Ich finde es lecker an metallische Dinge in den Mund zu nehmen

Wie der Titel schon sagt, kann ich es echt nicht lassen Metall in den Mund zu nehmen. Es hat so ein geiles Aroma.

Ich habe als Kind damals immer auch ein Spielzeugauto auseinandergebaut und immer wieder die Achse der Rädern gelutscht und konnte gar nicht aufhören, weil es so geil geschmeckt hat.

Auf dem Arbeitsplatz habe ich auch ein Fidgetspinner mit den Metallgroschen drinnen und hab den ab und zu im Mund und es schmeckt so lecker.

Getränke bevorzuge ich immer aus der Dose mmmhhh.

Quecksilber oder Gallium stelle ich mir auch erfrischend vor, aber den Geschmack werde ich sonst nur als Henkersmahlzeit erleben.

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u/Shot_Ad_3168 — 14 days ago

BIDA, weil ich ein E-Scooter-Fahrer hinterhergefahren bin, um ihn zu rügen?

Ich war gestern auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Weg ist ein Bahnübergang mit Lichtzeichenanlage mit Halbschranken.

Die Lichtzeichenanlage an der Schranke wurde rot und ich hielt an, da der Schienenverkehr kommt.

Dann kommt ein E-Scooter-Fahrer und fährt dann noch knapp hindurch und die Schranke war da gleichzeitig schon am Schließen.

Als die Regionalbahn durchgefahren ist, fuhr ich weiter und sehe den E-Scooter-Fahrer wieder.

Mit Hupen und Gesten hab ich ihn kurz zum Stehen gebracht.

Ich hab ihn dann gefragt, was das an dem Bahnübergang war und hab ihn darauf hingewiesen, dass man bei Rot halten soll.

Er meinte zu mir, dass die Schranke noch nicht unten war und, dass er was besseres zu tun hätte, als zu warten und hat dann ganz frech gesagt, dass ich zur Arbeit weiterfahren soll.

Meiner Meinung nach hätte er die 3 Minuten warten können. Das sind 180 Sekunden, die nur 0,00000713 Prozent der durchschnittlichen Lebenszeit sind.

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u/Shot_Ad_3168 — 18 days ago

Was war so die ehrenloseste Aktion im Betrieb bei euch, wo die Arbeiter alle Spaß hatten und die Azubis dafür ausgenutzt wurden?

Ich fang mal an, damit es jeder versteht, was ich gefragt habe.

Als ich gelernt hatte, war die Katar WM. Japan gegen Deutschland.

Alle schauen auf dem großen Fernseher im Büro das Spiel, was um 14 Uhr anfing. Sie bekamen da noch Brot mit einer kalten Platte und Getränke und schauten ganz chillig das Spiel.

Wir Azubis waren im Großraumbüro und hatten dann die Hotline zu stemmen. Wir waren nur zu dritt an dem Tag. Es ruften viele Kunden an dem Tag an. Ich war da noch im ersten Lehrjahr und konnte vieles noch nicht lösen. Es landeten sogar Anrufe auf der Voicebox.

Dann kam ab und zu unser Ausbilder und hat den ganzen Raum zusammengeschrien, als er auf seinem Handy gesehen hatte, dass was auf der Voicebox war.

Als das Spiel vorbei war, wurde ich (damals Sündenbock auch gewesen), rausgeholt und vom Chef, der Egokrebs hatte, beschimpft, dass man mit uns Azubis nicht in Ruhe ein Fußballspiel anschauen können. Keine Ahnung, ob er es als Spaß gemeint hat, aber mich hat es verletzt.

Hätten einfach alle arbeiten können und danach die Ergebnisse schauen sollen.

Bin gespannt, was bei euch mal so war im Betrieb, haut mal raus.

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u/Shot_Ad_3168 — 26 days ago

BIDA mit meiner Frau, weil wir Gäste ohne Kinder mitessen lassen und Gästen mit Kindern sagen, dass wir alleine essen wollen

Meine Frau und ich leben zusammen und bekommen regelmäßig Besuch und gibt es sowohl Gäste ohne Kinder als auch Gäste, die ihre Kinder mitbringen.

