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Übersetzungsfrage an Gehörlose / DGS-Sprechende: Wie stelle ich Gebärdensprache im Roman richtig und ohne Klischees dar
Hallo zusammen,
ich übersetze aktuell eine Geschichte aus dem Englischen ins Deutsche. In dem Text kommt eine gehörlose Figur vor. Im englischen Original wird bei Dialogen ganz selbstverständlich das Wort „signed“ als Dialog-Tag genutzt (z. B. „...“, she signed.).
Mir ist für dieses Projekt eine authentische, respektvolle und ableism-freie Repräsentation der Gebärdensprache im Deutschen extrem wichtig. Ich möchte umständliche, distanzierte oder veraltete Formulierungen (wie „kommunizierte sie über Gebärden“ oder „drückte sie sich mit Zeichen aus“) unbedingt vermeiden.
Daher meine Frage an euch: Wie liest sich das für euch im Deutschen am flüssigsten und respektvollsten?
- „..., gebärdete sie.“ – Nutzt ihr dieses Wort im Alltag selbst als direktes Äquivalent zu „sagte sie“, oder klingt das im deutschen Lesefluss für euch sperrig? Es ist okay, wenn es sich für Hörende erstmal komisch anhört, aber im allgemeinen Gebrauch unter euch die normale Formulierung ist, denn genau dann gehört es in den Text.
- „..., sagte sie.“ – Im Englischen wird „said“ und „signed“ oft vermischt. Ist „sagte“ für euch im Deutschen okay, weil es einfach das Übermitteln einer Nachricht beschreibt (egal ob Laut- oder Gebärdensprache), oder lieber nicht?
- Der Mix: Empfehlt ihr einen natürlichen Wechsel (mal „gebärdete“, mal „sagte“, mal „erwiderte“), oder zieht ihr eine Variante konsequent vor?
Ich möchte auf jeden Fall vermeiden, dass die Übersetzung komisch oder irgendwie abwertend klingt.
Über euer Feedback und eure Perspektive würde ich mich riesig freuen!