Anzahl Krankheitstage ab 2027

Was denkt ihr, wie viele Krankheitstage ihr haben werdet, wenn die Pflicht zur Krankschreibung ab Tag 1 kommt?

Ich selber bin so 3-4 mal im Jahr wegen Psyche 1-2 Tage krank. Da mein Arzt mich dann immer 1 Woche krankschreiben wird, werde ich vermutlich 15-20 Fehltage haben.

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u/Sad_Instruction_8579 — 2 days ago

Auswirkung Vorschläge Rentenkommission auf Beamte

Laut der Rentenkommissionen sollten Reformen bei der Rente auf die Beamten übertragen werden.

Was denkt ihr, was für Auswirkungen das haben wird?

Das Eintrittsalter wird sicherlich übertragen werden.

Ich denke daneben aber nicht, dass es zu Kürzungen kommen wird, weil die kapitalmarktgedeckte Rente eher zu noch höheren Renten führen wird. Auch werden die Renten aktuell schön stärker erhöht, als die Pensionen (zuletzt über 4%). Daher müssten folgerichtig die Pensionen sogar noch steigen.

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u/Sad_Instruction_8579 — 13 days ago

Keine Motivation und Konzentration mehr

Ich (w, 32) bin seit einigen Jahren Beamtin und bin mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll.

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Seit längerer Zeit habe ich praktisch keine Motivation mehr für meine Arbeit. Ich sitze oft vor meinen Aufgaben und kann mich kaum konzentrieren. Dinge, die früher problemlos gingen, fühlen sich inzwischen wie ein riesiger Berg an. Ich schiebe viel vor mir her, brauche für einfache Aufgaben deutlich länger und habe ständig das Gefühl, nur noch irgendwie durch den Tag zu kommen.

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Ich bin wegen Depressionen bereits in Behandlung und versuche trotzdem weiterzuarbeiten. Bisher habe ich mich immer irgendwie durchgebissen, weil ich dachte, dass Arbeit und Struktur vielleicht helfen. Aber ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass meine Energie immer weiter abnimmt.

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Was es zusätzlich schwierig macht: Ich habe mehrfach versucht, in andere Abteilungen versetzt zu werden, weil ich gehofft habe, dass ein Tapetenwechsel etwas verbessern könnte. Alle Anfragen wurden abgelehnt. Damit fällt für mich aktuell eine der wenigen Perspektiven weg, die ich noch gesehen habe.

In meinem Umfeld haben sich einige Kollegen schon wegen psychischer Belastungen auch mal mehrere Wochen oder Monate krankschreiben lassen. Früher hätte ich das niemals für mich in Betracht gezogen, aber inzwischen frage ich mich ernsthaft, ob ich vielleicht ebenfalls eine längere Auszeit brauche. Gleichzeitig habe ich Angst davor, dass es danach auch nicht besser wird oder dass ich dadurch Probleme im Job bekomme.

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Deshalb meine Frage an diejenigen, die vielleicht etwas Ähnliches erlebt haben:

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- Habt ihr trotz Depressionen weitergearbeitet oder euch länger krankschreiben lassen?

- Hat euch eine längere Auszeit geholfen oder eher nicht?

- Wie habt ihr gemerkt, dass der Punkt erreicht war, an dem Arbeiten erst einmal nicht mehr sinnvoll war?

- Gibt es Dinge, die euch geholfen haben, bevor ihr diesen Schritt gegangen seid?

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Ich würde mich über ehrliche Erfahrungen freuen. Im Moment fühle ich mich ziemlich festgefahren und weiß nicht, ob ich mich weiter durchkämpfen oder endlich akzeptieren sollte, dass ich vielleicht eine Pause brauche.

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u/Sad_Instruction_8579 — 20 days ago

Beförderungsstopp während Erbropungszeit

Ich habe kürzlich auf einen höherwertigen Dienstposten gewechselt und befinde mich aktuell in der Erbrobungszeit nach 42 BLV. Zum 01.11.26 soll ich in das nächsthöhere Statusamt befördert werden.

