Wenn Zeit und Raum in der Raumzeit vereint sind und sich der Raum aber seit dem Urknall dauerhaft ausdehnt, ist dann das Vergehen von Zeit eigentlich nur eine Illusion durch die Ausdehnung des Raumes?

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u/Maleficent_Stick5030 — 3 days ago

HR-Story reloaded

bezugnehmend zu einem anderen Post (https://www.reddit.com/r/FragtMaenner/comments/1vg7vpp/was_f%C3%BCr_hr_stories_habt_ihr_auf_lager/?sort=new) ist meine Antwort jetzt doch so lang geworden, dass es einen eigenen Post verdient.

Also haltet euch fest, ich muss weit ausholen. Aber wird richtig absurd in mehreren Akten.

Prolog: Ich hatte damals Elternzeit beantragt. Ich war seit 4 Jahren in der Firma. Produktion, 3 Schichten. Über mir der Abteilungsleiter, darüber der Betriebsleiter, den ich tatsächlich noch nie gesehen habe, weil er buchstäblich 4 Etagen über uns saß.

Frau war schwanger, noch 1 Monat bis zum errechneten Termin. Meine Frau sollte die ersten beiden Monate Elternzeit nehmen, ich die verbleibenden 12. Dass ich damit aus der Masse der Väter rausstechen würde, war mir klar.

Ich habe jedenfalls offiziell bei meinem Chef die entsprechende Meldung abgegeben und Elternzeit beantragt. Er fand das gut, wünschte mir alles Gute.

Kapitel 1: Ein paar Tage später kam mein Chef nochmal zu mir. Ich solle doch mal mit zum Betriebsleiter kommen. Wir stiefeln also gemeinsam hoch in die 4. Etage. Dort angekommen durfte ich mir ohne Vorwarnung 30 Minuten lang einen Mnolog anhören, was mir denn einfiele Elternzeit zu nehmen und dann auch noch so lange und ausgerechnet in der Urlaubszeit. Und ob ich mir über die Konsequenzen darüber bewusst war und was ich der Firma damit antun würde. Ich saß da wie vom Schlag getroffen. (Meine Frau verdiente doppelt so viel wie ich und das Kind war quasi fast da.) Ich kann es ja schlecht wieder zurückschieben. Das hatte ich meinem Chef-Chef mehr oder weniger auch so mitgeteilt. Die Entscheidung war gefallen und es war mein gutes Recht.

Side-Fact: zu dem Zeitpunkt absolvierte ich gerade nebenberuflich meinen Meister und ich war kurz vor der Prüfung in Arbeitsrecht. Ich war also entsprechend fit und wusste, dass er mir nichts konnte.

Kapitel 2: Die Rückkehr aus der Elternzeit. eine Woche vor Ende der 12 Monate rief ich meinen Chef an, erinnerte an meine Rückkehr und fragte wie und wo ich kommende Woche wieder starten würde. Ich bekam die nötigen Infos und stand Montag 6 Uhr auf der Matte. Allerdings hatte niemand mit mir gerechnet. Um 7 kam dann mein Chef und erklärte mir, es sei aktuell wenig zu tun und ich solle doch übergangsweise im Lager aushelfen. Dass das in 4 Jahren trotz regelmäßiger Flauten noch nie passiert war, ist mir zu dem Zeitpunkt noch nicht eingefallen. Nungut, Arbeit ist Arbeit und solange ich das gleiche Geld bekomme, who cares. Neues Team, neue Aufgaben. Waren buchen, Kisten packen. War eigentlich gar nicht verkehrt nach 4 Jahren in der Produktion. So gingen 4 Wochen ins Land. Ich durfte sogar relativ schnell in die QS wechseln und kontrollierte anschließend nur noch Packlisten und Inhalte. So vergingen weitere 2 Wochen.

