Erfahrungen mit Muttermalentfernung (Laser/OP) (in München) – wirklich bis Oktober warten?

Erfahrungen mit Muttermalentfernung (Laser/OP) (in München) – wirklich bis Oktober warten?

Hey zusammen,

ich wollte mal nach euren Erfahrungen fragen.
Mich stören die Muttermale, die ich auf dem Bild mit einem Pfeil markiert habe, wirklich sehr und ich möchte sie unbedingt entfernen lassen. Ich war bereits bei meiner Hautärztin. Sie hat sich alle angeschaut und meinte, dass die Muttermale im Gesicht aus kosmetischen Gründen nur gelasert werden sollten, da ein Herausschneiden dort sichtbare Narben hinterlassen könnte.

Das Problem ist: Sie möchte die Laserbehandlung erst ab Oktober machen, weil dann die UV-Strahlung deutlich schwächer ist. Sie meinte, im Sommer sei das Risiko für Pigmentflecken bzw. ein schlechteres kosmetisches Ergebnis höher.

Die Muttermale an der Brust würde sie hingegen nicht lasern. Falls man sie chirurgisch entfernen würde, meinte sie, dürfte ich **drei Monate keinen Sport** machen.

Mich stören die Muttermale mittlerweile wirklich sehr und ich würde sie am liebsten so schnell wie möglich entfernen lassen.

Daher meine Fragen:
Hat jemand von euch Muttermale im Gesicht im Sommer lasern lassen?
Hat euer Hautarzt das gemacht oder auch bis Herbst/Winter gewartet?

Reicht konsequenter Sonnenschutz (LSF 50+) aus oder würdet ihr auch eher bis Oktober warten?
Kennt jemand einen Hautarzt in **München**, der sowohl Laser- als auch operative Muttermalentfernungen anbietet und ggf. auch im Sommer behandelt?
Wie waren eure Erfahrungen mit Narben oder einem möglichen Nachwachsen nach der Laserbehandlung?

Vielen Dank schon mal für eure Erfahrungen!

u/Realistic-Ad4739 — 10 hours ago

Suche dringend eine mobile Klimaanlage – Tipps?

Ich weiß, ich bin dieses Jahr leider ziemlich spät dran. 😅 Letzten Sommer habe ich mir einfach Ventilatoren gekauft und dachte, dass das ausreichen würde. Dieses Jahr merke ich aber, dass ich die Hitze leider deutlich schlechter aushalte.

Mein Zimmer ist nur ca. **12 m²** groß, daher bin ich grundsätzlich für alle mobilen Klimaanlagen offen – auch Camping-/Wohnmobil-Klimaanlagen, wenn sie sich dafür eignen.

Mich würde interessieren:

Rechnet ihr noch mit Nachlieferungen in den nächsten Wochen oder ist der Zug für dieses Jahr eher abgefahren?

Was sind eure besten Methoden, um jetzt noch an eine Klimaanlage zu kommen?

Habt ihr Tipps oder Empfehlungen für Modelle, die aktuell noch verfügbar sind?

Ich würde wirklich ungern bis zum nächsten Sommer warten und freue mich über jeden Tipp moder Erfahrungsbericht. Vielen Dank! 🙏

reddit.com
u/Realistic-Ad4739 — 6 days ago

Alternativen zur Midea PortaSplit, die aktuell verfügbar sind?

Hallo zusammen,

da die Midea PortaSplit aktuell entweder ausverkauft oder nur zu völlig überhöhten Preisen erhältlich ist, wollte ich fragen, welche Alternativen ihr empfehlen könnt.

Mein Zimmer ist nur etwa 12 m² groß, deshalb wäre ich auch für eine Wohnmobil-/Camping-Klimaanlage offen, wenn sie sich für ein kleines Schlafzimmer eignet.

Mir ist vor allem wichtig, dass die Klimaanlage:
aktuell noch verfügbar ist,
keinen extremen Aufpreis hat,
und ihren Job zuverlässig erfüllt.

