Meinung zu Mercedes EQC 2021 400PS unter 30k

Meinung zu Mercedes EQC 2021 400PS unter 30k

Meinung zu Mercedes EQC 400 (2021, 408 PS) für unter 30.000 € vs. Tesla Model 3, Ioniq 5 oder BMW 330i/d?

Ich überlege aktuell einen Mercedes EQC 400 (BJ 2021, ca. 408 PS) für unter 30.000 € zu kaufen und würde gerne eure Erfahrungen bzw. Einschätzungen hören.

Fahrprofil:

  • 10.000–15.000 km pro Jahr
  • 4× pro Woche Kurzstrecke von 10–15 km
  • 10× pro Jahr Strecken von 100–250 km
  • 2–3× pro Jahr Langstrecke zwischen 1.000 und 4.000 km

Zur Auswahl stehen aktuell:

  • Mercedes EQC 400 (2021)
  • Tesla Model 3
  • Hyundai Ioniq 5
  • Alternativ ein Verbrenner wie BMW 330i oder 330d

Was mich am EQC reizt:

  • Viel Auto fürs Geld
  • Sehr komfortabel
  • Gute Ausstattung
  • Starke Motorisierung

Meine Bedenken:

  • Relativ hoher Verbrauch
  • Reichweite auf Langstrecke
  • Dauerhafte Kosten außerhalb der Garantie
  • Technischer Stand im Vergleich zu neueren E-Autos

Welches Fahrzeug würdet ihr bei diesem Fahrprofil wählen und warum? Besonders interessant wären Erfahrungen von EQC-Besitzern hinsichtlich Verbrauch, Zuverlässigkeit und Langstreckentauglichkeit.

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u/Wild_Department_930 — 10 hours ago

Mein Erfahrungsbericht nach über einem Jahr mit Mounjaro

Ich nehme Mounjaro jetzt seit etwas über einem Jahr.

Angefangen habe ich mit 2,5 mg für etwa 3–4 Monate, danach bin ich für rund 6 Monate auf 5 mg gegangen. Seit ungefähr einem halben Jahr nehme ich nun 7,5 mg.

Ich habe die Dosierung absichtlich nur langsam gesteigert, weil ich Angst vor zu schnellem Gewichtsverlust und Muskelabbau hatte.

Kurz zu meiner Vorgeschichte: Mit 18 Jahren wog ich etwa 95 kg, mit 27 Jahren waren es knapp 140 kg. Danach habe ich durch Sport und Diäten wieder abgenommen und es auf etwa 110 kg geschafft. Viele Jahre lang pendelte mein Gewicht dann zwischen 110 und 120 kg. Ab etwa 35 wurde es wieder mehr und ich landete schließlich bei rund 123 kg.

Über die Jahre habe ich so ziemlich alles ausprobiert: Low Carb, Low Fat, Intervallfasten, Keto usw. Wirklich abgenommen habe ich meistens nur mit sehr strengen Diäten – viel Hähnchenbrust, Gemüse und wenig Spielraum für alles andere.

Keto war für mich schwer durchzuhalten. Intervallfasten war während des Studiums relativ einfach, wurde aber deutlich schwieriger, als ich Vollzeit gearbeitet habe. Die Mittagspause wurde meine wichtigste Mahlzeit, überall im Büro standen Kekse herum, und insgesamt habe ich mich deutlich weniger bewegt als früher.

Zusätzlich gehe ich seit etwa fünf Jahren regelmäßig ins Fitnessstudio. Das hat mir geholfen, Muskulatur aufzubauen. Ich trinke fast täglich einen Proteinshake und versuche jeden Tag ausreichend Protein über Hähnchen, Eier oder andere Quellen zu essen.

Was mich irgendwann frustriert hat: Diäten wurden immer weniger effektiv. Gefühlt esse ich im Durchschnitt unter 2500 kcal, oft sogar eher um die 2000 kcal, und trotzdem stieg mein Gewicht langsam weiter an. Außerdem nehme ich unglaublich leicht zu. Selbst nach einem aktiven Urlaub mit viel Wandern und Bewegung konnte die Waage plötzlich mehrere Kilo mehr anzeigen.

Deshalb habe ich mich schließlich für Mounjaro entschieden.

