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1.575 € für 43 m² am Ostpark

Hi zusammen,

ich überlege gerade, eine möblierte Wohnung in der Nähe vom Ostpark zu nehmen und wollte mal eure Einschätzung hören, da ich mich mit dem Münchner Wohnungsmarkt noch nicht so gut auskenne.

Die Wohnung hat 43 m² plus ca. 10–15 m² zusätzliche Nutzfläche, ist zweigeschossig und hat eine Loggia, Fußbodenheizung, eine komplett ausgestattete Küche sowie alle Möbel. Waschmaschine und Trockner können ebenfalls genutzt werden. Es gibt keine Übernahmekosten.

Die Miete liegt bei 1.575 € brutto, inklusive Strom, Wasser, Heizung und Internet. Nur GEZ kommt noch dazu.

Ich brauche spätestens zum 01.10. eine Wohnung und bin deshalb unsicher, ob ich so ein Angebot ausschlagen sollte oder ob man für den Preis realistisch noch etwas Vergleichbares bzw. Günstigeres finden kann.

Wie würdet ihr das einschätzen?

Viele Grüße :)

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u/RiskMinute4731 — 1 day ago

Ich verstehe die Debatte um den deutschen Atomausstieg nicht mehr

Hi zusammen,

ich wohne an der Grenze zu Frankreich und habe deshalb viele französische Freunde. Mit denen lande ich regelmäßig in Diskussionen über den deutschen Atomausstieg. Die halten Deutschland da oft für komplett irrational und ideologisch geprägt. Für sie war das vor allem eine emotionale Reaktion auf Fukushima und generell die deutsche Angst vor Atomkraft seit Tschernobyl. Oft kommt dann auch das Argument, dass in Deutschland über Jahre eine starke Anti-Atom-Stimmung aufgebaut wurde.

Ich selbst bin leider nicht tief genug im Thema drin, um da wirklich gut dagegenhalten zu können. Mein Standardargument war bisher meistens, dass Deutschland langfristig auf günstigere erneuerbare Energien setzt und dass es dazu ja auch Studien vom Fraunhofer-Institut gibt.

Das wird aber von denen komplett zerrissen. Die sagen dann, Fraunhofer rechne mit unrealistischen Annahmen, würde Kernkraft absichtlich schlecht darstellen und mit falschen Laufzeiten oder Auslastungen rechnen, damit Atomstrom teurer aussieht als er eigentlich ist. Teilweise klingt das für die so, als wäre das eher politische Rechtfertigung als neutrale Forschung.

Ich würde das Thema einfach gerne besser verstehen und beim nächsten Mal nicht komplett planlos dastehen. Deshalb wollte ich mal hier fragen, wie ihr das seht und ob jemand vielleicht gute Erklärungen dazu habt und was es wirklich mit dieser "Fake" Fraunhofer Studie auf sich hat :)

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u/RiskMinute4731 — 3 months ago

Macht euch Nachrichten auch psychisch fertig?

Hi zusammen,

ich wollte mal fragen, ob andere sowas auch kennen oder ob ich damit alleine bin.

Ich merke seit längerer Zeit, wie sehr mich Nachrichten und gesellschaftliche Themen psychisch runterziehen. Es geht inzwischen nicht mehr nur darum, informiert zu sein. Mein Kopf dreht sich ständig um schlechte Entwicklungen und ich komme aus diesem Kreislauf kaum noch raus.

Egal ob Wirtschaft, Entlassungen, Kriege, steigende Kosten oder diese ganzen Diskussionen über Rentenreform, Pflege, Krankenkassen und dass angeblich alles immer mehr auseinanderbricht. Sobald ich einmal anfange zu lesen, verliere ich mich komplett darin. Ich lese Kommentare, Artikel, Diskussionen und suche immer weiter nach neuen Informationen, obwohl ich genau merke, dass es mir damit schlechter geht.

Das Problem ist vor allem, wie sehr mich das emotional beeinflusst. Ich merke richtig, dass ich dadurch deprimiert werde, gereizt bin, innerlich angespannt und den ganzen Tag schlechte Laune habe. Teilweise fühlt sich alles hoffnungslos an und ich habe dauerhaft dieses Gefühl von Zukunftsangst oder dass alles bergab geht.

Und trotzdem schaffe ich es nicht, damit aufzuhören. Selbst wenn ich merke, dass mir das Doomscrolling nicht guttut, lande ich am Ende wieder dort. Fast so, als wäre mein Kopf ständig auf der Suche nach der nächsten schlechten Nachricht.

Ich würde echt gerne wissen, ob andere sowas auch kennen und wie ihr gelernt habt, damit umzugehen, ohne sich komplett von negativen Nachrichten vereinnahmen zu lassen.

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u/RiskMinute4731 — 3 months ago