Welche Modelle würdet ihr empfehlen und womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank! 😊

reddit.com
u/Realistic-Ad4739 — 6 days ago
▲ 1 r/wohnen

Suche dringend eine mobile Klimaanlage – Tipps?

Ich weiß, ich bin dieses Jahr leider ziemlich spät dran. 😅 Letzten Sommer habe ich mir einfach Ventilatoren gekauft und dachte, dass das ausreichen würde. Dieses Jahr merke ich aber, dass ich die Hitze leider deutlich schlechter aushalte.

Mein Zimmer ist nur ca. 12 m² groß, daher bin ich grundsätzlich für alle mobilen Klimaanlagen offen – auch Camping-/Wohnmobil-Klimaanlagen, wenn sie sich dafür eignen.

Mich würde interessieren:

Rechnet ihr noch mit Nachlieferungen in den nächsten Wochen oder ist der Zug für dieses Jahr eher abgefahren?

Was sind eure besten Methoden, um jetzt noch an eine Klimaanlage zu kommen?

Habt ihr Tipps oder Empfehlungen für Modelle, die aktuell noch verfügbar sind?

Ich würde wirklich ungern bis zum nächsten Sommer warten und freue mich über jeden Tipp moder Erfahrungsbericht. Vielen Dank! 🙏

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u/Realistic-Ad4739 — 6 days ago

Die besten Seller finden

Hey zusammen,

ich habe aktuell ein Problem damit, die besten Seller und Batches zu finden.
Eigentlich würde ich gerne direkt über Taobao, 1688 oder Weidian kaufen, weil die Preise dort deutlich besser sind als bei Resellern. Allerdings komme ich mit den Plattformen nicht wirklich klar. Die automatische Übersetzung funktioniert oft nur teilweise und die Apps haben meines Wissens auch keine gute integrierte Übersetzung.

Ich nutze bereits Tools wie UUFinds. Damit finde ich zwar Produkte und QC-Bilder, aber ich habe trotzdem ein Problem: Ich kann oft nicht beurteilen, ob die Qualität wirklich gut ist. Mir fehlt die Erfahrung, QC-Bilder richtig einzuschätzen, und echte Erfahrungsberichte von Käufern finde ich nicht immer.
Deshalb suche ich nach etwas wie:

einem Ranking der besten Seller
einem Ranking der besten Batches
zuverlässigen Bewertungen von erfahrenen Käufern
einer Möglichkeit, die Qualität verschiedener Seller miteinander zu vergleichen
Wie findet ihr eure Seller?

Kauft ihr direkt über Taobao, 1688 und Weidian oder bestellt ihr lieber bei bekannten Resellern und zahlt etwas mehr, weil ihr dann sicher wisst, dass die Qualität stimmt?
Und wie sucht ihr effizient auf diesen chinesischen Plattformen, wenn ihr kein Chinesisch sprecht?
Vielen Dank für jeden Tipp.

reddit.com
u/Realistic-Ad4739 — 16 days ago

Beste Peptide für Hautqualität? GHK-Cu Erfahrungen, Shops aus Deutschland und weitere Empfehlungen gesucht

Hallo zusammen,
ich beschäftige mich aktuell intensiver mit Hautpflege und Peptiden. Dabei bin ich sehr häufig auf GHK-Cu (Kupferpeptid) gestoßen, da viele berichten, dass es die Hautqualität, Regeneration, Kollagenbildung und allgemein das Hautbild verbessern kann.
Ich habe Bilder meiner Haut angehängt, damit ihr besser einschätzen könnt, was sinnvoll sein könnte. Mein Hauptproblem sind kleine rote und bräunliche Pickelmale, eine ungleichmäßige Hauttextur und leichte Aknenarben.

Dazu hätte ich ein paar Fragen:
Ist GHK-Cu eurer Meinung nach wirklich eines der besten Peptide für die Haut?

Welche Marke oder welcher Online-Shop für GHK-Cu ist eurer Erfahrung nach am besten und liefert aus Deutschland oder zumindest aus der EU, damit Versandkosten und Zoll möglichst gering bleiben?