Am Anfang war die Veränderung beim Appetit deutlich spürbar. Große Portionen waren schwierig und Hunger war insgesamt viel besser kontrollierbar. Mit der Zeit hat dieser Effekt allerdings nachgelassen. Der Appetit ist zurückgekommen, aber irgendwie anders als früher. Ich bekomme nicht mehr diesen starken Hunger, aber manche Tage sind deutlich leichter als andere.

Aktuell merke ich, dass die Portionsgrößen langsam wieder größer werden und die Portionenkontrolle schwieriger wird.

Trotzdem hat Mounjaro bei mir etwas Wichtiges verändert: Ich konnte wieder mehr Kohlenhydrate essen und habe deutlich mehr Spielraum für Süßigkeiten oder Snacks. Früher haben solche Dinge mein Gewicht sehr schnell nach oben getrieben. Jetzt kann ich deutlich flexibler essen, ohne sofort zuzunehmen.

Gewichtsmäßig bin ich von etwa 120 kg auf 110 kg gekommen und halte dieses Gewicht seit längerer Zeit ziemlich stabil (plus/minus 2 kg). Parallel gehe ich weiterhin 2–3 Mal pro Woche für 45–60 Minuten ins Fitnessstudio.

Mein größtes Problem ist aktuell, dass ich zwar mein Gewicht halte, aber gerne noch weiter abnehmen würde. Gleichzeitig möchte ich nicht wieder zu extremen Diäten zurückkehren. Wenn ich am Ende doch wieder dauerhaft nur von Hähnchen und Gemüse leben muss, frage ich mich, welchen Vorteil Mounjaro dann eigentlich noch hat – vor allem bei den monatlichen Kosten.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Also dass Mounjaro geholfen hat, das Gewicht zu stabilisieren und flexibler zu essen, der eigentliche Gewichtsverlust nach dem ersten Jahr aber deutlich langsamer geworden ist?

Außerdem würde mich interessieren:

  • Wie haltet ihr die Behandlungskosten möglichst niedrig?
  • Welche Online-Anbieter für Rezepte in Deutschland könnt ihr aktuell empfehlen? Ich habe früher DoctorABC genutzt, aber dort sind die Kosten inzwischen deutlich gestiegen.
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u/Wild_Department_930 — 16 hours ago

Winterhude vs Wandsbek

Wir wohnen jetzt seit einigen Jahren in Wandsbek – die Miete ist gut, der Arbeitsweg nach Volksdorf dauert 25 Minuten, es gibt gute Parkmöglichkeiten und eine praktische Infrastruktur (Geschäfte, Werkstätten usw.), und zur nächsten U-Bahn-Station sind es zwei Busstationen. Wir wollten eigentlich in eine größere Wohnung ziehen, da unsere aktuelle zu klein ist, es im Winter zu kalt wird und wir Probleme mit Schimmel haben; außerdem hätten wir gerne einen besseren Grundriss. Nun haben wir ein sehr gutes Angebot in Winterhude gefunden (unserem Lieblingsviertel, nahe Stadtpark usw.) – besserer Zustand, guter Preis und besserer Schnitt. Es gibt allerdings ein paar Haken: Der Arbeitsweg würde 35 bis 45 Minuten dauern (ich weiß noch nicht, ob das ein Problem ist), und die Parkplatzsituation in Winterhude ist im Vergleich zu Wandsbek die Hölle. Zudem ist die Wohnung nicht wirklich größer, sondern hat etwa die gleiche Fläche. Wir mögen Winterhude wegen der vielen Bars und Restaurants, der Nähe zum Stadtpark und zur Alster usw., aber Wandsbek ist praktischer im Alltag. Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?

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u/Wild_Department_930 — 14 days ago

Unsicherheit hinsichtlich der FIRE Ziele

Ungewissheit hinsichtlich der Möglichkeit oder Art eines vorzeitigen Ruhestands.

Ich bin 37 Jahre alt und vor zehn Jahren hierher eingewandert. Nach meinem Masterstudium dauerte es anderthalb Jahre, bis ich eine Stelle fand (Corona)– zunächst in einer Großstadt und mit sehr niedrigem Gehalt. Nach einem Jahr wechselte ich zu meinem jetzigen Arbeitgeber; insgesamt bin ich nun seit 5 Jahren in Deutschland berufstätig. Zuvor hatte ich bereits 3 Jahre in meinem Heimatland gearbeitet, doch das Gehalt reichte dort nicht aus, um etwas zu sparen. Meine Frau hat vor dreieinhalb Jahren ebenfalls angefangen zu arbeiten. Bislang konnten wir insgesamt 210.000 Euro ansparen – verteilt auf ETFs, Bargeld und eine kleine Investition in das Haus meiner Eltern.

