Millionen vs Milliarden vs Erbschaftssteuer
▲ 389 r/FinanzenAT+1 crossposts

Millionen vs Milliarden vs Erbschaftssteuer

Ich glaub, viele checken einfach nicht, WIE viel eine Milliarde wirklich ist

Vielleicht ist das eh offensichtlich, aber jedes Mal wenn über Milliardäre und Vermögenssteuern diskutiert wird, hab ich das Gefühl, dass viele eine Milliarde einfach als „sehr viele Millionen“ im Kopf haben.

Deshalb fand ich diesen Vergleich ziemlich geil:

Eine Nudel = 10.000 Euro.

3 Nudeln sind ungefähr ein durchschnittliches Nettojahreseinkommen in Österreich.

100 Nudeln sind eine Million Euro. Also ein Teller voll.

Und jetzt eine Milliarde: 100.000 Nudeln. Rund 100 Kilo Pasta.

Und genau da wird für mich erst sichtbar, wie komplett absurd diese Vermögen eigentlich sind.

Mark Mateschitz hat sich laut dem Artikel 2023 allein 582 Millionen Euro von Red Bull ausschütten lassen. Nach KESt ca. 422 Millionen. Ein durchschnittlicher Kassierer müsste für diese Summe mehr als 18.000 Jahre arbeiten.

Und trotzdem führen wir bei Vermögenssteuern regelmäßig Diskussionen, als würde irgendeinem gut verdienenden Arzt morgen das Einfamilienhaus weggenommen werden.

Es geht bei solchen Vermögen nicht mehr darum, ob sich jemand einen Porsche oder drei Urlaube mehr leisten kann. Das sind Größenordnungen, die ein normaler Mensch durch Arbeit in seinem gesamten Leben nicht einmal ansatzweise erreichen kann.

Und dann heißt es trotzdem: Wer mehr davon besteuern will, ist neidisch.

Sorry, aber irgendwann ist „Neid“ einfach ein ziemlich bequemes Argument dafür, nicht darüber reden zu müssen, warum einzelne Menschen Vermögen besitzen können, für die andere zehntausende Jahre arbeiten müssten.

Hier ist die Nudelrechnung, falls ihr euch die Größenordnungen anschauen wollt:

https://kontrast.at/nudeln-milliarde-vermoegen-vergleich/

u/die_mexify_suchtet — 3 days ago
▲ 131 r/Austria

Warum ist kostenlose Kinderbetreuung eigentlich noch immer kein österreichweiter Standard?

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Ich finde die Unterschiede zwischen den Bundesländern mittlerweile echt schwer zu rechtfertigen. In Wien, Kärnten und dem Burgenland ist der Kindergarten ganztägig kostenlos. In Kärnten können sich Familien dadurch bis zu 4.000 Euro im Jahr sparen.

Gleichzeitig zahlst du in Niederösterreich für die Nachmittagsbetreuung im Schnitt über 200 Euro im Monat. In Oberösterreich wurden Gebühren für den Nachmittag sogar wieder eingeführt.

Für mich zeigt das ziemlich gut, dass leistbare Kinderbetreuung keine Frage davon ist, ob es grundsätzlich möglich wäre, sondern eine politische Entscheidung. Manche Bundesländer behandeln sie als öffentliche Infrastruktur, andere lassen Eltern einen ordentlichen Teil der Kosten selbst tragen.

Und dann wird gleichzeitig darüber diskutiert, warum so viele Frauen nur Teilzeit arbeiten. Solange Kinderbetreuung teuer ist oder zeitlich nicht mit einem Vollzeitjob zusammenpasst, braucht man sich darüber eigentlich nicht wundern.

Ich finde, ein ganztägiger kostenloser Kindergarten sollte in Österreich genauso selbstverständlich sein wie eine öffentliche Schule. Dass die finanzielle Belastung einer Familie davon abhängt, auf welcher Seite einer Bundesländergrenze sie wohnt, ist einfach absurd.

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u/die_mexify_suchtet — 10 days ago

15 der 20 reichsten Menschen Österreichs haben ihr Vermögen geerbt. Aber über eine Erbschaftssteuer darf man nicht reden?

