u/Naturkaefer

Müssen Häuser aus den 1960er und 1970er kernsaniert werden?

Wir sind schon länger auf der Suchen nach einem Haus und irgendwie verstehe ich das Thema wann man was sanieren soll noch nicht so ganz.

Ich höre und lese ganz oft, dass man bei alten Häusern von 1960 und 1970 auf jeden Fall auch die Elektrik und Leitungen erneuern soll. Meine Frage bezieht sich deswegen vor allem auf Elektrik, Leitungen, Rohre.

Ich sehe so oft, dass Häuser mit diesem Baujahr verkauft werden wo Fenster/Dach/Heizung/Bad sonst was alles renoviert wurde. Aber die Elektrik/Leitungen nicht. Ist das normal? Ist das "gut" und in dem Haus kann man dann die nächsten 40 Jahre noch gut leben? Wieso wird das oft so gemacht und gleichzeitig liest man oft, dass auch Elektrik und Rohre gemacht werden müsste aber das wird nicht gemacht?

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u/Naturkaefer — 2 days ago

Wie kann man sich selbst verzeihen?

Ich habe viel in meinem Leben falsch gemacht, ich hab mich oft falsch verhalten, falsche Entscheidungen getroffen. Ich habe immer mein bestes versucht aber kann mir trotzdem nicht verzeihen. In meinem Kopf rattern manche Themen auf Dauerschleife, warum ich dies und jenes nicht anders machen konnte. Mein Kopf verurteilt mich ständig deswegen.

Wie habt ihr es geschafft euch Dinge zu verzeihen? Vor allem wenn es nicht nur Kleinigkeiten sind sondern Dinge, die das Leben auch sehr beeinflussen. Und die man auch nicht mehr gut machen kann. Klar kann man wieder sein bestes geben in der Zukunft und versuchen aus der Situation das Beste zu machen. Aber ja, wie gesagt. Ich merke, ich kann mir einfacht nicht selbst verzeihen.

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u/Naturkaefer — 2 days ago

Gespräch mit Narkosearzt war irgendwie unangenehm - Tipps bei Migräne?

Ich habe nächste Woche eine Op mit Vollnarkose. Ich habe leider Migräne, die vor allem ausgelöst wird, wenn ich meinen Essensrhytmus nicht einhalten kann. Deswegen hab ich Angst, dass zu langes nüchtern sein bei mir einen Migräne-Anfall auslöst und ich dann mit Migräne in den OP geschoben werde. Im Internet hab ich gelesen, dass man da auf jeden Fall mit dem Narkosearzt reden soll und die da immer ganz nett sind und dann eventuell versuchen den Termin früh morgens zu legen etc.

Das habe ich heute gemacht, aber irgendwie hab ich mich bei dem Gespräch nicht wohl gefühlt. Sie meinte ich darf ab Mitternacht nichts mehr essen und ab 2 Stunden davor nichts mehr trinken. Ich hab sie dann gefragt, um welche Uhrzeit der OP Termin ist. Sie meinte dann ich werde am Tag davor angerufen, da wird mir die Uhrzeit gesagt. Ich hab dann gefragt ob das eher vormittags oder nachmittags ist. Sie meinte das kann den ganzen Tag sein, ich krieg die Uhrzeit dann noch mitgeteilt. Ich hab dann gefragt, angenommen ich hab den Termin erst spät Nachmittags, kann ich dann noch frühstücken weil ich sonst zu Migräne neige. Sei meinte dann schon grob, nein ab Mitternacht nichts mehr essen sonst operieren sie mich nicht. Ich hab dann gemeint, ok ja verstehe ich, da halte ich mich daran, ich hab nur gefragt weil ich zu Migräne neige bei zu langer Nüchternheit. Sie meinte dann bisschen patzig, dass das doch von zu wenig trinken kommt und ich ja bis 2 Stunden davor noch was trinken darf. Ich meinte dann nein, dass bei mir das leider mit Essen zusammenhängt. Da hat sie dann nicht mehr drauf reagiert.

Ich hab dann ehrlich gesagt erstmal eine Runde auf dem Parkplatz geheult, weil ich dachte das Gespräch wird irgendwie empathischer ablaufen. Natürlich verstehe ich die Abläufe die vorgegeben sind, ich halte mich auch daran nichts zu essen etc. Trotzdem habe ich jetzt Angst, dass ich erst spät nachmittags operiert werde und Migräne an dem Tag bekomme. Hat jemand irgendwie Erfahrungen oder Tipps?

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u/Naturkaefer — 5 days ago

Angst vor Nüchternheit bei Narkose wegen Migräne

Hallo :)

Ich habe bald meine erste OP mit Vollnarkose und ich hab am meisten Angst vor dem Nüchtern sein muss ich zugeben. Ich weiß noch nicht um welche Uhrzeit die OP statt findet, aber ich vermute mal vormittags, dann darf ich ja nach dem Aufstehen nichts mehr essen. Ich neige sehr schnell zu Kopfschmerzen und Migräne, wenn meine Essensroutine wegfällt. Deswegen hab ich Angst mit totaler Übelkeit und Kopfschmerzen/Migräne bei der OP anzukommen.