Wir leben recht komfortabel, da wir sehr bewusst mit unseren Ausgaben umgehen.

Es gibt drei verschiedene Aspekte, die mich beschäftigen:

  1. Uns bliebe nicht genug Geld für Investitionen, wenn wir Kinder bekämen oder und für einen Hauskauf entscheiden würden.

  2. Es fehlt ein klares Sparziel; ich versuche zwar, das Sparen und Investieren zu maximieren, weiß aber noch nicht genau, wofür: Soll ich mich selbstständig machen und das Angestelltenverhältnis hinter mir lassen? Zurück in die Heimat ziehen? Früh in Rente gehen? Immobilien im Ausland erwerben? Oder mich niederlassen, ein großes Haus kaufen und ein schickes Auto fahren? Ich bin mir da wirklich noch unsicher.

  3. Obwohl unsere Sparquote hoch ist und wir mit unserem Leben sehr zufrieden sind, haben wir das Gefühl, dass dieses Vermögen durch Kinder, einen Hauskauf oder einen steigenden Lebensstandard schnell dahinschmelzen könnte.

Ein weiterer Punkt ist, dass es – trotz unseres guten Einkommens und der hohen Sparquote – ohne Erbschaft schwierig erscheint, wirklich Vermögen aufzubauen. Viele Menschen in unserem Umfeld geben ihr gesamtes Gehalt für einen luxuriösen Lebensstil aus – große Wohnungen, teure Autos, kostspielige Urlaube und Konsumgüter –, ohne dabei zu sparen. Sie betrachten ihr Gehalt eher wie Taschengeld: Ein gewisser Betrag wird beiseitegelegt, der Rest ausgegeben. Sie machen sich keine Sorgen um die Zukunft oder streben keinen frühen Ruhestand an; sie wissen, dass die Eltern bei großen Anschaffungen wie einem Haus aushelfen werden und dass im Alter hier und da eine Erbschaft zu erwarten ist.

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u/Wild_Department_930 — 15 days ago
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Möbelübernahme + Nachmieter bei Baugenossenschaft – wie vermeiden wir Stress?

Edit: Es handelt sich nicht um eine soziale Wohnungsbaugenossenschaft, sondern um eine Genossenschaft, bei der man teure Genossenschaftsanteile bezahlen muss.

Wir wohnen derzeit in einer Genossenschaftswohnung in einer Großstadt und haben nun eine neue Wohnung gefunden. Wir haben noch etwa 3,5 Monate Zeit für den Umzug, müssen aber relativ bald (in etwa zwei Wochen) kündigen.

Wir würden gerne viele Möbel in der Wohnung lassen und dafür eine Ablösesumme verlangen (ca. 1.700–2.000 €), zum Beispiel: Vorhänge, Badmöbel, alle Küchengeräte, Couch, Bett und einige Gartensachen.

Die Wohnung ist zudem recht günstig, aber alt, was sie für neue Mieter eigentlich attraktiv macht.

Unser Problem bzw. unsere Sorge:

Bei unserer letzten Wohnung hatten wir gekündigt und wurden dann mehr oder weniger hingehalten. Am Ende hatten wir kaum eine Wahl bei der Nachmieterwahl und mussten viele Dinge einfach verschenken oder alles ausbauen und neu streichen.

Diesmal hat die Genossenschaft gesagt, dass sie unseren vorgeschlagenen Nachmieter erst intern prüfen und priorisieren müsse (Mitglieder Vorrang). Ich kenne das mit Mitarbeitern in Deutschland: So etwas kann zwischen einer Woche und drei Monaten dauern... ehrlich gesagt habe ich da wenig Vertrauen.

Am Ende ergeht es uns dann genauso wie bei der letzten Wohnung, wo wir wegen der Verzögerungen und der langsamen Arbeitsweise der Firma alles verschenken mussten (sie ließen uns einen Monat auf einen Kandidaten von ihrer Seite warten, sagten dann, sie würden gar nicht richtig suchen; dann schickten sie jemanden, sagten aber, er erfülle die Anforderungen nicht, und baten uns schließlich in den letzten drei Tagen des Vertrags, jemanden vorzuschlagen – am Ende zahlten wir drei Monate lang doppelt Miete und verloren den gesamten Wert der Möbel).