Gibt es bestimmte Anbieter, denen ihr besonders vertraut, was Qualität und Reinheit angeht?

Kennt ihr noch andere sichere und legale Peptide oder Wirkstoffe, die bei roten Pickelmalen, Hyperpigmentierung und Hautstruktur besser wirken?

Mich interessieren nur Seren und Cremes zur äußerlichen Anwendung und keine Injektionen oder Bodybuilding-Peptide.

Ich freue mich über jede Empfehlung, gerne auch mit Vorher-Nachher-Erfahrungen oder einer kompletten Routine.

u/Realistic-Ad4739 — 22 days ago

Introverted, Social Anxiety, ADHD, or Just Out of Practice? (21M)

Hi everyone,

I’m a 20-year-old guy turning 21 in about a month, and I’ve been wondering for a while whether I’m simply introverted, whether this could be related to ADHD, or whether I might actually have some form of social anxiety.

I’m currently being assessed for ADHD by a psychologist, and my fourth session is coming up soon. I don’t have a diagnosis yet.
First of all, I have a really good group of friends. It’s not a huge circle—less than 10 people in total—but they’re genuine friends. In my closest friend group, we’re usually around 4 guys, and I feel completely comfortable around them. I can be myself, talk about anything, and never feel judged or anxious.

That’s why I wouldn’t describe myself as completely introverted. At work, I get along well with my colleagues and often come across as fairly confident. I also don’t have much trouble with everyday interactions anymore. Asking for directions, talking to a store employee, making a phone call, or handling day-to-day tasks isn’t a big deal for me. Years ago, I used to overthink those things a lot more, but nowadays there’s usually only a small amount of hesitation, if any.

However, there are certain situations that still make me feel very uncomfortable.
Over the last few years, I’ve often preferred staying home or hanging out with my friends in familiar environments. When it comes to parties, clubs, or putting myself in new situations, I’ve often chosen the comfortable option and stayed in my comfort zone.
I also tend to feel out of place in clubs. Even alcohol doesn’t really change that. Just recently, I was pretty drunk, but I still had no desire or confidence to approach any women. If anything, I mostly wanted to go home.

One thing that might be important: I’ve never actually approached a woman in my life. My last—and only—girlfriend was about three years ago. We met in vocational school, and she was the one who made the first move, suggested meeting up, and basically got everything started. Since we broke up, nothing has really happened with women.

Another example is something that happened at work. For a short time, I worked in a department where I had to call customers regularly. At first, my hands would get sweaty, and I felt extremely nervous. It improved somewhat over time, but I was still tense throughout the entire workday because I knew I’d have to make more calls. Before almost every call, I felt anxious and on edge.

Interestingly, normal conversations with colleagues don’t bother me at all. The anxiety seems to show up more in situations where I feel exposed, judged, or out of my comfort zone.

The same thing happens when it comes to women or approaching people around my own age. That feels much harder than everyday social interactions.
Something else that may be relevant: I’ve been smoking weed regularly for about the last three years. At some points it was a daily habit, or at least several times a week, with only short breaks in between. I’ve got it under much better control now and mostly only smoke on weekends, but I haven’t completely quit.
On the positive side, I work out a lot and sports help me tremendously. They improve my mood, keep me focused, and give me structure. I’m also fairly happy with my appearance and physique, so I don’t think my insecurity comes purely from how I look.

I’ve also experimented with a few other substances in the past, including MDMA and ketamine. What stands out to me is how different I felt on MDMA. I felt much more open, confident, and socially comfortable. It felt like I could just be myself without constantly overthinking everything. That experience has stuck with me, and sometimes I wonder what it says about my normal state of mind.

Lately, I’ve been trying to push myself out of my comfort zone more often because I don’t want to spend my life always taking the easy route or staying at home. I want to experience more, meet people, and challenge myself. But I still find myself falling back into old habits.

