es fühlt sich irgendwie schöner an nicht diesen ganzen externen Druck von Dozenten, Familie und auch Freunden zu bekommen.

Es wird wahrscheinlich nicht ewig so weitergehen können und irgendwann muss ich vielleicht einen richtigen Abschluss in irgendwas machen. Aber im Moment mit allem was ich jetzt so vom Leben kennengelernt habe, scheint es mir gar nicht so erstrebenswert viel mehr zu machen.

TL;DR: Darf ich auch mit weniger zufrieden sein?

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u/FirefighterTop9792 — 17 days ago

Ich hab mich für das Studium zum Diplomfinanzwirt, bei fast allen Ländern und dem Bundeszentralamt beworben und es nirgendwo reingeschafft. Ich bin wahrscheinlich der größte Versager auf dem Planeten.

Edit: "fast" ergänzt

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u/FirefighterTop9792 — 24 days ago