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Immer wenn eine Erbschaftssteuer für Millionen- oder Milliardenvermögen vorgeschlagen wird, heißt es sofort: "Leistung muss sich lohnen."

Nur: Welche Leistung eigentlich?

Von den 20 reichsten Menschen Österreichs haben 15 ihr Vermögen geerbt. Unter den Top 10 sind es 7. Gleichzeitig besitzen die reichsten Menschen des Landes zusammen mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der österreichischen Bevölkerung.

Es geht bei der Debatte ja nicht um das Einfamilienhaus der Großeltern oder den Familienbetrieb. Es geht um Vermögen in einer Größenordnung, die über Generationen weitergegeben werden und die wirtschaftliche und politische Macht zementieren.

Ich finde, genau dort sollte eine Erbschaftssteuer ansetzen. Wer Milliarden erbt, startet offensichtlich nicht mit den gleichen Chancen wie alle anderen. Trotzdem wird jede Diskussion darüber sofort als "Neiddebatte" abgestempelt.

Dass ausgerechnet leistungslos geerbte Milliarden steuerfrei weitergegeben werden können, während Arbeit ganz selbstverständlich besteuert wird, wirkt auf mich ziemlich absurd.

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u/die_mexify_suchtet — 21 days ago
▲ 23 r/politik

15 der 20 reichsten Menschen Österreichs haben ihr Vermögen geerbt. Aber über eine Erbschaftssteuer darf man nicht reden?

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Immer wenn eine Erbschaftssteuer für Millionen- oder Milliardenvermögen vorgeschlagen wird, heißt es sofort: "Leistung muss sich lohnen."

Nur: Welche Leistung eigentlich?

Von den 20 reichsten Menschen Österreichs haben 15 ihr Vermögen geerbt. Unter den Top 10 sind es 7. Gleichzeitig besitzen die reichsten Menschen des Landes zusammen mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der österreichischen Bevölkerung.

Es geht bei der Debatte ja nicht um das Einfamilienhaus der Großeltern oder den Familienbetrieb. Es geht um Vermögen in einer Größenordnung, die über Generationen weitergegeben werden und die wirtschaftliche und politische Macht zementieren.

Ich finde, genau dort sollte eine Erbschaftssteuer ansetzen. Wer Milliarden erbt, startet offensichtlich nicht mit den gleichen Chancen wie alle anderen. Trotzdem wird jede Diskussion darüber sofort als "Neiddebatte" abgestempelt.

Dass ausgerechnet leistungslos geerbte Milliarden steuerfrei weitergegeben werden können, während Arbeit ganz selbstverständlich besteuert wird, wirkt auf mich ziemlich absurd.

(Das ist in DE übrigens nicht anders)

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u/die_mexify_suchtet — 21 days ago
▲ 420 r/Austria

15 der 20 reichsten Menschen Österreichs haben ihr Vermögen geerbt. Aber über eine Erbschaftssteuer darf man nicht reden?

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Immer wenn eine Erbschaftssteuer für Millionen- oder Milliardenvermögen vorgeschlagen wird, heißt es sofort: "Leistung muss sich lohnen."

Nur: Welche Leistung eigentlich?

Von den 20 reichsten Menschen Österreichs haben 15 ihr Vermögen geerbt. Unter den Top 10 sind es 7. Gleichzeitig besitzen die reichsten Menschen des Landes zusammen mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der österreichischen Bevölkerung.

Es geht bei der Debatte ja nicht um das Einfamilienhaus der Großeltern oder den Familienbetrieb. Es geht um Vermögen in einer Größenordnung, die über Generationen weitergegeben werden und die wirtschaftliche und politische Macht zementieren.

Ich finde, genau dort sollte eine Erbschaftssteuer ansetzen. Wer Milliarden erbt, startet offensichtlich nicht mit den gleichen Chancen wie alle anderen. Trotzdem wird jede Diskussion darüber sofort als "Neiddebatte" abgestempelt.

Dass ausgerechnet leistungslos geerbte Milliarden steuerfrei weitergegeben werden können, während Arbeit ganz selbstverständlich besteuert wird, wirkt auf mich ziemlich absurd.

Danke.

Quelle:

https://kontrast.at/reichste-menschen-oesterreich/

u/die_mexify_suchtet — 21 days ago

Wie viele Einzelfälle braucht die Fpö noch bis ihrs endlich checkt??

