DATEV: Wie geht ihr künftig mit Einzelunternehmern um?
Bei uns in der Kanzlei kommt gerade die Frage auf, wie wir mit dem Wegfall bzw. der Nichtunterstützung des Mandantentyps „Einzelunternehmer“ umgehen sollen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, soll ein Einzelunternehmer künftig in „Natürliche Person“ und „Unternehmen“ aufgeteilt werden. Also z. B. die ESt und privaten Sachen auf die natürliche Person und Fibu, USt, EÜR usw. auf das Unternehmen.
Aber wie macht ihr das in der Praxis?
Vor allem bei bestehenden Einzelunternehmern: Habt ihr die bereits umgestellt? Wie habt ihr die ganzen Daten, Dokumente, Stammdaten etc. auf die beiden neuen Mandanten verteilt bzw. übertragen? Das stelle ich mir gerade bei älteren Mandaten mit entsprechend vielen Dokumenten ziemlich aufwendig vor.
Und wie löst ihr das bei neuen Einzelunternehmern? Legt ihr von Anfang an zwei Mandanten an? Wie funktioniert das dann mit der Rechnungsstellung bzw. Leistungserfassung – muss man tatsächlich alles auf zwei Mandanten verteilen und ggf. getrennt abrechnen?
Würde mich interessieren, wie andere Kanzleien das praktisch gelöst haben und ob es dafür einen vernünftigen Workflow gibt.