Wir haben so ausgemacht:

Wenn jemand ohne Kinder zu uns kommt und wir gerade Essen machen, lassen wir die Person selbstverständlich mitessen. Wir kochen gemeinsam, setzen uns zusammen und verbringen einen normalen Abend.

Wenn aber jemand allerdings mit Kind zu uns kommt, machen wir es anders. Dann sagen wir so:

„Wir würden uns gleich etwas zu essen machen und würden diesmal gerne alleine essen.“

Das heißt einfach, dass der Gast mit Kind bei uns nicht mitisst.

Und ja, wir machen dabei bewusst einen Unterschied.

Der Grund ist ganz einfach. Meine Frau und ich können mit Kindern überhaupt nichts anfangen. Wir haben uns beide bewusst gegen eigene Kinder entschieden und bei mir ist die Entscheidung sogar endgültig, da ich vasektomiert bin.

Unsere Wohnung ist für uns ein Rückzugsort. Wir möchten dort unsere Ruhe haben und nicht plötzlich einen ganzen Abend auf ein Kind ausrichten, es beschäftigen oder ständig darauf achten müssen, was es macht. Ich selber werde von der hohen Stimme schnell reizüberflutet.

Auch komme ich auf volle Windeln nicht klar vom Geruch her.

Meine Frau kann sich durchaus mal ein bis zwei Stunden mit einem Kind beschäftigen. Danach reicht es ihr aber auch. Ich persönlich kann mit Kindern noch weniger anfangen und bin ehrlich gesagt froh, wenn keine dabei sind.

Dazu kommt, dass wir mit der Erziehung mancher Kinder heutzutage überhaupt nicht klarkommen. Natürlich gibt es gut erzogene Kinder. Wir erleben aber auch oft laute Kinder, die herumrennen, alles anfassen oder machen, was sie wollen, während die Eltern nur sagen: „Ist halt ein Kind.“

Für uns ist das einfach nichts.

Wir sagen niemandem, dass er keine Kinder haben soll. Aber in unserer eigenen Wohnung möchten wir selbst entscheiden, wie wir unsere Abende verbringen.

Wenn ein kinderloser Freund kommt: Klar, iss mit uns.

Wenn jemand mit Kind kommt: Wir würden beim Essen diesmal gerne unter uns bleiben.

Einige haben dafür Verständnis, einige reagieren passiv-aggressiv oder glauben halt wir haben was gegen die.

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u/Shot_Ad_3168 — 1 month ago
▲ 1.2k r/childfree

The parents gave their kids the ball back after I specifically asked them not to

I work from home, and for the past few days, two kids have been constantly kicking a ball against a metal gate near my house. The sound is extremely loud and every kick is basically a loud metallic BASHHSHHH.

Normally, I wouldn't care. Kids are kids and they're allowed to play. But when I'm in meetings, the noise is loud enough that I sometimes can't properly understand the person I'm talking to.

I had already asked the kids several times to play in the nearby park instead.

Then, one day, the ball ended up in my garden. The kids politely asked me for it, so I gave it to their parents instead and explained the situation. I told them that I'm working until 4:30 PM and asked them to give the ball back to the kids after that.

The mother just said, "Okay."

A few minutes later:

BASSSHHH. CRCRCR. BASH. CRCRCRCR.

I immediately recognized the ball because it had several distinctive cracks and marks. It was definitely the same ball.

I was honestly speechless.

I asked the mother, "Did you seriously give the ball back to them already?"

Her response?

"They're children abd they should be able to play and have fun."

Yes, of course they should.

But apparently, "children should have fun" means my work and meetings don't matter.

The ball ended up in my garden again shortly afterwards. This time, I took it inside and kept it until 4:30 PM. When the kids rang my doorbell, I simply didn't answer and turned it off.

At 4:30, I gave the ball back.

I don't have a problem with children playing when they play quiet or they are in the house and playing Minecraft, Roblox or Fortnite.

I have a problem with parents teaching their children that everyone else has to tolerate whatever noise they make because "they're just kids."