Kapitel 3: Auf zu neuen Ufern. Anschließend fragte ich beim Lagerleiter mal an, wie lange das mit mir noch so geht, weil ich so langsam dann doch gerne mal wieder in meinen erlernten Beruf zurück wollte. Dieser war ganz überrascht, weil sichtlich zufrieden mit mir, aber er würde sich kümmern. Am nächsten Tag wechselte ich in die Fertigung. Also dorthin wo die Teile zu Baugruppen montiert wurden, die ich ehemals selbst gefertigt hatte. Ich wurde also von einem Kollegen angelernt und, oh boy, zig Arbeitsschritte, zig Teile, die alle fast gleich aussehen und nchmal mehr winzige verschiedene Schrauben. und das ganze im Akkord. Kurzum: ich kam schnell an meine Grenzen, obwohl ich handwerklich und technisch echt nicht auf den Kopf gefallen war. Als mir dann mein "Einweiser" noch erzählte, dass er ja bald 12 Monate in Elternzeit gehe und ich seine Vertretung sei, fiel ich völlig vom Glauben ab. ich ging direkt zum hiesigen Abteilungsleiter, erkundigte mich nochmals über seinen identischen Wissensstand und klärte umgehend über das Missverständnis auf und das ich das hier weder gelernt habe, noch jemals lernen werde und eigentlich so schnell wie möglich in meine alte Abteilung zurück möchte.

Das Finale: Am nächsten Tag stand ich endlich wieder an meiner altbekannten Maschine in der Produktion. Allerdings nicht lange. Chef kam zu mir, ich solle doch mal bitte zu HR kommen. Mir wurde dann erklärt, dass man mit meiner (remember: angehender Industriemeister; Arbeitsrecht etc. pp) Arbeitsleistung der letzten Wochen nicht zufrieden sei und ich deshalb heute zum Ende des Folgemonats gekündigt werde. Nach inzwischen ziemlich genau 5 Jahren Zugehörigkeit. Das musste kurz sacken. Ich entgegnete dem netten Menschen dann kurz, dass ich

  1. seit 6 Wochen in völlig berufsfremden Abteilungen gearbeitet habe
  2. davor 12 Monate in Elternzeit war
  3. weder Beschwerden über meine Arbeitsleistung,
  4. geschweige denn eine entsprechende Abmahnung erhalten hatte die eine entsprechende Kündigung auch nur ansatzweise rechtfertigen würde.
  5. Aufgrund meiner Zugehörigkeit eine Kündigungsfrist von 3 Monaten im Raum steht.

Noch nie im Leben hatte ich mich so selbstbewusst und unantastbar gefühlt. (Ich war zu dem Zeitpunkt Mitte 20, und in der Firma ein ganz kleines Licht von anderen 2000, btw.)

Und jetzt kommt der eigentliche Hammer: Holt der Typ einen vorbereiteten Aufhebungsvertrag aus der Schublade:

ab sofort 3 Monate bezahlt freigestellt

5 Gehälter Abfindung

Da wurde mir erst bewusst, dass man die letzten Wochen konsequent versucht hatte mich zur Kündigung zu motivieren und jetzt notgedrungen den letzten Joker gezogen hatte.

Was er nicht wusste: Ich hatte mich längst woanders beworben und würde die kommende Woche einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben und hätte tatsächlich demnächst sowieso selbst gekündigt. So unterschrieb ich wortlos, mit ernster Miene und innerlich schallend lachend den Aufhebungsvertrag, packte meine Sachen und fuhr nach Hause.

Moral von der Gesichte: Kennt eure Rechte. Euer Arbeitgeber wird sie euch nicht erklären.

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u/Maleficent_Stick5030 — 14 days ago

Großauftrag erhalten

Ich bin seit 5 Jahren Imker im Nebenerwerb. Gestern habe ich den Zuschlag über einen Großauftrag in Höhe von über 900€ erhalten :D

In einer normalen Selbstständigkeit wären das Peanuts, aber als Imker ist das etwa 1/3 meines Umsatzes und der erste Auftrag in dieser Höhe.

