Antrag auf Einbürgerung

Antrag auf Einbürgerung

Ich strebe an Kantenhausener zu werden. Ich erfülle alle geforderten Formalien.

Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Großgroßfürstentum Kantenhausen geltenden Gesetze zu wahren und meine Bürgerpflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.

Ich bin KEIN Extremist. Ich strebe KEINE Revolution an. Ich bin dem Großgroßfürstentum Kantenhausen treu.

u/No_Reason493 — 1 day ago
▲ 162 r/VeganDE

Wenn man über den Veganismus spricht, sollte man auch über den Kapitalismus reden.

Hallo! Ich bin bereits seid vielen Jahren vegan. In meiner Erfahrung ist es unglaublich einfach, vegan zu sein. Ich habe keinen Bedarf an Tierprodukten, wenn ich bedenke, was dieses Produkt denn eigentlich ist.

Ich möchte, dass Leid auf unserem Planeten so gut es geht minimiert wird und handle entsprechend. Das, was bei Weitem am meisten Leid auf diesem Planeten erzeugt, ist die Tierindustrie. Man frage sich, wie man die Tierindustrie in einem großen Maßstab vermindern kann.

Die Antwort auf diese Frage wird von der breiten Masse der veganen Bewegung in dem Bereich der Konsumkritik ausfallen. Man stellt in den Vordergrund das einzelne Individuum und seine Konsumentscheidungen und bewertet diese anhand moralischer Prinzipien. Der gesamte Inhalt der veganen Agitation ist dann, diese moralischen Prinzipien als Ideen zu verbreiten.

Man hofft dann, dass diese Ideen den Großteil der Menschheit erreichen, dass somit eine prinzipiell geringere Nachfrage nach Tierprodukten herrscht, nach dem der Markt sich dann von automatisch richtet. Und naja, wenn das scheitert, dann sind die Menschen halt selbst Schuld und dann kann man nichts machen. Man hat ja mit seiner eigenen Konsumentscheidung das beste getan. Genau dies ist auch bei der Umweltbewegung die zentrale Haltung und Agitation.

Man setzt damit in den Hintergrund, dass der Mensch Produkt seiner materiellen Bedingungen ist. Materielle Bedingungen wie das, was er in der Schule, in der Unterhaltung, in den Medien, etc. zugesetzt bekommen hat. Es ignoriert, unter welchen Umständen die Ideen von den moralischen Prinzipien überhaupt Massen an Menschen erreichen können.

Die Verbreitung der Ideen ist hoch erschwert unter den Bedingungen der heutigen Gesellschaft, insbesondere, wenn wir den gesamten Planeten betrachten. Milliarden Menschen leben in Armut und Elend und haben gar keine Zeit oder Kraft über moralische Prinzipien zu meditieren. Millionen Menschen sterben jedes Jahr, weil sie nicht kaufkräftig auf dem Markt erscheinen können, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, trotz für alle Menschen ausreichende Produktion. Zudem sind breite Massen der menschlichen Bevölkerung leider nicht anständiger Bildung ausgesetzt. Der Konsens über die Ernährung wird etabliert durch Bildung, Medien, Staat und co.

Man muss Systemkritik üben und dieses System verändern! Man muss allgemeine Tendenzen verändern, die dann in dieser allgemeinen Tendenz die Massen der Menschen formen.

Die Welt, in der wir leben, ist eine kapitalistische Welt. Kapitalismus, das bedeutet, dass die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit, dass jeder Bereich des gesellschaftlichen Lebens darauf ausgerichtet ist, dass das Kapital möglichst hohe Profite erzielen kann.

Das bedeutet, dass die Produktionsmittel in den Händen von Wenigen sind und nicht von der Gesellschaft für die Gesellschaft genutzt werden. Das bedeutet, dassdie Bedürfnisse der Menschen nicht Ziel und Zweck der Produktion sind. Das bedeutet unermesslichen Reichtum auf der Seite der Wenigen und Armut, Not, Mangel auf der Seite der Vielen. Kapitalismus bedeutet, dass die politische Macht, allem Gerede von der „Demokratie“ zum Trotz, letztlich in de Händen einer kleinen Minderheit von Kapitalisten, also in den Händen derjenigen Klasse liegt, der auch die Unternehmen, unter anderem auch den mächtigen Konzernen der Tierindustrie gehören.

Unter dem Zwang, ständig für die Erhaltung und Erhöhung ihrer Profite zu kämpfen, ist es im Interesse der Kapitalisten, den Lebensstandard der arbeitenden Massen nach unten zu drücken und die Welt mit Kriegen um Ressourcen, Absatzmärkte und Investitionsmöglichkeiten zu überziehen.

Der Sozialismus ist die notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung, um den Produktionssektor, der Tiere betrifft, zu zerschlagen. Und die Entscheidung der Zerschlagung wird im Sozialismus nicht nur aus moralischen Gründen getroffen werden müssen, sondern aus Gründen der Erhaltung der Menschheit selbst, insofern ja der Sozialismus jene Gesellschaft ist, dessen Ziel es ist, hinsichtlich menschlicher Bedürfnisse zu planen. Die Tierindustrie ist eine enorme Verschwendung von Ressourcen, und ist auch einer der zentralsten Gründe, die die Menschheit gerade an den Rand seiner Existenz drängt.