Schon wieder stehen Personen aus dem Umfeld der Identitären wegen einer Gewalttat im Fokus. Nach der mutmaßlichen Prügelattacke auf einen Taxifahrer in Leoben wurden zwei zentrale Identitäre als Tatverdächtige genannt. Einer arbeitete bis vor Kurzem noch für einen FPÖ-Abgeordneten, ein anderer posierte nach der Nationalratswahl neben Herbert Kickl und zeigte auf einem mittlerweile gelöschten Foto eine White-Power-Geste. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dazu kommt ein Video aus dem Vorjahr, auf dem ein weiterer damaliger FPÖ-Mitarbeiter gemeinsam mit Identitären bei einem Angriff vor dem Parlament zu sehen sein soll. Nach dem öffentlichen Druck wurde auch er gekündigt.

Sobald etwas auffliegt, heißt es dann immer plötzlich, die Personen seien ehemalige Mitarbeiter oder hätten nichts mehr mit der Partei zu tun. Gleichzeitig wurden die Identitären in der Vergangenheit immer wieder verteidigt. Walter Rosenkranz sah kein Problem mit ihrer Beschäftigung im Parlament, und Herbert Kickl bezeichnete sie sogar einmal als "NGO von rechts".

Also wann checkt Österreich endlich, dass eine Partei mit genug Verbindungen zu einer rechtsextrem eingestuften Gruppierungen Österreich niemals weiterbringen wird?

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u/die_mexify_suchtet — 1 month ago

Wie viele Einzelfälle braucht die Fpö noch bis ihrs endlich checkt??

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Schon wieder stehen Personen aus dem Umfeld der Identitären wegen einer Gewalttat im Fokus. Nach der mutmaßlichen Prügelattacke auf einen Taxifahrer in Leoben wurden zwei zentrale Identitäre als Tatverdächtige genannt. Einer arbeitete bis vor Kurzem noch für einen FPÖ-Abgeordneten, ein anderer posierte nach der Nationalratswahl neben Herbert Kickl und zeigte auf einem mittlerweile gelöschten Foto eine White-Power-Geste. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dazu kommt ein Video aus dem Vorjahr, auf dem ein weiterer damaliger FPÖ-Mitarbeiter gemeinsam mit Identitären bei einem Angriff vor dem Parlament zu sehen sein soll. Nach dem öffentlichen Druck wurde auch er gekündigt.

Sobald etwas auffliegt, heißt es dann immer plötzlich, die Personen seien ehemalige Mitarbeiter oder hätten nichts mehr mit der Partei zu tun. Gleichzeitig wurden die Identitären in der Vergangenheit immer wieder verteidigt. Walter Rosenkranz sah kein Problem mit ihrer Beschäftigung im Parlament, und Herbert Kickl bezeichnete sie sogar einmal als "NGO von rechts".

Also wann checkt Österreich endlich, dass eine Partei mit genug Verbindungen zu einer rechtsextrem eingestuften Gruppierungen Österreich niemals weiterbringen wird?

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u/die_mexify_suchtet — 1 month ago
▲ 187 r/wien

Wien ist viel besser, als Wiener:innen selbst zugeben wollen

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Ich finde es immer wieder lustig, wie schlecht viele Wiener:innen über Wien reden.

Natürlich ist nicht alles perfekt. Mieten werden teurer, manche Öffis sind überfüllt, Behörden können nerven und im Sommer riecht die U6 manchmal wie ein biologisches Experiment.

Aber ganz ehrlich: Im internationalen Vergleich ist Wien absurd lebenswert. Man kann nachts relativ sicher heimfahren, kommt mit den Öffis fast überall hin, hat Parks, Gemeindebauten, Badeseen, Kultur, Kaffeehäuser, halbwegs funktionierende Infrastruktur und muss nicht reich sein, um am Stadtleben teilzunehmen.

Trotzdem reden viele so, als würden wir in einer komplett kaputten Stadt leben. Jeder verspätete Bus wird zum Staatsversagen, jeder komische Typ in der U-Bahn zum Beweis für den Untergang Wiens und jeder neue Radweg zur persönlichen Kriegserklärung.