Edit: ich verkaufe keine Bienen und auch keine Dienstleistungen drumherum, sondern rein den Honig. Es handelt sich um eine Marketingaktion und mein Honig ist das Give-Away.

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u/Maleficent_Stick5030 — 1 month ago

Recruiter/Headhunter gesucht - Fachkräftemangel ist real!

Hallo Zusammen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen: wir suchen schon länger eine praktizierende Tierärztin (Geschlecht ist wichtig, wenn auch illegal; ist bekannt). Wir haben eine Kleintierpraxis und suchen seit Jahren Unterstützung. Bisherige Bewerbungen können wir jedoch an einer Hand abzählen und wenn, dann scheitert es an den Aufgaben und zuletzt sogar am beratungsintensiven/anspruchsvollen Klientel. Letzteres ist uns tatsächlich wichtig und scheinbar Alleinstellungsmerkmal. Über alles andere kann man reden.

Wir schalten seit Jahren Stellen über eine bekannte Tiermedizinjobbörse, aber eben ohne Erfolg und wollen nun wirklich alle Möglichkeiten ausschöpfen.

Könnt ihr externe Recruiter/Headhunter empfehlen, die professionell und auf Provisionsbasis arbeiten?

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u/Maleficent_Stick5030 — 3 months ago

Imker

Hallo Kollegen, offiziell bin ich auch "Landwirt", genauer gesagt Imker. also lade ich mich hier mal selbst ein :D

Im Alltag habe ich nicht wirklich Bezug zu richtigen Landwirten, außer eben über meine Nebentätigkeit als Imker.

Ich kann also aus meiner Sicht wertvolle Bestäubungsdienstleistungen anbieten und das sogar unentgeldlich. Ist ja eine Win-Win Situation. Trotzdem erfahre ich in der Praxis von "euch" dann doch relativ starke Ignoranz, was das Thema angeht. Ich weiß, ihr habt viel zu tun, aber zumindest abends mal auf eine Nachricht antworten, halte ich nicht für unmöglich. Aber selbst darum muss ich froh sein. Egal ob Winzer, Obstbauern, Bio oder konventionell. Bei den allermeisten bekomme ich nicht mal einen Fuß in die Tür. Und selbst wenn, ist die Kommunikation unfassbar schleppend und man muss über Wochen zig mal nachfragen, obwohl man sogar bereits eine Zusage für einen temporären Stnandplatz bekommen hat.

Woran liegt das? Was ist eure Meinung über "uns"?

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u/Maleficent_Stick5030 — 3 months ago

Ich hatte schon länger das Problem, dass mich mein Spiegelbild ankotzt. Ich fühlte mich bei weitem nicht so beschissen und verbraucht, wie ich aussehe.

Make-Up bei Männern ist ja gefühlt immernoch so ein Tabu-Thema. Zumindest kenne ich niemanden, der dazu steht. Andererseits leben wir ja in einer Gesellschaft, die Gleichberechtigung groß schreibt und bei Theater und Film ist Make-Up ja auch nicht wegzudenken.

Ich benutze jetzt seit ein paar Wochen eine tönende Tagescreme sowie Consealer unter den Augen. Und ich finde es toll. Endlich mag ich mich wieder im Spiegel ansehen.

Das ganze natürlich so, dass es ein "No-Make-up-Make-up" ist. Meine Kinder haben bisher nichts gemerkt, meiner Frau ist es vor ein paar Tagen erst aufgefallen. Von anderen höre ich seitdem hin und wieder, dass ich so frisch und erholt aussehe. Genau das wollte ich hören. Nicht mehr und nicht weniger :D

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u/Maleficent_Stick5030 — 4 months ago

Ich muss dazu sagen, ich war nie wirklich ein Frauenmagnet und bewusst habe ich selten wahrgenommen, dass sich das weibliche Geschlecht aktiv für mich interessiert. Aber die Story von heute ist irgendwie zu absurd, als dass ich sie für mich behalten will. Und gleichzeitig hat sie mir den Tag versüßt:

Ich war heute nach der Arbeit beim Bäcker was essen und einen Kaffee trinken. Nichts wildes. Zwei Tische weiter, außerhalb meiner Hörweite, saßen zwei Mädels, die ich anfangs nicht wirklich beachtet hatte, maximal um die 18, eher jünger. Ich bin Ende 30, btw. Und seit Jahren verheiratet. Das nur der Vollständigkeit halber.

