Frust durch Unmasking: Late-Diagnosis-Paradoxon und Skill Regression
Mich beschäftigt das Thema Unmasking in den letzten Wochen. Seit ich die Diagnose (2024 ADHS, 2026 ASS) habe, funktionieren bestimmte Dinge im Alltag einfach nicht mehr so wie früher. Früher habe ich einfach durchgezogen, auch wenn es weh getan hat. Die Rechnung kam dann irgendwann später. Mir war gar nicht bewusst, dass das auch eine Form von Skill Regression ist.
Seine Grenzen und Fähigkeiten neu kennenzulernen gehört dazu, aber es ist irgendwie frustrierend. Ich weiß, dass es ein Fortschritt ist, es fühlt sich aber wie ein Rückschritt an.
Ich denke, man muss sich einfach Zeit geben, die neuen alten Grenzen zu akzeptieren und das auch durchzusetzen.
Was hat euch geholfen? Habt ihr viele Dinge grundlegend ändert oder ist es eher eine Sache der Wahrnehmung?