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QRPass - Betriebsmittel Digitalisieren

Ich habe QRPass gebaut – ein simples digitales Betriebsmittelbuch per QR-Code.
Firmen können Maschinen, Leitern, Stapler, Kräne, Hebezeuge usw. anlegen und für jedes Betriebsmittel einen QR-Code erzeugen. Nach dem Scan sieht man direkt Störungen, Wartungen, Prüfungen und den kompletten Verlauf.
Prüfungen können mit Prüfer, Ergebnis und nächstem Prüftermin dokumentiert werden. Mitarbeiter melden sich per Firmen-Code + PIN an, Admins verwalten Betriebsmittel und Daten.
Ziel ist bewusst kein riesiges Instandhaltungs-System, sondern eine einfache Lösung für kleine und mittlere Betriebe.
Ich würde mich über Feedback freuen: Würdet ihr so etwas im Betrieb nutzen? Was fehlt euch noch?

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u/Dartsnator — 1 day ago

Wie macht ihr Sicherheitsunterweisungen bei neuen Mitarbeitern?

Mich würde echt interessieren, wie ihr das bei euch löst.

Gerade in der Logistik finde ich eine allgemeine Einschulung für alle irgendwie schwierig. Ein Lagermitarbeiter hat einfach andere Themen als jemand am Yard, der Fahrzeuge und Fahrer am Gelände organisiert, und ein Fahrer wieder andere.

Wir haben das deshalb bei einem Distributionsbetrieb wirklich nach Arbeitsplatz getrennt. Also eigene Einschulungen für Lager, Yard und Fahrer.

Macht ihr das ähnlich oder habt ihr eine gemeinsame Unterweisung für alle und ergänzt dann nur die jeweiligen Besonderheiten?

Bei uns sind die Einschulungen relativ kurz gehalten. Es geht wirklich um die Gefahren, die an dem Arbeitsplatz relevant sind, die Meldewege und darum, was im Notfall bzw. bei Erster Hilfe zu tun ist.

Danach gibt es je nach Gefährdungslage 10–20 offene Fragen. Bei uns müssen mindestens 70 % richtig sein. Das ist keine gesetzliche Grenze, sondern einfach unsere interne Vorgabe.

Die offenen Fragen sind auch so gestellt, dass ein paar Stichwörter als Antwort reichen. Mir geht’s nicht darum, ob jemand einen schönen Aufsatz schreiben kann, sondern ob er verstanden hat, wo die Gefahr liegt und was er im Ernstfall tun muss.

Gerade wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist, finde ich das viel sinnvoller als irgendwelche kompliziert formulierten Prüfungsfragen.

Was bei uns auch immer wichtiger geworden ist, sind die Sprachen. Die Unterlagen gibt es je nach Betrieb neben Deutsch und Englisch zum Beispiel auch auf Ungarisch, Serbisch, Türkisch und inzwischen auch Rumänisch und Ukrainisch.

Wie macht ihr das bei Mitarbeitern, die nicht gut genug Deutsch sprechen? Übersetzt ihr die Unterlagen auch oder löst ihr das anders?

Die umfangreicheren und periodischen ASchG-Schulungen laufen bei uns dann sowieso getrennt davon.

Mich würde vor allem interessieren, wie ihr den Einstieg organisiert, ohne dass daraus gleich eine zweistündige Schulung wird, aber trotzdem die wichtigen Dinge wirklich hängen bleiben.

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u/AlexanderDuerauer — 1 day ago
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Eigenes Produkt in die Kühlregale bringen

Hey Leute, ich M26 vertiefe mich grade in eine Idee ein Lebensmittel auf den Markt zu bringen, das es bis jetzt nur in ausgewählten Shops oder im Internet gibt. Hat jemand von euch schon Erfahrungen in diesem Bereich? Was sind Dinge die man unbedingt beachten sollte? Wie überzeugt man die (zumindest regionalen) Supermärkte, das Produkt in ihr Sortiment aufzunehmen? Was ist der beste Weg sich dieses Produkt produzieren zu lassen? Lohnhersteller? Eigenkapital zur Gründung sind um die 25k. Danke!

