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Everything‘s becoming completely normal

56 y.o., right about nearly eight months on hrt.
Haven‘t imagined to experience everything in such a normal way…..both shots taken at the elevator coming just off my gynecolist.
What do you think of my spezific Style? Am I completely false or just right in my opinion of passing as an elder but blossoming transwoman?
But please be patient.

u/Nina_Wen — 6 hours ago
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Everything‘s becoming conpletely normal

56 y.o., right about nearly eight months on hrt.
Haven‘t imagined to experience everything in such a normal way…..both shots taken at the elevator coming just off my gynecolist.
What do you think of my spezific Style? Am I completely false or just right in my opinion of passing as an elder but blossoming transwoman?
But please be patient.

u/Nina_Wen — 6 hours ago

Beim Gynäkologen in guter Behandlung - Termin Endo absagen?

Hallo Ihr Lieben,
bin ja superzufrieden mit meinem Gynäkologen. Fachlich und menschlich top! Ein Mann zum Verlieben obendrein!😘
Habe aber noch einen Ersttermin bei MediCover Köln aus 08.2025 für 07.26, den hatten sie mir damals gegeben und ich habe ihn stehenlassen, auch wenn ich seit 11.2025 in HRT bin.
Soll ich hingehen, um eine Zweitmeinung einzuholen? Aber wozu? Bin in HRT, Werte passen, Wirkung passt, fühle mich beim Gyn und seinem tollen Team wertgeschätzt….
Denke, werde ihn absagen oder würdet Ihr ihn zusätzlich in Anspruch nehmen?
Btw., auch MediCover Köln steht im Ruf, Zustimmungsbestätigungen der KK zu verlangen…
Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
LG
Nina

reddit.com
u/Nina_Wen — 8 days ago

Wie in die Therme - Passing so lala

Hallo Ihr Lieben,
ja, ich weiß, ich neige immer dazu, ausführlich und kleinteilig zu schreiben. Aber so bin ich nun mal…🫣🤓
Ab morgen sind meine Partnerin und ich für ein paar Tage im Urlaub - Nix dolles, einfach mal für ein paar Tage anderswo in Deutschland.
Auch wenn sie inzwischen hinnimmt, dass ich mich in den vergangenen Monaten körperlich stark verändert habe, tut sie sich nach wie vor sehr schwer, mit mir „en femme“ in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.
Nun ja, dort, wo wir hinfahren, kennt uns ja niemand und ich bin zuversichtlich, dass sie es dort eher akzeptiert, dass ich Nina an ihrer Seite bin.
Nun aber zu meiner Frage. Durch die HRT und Gewichtsabnahme sind zB meine Brüste im Bereich eines kleinen B angelangt , die Areolen und Brustwarzen sind eindeutig im weiblichen Spektrum einzuordnen. Meine Kopfhaare ermöglichen einen Soft Layered Bob bis fast zur Schulter. Die (dunklen) Barthaare sind fast allesamt weggelasert, nur noch leider zu viele weiße Haare sind übrig, sind aber noch Rasur nicht allzu auffällig. Körperhaare fast komplett weg. Leider ist der Bauch hartnäckig.
In entsprechender Kleidung und wenn ich mich entsprechend bissel herrichte, komme ich als überzeugendes transfemininen „Wesen“ bis Transfrau „durch“. Sobald die „Hülle“ abgelegt ist, wird es deutlich ambivalenter in Richtung androgyn teils männlich, teils weiblich. Meine Gesichtszüge sind leider nicht weiblich-weich und mein Körperrahmen ist mit breitem Brustkorb, einer Körpergröße von knapp 1,90 m und einer viel zu sonoren Stimme zumindest „schwierig“.
Dennoch liebäugele ich mit einem gut auf meine Figur zugeschnittenen Badenzug die Therma am Urlaubsort aufzusuchen.
Die Therme macht in meiner Recherche den Eindruck, recht gut mit Diversität umzugehen. Es gibt Einzelkabinen im Gesamtbereich ohne Geschlechtertrennung, erst von den Umkleiden zur Therme selbst teilt es sich in geschlechtsspezifischen Duschen, wobei auch dort Einzelduschen sind, die diskret einzeln benutzbar sind. Es gäbe also im Prinzip keine Gefahr, nackt „ertappt“ zu werden. Hinsichtlich des vermeintlichen Abzeichnens „unten“ mache ich mir keine Sorgen, da alles deutlich atrophiert ist und keinerlei Bedenken ob einer körperlichen Reaktion zu erwarten ist, ich bin ja nun seit etwa 6 Monaten im T unter der Nachweisgrenze. Zur Sicherheit will ich einen sehr eng sitzenden Badetanga drunter tragen, der körpernah sitzt hochgeschnitten ist und das bisschen auch noch flacher macht.
Soweit so gut geplant.
Aber nun, ich frage mich, ob ich mir Sorgen machen müsste, „dumm“ angemacht zu werden oder gar rausgeworfen zu werden, also Ärger zu bekommen, wenn klar ersichtlich ist, dass ich Transident mit stark männlichen Zügen dort sein werde und dennoch die Damenduschen und komplett weiblich gekleidet sein werde.
Habt Ihr bereits Erfahrungen in diesem Bereich gemacht?
Ok, natürlich reizt es mich ich, so zu sinnieren, aber ich kann es ja nicht direkt übertreiben.
Könnt Ihr mir die Besenken nen,en oder sprecht Ihr lieber eine Warnung aus?