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u/Shot_Ad_3168 — 1 month ago

BIDA weil ich indirekt zur Absage eines früheren Kollegen aus meiner früheren Arbeit geführt habe?

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Vor etwa einem Jahr habe ich meinen Arbeitgeber aus Gehalts-, Karriere- und persönlichen Gründen gewechselt. In meinem neuen Betrieb läuft es für mich super. Das Arbeitsklima ist deutlich angenehmer: Man kann Kollegen etwas fragen, ohne dumme Kommentare zu bekommen, und bei kleinen Fehlern wird einem nicht direkt der Kopf abgerissen.

Dann sah ich eines Tages das Auto eines ehemaligen Kollegen auf unserem Firmenparkplatz.

Mit diesem Kollegen hatte ich früher große Probleme. Fachlich ist er gut und bei den meisten Kollegen war er auch beliebt. Mit mir hat es allerdings überhaupt nicht funktioniert. Er musste meiner Meinung nach ständig alles besser wissen und andere belehren. Bei Fragen von mir wurde er teilweise persönlich, obwohl er selbst erwartete, dass andere zu ihm kommen, wenn er etwas wissen wollte.

Ich hatte deshalb absolut keine Lust, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten.

In der Mittagspause saß ich mit einem Kollegen aus HR zusammen. Wir kamen auf das Thema Personalwachstum und er erzählte mir von einem guten Kandidaten, den er an diesem Tag kennengelernt hatte. Er nannte ein paar fachliche Eigenschaften.

Ich fragte ein bisschen nach und sagte irgendwann:

„Also wenn ich raten müsste und es Herr X ist, dann bin ich hier weg.“

Der HR-Kollege war überrascht und fragte warum. Daraufhin erzählte ich ihm einige konkrete Situationen aus der Vergangenheit und erklärte, dass ich mit diesem Kollegen einfach nicht arbeiten kann. Ich habe dabei ausdrücklich gesagt, dass er fachlich gut ist und andere offenbar gut mit ihm klarkommen.

Danach habe ich das Thema erstmal ruhen lassen.

Ein bis zwei Monate später wurden zwei neue Mitarbeiter für denselben fachlichen Bereich eingestellt. Später fragte ich den HR-Kollegen, ob meine damaligen Erzählungen bei der Entscheidung bezüglich Herrn X eine Rolle gespielt hätten.

Er sagte sinngemäß:

„Ja, ich habe die Bedenken mit aufgenommen. Wir haben das Konfliktpotential auch ernst genommen, aber pssssst!“

Ich weiß allerdings nicht sicher, ob Herr X tatsächlich der Kandidat war und wie groß der Einfluss meiner Aussage auf die Entscheidung war.

Ich habe ihn nicht aktiv schlechtgemacht oder versucht, seine Einstellung zu verhindern. Ich habe lediglich meine Erfahrungen geschildert und ehrlich gesagt, welche Konsequenz das für mich hätte.

Andererseits könnte meine Aussage möglicherweise was dazu beigetragen haben

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u/Shot_Ad_3168 — 1 month ago

Es hat nicht plötzlich jeder Autismus oder ADHS, du kannst nur mit Neurodivergenten nicht umgehen

„ADHS hat heutzutage irgendwie jeder.“

„Früher gab es das doch auch nicht.“

„Mittlerweile ist ja jeder zweite Mensch Autist.“

Solche Aussagen hört man erstaunlich häufig. Und meistens folgen sie mit diesem ganz besonderen Unterton: Früher waren die Menschen angeblich „normal“, heute braucht plötzlich jeder eine Diagnose, einen besonderen Umgang und am besten noch eine Gebrauchsanweisung.

Die unbequeme Wahrheit könnte allerdings eine andere sein: Vielleicht hat nicht plötzlich jeder ADHS oder Autismus. Vielleicht sind wir einfach besser darin geworden, diese Menschen zu erkennen.