Sollen wir in zwei Wochen kündigen und gemeinsam mit der Genossenschaft einen Nachmieter suchen, oder mit der Kündigung warten, bis wir eine Einigung mit ihnen erzielt haben?

Hat jemand Erfahrung mit Wohnungsgenossenschaften in einer solchen Situation?

Macht es Sinn, erst einen „sicheren“ Nachmieter zu haben, der die Möbel übernimmt, und dann zu kündigen?

Gibt es eine Möglichkeit sicherzustellen (schriftlich?), dass bestimmte Dinge übernommen werden?

Wir wollen einfach vermeiden, am Ende alles verschenken zu müssen oder Stress zu haben.

Danke.

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u/Wild_Department_930 — 21 days ago

Neue Wohnung – mega Chance, aber unsicher wegen Umzug + Chef Chef als Vermieter ?

ich stehe gerade vor einer Entscheidung und hätte gern ein paar Meinungen.

Meine aktuelle Wohnung ist eigentlich okay: sehr günstig, immer easy Parkplatz, Gym in der Nähe und ich hab mir in den letzten 3 Jahren mein ganzes Leben drum aufgebaut. Es gibt auch einen kleinen (inoffiziellen) Garten, den wir nutzen können – machen wir aber ehrlich gesagt selten.

Aber: die Wohnung ist alt, im Winter richtig kalt, Schimmelproblem, und der Schnitt ist schlecht (ein Zimmer geht ins nächste, eine Wand kann man kaum nutzen). Möbel upgraden geht dadurch auch kaum und ich merke langsam, dass wir an Grenzen kommen.

Jetzt haben wir plötzlich eine neue Wohnung angeboten bekommen:

  • top Lage (Cafés, Bars, alles fußläufig, genau unsere Gegend)
  • komplett renoviert
  • viel besserer Schnitt + Balkon
  • ca. 20% unter dem Durchschnittspreis für die Gegend (!)
  • und aktuell findet man dort eigentlich gar nichts, fast unmöglich

Downsides:

  • Parkplatz ist schwierig (evtl. kleineres Auto oder Roller nötig)
  • neues Gym, teurer
  • ca. +10 Minuten Arbeitsweg (für meine Frau sogar näher)
  • nicht wirklich größer, nur besser geschnitten

Und noch ein wichtiger Punkt: der Vermieter ist mein Chef… das macht mich auch etwas unsicher.

Eigentlich ist es ein klares Lifestyle-Upgrade (gerade auch für den Winter in Deutschland…), aber ich hab auch Respekt vor dem ganzen Umzugsstress und wieder alles neu aufbauen – bin in den letzten 10 Jahren schon ~8 Mal umgezogen.

Was würdet ihr machen? Bleiben wegen Komfort + Preis oder die Chance nutzen?

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u/Wild_Department_930 — 1 month ago

Im Norden bleiben oder in den Süden ziehen? Schwierige Entscheidung (Karriere vs. Lebensqualität)

ich würde gerne eure Meinung hören – vielleicht war jemand schon in einer ähnlichen Situation.

Ich lebe seit etwa 10 Jahren in Deutschland, habe hier studiert und arbeite aktuell in einem guten Unternehmen mit einem soliden Gehalt (insbesondere für mein spezialisiertes Fachgebiet). Ich habe auch 1–2 Tage Homeoffice pro Woche, also insgesamt ist meine Arbeitssituation recht komfortabel.

Meine Frau ist Deutsche, arbeitet ebenfalls, und wir leben aktuell in einer größeren Stadt im Norden. Finanziell geht es uns gut. Kinder haben wir noch nicht, planen aber, das bald zu ändern.

Warum wir über einen Umzug nachdenken

Die gesamte Familie meiner Frau (inklusive Großeltern) lebt im Süden Deutschlands, und wir überlegen ernsthaft, dorthin zu ziehen – aus mehreren Gründen:

  • Nähe zur Familie (vor allem wichtig mit Kindern)
  • Besseres Wetter und mehr Sonne (die langen Winter im Norden schlagen uns wirklich aufs Gemüt)
  • Mehr Natur (Berge, Outdoor-Aktivitäten)
  • Bessere Lage für Reisen in südliche Länder (Roadtrips, kurze Auszeiten)
  • Langfristig fühlt sich der Süden eher nach einem Ort an, an dem wir uns niederlassen und vielleicht ein Haus kaufen würden

Ehrlich gesagt haben wir uns im Norden nie ganz „zugehörig“ gefühlt, auch nach all den Jahren.