reddit.com
u/Nina_Wen — 11 days ago

Was ist mein Weg?

Hallo Ihr Lieben,
eigentlich sollte ich doch mit dem, was ich mit meinen 56 Jahren geschafft habe, zufrieden sein. Ich bin im achten Monat der HRT, das Lasern läuft sehr gut, obwohl jetzt schon klar ist, dass viele weiße Barthaare übrigbleiben. Die Kopfhaare wachsen erstaunlich gut, die Brustentwicklung ist stärker, als ich zu hoffen gehabt habe. Die Ausflüge im vollem Nina-Mode werden immer selbstverständlicher und authentischer. Die Zermine bei den Ärzten, beim Lasern, alle kennen mich als Nina.
Aber ich fühle mich gefangen in mehreren Kontexten.
Sei es der Job, in dem ich boymoden muss, weil es ein sehr konservativer Bereich ist und extrem vom Kundenkontakt lebt. Jobwechsel? Ich habe 30 Jahre Nix anderes gemacht, bin also Fachidiotin. Umschulung? Würde die Arbeitsagentur niemals unterstützen, da ich in meinem jetzigen Berufsbild immer sofort etwas Neues finden würde. Auszeit? Ist aufgrund der massiven finanziellen Verpflichtungen für die kommenden Jahre ausgeschlossen.
Aber auch die partnerschaftliche Seite. Ich bin seit 2004 mit meiner Partnerin zusammen, wir haben noch nie ein wirklich aktives Sexualleben gehabt, aber es ist eine tiefe innere Verbindung. Wir haben gemeinsam viel durchlebt, ich habe sie in Ihren Krankheiten und Operationen immer unterstützt. Wir sind finanziell und sozial sehr eng verflechtet. Ich glaube, man kann von einer sehr tiefen Liebe sprechen, auch wenn es nicht die klassische Ehe ist. Es gab in den 22 Jahren öfter die Situation und die Ahnung, dass ich nicht der klassische Mann bin und meine weibliche Seite herausblitzte. Aber ich war immer der Mann an ihrer Seite.
Seit ich im Spätsommer 2025 für mich erkannt und entschieden habe, dass ich etwas an und mit mir ändern will und muss, hat sie sehr viel akzeptiert. Teils hat sie es toleriert. Teils hat sie es hingenommen, teils hat sie klar ihre Grenzen zum Ausdruck gebracht. Sie hat erlebt, dass ich die HRT extrem gut vertrage, ich mich wohler fühle, positiver geworden bin. Sie hat aber auch erlebt, dass ich mich verändere, ich bin emotional anders geworden, aber auch körperlich ein (wie sie sagt) anderer Mensch geworden. Sie will meinen selbstgewähltem Namen nicht kennen, nennt mich meistens mit meinem alten Rufnamen und wenn sie wieder merkt, dass ich das nicht mehr mag, mit Kosenamen.
Ich weiß, dass sie damit kämpft, ihren Mann Stück für Stück zu verlieren. Sie spricht manchmal davon, dass sie Angst hat, dass ich eine zweite „Kellermann“ oder so werde wie eine „Jenner“, sie spricht von ihren Bedenken, wie unser Umfeld (wir leben auf dem Dorf in der Nähe von Köln-Bonn, alle dort kennen sie und ihre Fa,Ilse, ich bin zugezogen) es aufnimmt, dass ich mich bereits so auffällig stark verändert habe und wie „stark“ es noch werden wird. Sie schaut mich manchmal lange an und merkt an, dass mein Gesicht so anders aussähe, sie merkt an, dass meine Brüste so stark gewachsen seien und so fest wären, fester als ihre eigenen.