Psychiatrie und Psychologie stehen schließlich nicht seit Jahrzehnten auf demselben Stand. Diagnostische Kriterien wurden weiterentwickelt, Fachwissen ist zugänglicher geworden und bestimmte Erscheinungsbilder, die früher schlicht als „komisch“, „faul“, „schwierig“, „schüchtern“, „unsozial“ oder „chaotisch“ abgestempelt wurden, können heute differenzierter betrachtet werden.

Ein Kind, das früher ständig aus dem Fenster geschaut hat, Aufgaben vergessen hat und im Unterricht nicht stillsitzen konnte, war vielleicht einfach „unmotiviert“.

Ein Erwachsener, der sein komplettes Leben lang Probleme mit Organisation, Zeitmanagement und Konzentration hatte, war vielleicht einfach „unzuverlässig“.

Ein Mensch, der soziale Situationen anders verarbeitet, Reize kaum filtern kann und bestimmte Routinen braucht, war vielleicht einfach „seltsam“.

Heute gibt es dafür teilweise eine wissenschaftlich fundiertere Erklärung.

Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Mensch, der gerne mit Kopfhörern herumläuft oder einmal seine Schlüssel vergessen hat, automatisch ADHS oder Autismus hat. Eine Diagnose ist keine Persönlichkeitstrophäe und auch kein TikTok-Accessoire. Eine seriöse Diagnostik ist wesentlich komplexer als ein Internet-Test mit zehn Fragen.

Aber genau hier wird es interessant.

Denn sobald jemand sagt: „ADHS oder Autismus hat mittlerweile doch jeder“, steckt dahinter nicht selten ein ziemlich simples Problem: Diese Person kommt mit Menschen nicht klar, die anders funktionieren als sie selbst oder ist zu faul und untolerant dafür, um den Umgang zu lernen.

Der neurotypische Mensch kennt seine eigene Art zu denken als Normalzustand. Er kann sich vielleicht problemlos an einen Termin erinnern, während andere dafür mehrere Erinnerungen brauchen. Er kann vielleicht problemlos längere Zeit zuhören, während jemand mit ADHS ständig gegen seine eigene Aufmerksamkeit ankämpfen muss. Er kann vielleicht problemlos bestimmte soziale Signale erkennen, während ein Autist diese Signale anders verarbeitet.

Und statt zu sagen: „Interessant, dieser Mensch funktioniert anders“, wird daraus plötzlich:

„Der soll sich einfach zusammenreißen.“

Warum eigentlich?

Wenn jemand schlecht sieht, verlangt man schließlich auch nicht, dass er sich einfach mehr anstrengt, um die Tafel zu erkennen.

Wenn jemand körperlich eingeschränkt ist, nennt man eine Rampe nicht „Sonderbehandlung“.

Aber sobald es um das Gehirn geht, scheint für manche Menschen plötzlich die Devise zu gelten: „Reiß dich zusammen.“

Und genau da liegt der Denkfehler.

Menschen müssen nicht identisch funktionieren, damit sie gleichwertig sind.

Natürlich darf man von Menschen weiterhin Verantwortung erwarten. Eine Diagnose bedeutet nicht, dass jede schlechte Handlung automatisch entschuldigt werden muss. Neurodivergenz ist kein Freifahrtschein dafür, andere schlecht zu behandeln.

Aber zwischen „Verantwortung übernehmen“ und „funktioniere gefälligst genauso wie ich“ liegt ein gewaltiger Unterschied.

Vielleicht ist also die bessere Frage nicht:

„Warum haben plötzlich so viele Menschen ADHS oder Autismus?“

Sondern:

„Warum erkennen wir diese Menschen heute besser als früher?“

Und vielleicht ist die noch unangenehmere Frage:

„Warum stört es mich eigentlich so sehr, dass andere Menschen anders funktionieren?“

Denn manchmal hat nicht die Gesellschaft plötzlich mehr neurodivergente Menschen.

Manchmal hat sie einfach endlich angefangen, sie zu sehen.

Und wenn jemand damit überhaupt nicht umgehen kann, liegt das Problem vielleicht nicht bei den Menschen mit ADHS oder Autismus.

Vielleicht liegt es daran, dass man nie gelernt hat, mit Menschen umzugehen, die nicht nach dem eigenen Betriebssystem laufen.