Sitze also kaum, lächelt die eine zu mir und sagt was zu ihrer Freundin, die dreht sich um und schnell wieder weg, als ich zurückschaue. Erstere muss lachen und verdeckt beschämt ihre Augen, wie das junge Mädels eben machen. Ich musste dann auch lachen und weil ich gute Laune hatte, dachte ich mir ich spiele das Spiel jetzt einfach Mal mit :D So ging das dann noch eine Weile hin und her. Sie schaute zu mir, ich ertappte sie, sie lächelte beschämt und versteckte sich hinter ihrer Hand. Nach ein paar mal hielt sie den Blickkontakt aufrecht und lächelte mich an. Ich lächelte freundlich zurück. Weiter bin ich darauf aber natürlich nicht eingegangen. Ich fand die Situation einerseits echt absurd und lustig zugleich. Ich sehe vielleicht jünger aus, als manch anderer in meinem Alter, aber sicher keine 20 Jahre. Andererseits muss ich zugeben, dass ich mich schon geschmeichelt gefühlt habe und mir das Geplänkel den Tag versüßt hat.

Als ich meinen Kaffee leer hatte, ging ich zufrieden meiner Wege. Tut mir echt leid für sie :) Naja, nicht wirklich, aber 20 Jahre früher hätte ich ihr bestimmt meine Nummer da gelassen :'D

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u/Maleficent_Stick5030 — 4 months ago

ich habe meinen Hobel gestern aus der Scheune geholt und musste nach der Renigung feststellen, dass die Hinterradbremse keinen Druck mehr aufbaut. Im Ausgleichsbehälter fehlt auch offensichtlich Flüssigkeit, ist aber nicht leer.

Ich würde das nun zum Anlass nehmen die Bremsflüssigkeit komplett zu tauschen, bin aber absoluter Laie.

Ich habe zwar grob eine eine Idee, wie das funktioniert, YT sei Dank, bin aber trotzdem unsicher, ob man sich da als Laie rantrauen sollte und welche Tools man dafür braucht. Wenn ich das richtig verstehe, braucht es eigentlich nur einen passenden Schlauch und einen Auffangbehälter, richtig?

Gibt es da fertige Sets für schmales Geld? Und wie entsorge ich die alte Flüssigkeit? Ist ja wahrscheinlich Sondermüll.

Und wie kann es eigentlich sein, dass Flüssigkeit fehlt, aber eben nicht alles? Verdampft die irgendwann oder diffundiert irgendwo hin, oder ist da irgendwo ein Leck? Ich konnte jedenfalls keines finden.

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u/Maleficent_Stick5030 — 4 months ago

Hallo Zusammen, ich brauche mal eure Beratung. Grundsätzlich darf man ja keine Gebühren für das Zahlen mit Karte erheben. Aber kann ich Produkte entsprechend unterschiedlich ausweisen?

Hintergrund: Ich habe am Hoftor einen Automaten für eigene produzierte Waren. Grundsätzlich ist Barzahlung und Kartenzahlung möglich.

Bargeld geht mir aber strikt auf den Sack. Ich brauche das Geld auf dem Konto und nicht in der Geldkasse.

Ich könnte jetzt den Automaten so einstellen, dass bei Kartenzahlung ein falsches Signal an den Autmaten gegeben wird.

Beispiel: Ware kostet 9€ Barzahlung: ebenfalls 9€ Kartenzahlung: abgebucht werden 8,50€. Das Terminal gaukelt dem Automaten aber einen Betrag von 9€ vor.

Wäre das erlaubt?

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u/Maleficent_Stick5030 — 4 months ago