Habt ihr Tipps oder was kann man in so einer Situation machen? Nächste Woche habe ich das Gespräch mit dem Narkosearzt, da werde ich das auf jeden Fall auch sagen.

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u/Naturkaefer — 7 days ago

Ich hab das Gefühl mein Leben bzw ich selbst werde nie wirklich glücklich und zufrieden sein. Ich werde in letzter Zeit immer deprimierter und frage mich, wieso ist das Leben so (und hab gleichzeitig immer ein schlechtes Gewissen zu viel zu jammern und selbst Schuld zu sein.)

Ich bin 32 und hab theoretisch ein Leben das ganz in Ordnung ist. Ich habe einen Partner, ich mache gerne Sport und fahre Fahrrad und male in meiner Freizeit. Ich freue mich an der Natur und an sich könnte ich so doch glücklich und dankbar leben. Oder? Wieso kann ich es dann nicht. Es gibt so viele "Baustellen" für die ich keine Lösung finde.

-Druck. Ich merke den Druck, dass das nicht mehr reicht. Dass das ein Leben ist was man in den 20-er führen konnte. Aber jetzt müsste ich doch "mehr" haben - eine eigene Familie, ein Haus, einen coolen Lebensstil (viel verreisen oder keine Ahnung, Karriere. Irgendwas)

- Wohnsituation. Wir wohnen noch in einer WG, weil die Miete einfach so teuer sind und das deprimiert mich, dass ich nicht so wohnen kann wie ich es mir wünsche. (Ohne ständig Geldsorgen zu haben)

-Geld. Ich bin ein sparsamer Mensch, ich bin immer damit aufgewachsen und hab danach gelebt "Geld ist nicht das Wichtigste" und trotzdem werde ich immer unglücklicher mit Geld. Ich hab das Gefühl, es ist doch falsch nur "mittelmäßig" zu verdienen und ich habe irrationale Ängst entwickelt, dass ich irgendwann Geldsorgen haben werden.

-Kinder. Die Uhr tickt. Mein Partner will wahrscheinlich keine Kinder. Ich selbst weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht, seit 2 Jahren drehe ich mich im Kreis bei dem Thema. Es fühlt sich an wie eine Sackgasse aus der ich nicht mehr rauskomme. Um mich herum bekommen langsam alle Kinder und ich denke mir, wie zur Hölle bin ich in dieser Situation gelandet. Ich dachte man bekommt automatisch Kinder, das passiert einfach so das ist doch das Leben.

-Familie. Ich sehe meine Eltern einigermaßen regelmäßig und gleichzeitig belasten mich die Besuche immer, weil das Verhältnis oft schwierig ist. Auch da- es wird nie besser werden. Ich hab die letzen Jahre noch gehofft und viel an mir gearbeitet. Aber das wird sich nicht mehr ändern. Ich vermisse es eine Familie zu haben, wo ich mich wohl fühle.

-Soziales. Ich bin nicht sozial und ich hab ständig das Gefühl, ich muss an mir arbeiten, mich mit Menschen treffen. Es strengt mich aber so extrem an und ich fühl mich immer mehr wie ein Alien. In Gesprächen bin ich oft langweilig und ich merke, dass Menschen wenig Lust auf mich haben.

-Einsamkeit und älter werden. An diesem Punkt bin ich gerade. Ich schaue auf mein Leben und denke mir. Wirklich viel kommt nicht mehr, irgendwann bin ich alt und wahrscheinlich einsam.

Ich bin in Therapie. Ständig arbeite ich an mir, ich bin müde davon. Ich will nicht ständig an mir arbeiten müssen. Ich würde einfach gerne, dass sich das Leben nicht ständig wie eine Last anfühlt. Gleichzeitig zerfetzt mich mein Kopf jetzt wieder "Selbst schuld. Du bist faul. Hättest halt was anderes gemacht. Hättest dich anders verhalten. Alles deine Schuld. Andere jammern auch nicht und bekommen das hin". Mein Kopf beschimpft mich täglich.

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u/Naturkaefer — 23 days ago

I don't know if I belong here. I feel like I don't really fit in anywhere.

In short, deep down I feel antinatalist feelings—and yet rationally I think that's wrong and that children would actually be wonderful.

For me, life means pain, and I don't know what's supposed to be beautiful about it. I don't want to inflict that on any child. And yet, I'm alive, trying to make the best of it, wanting to be positive and not wallow in "I hate life" thoughts. And from the perspective that I'm alive, I imagine it would be wonderful to start my own little family.

But I don't want to inflict that kind of pain on a child. Adoption is out of the question.

I would never regret my child and would love it more than anything, yet at the same time I would be deeply saddened that my child has to experience life. It's completely contradictory, and I don't know what to do with these feelings.

Does anyone else feel the same way?

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u/Naturkaefer — 25 days ago