Corporate Life zerlegt meine Frau langsam aber sicher...
Meine Frau ist seit knapp zwei Jahrzehnten im selben Konzern, vor ein paar Jahren hat sie sehr ungute Kollegen reingestopft bekommen - CDU Filz - und diese Burschen können nichts, arbeiten nichts, und gaslighten den Konzernvorstand mit Bravour. Ich rede von "wie binden die sich in der Früh ihre Schnürsenkel"-Nichtskönnern.
Ich kam gestern an Ihr Arbeitszimmer, klopfe, keine Antwort, klopfe nochmal, keine Antwort, dann ein "Hasi?" - "Ja *schluchz"" - mir blieb das Herz stehen. Sitzt sie vollkommen fertig vor dem Monitor, sie wurde - mal wieder - komplett hängengelassen bei einer Eskalation. Das ist momentan Alltag bei ihr.
Eskalationenen an sich ergeben keinen Sinn mehr, da sie entweder im Team im Gaslighting enden, oder beim CDU-Filz "obendrüber" im Gaslighting enden. Ich kenne diese Spielchen sehr genau, ich bin selber im Konzernbereich in diesen "Sphären" unterwegs, aber ich beherrsche mein "Rüstzeug", um diesem Bullshit sehr rasch ein Ende zu setzen, bzw. bereits im Keim zu ersticken.
Das Problem an der Sache ist, dass meine Frau sehr pflichtbewusst ist, sie ihre Arbeit sehr liebt, aber das Gaslighting ihr immer übler zusetzt - und Eskalationen leider unfruchtbar sind.
Ich kann - da ich meiner Frau nicht vorschreiben kann oder will, was sie zu tun hat - nur zusehen, wie alles immer schlimmer wird. Sie hat Magenprobleme bekommen, lässt sich nicht krank schreiben, im Gegenteil, arbeitet noch mehr.
Ihre Arbeit hat enorme Reichweite und wird sehr hoch anerkannt - außer eben im direkten Dunstkreis, und der Vorgesetzte, der seine Spezln in Ihre Arbeit reinpresst. Klassisch, sie sonnen sich im Glanz der Arbeit meiner Frau, bekommen aber selbst die trivialsten Dinge nicht auf die Kette und desavouieren dabei meine Frau. Sie wollen sie rausmobben. Glasklar. Offenes "Geheimnis".
Es ist so übel, dass externe Abteilungen und sogar externe Firmen (plural) meine Frau darauf ansprechen, wie katastrophal inkompetent ihre Kollegen sind - in Frauenkreisen wird natürlich sofort auf "toxische Maskulinität" und "alte weiße Männer" verwiesen, ist aber leider null lösungsorientiert.
Ich bin für meine Frau da, lasse sie Venten, Toben und so weiter, aber in den letzten Monaten projiziert sie ihre scheiss Laune immer öfter auf mich/die Beziehung. Ich gebe ihr einen Rat, wenn sie danach fragt, aber sie nimmt ihn selten an (das ist ihre Sache, sie soll tun was sie will, nur hatte ich eben mit meinen Methoden großen Erfolg, ihre Rückschläge basieren oft darauf, dass sie meine Ratschläge nicht umsetzt - was auch okay ist, sie soll tun was sie für richtig hält).
Es tut mir in der Seele weh, ihr beim aktiven Abbau ihrer psychischen Gesundheit zuzusehen, die sich bereits in physischen Krankheits-Sympthomen bemerkbar macht. Ich liebe sie, und stehe zu ihr, nur denke ich, dass sie sich kaputtarbeitet. Sie redet vom Wechsel, aber verbrennt ihre Energie auf ihren furchtbaren Arbeitsalltag.
Was kann ich tun?
Was zum Teufel kann ich tun??