Ich glaube, Wien hat weniger ein Lebensqualitätsproblem als ein Wahrnehmungsproblem. Viele hier sind so daran gewöhnt, dass vieles funktioniert, dass sie gar nicht mehr merken, wie besonders das eigentlich ist.

Man darf Wien kritisieren. Sollte man sogar. Aber dieses ständige „früher war alles besser“ und „die Stadt geht den Bach runter“ wirkt manchmal schon sehr realitätsfern.

Wien ist nicht perfekt. Aber viele Wiener:innen haben einfach keine Ahnung, wie gut sie es hier eigentlich haben.

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u/die_mexify_suchtet — 2 months ago
▲ 23 r/Austria

Wien ist viel besser, als Wiener:innen selbst zugeben wollen

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Ich finde es immer wieder lustig, wie schlecht viele Wiener:innen und auch generell Östereicher:innen über Wien reden.

Natürlich ist nicht alles perfekt. Mieten werden teurer, manche Öffis sind überfüllt, Behörden können nerven und im Sommer riecht die U6 manchmal wie ein biologisches Experiment.

Aber ganz ehrlich: Im internationalen Vergleich ist Wien absurd lebenswert. Man kann nachts relativ sicher heimfahren, kommt mit den Öffis fast überall hin, hat Parks, Gemeindebauten, Badeseen, Kultur, Kaffeehäuser, halbwegs funktionierende Infrastruktur und muss nicht reich sein, um am Stadtleben teilzunehmen.

Trotzdem reden viele so, als würden wir in einer komplett kaputten Stadt leben. Jeder verspätete Bus wird zum Staatsversagen, jeder komische Typ in der U-Bahn zum Beweis für den Untergang Wiens und jeder neue Radweg zur persönlichen Kriegserklärung.

Ich glaube, Wien hat weniger ein Lebensqualitätsproblem als ein Wahrnehmungsproblem. Viele hier sind so daran gewöhnt, dass vieles funktioniert, dass sie gar nicht mehr merken, wie besonders das eigentlich ist.

Man darf Wien kritisieren. Sollte man sogar. Aber dieses ständige „früher war alles besser“ und „die Stadt geht den Bach runter“ wirkt manchmal schon sehr realitätsfern.

Wien ist nicht perfekt. Aber viele Wiener:innen haben einfach keine Ahnung, wie gut sie es hier eigentlich haben.

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u/die_mexify_suchtet — 2 months ago
▲ 15 r/Dachschaden+1 crossposts

Lobbyismus vom Feinsten

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Ich wusste ja, dass die Autoindustrie Lobbying betreibt. Aber mir war nicht klar, in welchem Ausmaß.

Allein in den USA sind in wenigen Jahren hunderte Millionen Dollar in Lobbying geflossen. In der EU gab es tausende Treffen zwischen Öl- und Autolobby und der Kommission. Gleichzeitig wurde jahrelang Stimmung gegen E-Autos gemacht. Teilweise mit Behauptungen, die später von Faktenchecks oder sogar Mitgliedern der eigenen Branche widerlegt wurden.

Was ich daran spannend finde: Dieselben Hersteller sagen ständig, Europa verliere den Anschluss an China bei E-Autos. Gleichzeitig setzen sie offenbar viel Energie darauf, strengere Vorgaben abzuschwächen oder hinauszuzögern, statt einfach günstigere Elektroautos und bessere Infrastruktur mit voranzutreiben.

Es wird mal wieder nur versucht die Regeln zu ändern, als sich dem Wettbewerb anzupassen.

Falls jemand den Artikel lesen will:

https://impuls.news/wirtschaft/autolobby-verbrenner-aus-elektroautos/

u/die_mexify_suchtet — 2 months ago
▲ 25 r/politik+1 crossposts

Identitären werden unterschätzt

Ich sehe viel zu selten Diskussionen über die Identitäre Bewegung und habe das Gefühl, viele unterschätzen, wie gut die mittlerweile vernetzt sind.

Das ist keine klassische Jugendgruppe mehr (falls sie das je waren), die nur irgendwo Transparente hält. Die Szene ist Teil eines größeren rechten Spektrums, das stark über Sprache arbeitet. Begriffe wie „Remigration“ oder „ethnokulturelle Identität“ tauchen inzwischen auch in ganz normalen politischen Debatten auf, obwohl sie ursprünglich aus genau diesem Umfeld kommen.