Mal angenommen, es gibt davor einen allgemeinen Beförderungsstopp in meiner Behörde. Kann mir die Beförderung trotz der übernommenen höherwertigen Tätigkeit dann noch verweigert werden? Ich denke schon, dass das möglich ist, weil man keinen Anspruch auf Beförderung hat, aber wie häufig sind auch Leute in der Erprobungszeit davon betroffen?

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u/Sad_Instruction_8579 — 26 days ago

Arbeitszeiterhöhung Bremer Beamte

An die Bremer Beamte:

Ab 01.07. soll bei euch ja die 41-Stunden-Woche gelten.

Was macht das mit euch und wie reagiert ihr darauf? Werdet ihr in Teilzeit gehen? Werdet ihr die zusätzliche Stunde tatsächlich durcharbeiten? Was macht das mit eurer Motivation?

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u/Sad_Instruction_8579 — 1 month ago

Burnout ohne viel Arbeit

Kann man Burnout auch bekommen, wenn man nicht zu viel zu tun hat und keine Überstunden machen muss? Oder gibts das nur bei Workaholics?

Ich mochte meine Arbeit eigentlich, wurde jedoch bei Beförderungen entgegen anderslautender Versprechungen immer übergangen und darf demnächst unbezahlt 1 Stunde pro Woche mehr arbeiten.

Seitdem bin ich einfach nur unmotiviert und kann mich nicht mehr konzentrieren. Fühle mich leer und ausgebrannt. Sitze meine Zeit nur ab. Ist das Burnout oder habe ich einfach nur keinen Bock mehr?

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u/Sad_Instruction_8579 — 1 month ago

Depressionen bei Männern werden nicht ernstgenommen

Warum werden Depressionen und andere psychische Erkrankungen bei Männern nicht ernstgenommen???

Ich hatte eigentlich schon seit meiner Kindheit mit häufig niedergeschlagener Stimmung und vor allem Wutausbrüchen zu kämpfen. Ich war dadurch in den Augen anderer immer derjenige, der sich nicht beherrschen konnte. Niemand (Freunde, Familie) etc. kam jemals auf die Idee, dass ich Depressionen haben könnte. Vor einem halben Jahr habe ich dann endlich den Schritt zum Therapeuten und Psychiater gewagt und prompt mittelschwere Depressionen diagnostiziert bekommen.

Trotzdem wird mir die Diagnose nicht geglaubt. Eine Freundin (selber depressiv, seit 8 Jahren krankgeschrieben) guckt mich immer nur verständnislos an. Schließlich gehe ich ja immer arbeiten und liege nicht den ganzen Tag im Bett.

Aber auch mein Psychiater hat mich fast als erstes gefragt, ob ich Sport mache. Ja, mache ich, klar hilft das, aber ist doch kein Allheilmittel. AU gibt es nicht, weil keine Ahnung. Meine Freundin wurde sowas nie gefragt und direkt krankgeschrieben. Aber als Mann muss man anscheinend die Wirtschaft am Laufen halten.

Und auf SocialMedia sehe ich dann wie sich über die "Menners" aufgeregt wird, die bei jeder Kleinigkeit aggressiv werden. Akzeptiert endlich, dass sich Symptome einer Depression bei Männern häufig so äußern, zeigt Verständnis und geht mit ihne mögliche Hilfsangebote durch.

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u/Sad_Instruction_8579 — 1 month ago

Soziale Interaktionen überfordern mich - Autismus-Diagnostik sinnvoll?

Ich hatte eigentlich schon immer Probleme mit sozialen Kontakten. Zwar habe ich ein paar Freunde (früher war ich Außenseiter), aber sämtliche soziale Interaktionen überfordern mich. Das war schon immer so, aber früher habe ich das ignoriert und mir gesagt "bin halt schüchtern" und habe mich zusammengerissen. Aber mittlerweile kann ich das nicht mehr so gut.

