Findet ihr es gerechtfertigt, dass Universitäten unterschiedlich schwer sind?
Was ich damit meine: Ein und derselbe Abschluss kann abhängig davon, an welcher Universität man ihn macht mit einem deutlich unterschiedlichen Aufwand verbunden sein, obwohl man am Ende im Prinzip denselben Abschluss erhält.
Ein Beispiel:
Universität 1:
VO Mechanik, 6 ECTS
Prüfung: 1 × 120 Minuten
Universität 2:
VO Mechanik, 6 ECTS
Prüfung: 2 × 90 Minuten + 1 × 120 Minuten + mündliche Prüfung
Ich war bereits an zwei Universitäten und habe daher einen direkten Vergleich. Dieser Unterschied zieht sich durch viele Fächer und betrifft nicht nur Mechanik.
Am Ende bekommt man an beiden Universitäten denselben Bachelorabschluss. An Uni 1 brauchen Studierende im Durchschnitt etwa 7-8 Semester, an Uni 2 dagegen >11 Semester.
Da frage ich mich: Warum gibt es solche großen Unterschiede im Aufwand und ist das gut oder schlecht, was denkt ihr?
Ich möchte damit niemanden judgen oder behaupten, dass Absolventen der einen Universität mehr oder weniger können. Im Endeffekt haben beide denselben Abschluss und vermutlich auch vergleichbare Kompetenzen, der eine Student hatte auf dem Weg dorthin aber einfach einen unnötig höheren Aufwand.