Sie fragte mich, wie ich so in die Therme gehen wolle, wie ich dort auftreten wolle und hat ohne meine Antwort abzuwarten gesagt, dass sie keinesfalls mit mir im Badeanzug oder gar Bikini gehen würde. Sie spricht an, dass sie keinesfalls mit mir weiblich gekleidet ausgehen oder in die Öffentlichkeit gehen wolle. Sie kämpft mit sich, weil sie immer mehr und stärker merkt, dass ich unaufhaltsam mehr die Frau werde, die ich bin.
Daher sind die Momente, in denen ich für ein paar Stunden alleine durch die Stadt im Nina-Modus (gestern Nachmittag Kölner City bei 35 grad im Tanktop und palazzohose, Haare offen und mit einem soft layered bob, Damensonnenbrille und Ohrstecker, trotz meiner knapp 190 cm mit einem selbstbewussten weiblich-entspannten Gang) flaniere, shoppe, einfach normal lebe so wichtig für mich. Ich erlebe, dass ich als transfemininen Wesen akzeptiert werde und (bis auf ein paar zweite Blicke) einfach nur in der Menge untergehe und ich selber sein darf.
Ich versuche dies, immer öfter zu erleben, dieses normale Leben als Frau. Aber es ist immer nur temporär. Ich merke immer stärker, dass es mir nicht mehr ausreicht. Ich wünsche mir, dass es der Normalzustand und nicht mehr die Ausnahme ist.
Ich schaue mir neidisch die Verläufe und Entwicklung anderer an, sei es hier bei Reddit (Translater, Transpassing, Transtimelines) oder anderer Quellen an. Ich wünsche mir, auch den Mut zu haben, es durchzuziehen. Ich wünsche mir, nicht so sehr in der Jobfalle zu stecken. Ich wünsche mir, dass meine Partnerin mich begleitet, ich gemeinsam mit ihr die Welt entdecken kann. Ich wünsche mir so sehr, ich selber sein zu dürfen und nicht nur in diesen paar Momenten ich selber sein darf. Ich wünsche mir, überall den Namen Nina tragen zu dürfen und dass meine Partnerin diesen für mich nutzt. Aber ich kann nichts erzwingen.
Ich habe das Gefühl, dass alles, was ich tue und erlebe definitiv zu meiner Volltransition führen würde, ich aber durch Job und Beziehung ausgebremst werde. Doch Job brauche ich, um alles zu finanzieren (Kleidung, Lasern etc.) und mich nicht (auch aufgrund der wirtschaftlichen Verpflichtungen, Kredite, Haus etc.) zu ruinieren. Beziehung brauche ich, da ich meine Partnerin nach wie vor liebe und wir tief und innig verbunden sind, ich mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen will.
Also was wird mein Weg sein? Gibt es eine Chance, alles zu bekommen, ohne vieles zu verlieren? Wäre ich noch jung und ungebunden, ich hätte vielleicht die Chance auf einen Neuanfang und würde sofort transitionieren. Wäre mir alles egal, ich würde sofort transitionieren.
Auf englisch würde ich es nennen „Stuck in the moment“. Ich verbringe inzwischen mehr Zeit mit der Frage, was ich tun soll und was mein Weg ist als es gut für mich ist.
Welchen Rat gibt es für mich, welchen Rat gebt Ihr mir? Was soll ich tun, was soll ich lassen? Was wird meine Zukunft sein, was will ich vielleicht nicht wahrhaben?
Gibt es überhaupt eine Lösung, ich selber sein zu dürfen, ohne das Meiste hinter mir zu lassen?
Bin ich ein Einzelfall oder geht es anderen so wie mir?
Weshalb ist es so kompliziert und unfair?

reddit.com
u/Nina_Wen — 14 days ago