Der Begriff Sozialismus wirkt jetzt vielleicht erstmal abschreckend für die meisten hier. Sehr verständlich. Ich war in der selben Position. Wenn ihr Zeit oder Interesse habt, lege ich euch ans Herz, Karl Marx zu lesen. Als Einstieg vielleicht "Why Socialism?" von Albert Einstein, dann "Lohn, Preis, Profit" und "Lohnarbeit und Kapital" von Marx. Alternativ kann ich z.B. den Podcast von Fabian Lehr empfehlen. Hier ein sinnvolles Video zum anhören: https://www.youtube.com/watch?v=RB4_1fll9PQ. Setzt euch gerne damit kritisch auseinander. Im schlimmsten Fall kennt ihr die Argumente der Gegenposition und seid in der Lage diese zu entkräften, wenn ihr bei Abwägung dem hier widersprecht.

Das ist kein Aufruf, sich nicht vegan zu sein. Es ist ein Aufruf, einen Schritt weiter zu gehen! Vielen Dank für das Lesen.

EDIT: So, hab jetzt jeden Kommentar in diesem Augenblick beantwortet. Ich bin sicher, ich werde darauf zahlreiche Rückantworten erhalten. Leider kann ich dem nicht nachgehen, weil naja, sind halt verdammt viele Diskussionsstränge und habe auch nicht unbegrenzt Zeit ein Keyboard-Warrior zu sein. Ich hoffe, dass die Diskussionen die hier geführt wurden, eine gute Grundlage für Leser dieses Posts sind, sich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen. Danke an alle!

u/No_Reason493 — 7 days ago

Der vegane NOA Hummus ist Teil eines Milchkonzerns??

Ich liebe den Paprika-Chili Hummus von Noa. Echt geil. Bin zufälligerweise auf die NOA Webseite gestoßen. Nun ja es wird damit geworben wie vegan und umweltfreundlich Noa sei. Dann klicke ich auf "Karriere" und Boom, Karwendel. Lol

https://www.noa-pflanzlich.de/produkte/paprika-chili/

Naja, ist ja jetzt kein Einzelfall, aber ja...naja, trotzdem irgendwie interessant

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u/No_Reason493 — 13 days ago

PLEASE HELP How to improve the catness of my character?

Is there anything else I can do?

- I play Ellen Riply (has cat in lore, in audio, menu animation, etc)

- 2 cat perks (spine chill, light footed)

- cat icon

- cat banner

is there anything else I could put for more catness? im thinking about the cat survivor skin when p100, and hope it will be on sale so ill have some auric cells for cat charms? how often are cat charms available? what else can I put for more catness? thanks you

u/No_Reason493 — 15 days ago

Can you please answer my series of questions about socialism? Thank you!

A few things I didn't understand so far. Some of you will have different positions, so if something applies to you please answer.

  1. Marxist-Leninists say that Socialism is a transitionary phase to Communism. Communism as the goal of a classless society. Socialism is the dictatorship of the proletariat. To oppress the bourgeoisie. Why does Socialism entail classes? What are the classes? I heard that its argued that there are still former bourgeoisie who strive to restore power, but why would that still not be classless? I mean classes in a marxist sense are defined through their economic position. If private property is not a thing anymore, how will there be classes through marxian lense? Why does striving for communism in socialist society require bourgeoisie? And if there isnt bourgeoisie class in a marxists sense, why call it class. Or how would you define class?

  2. Why completely reject elections? Even if through parliarmentarism cannot resolve the core contradictions of capitalism, while there is not revolutionary potential, I'd argue, a more left government can still make a difference for the people and minorities, even if only temporary. And why shouldn't marxist parties participate? I mean the parliarment can serve as a way to better communicate marxist ideas.

  3. How to ensure that the vanguard party acts in the interest of the proletariat? What guarantees it is a dictatorship of the proletariat and is not easily corrupted?

  4. For surplus extraction, why is there this general tendency. What's the evidence for it that profit is surplus value. Thousands of corporations fail all the time and loose profits in a very chaotic way and when maintaining ownership of means of production of the pretty much whole sector of a certain production, from the primitive materials to the refined product, I do not see how this as argument by marx can refute that corpos can just charge more for their product than the production costs doesnt work because what someone wins some other looses when buying from toher capitalists. But as we see corpos can just own the whole production chain without much external purchase and in imperialism we see that a lot of corpos fail and some grow bigger. While I agree that competition makes em pay less and less to the workers to ensure to be able to reinvest to not get swallowed.

  5. what is the most realistic most fortunate possibility in the future for communism

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u/No_Reason493 — 17 days ago

m21 wanna talk about science, politics, philosophy?

then feel free to DM me

ignore :

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u/No_Reason493 — 1 month ago

Am I wrong?

Literally every few games someone complains about how I play. Again a sweating tbagging swf, and they complain again. I didn't even tunnel that much, I just killed whoever was going for weird pallet-saves, flashlight-saves, toolbox sabo.

Why is Lightborn a perk if I shouldn't use it? And am I supposed to ignore the survivors directly in front of me, just because...?

u/No_Reason493 — 1 month ago

Soll ich mich organisieren? Was macht die Organisierung aus?

Hallo.

Ich studiere. Ich habe überlegt mich zu organisieren (Berlin).

Ich lebe in einem eher liberalen Umfeld. Derzeit empfinde ich, dass es sinnvoller ist, zunächst mein Studium zu beenden, bevor ich mich organisiere. Parallel zu dem Studium würde ich mich dann bei Gelegenheit weiterbilden.

Ist das die falsche Entscheidung? Soll ich mich jetzt schon organisieren? Warum?

Zudem, wenn ich mich jetzt organisieren sollte, was macht diese Arbeit aus? Wie skalierbar ist die Teilnahme an dieser Arbeit? Welche Organisationen verfolgen welche Praxis mit welcher Begründung?

Danke.

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u/No_Reason493 — 2 months ago