Gibt es für einen Laien eine ethisch saubere Möglichkeit, mit (großen) Katzen zu arbeiten?
Frage im Titel. Ich finde Großkatzen faszinierend, und finde es furchtbar, dass sie von Menschen mehr und mehr gejagt oder vertrieben werden.
Mich würde interessieren, ob es für Laien ethische Optionen gibt, die über bloßes Spenden hinausgehen, wie man diesen Tieren etwas Gutes tun kann. In Tierschutzzentren in Deutschland scheinen in der Regel nur ausgebildete Tierpfleger gesucht zu werden, was ich bis jetzt gesehen habe. Macht ja auch Sinn, wir haben hier im Land vermutlich dutzende Tierpfleger auf jede Großkatze, von denen bestimmt viele gerne so einen Job machen würden. Warum sollte man da also Freiwillige involvieren. Von einem Tierpfleger bin ich als Ingenieur jetzt aber doch eine ganze Ecke weg.
Google spuckt mir dann auch noch diverse Projekte in Afrika aus, bei denen man für ein paar Wochen als Freiwilliger ohne Vorerfahrung mit Geparden etc. arbeitet. Ich finde es aber schwer, ethische Einschätzungen dazu zu finden. Werden hier Menschen und Tiere für Profit ausgenutzt, damit reiche Turis ihr Geld da lassen, um mal die Katzen streicheln zu können? Oder wird hier tatsächlich echter Artenschutz betrieben? Oder gibt es noch grundsätzlich andere Möglichkeiten zur Unterstützung dieser Tiere?
Falls das mit den Großkatzen nichts sein sollte (was ich fast schon vermute), wie schaut das denn eigentlich mit Stubentigern in Tierheimen aus? Suchen Tierheime überhaupt noch freiwillige Helfer, die nicht vom Fach sind, oder ist das was, was es nur in Geschichten gibt? Ich wollte immer eine Katze, kann aber sinnvoll keine halten, solange ich alleine Lebe, Vollzeit arbeite und öfter mal mehrere Tage auf Dienstreise bin. Daher der Gedanke, im Tierheime auszuhelfen. Aber die beiden, die es hier in der Nähe gibt, haben auf ihren Websites zum Thema Unterstützung nur Spendenlinks angegeben. Ist also auch hier tätliche Unterstützung nicht erwünscht?