Die Strukturen wurden professioneller als man denkt. Internationale Vernetzung, Social Media Kampagnen, eigene Treffpunkte, Immobilienprojekte usw usw.. das ist ziemlich organisiert für etwas, das oft als Randphänomen beschrieben wird.

Politisch relevant wird es vor allem durch die Nähe zu Teilen der Parteienlandschaft in Österreich+Deutschland. Da geht es weniger um direkte Mitgliedschaften, sondern eher um Überschneidungen bei Themen, Sprache und Leuten im Umfeld usw

Gleichzeitig werden sie in Österreich und Deutschland von den Behörden als rechtsextrem eingeordnet und beobachtet. Verboten ist die Bewegung trotzdem nicht. Mhm.

Quelle: https://kontrast.at/identitaere-bewegung-rechtsextrem-erklaert/

u/die_mexify_suchtet — 2 months ago
▲ 308 r/wien

Der 10. Bezirk wird in Wien komplett übertrieben schlecht geredet

Ich finde es schon etwas übertrieben wie der 10. in Wien oft dargestellt wird

Da wird schnell von „schlimm“ oder „gefährlich“ geredet, aber wenn man ehrlich ist wirkt das oft eher wie ein Wiener Perspektivproblem

Im Vergleich zu echten Problemvierteln in anderen Städten ist Favoriten wirklich kein Drama

Das ist einfach ein normaler Arbeiterbezirk mit viel Leben, viel Mischung und ja auch den üblichen Großstadtproblemen

Ich glaube viele in Wien sind einfach extrem verwöhnt was Sicherheit und Ruhe angeht

dadurch reicht schon ein bisschen mehr Lautstärke oder eine andere soziale Mischung und es wird sofort negativ bewertet

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u/die_mexify_suchtet — 2 months ago
▲ 209 r/Austria

Alkohol ist komplett normalisiert aber Cannabis bleibt politisch ein Tabu

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Mir fällt immer mehr auf wie absurd und widersprüchlich der Umgang damit eigentlich ist

Alkohol ist überall völlig normal

Supermarkt Tankstelle Werbung Festivals alles kein Problem

obwohl die gesundheitlichen und sozialen Folgen ziemlich klar sind

Cannabis ist dagegen weiterhin verboten bzw nur sehr eingeschränkt erlaubt

gleichzeitig konsumieren es trotzdem viele

nur eben im Schwarzmarkt ohne Kontrolle ohne Steuern ohne echten Jugendschutz

Deutschland hat mittlerweile legalisiert auch wenn das alles noch nicht perfekt läuft, aber Österreich sollte sich darüber jetzt wirklich Gedanken machen.

Ich glaube aber ehrlich dass Österreich mal wieder langsam reagieren wird

wenn überhaupt, dann eher kleine Schritte wie Entkriminalisierung oder medizinische Ausweitung bevor überhaupt über einen legalen Markt gesprochen wird

Trotzdem bleibt das Grundproblem gleich

solange es illegal ist bleibt es im Schwarzmarkt und genau dort hat niemand Kontrolle darüber was eigentlich passiert

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u/die_mexify_suchtet — 2 months ago

Mickey's Charackterentwicklung

Ich finde ehrlich, Mickey wird oft nur auf seine Beziehung mit Ian reduziert, obwohl seine eigentliche Entwicklung viel größer ist.

Wenn man die erste Staffel mit den letzten vergleicht, ist er fast ein komplett anderer Mensch, aber irgendwie fühlt es sich nie unrealistisch an. Er wird nicht plötzlich nett oder "perfekt", sondern bleibt stur, impulsiv und manchmal komplett daneben. Er lernt einfach nach und nach, keine Angst mehr davor zu haben, Gefühle zu zeigen.

Genau das finde ich so stark geschrieben. Bei vielen Serien werden Charaktere irgendwann einfach zu besseren Menschen. Bei Mickey hatte ich eher das Gefühl, dass er endlich der Mensch werden konnte, der er ohne Terry vielleicht schon viel früher gewesen wäre.

Deshalb ist er für mich die beste Charakterentwicklung der Serie.

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u/die_mexify_suchtet — 2 months ago