Erstes Siebträger-Setup nach Vollautomat (500–700€) | DF54 vs. Eureka | Bambino Plus vs. Dedica Duo vs. Gaggia?
Hallo zusammen,
ich steige von einem Vollautomaten um und suche ein solides Setup für Espresso, Americano/Lungo und regelmäßig Milchgetränke (Flat White etc., auch für meine Freundin). Ich will kein extremes Basteln, sondern ein stabiles System ohne Kopfschmerzen.
Die Idee von Single Dosing reizt mich wegen des Wechsels auf Decaf am Abend, bin aber auch offen für Timer-Mühlen. Budget liegt bei ca. 500–600€, es scheitert aber nicht an 100€, wenn der Mehrwert da ist.
Die Mühlen zur Auswahl:
- DF54 (ca. 280 €): Aktuell mein Favorit, soll fürs Geld das Beste sein. Für mich aber noch ein bisschen eine "Black-Box" (Kundenservice?).
- Emil Em1 (ca. 240 €): Die Single-Dose-Alternative.
- Eureka Mignon Zero 55s (ca. 240 €): Reizt mich, weil es eine bewährte, bekannte Marke ist. Ist der Mahlgradwechsel für Decaf hier zu fummelig?
Die Maschinen zur Auswahl:
- Sage Bambino (ca. 250 €) vs. Bambino Plus (ca. 350 €): Lohnt sich der Aufpreis von 100€ für die Plus wirklich? Ich habe in Videos gehört, der Espresso aus der Sage soll teils nicht so geil sein – stimmt das, oder liegt das nur an den US-Reviews mit doppelwandigen Sieben?
- DeLonghi Dedica 885 (ca. 180 €): Viele sagen, das reicht für den Einstieg völlig.
- DeLonghi Dedica Duo 890 (ca. 200 €): Hat Touch und Cold Brew. Ist das gut, oder sind normale Knöpfe (885) im Alltag besser?
- Gaggia Classic Pro (ca. 450 €): Optisch nicht mein Fall. Ich habe von instabiler Temperatur gehört und habe keinen Bock auf Modding (PID) oder 15 Minuten Aufheizzeit. Lohnt sie sich trotzdem wegen der Haltbarkeit?
Frage zum Zubehör: Was sollte man bei diesen Maschinen tendenziell direkt extra holen, weil das mitgelieferte Zubehör ab Werk nichts taugt (z.B. bodenlose Siebträger, einwandige Siebe, anderer Tamper), um ein besseres Ergebnis zu bekommen?
Was ist der Sweetspot für "stabilen Kaffee ohne Kopfschmerzen"?
Danke für eure Hilfe!