u/Waalross
cards played in a smokers bar vs. ones that stayed in the box
Körper bewerten: Doppelstandard?
Ich war mit Freunden heute das Marokko vs Frankreich Spiel schauen. Die Kneipe war direkt bei mir um die Ecke, deswegen bin ich nicht weiter gezogen als die Jungs woanders hin wollten.
Zurück blieb eine Gruppe von bekannten Kommilitoninen und ich als einziger Typ.
Neben dem Spiel stöbern die Mädels durch Instagram von einigen Fußballern. Hin und wieder werden sich Bilder gezeigt, bis sich alle an einem Bild festbeißen.
Darauf ein Typ in Unterhose, sehr stabiler Körper, definiert bis zum umfallen.
Es wird ganz nah rangezoomt, man schaut sich alles genau an, bis eine sagt "eh schau mal die Adern auf dem Oberschenkel!".
Eine geschnatter entfacht ob der Typ nun hot ist. Nahezu alle sind sich mehr oder weniger einig, dass die Adern auf dem Oberschenkel nicht hot wären und der Typ deshalb gar nicht so attraktiv wäre.
Ich werde auch gefragt und meinte, dass der Typ einfach sehr gut trainiert ist. Die Diskussion geht weiter und es werden andere Teile des Körpers bis aufs kleinste analysiert.
Hab dann irgendwann gesagt, dass ich es krass finde wie sehr diese Dinge eine Rolle spielen.
Wurde daraufhin gefragt ob Typen das nicht auch machen würden?
Also nicht in meinem Freundeskreis. Wäre auch krass. Stellt euch mal vor ein haufen Typen würde ein Unterwäschefoto einer sehr hübschen Frau analysieren und jedes kleinste Makel auf die Goldwage legen.
Kommt nicht so gut, wenn Männer das machen.
Meinte, dass Frauen das machen ist schon ein krasser Doppelstandard.
Danach hab ich ordentlich was zu hören bekommen. Der Tisch war richtig offended davon...
(Wir alle sind eher linkere Studenten Bubble, auch feministisch eingestellt würde ich sagen. Deswegen hat es mich nochmal mehr überrascht, dass keine da reflektiert hat)
Aber jetzt mal ehrlich, wie seht ihr das?
Ist das ein Doppelstandard oder seid ihr auch so?
Findet ihr das fair?
Good ol' Mariokart DS to end the day
Dug out my old Nintendo DS i to play a few rounds of mario kart before going to sleep. Wanted to share for nostaliga!
Die Menschen sind zu dumm für Demokratie
Bevor ich anfange möchte ich kurz darauf hinweisen, dass ich im 5. Semester Politikwissenschaft studiere. Damit bin ich absolut kein Experte, würde aber behaupten ich kann meine 2 Cents und ein paar Krümel mehr zum Thema beitragen als die Allermeisten.
Perfekte Demokratie gibt es nicht. Das was wir gerade leben ist eine Idee der Volksrepräsentation, die auf starkem Vertrauen baut. Die Politiker sollen den Willen der Bevölkerung vertreten und nach Mehrheitsprinzip Entscheidungen treffen - bestenfalls zugunsten Aller, normalerweise aber eher als Kompromiss, in dem das Ergebnis das kleinste Übel ist.
Also hat der gewählte Politiker die große Verantwortung und Pflicht nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Macht er seine Arbeit gut, geht es hoffentlich allen gut.
Ob das im echten Leben auch so funktioniert, ohne dass Politiker ihre Position ausnutzen, sei mal dahin gestellt.
Worauf ich hinaus will, ist dass jeder Bürger in einer Demokratie auch eine Pflicht hat. Der Bürger hat die Pflicht sich am demokratischen Prozess zu beteiligen und ebenfalls nach bestem Wissen und Gewissen einen Repräsentanten auszuwählen. Und genau da ist der Haken. Die Leute sind zu blöd dafür. Zu uninteressiert, zu verblendet, zu einfach zu manipulieren.
Demokratie funktioniert halt nur, wenn es nicht allen am Arsch vorbei geht. Aber genau so leben die meisten. Man trödelt so vor sich hin bis die nächste Wahl kommt und dann fällt die Entscheidung nach den dümmsten Kriterien.
"Der eine hat ne hübsche Nase auf dem Wahlplakat - wähl ich."
"Die nächste hat mal zwei Sätze gesagt die ich gut fand - top, die hat mein Kreuz."
"Mein Kollege meinte diese Partei will Kugelschreiber verbieten - die haben meine Stimme!"
"Ich hab in der Zeitung gelesen, dass der eine Typ gesagt hat, der Andere würde nur mittwochs Apfelmuß essen! - die sind unwählbar!"
Kaum einer hat sich auch nur länger als 5 Minuten damit beschäftigt was Parteien und Politiker eigentlich wollen. Alle hören auf Stammtischparolen, Zeitungsüberschriften oder irgendwelche Talkshows. Alle wollen sie in einem freien Land leben, und dann gehen einfach 30% überhaupt nicht zur Wahl. Und dann nörgeln, wenn alles den Bach runter geht.
Ich halte Autokratie für ein Kacksystem, aber manchmal denke ich mir, dass die meisten Leute genau das wollen. Kopf ausschalten und die Herrschenden machen lassen. Die wollen das richtig. Einfach, weill es zu viel Arbeit ist sich alle 4 Jahre mal ein paar Stunden mit den Parteien zu beschäftigen um dann eine ordentlich durchdachte Entscheidung zu treffen, die maßgeblich das eigene Leben beeinflusst.
Echte Demokratie wäre schön, aber meine Meinung ist, dass es nicht am System, sondern am Anwender scheitert. Die Leute sind zu blöd für echte Demokratie.
Also ich muss schon sagen, dass ich die Uni Bibliothek echt lieben gelernt habe. Einerseits kann ich dort sitzen und effektiv arbeiten, andererseits gibt es bei uns gefühlt unendliche Informationen.
Täglich oder Wöchentlich sind die aktuellen Zeitungen ausgelgt, viele Bücher die ich sonst kaufen würde sind verfügbar und random Paper zu mir fachfremden Themen kann ich auch jederzeit suchen und finden.
Es ist jetzt nicht so, dass ich tagtäglich ununterbrochen in der Bib sitze und lese, aber ich finde die Möglichkeit super! War letztes Jahr im Urlaub in Guatemala einige Maya Ruinen anschauen. Dort wurde von einem deutschen Archäologen erzählt. Am Abend hab ich über den Unibib Zugang die Paper von dem gefunden und konnte mir viel detaillierte Infos über die Ausgrabungen anlesen als es in dem Muesum und über den Tourguide vermittelt wurde.
Jetzt meine Frage: nutzt ihr das auch? Und falls ihr nicht mehr in der Uni seid, vermisst ihr das manchmal?
Gibt es nach dem Studium andere Möglichkeiten auf so einen Informationsschatz zugreifen zu können?
At the moment my hometown has Dult - a kind of summer version of the Oktoberfest. Those men were preparing to join a parade for it. They all hid their beers when I asked for a foto haha
Soo I am not a native speaker. I work in tourism mostly with foreign people.
This one day I had a bus full of Americans. It's my job to escort the groups, make announcements and care for everyones safety and well being.
So we drove to a city, the guests had a walking tour scheduled and I made the announcement for that.
It went something like this: (with a thick german accent)
"So dear ladies and gentlemen, before we are going on our tour today, we will all get off here in the bus first. Then we can greet our guides."
It had the crowd screaming of laughter. Full on crying. I noticed my freudian slip of the tounge right away and was incredibly embarrassed.