wie geht man mit einer Verdachtsdiagnose um?
ich habe vor kurzem eine Verdachtsdiagnose für atypische anorexie bekommen innerhalb einer therapeutischen Sprechstunde. Ich struggle schon seit längerer Zeit und die therapeutin meinte, dass es als chronisch gelten könnte, weil ich immer phasenweise mal mehr mal weniger probleme mit dem essen habe (dann mal strenger kcal zählen, weniger essen, mehr planen und kompensation durch erbrechen etc) Allerdings ist es nie ganz weg, mein Körperbild ist zum beispiel durchgehend schlecht und ich zähle immer kalorien.
trotzdem ist es atypisch weil ich normalgewichtig bin und meine periode noch habe und so..
Ich frage mich jetzt wie ich diese Diagnose wirklich bestätigen kann, also ich weiß dass das nur ein Therapeut oder Psychiater wirklich diagnostizieren kann, wenn ich mehrere Sitzungen hatte etc.
Ich war auch beim Hausarzt und habe eine Überweisung bekommen, bekomme aber trotzdem keinen platz weil nichts frei ist..
War jemand in der selben situation und wie seid ihr mit dieser Verdachtsdiagnose umgegangen?
ich denke nämlich trotzdem, dass ich nicht genug „leide“ oder es mir schlecht genug geht, um wirklich diese Diagnose zu machen. und ich kann zb mit meiner familie über mehrere Tage normal essen und schäme mich dafür, vor allem weil ich dann umso mehr denke, dass ich keine ES haben kann.
vielleicht kann jemand relaten <3