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u/Shot_Ad_3168 — 2 months ago

BIDA was ich zu meinem Ausbilder gesagt habe?

Ich hatte vor drei Jahren eine Ausbildung abgeschlossen. Wir hatten zwei Ausbilder, die bis auf die Frisur kaum unterschiedlicher hätten sein können. Einer war fachlich kompetent und korrekt, der andere – nennen wir ihn „Albert“ – war ein cholerischer Querulant.

Albert war für mich aus mehreren Gründen anstrengend: Er erklärte Dinge oft nicht zu Ende, hielt Versprechen nicht ein, fiel mir hinter meinem Rücken in den Rücken, nahm mir Aufgaben weg, sobald ich eine Frage hatte, nahm bei Kunden den Hörer ab, obwohl ich Probleme selbst lösen konnte, war rechthaberisch und generell unfreundlich.

Gespräche mit den Chefs wurden zwar gesucht, aber außer „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ kam wenig dabei heraus.

Einige Situationen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben:

  1. Albert stellte eigene Regeln auf, etwa dass man ihn fragen müsse, ob man gehen darf, oder dass man sich fürs Aufräumen ausstempeln müsse. Ich verlangte diese Regeln schriftlich und fragte, ob sie im offiziellen Regelwerk stehen. Da nichts kam, hielt ich mich an die offiziellen Arbeitszeiten.

  2. Albert lud alle Kollegen, einschließlich der Azubis, zu seiner Hochzeit ein und erwartete offenbar auch meine Anwesenheit. Ich schickte lediglich eine Grußkarte mit einem KI-generierten Text und 20 Euro. Ich war der Einzige, der nicht erschien.

  3. Ich hatte einen gelben Schein abgegeben, als ich mit Albert zu einem Kunden fahren sollte. Albert fuhr daraufhin alleine und schaffte die Arbeit beim Kunden zeitlich nicht. Trotzdem wurde ich anschließend für ein ganzes Jahr aus den Außendiensten genommen.

  4. Einmal wollte ich früher gehen, um mein Auto aus der Werkstatt zu holen, und bot an, dafür Überstunden abzubauen. Albert stellte sich lautstark dagegen, obwohl meine Chefs den früheren Feierabend genehmigten. Ich war daraufhin so geladen, dass ich zur IHK ging und dort die Situation schilderte. Am nächsten Arbeitstag redete zunächst niemand mehr mit mir.

  5. Bei einer Jahresversammlung wurde vereinbart, dass wir Azubis nach 15 Minuten erfolgloser Problemlösung automatisch einen Ausbilder oder Kollegen fragen sollen. Ich sagte daraufhin sinngemäß, dass ich dann auch erwarte, tatsächlich Hilfe zu bekommen und nicht mit „Überleg mal“ oder „Das habe ich schon mal erklärt“ abgespeist zu werden. Am nächsten Tag holte mich Albert ins Büro und wollte wissen, was mir einfiele, so etwas vor allen Kollegen zu sagen.

Irgendwann begann ich deshalb, mir mein Wissen weitgehend selbst anzueignen. Ich fragte nur noch kompetente Kollegen oder nutzte ChatGPT. Mit meinem Chef sprach ich später nur noch über organisatorische Dinge und einmal über meine Projektdokumentation, die ich ihm auch zeigte.

Die Ausbildung bestand ich schließlich. Von den korrekten Kollegen und den Frauen verabschiedete ich mich, die Übernahme lehnte ich dankend ab.

Albert fragte mich, ob es wegen ihm gewesen sei, dass ich gegangen bin.