Bei jedem Gespräch mit Kollegen spüre ich, wie mein Herz rast. Wenn ich mit mehreren Leuten länger unterwegs bin, brauche ich erstmal ein paar Tage, um mich davon zu erholen. Ich fühle mich richtig erschöpft danach.

Habe einen Bürojob aber bin am liebsten im Homeoffice. Wenn ich im Büro bin, lenken mich alle Bewegungen und Geräusche ab. Kann mich allgemein nur noch wenig auf meine Arbeit konzentrieren, fühle mich nach Bürotagen aber besonders erschöpft.

Unterhaltungen mit Nebengeräuschen z. B. im Restaurant kann ich schwer folgen weil mein Gehör immer zwischen Stimmen und Nebengeräuschen hin- und her schaltet. Schwerhörig bin ich laut HNO aber nicht.

Ich bin auch schon in Therapie, aber der Therapeut hat mir "nur" eine leichte Depression diagnostiziert. Wenn ich von meinen im Post genannten Problemen erzähle, guckt er verständnislos. Habe mal den Verdacht geäußert Autist zu sein oder vielleicht eine soziale Phobie zu haben aber er schiebt alles auf die Depressionen und meint, er könne Autismus eh nicht gut diagnostizieren.

Er hat mit mir ein paar Tests gemacht, meint aber dass meine Probleme von meiner Kindheit kämen. CAT-Q lag bei 118 (Maskiere also im Alltag) wurde aber von ihm aber auch ignoriert.

Habe auch das Gefühl er nimmt mich nicht ganz ernst, da ich eigentlich immer gut durchs Leben gekommen bin und nie auf Arbeit fehle. Aber mir fehlt immer mehr die Kraft.

Blutbild habe ich auch machen lassen, war unauffällig.

Ich habe jetzt in der Neurologie/Psychiatrie im 3. Quartal einen Termin für eine Autismus-Diagnostik, die ich selber zahle. Ich bin jetzt aber am Zweifeln. Komme mir dabei vor wie ein Hochstapler, weil Autismus ja gerade eine "Trenddiagnose" ist. Manchmal denke ich, ich bin einfach nur introvertiert oder ängstlich. Es wäre mir glaube ich richtig peinlich, wenn da rauskäme, dass ich "normal" bin.

Male mir aus, dass mir gesagt wird "Herr ... was wollen Sie eigentlich hier?"

Sollte ich das wirklich machen? Hatte hier jemand vor Diagnose ähnliche Probleme?

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u/Sad_Instruction_8579 — 1 month ago

Mental-Health-Days

Gönnt ihr euch ab und zu Mental-Health-Days?

Damit sind Tage gemeimt, an denen ihr körperlich eigentlich arbeiten könntet, es euch aber einfach psychisch nicht gut geht oder ihr einfach mal so gar keinen Bock habt. Also meldet man sich krank.

Macht ihr das? Wie häufig im Jahr?

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u/Sad_Instruction_8579 — 1 month ago

Karenztage und höheres Renteneintrittsalter für Beamte

Aktuell wird ja diskutiert, für den ersten Tag keine Lohnfortzahlung mehr leisten zu müssen und das Renteneintrittsalter auf 70 zu erhöhen.

Glaubt ihr, dass das - sofern es tatsächlich kommen sollte - auch für Beamte so umgesetzt wird?

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u/Sad_Instruction_8579 — 2 months ago

Beamte die jahrelang Krankfeiern

Wie steht man hier im Sub eigentlich zu Beamten, die sich jahrelang krankschreiben lassen ohne wirklich krank zu sein? Zum Beispiel die Lehrerin die 16 Jahre lang bei vollen Bezügen zuhause war.

Gönnt ihr denen das, weil die sich quasi auch gegen das ausbeuterische System auflehnen oder ärgert es euch, weil das mit euern Steuern bezahlt wird?