So my questions are:
Does this sound more like introversion, social anxiety, or simply lack of experience?
Could ADHD play a role in this?
Could years of regular cannabis use have contributed to it?
Has anyone had similar experiences?
If you’ve overcome something like this, what helped you?
Thanks for reading.

reddit.com
u/Realistic-Ad4739 — 1 month ago

Introvertiert, soziale Angst oder ADHS? 21M, Probleme Frauen anzusprechen und aus der Komfortzone zu kommen

Hallo zusammen,

kurz zu mir: Ich bin männlich und werde in etwa einem Monat 21 Jahre alt.
Ich frage mich aktuell, ob ich einfach introvertiert bin, ob das mit ADHS zusammenhängt oder ob ich vielleicht eine soziale Angststörung bzw. Social Anxiety habe.

Ich bin aktuell wegen eines möglichen ADHS in psychotherapeutischer Abklärung und habe bald mein viertes Gespräch. Eine Diagnose habe ich noch nicht.
Vorab: Ich habe Gott sei Dank eine richtig gute Freundesgruppe. Es sind nicht viele Freunde, insgesamt unter 10, aber dafür echte Freunde. In meinem engsten Kreis sind wir meistens 4 Leute und mit denen fühle ich mich komplett wohl. Da bin ich einfach ich selbst, habe keine Hemmungen, kann über alles reden und gerne Zeit verbringen.

Deshalb würde ich mich auch nicht als komplett introvertiert bezeichnen. In der Arbeit rede ich gerne mit Kollegen und wirke auf andere oft sogar recht selbstbewusst.

Auch wenn ich jemanden nach dem Weg fragen muss, im Supermarkt einen Mitarbeiter anspreche, irgendwo anrufen muss oder andere alltägliche Dinge erledige, habe ich damit heutzutage eigentlich kein großes Problem mehr. Früher habe ich mir über solche Sachen deutlich mehr Gedanken gemacht. Mittlerweile gibt es vielleicht noch eine kleine Hemmschwelle, aber nichts, was mich wirklich einschränkt.

Trotzdem gibt es Situationen, die mich verunsichern.
Mir fällt auf, dass ich die letzten Jahre oft lieber zuhause war oder mit meinen Jungs in meiner gewohnten Umgebung gechillt habe. Wenn es ums Feiern, Clubs oder generell darum geht, rauszugehen und neue Erfahrungen zu machen, habe ich häufig abgesagt oder den bequemeren Weg gewählt.
In Clubs fühle ich mich oft fehl am Platz. Selbst Alkohol macht mich nicht wirklich lockerer. Gestern war ich zum Beispiel ziemlich gut dabei, aber trotzdem hatte ich weder das Bedürfnis noch den Mut, Frauen anzusprechen. Eigentlich wollte ich eher wieder nach Hause.

Was vielleicht wichtig ist: Ich habe tatsächlich noch nie in meinem Leben aktiv eine Frau angesprochen oder kennengelernt. Meine letzte und bisher einzige Freundin hatte ich vor etwa 3 Jahren. Wir haben uns damals in der Berufsschule kennengelernt und sie war auch diejenige, die den ersten Schritt gemacht, Treffen vorgeschlagen und das Ganze ins Rollen gebracht hat. Seit der Trennung lief eigentlich nichts mehr mit Frauen.

Ein weiteres Beispiel: Ich war für kurze Zeit in einer anderen Abteilung eingesetzt, in der ich regelmäßig Kunden anrufen musste. Am Anfang hatte ich extrem schwitzige Hände und war sehr nervös. Mit der Zeit wurde es etwas besser, aber ich war trotzdem den ganzen Arbeitstag angespannt, weil ich wusste, dass ich immer wieder Kunden anrufen muss. Vor fast jedem Anruf war ich nervös und innerlich angespannt. Das war für mich deutlich belastender als normale Gespräche mit Kollegen.

