u/TheGermanDutchman

Warum gibt es eine große Gruppe Menschen, die sich so doll dafür interessieren, was andere tragen?

Immer wieder, sowohl im echten Leben als auch hier auf Reddit, hört oder liest man, dass sich Leute daran stören, wenn andere sich nicht mit Mode auseinandersetzen oder sich „nur“ Basic im Alltag kleiden. Natürlich gibt es unpassende Kleidung. T-Shirt und Jeans zur Hochzeit, Bandshirt und kurze Chino zur Beerdigung, etc. Das meine ich nicht.

Ich meine Menschen, die es stört, wenn andere im Alltag Regenjacken, T-Shirts und Standardjeans tragen. Jeder darf sich natürlich kleiden, wie er will. Wenn er sich für Mode interessiert und sich modischer kleidet, ist das ein Interesse, das man im Alltag anwenden kann. Da darf natürlich jeder seinen Spaß haben. Aber warum fängt man dann an, sich auf der Straße umzuschauen, Menschen zu sehen, die eben nicht dieses Interesse teilen, und sich dann aufzuregen, dass nicht alle sich so sehr mit Mode beschäftigen wie sie selber? 

Die ersten werden jetzt denken, dass das an meinem Umfeld liegt. Allerdings beobachte ich das nicht in meinem direkten Umfeld, sondern nur im beruflichen oder Unikontext. Vor allem aber auch hier auf Reddit. Kann natürlich auch mal wieder ein Ding sein, was auf Reddit viel stärker diskutiert wird als in der echten Welt.

Ich muss auch noch dazu sagen, dass ich es noch nie erlebt habe, dass mir jemand ins Gesicht gesagt hat: „Du bist unmodisch und schlecht gekleidet.“ Eher ist es so, dass sich jemand im Allgemeinen darüber beschwert hat, dass Menschen im Allgemeinen schlecht gekleidet sind, während ich in Regenjacke, Funktionsschuhen und einfarbigem T-Shirt Gegenüber sitze.

Dennoch verstehe ich nicht, warum sich Menschen darüber aufregen, dass andere nicht das gleiche Interesse verfolgen wie sie selbst.

Und ja, ich sehe auch, dass ich mich hier gerade über andere Menschen aufrege, die sich über andere Menschen aufregen. 

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u/TheGermanDutchman — 21 hours ago

In my opinion, the only downside to listening to a lot of albums and a lot of music.

I’d like to know if I’m the only one who notices this about myself, or if others have experienced it too. I’ve been listening to a lot of music my whole life. But I only started getting really into bands and artists and listening to entire albums about two years ago. I love discovering new music or listening to songs that are already considered classics and masterpieces. But ever since I started listening to entire albums, something important has been missing from the music. Namely, the fact that I associate music with memories. For a long time, I just listened to whatever I liked at the time. As a result, I associate this music with memories, experiences, or simply the time when I listened to it a lot. This gives these songs and albums a whole new significance. As a result, generic pop songs from the 2000s evoke something completely different in me than, for example, albums like "The Queen Is Dead" by The Smiths or "Violator" by Depeche Mode. Although I find the albums I just mentioned to be musically far superior to any long-forgotten pop songs from 2000, these albums simply lack the memories and nostalgia that make them perfect for me. Rationally, I’m of course aware that the music I’m listening to now will eventually take on that same nostalgia, but it’s still not the same.

Is this just me, or does anyone else experience this too?

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u/TheGermanDutchman — 3 days ago

Nur ein weiterer Post darüber, dass Alkohol schrecklich ist.

Ich trinke seit ca. 1,5 Jahren fast keinen Alkohol mehr. Das "fast"kommt daher, dass ich an Weihnachten, Ostern oder größeren Familienfeiern oder Feiern von Freunden mal ein Glas Wein oder ein Bier getrunken habe. Und mit einem meine ich wortwörtlich eins. Ansonsten trinke ich nur alkoholfrei oder 0,0-Bier, da ich den Geschmack nach wie vor sehr mag.

Am Donnerstag haben wir dann mit ein paar Freunden eine Himmelfahrtstour gemacht. Auch hier trinke ich nicht, warum auch. Allerdings machen wir auch immer einen Halt bei einem kleinen Hobbybrauer, der nur an Himmelfahrt einen eigenen Ausschank hat. Da ich das Bier hier schon immer sehr mochte, habe ich innerhalb von 3 Stunden 2 O,2 l Bier getrunken. Geschmacklich super, aber ich habe mal wieder gemerkt, wie kacke ich den Effekt von Alkohol finde. Da ich sonst nichts trinke, habe ich die 2 kleinen Bier natürlich gespürt. Nicht stark, aber eben ganz leicht. Und das hat mir schon wieder gereicht, um mir zu zeigen, wie sehr ich den Effekt hasse. Das leicht schwummrige und „denkverzögerte“ (ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll) Gefühl finde ich so unangenehm. 