Zumindest von Bürgergeldempfängern oder normalen Angestellten habe ich hier schon ein paar Mal gelesen, dass die sich bewusst krankschreiben lassen und das fand allgemeine Zustimmung.

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u/Sad_Instruction_8579 — 2 months ago

Endlich selbst krankgeschrieben

Ich leide seit meiner Jugend unter Depressionen und bin seit 2 Jahren auch in Therapie. Trotzdem bin ich immer arbeiten gegangen.

Ich habe mich daher bisher immer über Leute aufgeregt, die aus psychischen Gründen nicht arbeiten können. Immer wenn ich davon gehört habe (z. B. im Bekanntenkreis, TV-Beiträge) war ich die nächsten Tage richtig schlecht gelaunt. Habe den Leuten unterschwellig vorgeworfen, sich nur anzustellen. Das hat meiner Psyche nicht gut getan.

Ich habe daher den Entschluss gefasst, etwas an meiner Situation zu ändern, also schnell Termin gemacht und dem Arzt erzählt, dass es mir mental gerade nicht gut genug zum Arbeiten geht (was ja auch stimmt) und - zack - 2 Wochen Gelber Schein. Das ziehe ich seit einem halben Jahr regelmäßig durch und seitdem geht es mir viel besser und ich bin nicht mehr wütend.

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u/Sad_Instruction_8579 — 2 months ago

Kollegen mit häufigen Fehlzeiten

Wie wird bei euch mit Kollegen (insbesondere Beamte) umgegangen, die häufig oder sehr lange krankgeschrieben sind?

Wird das einfach hingenommen oder wird man schnell zum Amtsarzt geschickt?

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u/Sad_Instruction_8579 — 2 months ago

Ich mache es jetzt wie die Kollegen und es tut einfach nur gut

Früher habe ich mich immer aufgeregt, wenn ich auf Insta und Co. Urlaubsbilder von Kollegen gesehen habe, die wegen Burnout oder anderen psychischen Erkrankungen AU waren. Ja ich weiß, dass alles erlaubt ist, was der Genesung nicht schadet.

Währenddessen durfte ich deren Arbeit auffangen.

Durch ein paar private Sachen und viel Stress auf Arbeit bin ich nun allerdings selber in eine mittelschwere Depression gerutscht, was auch so diagnostiziert wurde.

Anfangs habe ich mich nie krankschreiben lassen und nur Therapie gemacht, aber seit ein paar Monaten gehe ich regelmäßig zum Arzt und hole mir dafür einen Krankenschein. 1-2 Wochen gehen eigentlich immer. Die freie Zeit nutze ich dann wie Urlaub und mache nur Sachen die mir guttun. Seitdem geht es mir sooo viel besser. Im Prinzip habe ich jetzt unbegrenzt viele Urlaubstage.

Habe ich ein schlechtes Gewissen? Vielleicht ein bisschen. Aber dann rufe ich mir ins Gedächtnis, dass ich nunmal krank bin und es mir zusteht.

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u/Sad_Instruction_8579 — 2 months ago

Ich frage mich, wie ich mich heutzutage überhaupt noch für die Arbeit motivieren soll.

Mein Bürojob macht mir überhaupt keinen Spaß. Egal wie doll ich mich anstrenge, die Leute mit Erbe oder reichen Eltern werde ich niemals einholen.

Obwohl ich keine hohen Ansprüche habe, geht über die Hälfte meines Gehalts für Miete drauf. TeIlzeit ist nicht drin, weil ich dann nicht mehr über die Runden kommen würde.

Hinzu kommt, dass ich andauernd meine Kollegen vertreten muss, die gerne Montags oder Freitags krankgemeldet sind. Ab und zu auch mal ein paar Wochen, während ich bei Insta die Posts von ihrem Urlaub sehe.

Ich bin selber wegen Depressionen in Behandlung. Bin so kurz davor, mir deswegem einfach eine längere Krankschreibung zu holen. Hat ja offensichtlich keine Konsequenzen.

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u/Sad_Instruction_8579 — 2 months ago