Gehaltsschraube drehen, aber unklar wie...
Kurz zu meiner Vita:
\- M, Anfang 30, Verheiratet (Frau ist Volljuristin ohne Berufserfahrung, da unmittelbar nach dem 2. Examen die Geburt bevorstand), Kind (< 1 Jahr)
\- M. Sc. als Bergbau-/Rohstoffingenieur
\- Produktionsleiter und stellv. Standortleiter eines Rohstoffgewinnungs- und Rohstoffaufbereitungsbetriebs
\- 4 Direct Reports am Standort als Produktionsleiter (Team insgesamt bei ca. 40 FTE)
\- Projektrolle als Teilprojektleiter (global, ca. 40 Produktionswerke in Europa, 250 End-User) in der Implementierung von S/4HANA für das Modul PP als Greenfield-Variante
\- 37,5 h/Woche, aber bis 48 h/Woche alles über das Gehalt gedeckt - echte Arbeitszeit: \~ 42 h
Gehalt: 108 k fix zzgl. Bonus von ca. 5 k (Nebeneinkommen über Politik und Beratung ca. 10 k) --> 123 k p.a.
\- Politisch bis auf europäischer Ebene aufgrund von Parteibuch, Stipendium und ehem. Nebenjobs sehr gut vernetzt und Mitglied in zwei Bundeskommissionen für Wirtschaft (allerdings kein Benefit für den AG und auch nicht in der Gremienarbeit für den AG eingebunden)
Das attraktive ist, dass mir die Arbeit Spaß macht, durch die Projekttätigkeit eine Forderung stattfindet, die nicht belastet und der aktuelle Arbeitsweg bei ca. 3 km liegt.
Es fühlt dich allerdings alles zu komfortabel an, sodass ich große Angst habe, die nächsten Schritte aus Bequemlichkeit nicht mitnehme. Eine Veränderung im reinen operativen Bereich könnte nur durch einen Standortwechsel geschehen um dann die gesamte Standortverantwortung auszuüben, da mein Vorgesetzter entweder gehen oder aufsteigen müsste. Mehr Verantwortung würde aber zu ca. 50 % mehr Gehalt führen bei deutlich mehr Verantwortung und Arbeitszeit.
Die Überlegung es auszusitzen und auf einen lukrativen Job in einem Stadtwerk oder sonstigen öffentlichen Tochterunternehmen zu warten scheint mir aktuell die attraktivste Lösung zu sein.
Was meint ihr? Gerne auch Fragen, wenn relevante Infos fehlen.