Ähnlich ist es bei Frauen oder auch dabei, andere Leute in meinem Alter einfach anzusprechen. Das fällt mir deutlich schwerer als normale Alltagsgespräche.
Was vielleicht auch relevant ist: Ich mache viel Sport und das hilft mir mental sehr. Es lenkt mich ab, verbessert meine Stimmung und gibt mir Struktur. Körperlich bin ich ebenfalls recht zufrieden mit mir und würde sagen, dass ich einen guten, stabilen Körper habe. Deshalb habe ich nicht das Gefühl, dass meine Unsicherheit nur mit meinem Aussehen zusammenhängt.

Außerdem habe ich in den letzten etwa 3 Jahren sehr regelmäßig Weed konsumiert. Oft täglich oder zumindest mehrmals pro Woche, mit nur kurzen Pausen dazwischen. Mittlerweile habe ich das deutlich besser im Griff und konsumiere hauptsächlich noch am Wochenende, aber komplett aufgehört habe ich noch nicht.
Ich habe in der Vergangenheit auch andere Partydrogen ausprobiert (MDMA, Ketamin usw.). Was mich dabei nachdenklich macht: Unter MDMA habe ich mich sozial deutlich offener gefühlt. Ich hatte das Gefühl, einfach ich selbst sein zu können, ohne ständig nachzudenken oder gehemmt zu sein. Diese Erfahrung ist mir bis heute sehr positiv in Erinnerung geblieben und ich frage mich manchmal, was das über meinen normalen Zustand aussagt.

In letzter Zeit versuche ich bewusst, wieder öfter rauszugehen und Dinge zu machen, die etwas Überwindung kosten. Ich möchte mehr erleben, neue Erfahrungen sammeln und nicht immer nur zuhause sitzen oder ständig das Gleiche machen. Ich merke aber, dass ich oft trotzdem den bequemen Weg wähle und gerne in meiner Komfortzone bleibe.

Deshalb meine Fragen:
Klingt das für euch eher nach Introvertiertheit, mangelnder Übung oder nach einer sozialen Angststörung?
Kann ADHS dabei eine Rolle spielen?
Könnte der Cannabis-Konsum der letzten Jahre damit zusammenhängen?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Falls ihr das überwunden habt: Was hat euch konkret geholfen?

Danke für jede Erfahrung oder jeden Tipp.

reddit.com
u/Realistic-Ad4739 — 1 month ago

Introvertiert, soziale Angst oder ADHS? 21M, Probleme Frauen anzusprechen und aus der Komfortzone zu kommen

Hallo zusammen,
kurz zu mir: Ich bin männlich und werde in etwa einem Monat 21 Jahre alt.
Ich frage mich aktuell, ob ich einfach introvertiert bin, ob das mit ADHS zusammenhängt oder ob ich vielleicht eine soziale Angststörung bzw. Social Anxiety habe.
Ich bin aktuell wegen eines möglichen ADHS in psychotherapeutischer Abklärung und habe bald mein viertes Gespräch. Eine Diagnose habe ich noch nicht.
Vorab: Ich habe Gott sei Dank eine richtig gute Freundesgruppe. Es sind nicht viele Freunde, insgesamt unter 10, aber dafür echte Freunde. In meinem engsten Kreis sind wir meistens 4 Leute und mit denen fühle ich mich komplett wohl. Da bin ich einfach ich selbst, habe keine Hemmungen, kann über alles reden und gerne Zeit verbringen.

Deshalb würde ich mich auch nicht als komplett introvertiert bezeichnen. In der Arbeit rede ich gerne mit Kollegen und wirke auf andere oft sogar recht selbstbewusst.
Auch wenn ich jemanden nach dem Weg fragen muss, im Supermarkt einen Mitarbeiter anspreche, irgendwo anrufen muss oder andere alltägliche Dinge erledige, habe ich damit heutzutage eigentlich kein großes Problem mehr. Früher habe ich mir über solche Sachen deutlich mehr Gedanken gemacht. Mittlerweile gibt es vielleicht noch eine kleine Hemmschwelle, aber nichts, was mich wirklich einschränkt.