Aber noch schlimmer finde ich eigentlich die Auswirkungen, die eine so geringe Menge Alkohol (20 ml) auslösen kann. Ich habe mich natürlich direkt erkältet. Gut möglich, dass das auch ohne den Alkohol passiert wäre, aber vielleicht nicht so „schlimm“ wie jetzt, wenn ich mein Immunsystem nicht geschwächt hätte. Schlecht geschlafen habe ich auch. Die letzten beiden Tage bin ich einfach nicht erholt aufgewacht. Meine Haut ist auch ziemlich schlecht, seit gestern. Da ich Neurodermitiker bin, habe ich eh oft Probleme mit der Haut, aber so schlimm war es lange nicht mehr. Lässt sich auch auf den Alkohol zurückführen, denke ich. Müde und antriebslos bin ich auch, was wahrscheinlich eine Kombination aus dem schlechten Schlaf und dem Alkohol ist. 

Irgendwie war das ein Bestätigungs­moment für mich, dass es die richtige Entscheidung war, mit dem Scheiß aufzuhören. Gut möglich, dass aus dem „Ich trinke fast nicht.“ jetzt ein „Ich trinke garnicht“ wird. Das freut mich irgendwie und ich wollte es mal loswerden.

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u/TheGermanDutchman — 6 days ago

Welche Schulfächer und Inhalte hätten wir, wenn wir alles nochmal komplett neu gestalten würden?

Vielleicht etwas lang für einen Duschgedanken, aber ich versuche, mich kurz zu halten. Der eigentliche Gedanke war: Welche Inhalte würden wir in der Schule lehren, wenn wir den kompletten Lehrplan einmal neu schreiben würden? Ich beziehe mich jetzt nicht auf Organisatorisches, Bewertungen, Außerschulisches Lernen oder die Ausbildung der Lehrkräfte, sondern nur auf die Fächer und deren Inhalte.

Deutsch: Fokus vor allem auf Lesefertigkeit, da diese in den letzten Jahren immer schlechter wurde. Dazu noch ein paar alltägliche Dinge wie E‑Mail schreiben, Bewerbung schreiben etc.

Mathe: Grundrechenarten und „Mathe im Alltag und im Beruf“

Englisch: Fokus auf Kommunikation und die Kultur von englischsprachigen Ländern. Nur ein Mindestmaß an Grammatik. 

Zweite Fremdsprache je nach Nachbarländern in der Nähe. Selber Fokus wie bei Englisch.

Sport: In den niedrigeren Stufen das Kennenlernen von Sportarten. In den höheren Stufen, das Integrieren von Sport im Alltag. Z. B. worauf beim Joggen achten, wie benutzt man die Geräte im Gym richtig.

Gesellschaftslehrer: eine Mischung aus Geschichte, aktueller Politik, unserem Zusammenleben und aktuellen Ereignissen.

Gesundheit: gesunde Ernährung und Lebensweise. Oft in Zusammenarbeit mit Sport.

Medien: kritische Auseinandersetzung mit Medien aller Art und Umgang und gefahren mit Social Media. 

Biologie/Umwelt: Wie funktioniert ein Ökosystem, wie können wir es schützen und warum ist es schützenswert?

Hauswirtschaft: die Basics für das Alleinleben, Kochen (Zusammenarbeit mit Gesundheit), Waschen, Fahrrad und kleine Dinge im Haus reparieren etc.

Wahlpflichtfach: Damit die Schülerinnen und Schüler sich etwas nach ihrem Interesse aussuchen können. Hier denke ich an Dinge wie Kunst, Musik, Literatur, Technik etc.

Und bevor jetzt einer schreibt, dass das ein nie erreichbarer Traum ist. Weiß ich, ich bin Lehrer.

Edit: Das Fach „Das Lernen Lernen“ hab ich noch vergessen. Das halte ich für ziemlich wichtig.

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u/TheGermanDutchman — 10 days ago

Bei fast allen Herstellern gibt es eine Übersicht, wie Apple sie zuerst hatte. Das Produkt wird vorgestellt, es wird mit Werbewörtern um sich geworfen, alles sieht super schlicht und schick aus und beim Runterscrollen bewegt sich das jeweilige Produkt mit. Ganz egal, ob es die Seite von Apple, Samsung, Nothing oder Xiaomi ist. So weit, so gut. Aber ich finde diese Seiten so unübersichtlich. Wenn ich mir technische Geräte anschaue, bin ich auf der Suche nach spezifischen Angaben. Ich will die Abmessungen bei einem Handy wissen. Bei einer Smartwatch will ich wissen, ob sie GPS verbaut hat, wie viel internen Speicher sie hat und mit welchen Lauf‑Apps sie kompatibel ist. Stattdessen weiß ich jetzt, dass es 3000 Watchfaces gibt, und habe die Uhr von allen Seiten 4 mal gesehen. Um an die Informationen zu kommen, die ich will, muss ich mich durch Untermenüs klicken oder das technische Datenblatt herunterladen. 

Ich weiß natürlich auch, dass das teilweise ein Bequemlichkeitsding ist. Im Grunde stehen ja alle Informationen im Internet und ich kann sie mir jederzeit durchlesen. Dennoch bin ich der Meinung, dass eine etwas weniger schicke und dafür informative Verkaufsseite besser wäre als die immer gleich „Apple“-artigen Shop-Seiten.

Edit: Ich meine, dass die meisten Hersteller das Layout oder das Aussehen von Apple übernommen haben und darunter die Übersicht und die Informationen gelitten haben. Apple selber ist da tatsächlich noch am übersichtlichsten.

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u/TheGermanDutchman — 24 days ago