Ich antwortete: „Ja, auch!“

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u/Shot_Ad_3168 — 2 months ago

Mir reichts, ich ziehe jetzt in die virtuelle Welt und verlasse das Haus nur noch wegen Arbeit und Gym

Draußen ist alles teuer geworden und normale Hobbys, die ich gerne machen will, sind zu teuer geworden. Nur noch zocken ist bezahlbar geworden und ich werde halt jetzt einfach jedes Game durchspielen zu 100 Prozent. Hab eine ganze Sammlung an Games und werde daher die Spiele zocken, bis eine bessere Zeit gekommen ist. Sprit kostet für Ausflüge teuer, Kinotickets kosten teuer und sonst wurden Beträge einfach nur erhöht. Selbst eine Kugel Eis essen fühlt sich für den Geldbeutel illegal an. Die kostenlosen Aktivitäten in meiner Umgebung reizen mich nicht mehr, während die Aktivitäten, auf die ich tatsächlich Lust habe, inzwischen so teuer geworden sind, dass ich sie nicht mehr regelmäßig machen möchte. Deshalb ist Gaming für mich aktuell das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Hobby. Man kann da gar nichts mehr machen draußen ohne gleich Privatinsolvenz anzumelden. Deswegen bleib ich nur noch bei Gaming. Kosten tuts, aber Steam Sales und so gibt es wenigstens noch und da kann man für einen 10er noch viele Spielstunden Spaß rausbekommen. Selbst für ein 60 Euro Spiel kommt man bei 100 Spielstunden auf 60 cent pro Stunde, statt 8,50 für 2h Kinofilm.

Klar ich hätte gerne draußen was unternommen, aber es kostet alles einfach zu teuer.

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u/Shot_Ad_3168 — 2 months ago

Nein, Lüften alleine wird nicht reichen!

So jetzt will ich mal über die Sache mit den Klimaanlagen oder Lüften querulieren. Wir haben hier immer heißerwerdende Tage und das Wissen wir fast alle, bis auf die, die hinterm Mond wohnen oder die, die Kühlhaut haben.

Trotzdem höre ich immer noch von einigen, dass sie der Meinung sind, dass das Lüften reicht. Nein, das alleine REICHT NICHT.

Nein Herr Direktor, es reicht nicht, dass die Hausmeister in der Früh, die Fenster öffnen und die kalte Morgenluft reinlassen, die sich ab 10:40 wieder aufwärmt.

Nein Karen, durch die Klimaanlagen wird man nicht krank, wenn man den Filter reinigt und nicht im Luftzug badet. [Mythos Klima macht krank]

Nein, alter Mann, früher gab es keine Hitzewelle, die man trotz Lüften nicht überstanden hatte [Temperaturverlauf Klimaatlas]

So und ich werde den Monoblock die nächste Hitzewelle wieder laufen lassen und lieber zahle ich den Strompreis dafür, als beschissen zu schlafen oder beschissen im Homeoffice zu arbeiten.

Ich würde auch beim Hausbau überall eine feste Klimaanlage installieren mit Unmengen an BTU.

Lüften hat bei Corona nichts gebracht, Lüften hat im Unterricht damals im Winter wegen Kälte gekillt und im Sommer wird das Lüften auch nichts mehr bringen. Selbst über Nacht nicht.

u/Shot_Ad_3168 — 2 months ago

Beichte aus Schulzeit - damals wegen schlechten Noten

Ich M23 beichte, dass ich damals 6. bis 8. Klasse in der Schule sämtliche Schulaufgaben/Stegreifaufgaben, die meinerseits eine unfaire Notenbewertung hatten, ständig immer den Lehrer nachlaufen lassen habe und immer diese Tests nie zurückgegeben hatte oder zur Unterschrift beigelegt habe.

Natürlich wussten meine Eltern die Noten dann später und natürlich hat es auch Maßnahmen gegeben, wie ein Verweis, einmal Nachsitzen oder die Verweigerung der Rausgabe der Noten, aber ich machte trotzdem weiter, weil ich wusste, dass der Lehrer dann abgefuckte Extraarbeit hatten, wie hinterhertelefonieren oder Briefe schreiben oder dass sie sich Freitagnachmittags mit mir Lebenszeit verschwenden mussten.

Irgendwann hat es dann aufgehört, denn ich hab dann lerntechnisch "die Segeln anders gesetzt" und wurde notentechnisch besser und weil ich nicht mehr so dumm war.

Ich weiß bis heute nicht, warum ich es nicht früher anders gelöst habe...

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u/Shot_Ad_3168 — 2 months ago