Trotzdem gibt es Situationen, die mich verunsichern.
Mir fällt auf, dass ich die letzten Jahre oft lieber zuhause war oder mit meinen Jungs in meiner gewohnten Umgebung gechillt habe. Wenn es ums Feiern, Clubs oder generell darum geht, rauszugehen und neue Erfahrungen zu machen, habe ich häufig abgesagt oder den bequemeren Weg gewählt.
In Clubs fühle ich mich oft fehl am Platz. Selbst Alkohol macht mich nicht wirklich lockerer. Gestern war ich zum Beispiel ziemlich gut dabei, aber trotzdem hatte ich weder das Bedürfnis noch den Mut, Frauen anzusprechen. Eigentlich wollte ich eher wieder nach Hause.

Was vielleicht wichtig ist: Ich habe tatsächlich noch nie in meinem Leben aktiv eine Frau angesprochen oder kennengelernt. Meine letzte und bisher einzige Freundin hatte ich vor etwa 3 Jahren. Wir haben uns damals in der Berufsschule kennengelernt und sie war auch diejenige, die den ersten Schritt gemacht, Treffen vorgeschlagen und das Ganze ins Rollen gebracht hat. Seit der Trennung lief eigentlich nichts mehr mit Frauen.

Ein weiteres Beispiel: Ich war für kurze Zeit in einer anderen Abteilung eingesetzt, in der ich regelmäßig Kunden anrufen musste. Am Anfang hatte ich extrem schwitzige Hände und war sehr nervös. Mit der Zeit wurde es etwas besser, aber ich war trotzdem den ganzen Arbeitstag angespannt, weil ich wusste, dass ich immer wieder Kunden anrufen muss. Vor fast jedem Anruf war ich nervös und innerlich angespannt. Das war für mich deutlich belastender als normale Gespräche mit Kollegen.

Ähnlich ist es bei Frauen oder auch dabei, andere Leute in meinem Alter einfach anzusprechen. Das fällt mir deutlich schwerer als normale Alltagsgespräche.
Was vielleicht auch relevant ist: Ich mache viel Sport und das hilft mir mental sehr. Es lenkt mich ab, verbessert meine Stimmung und gibt mir Struktur. Körperlich bin ich ebenfalls recht zufrieden mit mir und würde sagen, dass ich einen guten, stabilen Körper habe. Deshalb habe ich nicht das Gefühl, dass meine Unsicherheit nur mit meinem Aussehen zusammenhängt.

Außerdem habe ich in den letzten etwa 3 Jahren sehr regelmäßig Weed konsumiert. Oft täglich oder zumindest mehrmals pro Woche, mit nur kurzen Pausen dazwischen. Mittlerweile habe ich das deutlich besser im Griff und konsumiere hauptsächlich noch am Wochenende, aber komplett aufgehört habe ich noch nicht.

Ich habe in der Vergangenheit auch andere Partydrogen ausprobiert (MDMA, Ketamin usw.). Was mich dabei nachdenklich macht: Unter MDMA habe ich mich sozial deutlich offener gefühlt. Ich hatte das Gefühl, einfach ich selbst sein zu können, ohne ständig nachzudenken oder gehemmt zu sein. Diese Erfahrung ist mir bis heute sehr positiv in Erinnerung geblieben und ich frage mich manchmal, was das über meinen normalen Zustand aussagt.
In letzter Zeit versuche ich bewusst, wieder öfter rauszugehen und Dinge zu machen, die etwas Überwindung kosten. Ich möchte mehr erleben, neue Erfahrungen sammeln und nicht immer nur zuhause sitzen oder ständig das Gleiche machen. Ich merke aber, dass ich oft trotzdem den bequemen Weg wähle und gerne in meiner Komfortzone bleibe.

Deshalb meine Fragen:
Klingt das für euch eher nach Introvertiertheit, mangelnder Übung oder nach einer sozialen Angststörung?
Kann ADHS dabei eine Rolle spielen?
Könnte der Cannabis-Konsum der letzten Jahre damit zusammenhängen?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Falls ihr das überwunden habt: Was hat euch konkret geholfen?
Danke für jede Erfahrung oder jeden Tipp.

reddit.com
u/Realistic-Ad4739 — 1 month ago