Warum wir zögern

Gleichzeitig gibt es einige echte Sorgen und Unsicherheiten:

Karriere (vor allem bei mir)

  • Mein Bereich ist relativ spezialisiert
  • Als Ausländer und Nicht-Muttersprachler habe ich Bedenken, wieder in den Jobmarkt zu gehen
  • Ich habe Angst:
    • nichts Vergleichbares zu finden
    • oder finanziell schlechter dazustehen

Zusätzlich ist mir noch etwas wichtig:
Auch wenn ich befördert wurde und objektiv gut performe, fühle ich mich nicht vollständig erfüllt in meiner Karriere. Ich bin eher „externeingestiegen“ in dieses Feld und habe oft das Gefühl, dass mein Nicht-Muttersprachler-Sein meine Präsenz und meine Wahrnehmung im Team beeinflusst – gerade was Sichtbarkeit und Anerkennung angeht. Das ist eher subtil, aber auf Dauer spürbar.

Meine Frau hätte es vermutlich einfacher, im Süden etwas Neues zu finden.

Wohnen

  • Unsere aktuelle Wohnung ist klein und nicht besonders schön, aber:
    • sie ist günstig
    • gut angebunden
    • erlaubt uns zu sparen

Wenn wir umziehen:

  • könnten die Mieten deutlich höher sein
  • oder wir landen in einer schlechteren Lage
  • der Markt ist aktuell sowieso schwierig

Soziales Umfeld

  • Wir haben uns hier einen Freundeskreis aufgebaut (was viel Zeit und Energie gekostet hat)
  • Wir haben Angst, das nicht nochmal zu schaffen

Gleichzeitig:

  • viele unserer Freunde sind selbst nicht stark hier verwurzelt
  • es könnte sich sowieso alles verändern (Kinder, Umzüge etc.)

Langfristig wünschen wir uns eher ein Umfeld mit stabileren sozialen Strukturen und ähnlichen Lebensphasen – plus mehr Outdoor-Aktivität, Sonne und Reisemöglichkeiten.

Weitere Gedanken / Unsicherheiten

Ein weiterer Punkt ist, dass wir Angst haben, auf den klassischen Gedanken „das Gras ist auf der anderen Seite grüner“ hereinzufallen.

Unser aktueller Lebensstil funktioniert eigentlich nur gut in einer größeren Stadt, mit internationalem Umfeld. Dadurch reduziert sich die Auswahl im Süden stark – im Grunde landet man schnell bei München.

München wäre zwar von Lage, Zugang zur Natur und Reisemöglichkeiten wahrscheinlich die beste Option in Deutschland, aber:

  • der Wohnungsmarkt dort ist extrem schwierig
  • sehr teuer und teilweise unvernünftig

Auf der anderen Seite denken wir, dass sich unsere Prioritäten mit Kindern vielleicht verändern könnten:

  • weniger Fokus auf Großstadt
  • mehr Richtung ruhigere / ländlichere Gegend
  • potenziell günstiger und langfristig besser zum „Settlen“

Der innere Konflikt

Es fühlt sich wie ein Trade-off an:

  • Im Norden bleiben → Stabilität, Karriere-Sicherheit, aufgebautes Leben
  • In den Süden ziehen → bessere Lebensqualität, Familie, Natur, langfristige Perspektive

Auswandern komplett steht theoretisch auch im Raum, aber:

  • wir sind müde vom Umziehen
  • einer von uns muss sich sowieso schon ständig anpassen
  • wir wollen nicht noch weiter weg von Familie sein

Unsere eigentliche Frage

Romantisieren wir den Süden zu sehr?

Hat jemand von euch so eine Entscheidung in einer ähnlichen Lebensphase getroffen (Mid-Career, Familienplanung)?

  • Hat sich eure Lebensqualität verbessert?
  • War es schwierig, Karriere und soziales Umfeld neu aufzubauen?
  • Würdet ihr es rückblickend wieder so machen?

Manchmal fühlt es sich an, als würden wir einfach vor dem grauen Winter im Norden fliehen 😅 – aber gleichzeitig ist es eine sehr reale, langfristige Entscheidung für uns.

Vielen Dank für eure Einschätzungen

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u/Wild_Department_930 — 2 months ago