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u/eurolove00 — 3 days ago

Externe Hilfe bei SaaS

Hey alle miteinander :)

Ich hab mal eine Frage an die SaaS-Gründer in dieser Community:
Holt ihr euch manchmal Expertise bzw. Ressourcen von extern mit ins Boot? Also in Form von Dienstleistungen für z.B. Design oder Entwicklung? Oder was ist mit externer Beratung und dem Wissen daraus? Falls ja, lohnt sich das und wenn ja, wann und wie?

Würd mich über eure Antworten freuen!

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u/ItzDoozylol — 1 day ago
▲ 4 r/Unternehmer+3 crossposts

An die Linkedin Ghostwriter im DACH-RAUM

Die meisten von uns wissen, dass Ghostwriting nicht mit dem Text beginnt, sondern mit dem starken OnBoarding und den Fragen davor.

Ich will den Menschen verstehen.

Ich will wissen, wie er spricht, wie er denkt, wie ein Unternehmen führt und welche Prozesse und Learnings ihn dahin gebracht haben, wo er heute ist.

Ich hab mir überlegt, den OnBoarding Call zu transkribieren und danach eine Sprachanalyse zu machen, einfach um die Muster herauszuarbeiten, um danach konkret für ihn schreiben zu können.

Meine Frage ist jetzt aber:

Mit welchen Fragen habt ihr eure Ghostwriting Kunden komplett aus der Reserve gelockt?

Welche Fragen vorab haben euch am meisten weitergeholfen, um eure Kunden besser zu verstehen?

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u/AutomaticCelery1806 — 2 days ago
▲ 0 r/Unternehmer+1 crossposts

Frage an die Selbstständigen

Ich bin gerade dabei eine Agentur zu gründen und meine ersten Kunden zu akquirieren, dabei ist mir aufgefallen, dass viele Unternehmer und Selbstständige oft genervt sind von Akquiseanrufen oder Emails etc.

Jetzt die Frage: ist das Problem, dass man allgemein angerufen bzw. Kontaktiert wird und halt versucht wird was zu verkaufen oder ist das Problem eher, dass die Leute die anrufen einfach generisch schlecht pitchen und man merkt dass sie einfach eiskalt anrufen ohne zumindest etwas Zeit in die recherche oder bedürfnisse des Unternehmens zu stecken?

Danke für die Antworten

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u/Advanced_Arm_5274 — 4 days ago
▲ 12 r/Unternehmer+2 crossposts

Looking for a 3PL that doesn’t force minimums on you?

Hey Shopify, Amazon & Shopware sellers!
We’re Logiful – your tech-driven 3PL partner with 4 locations in Germany.

We handle for you:
Storage + Pick & Pack + Shipping + Returns
…and we do it as flexibly and transparently as modern e-commerce brands actually need.

Here’s what you get with us:

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  • Fair & transparent pricing (Pick & Pack per order + storage based on actual space used)
  • Fast onboarding – often live within 24 hours
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  • Same-day fulfillment possible Multicarrier (DHL, DPD, UPS, Deutsche Post + Amazon Prime by Seller)
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Plus smart features like: Best-Choice Carrier, address validation, stock alerts, automatic customs documents, and custom if-then rules.

Whether you’re just starting out or already scaling – we grow with you instead of forcing you into rigid processes.

Interested in a no-obligation chat? Just email us: contact@logiful.de.

Let’s set up your fulfillment so you can focus on selling again.

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u/Logiful_GmbH — 2 days ago

Wechsel des Steuerberaters

Nach drei Jahren Ärger mit meinem Steuerberater habe ich mich für den Wechsel entschieden.

Ich habe vergangenen Mittwoch eine Kündigung per E-Mail ausgesprochen, die Vollmacht widerrufen und meine Daten angefordert.

Der Vertrag mit dem neuen Steuerberater liegt bereit.

Mein aktueller Steuerberater hat bisher nicht reagiert.

Wie lange ist angemessen zu warten?

Unterschreibe ich den Vertrag mit dem neuen Berater bevor ich weiß wann der alte ausläuft (mir liegt zum aktuellen Steuerberater kein Vertrag, entsprechend keine Fristen vor)?

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u/Fun-View-6722 — 3 days ago

Stammtisch für kleinere MSP (IT-Dienstleister) in Bonn, Köln, Düsseldorf gesucht

Moin,

mich würde es mal interessieren, ob es in Bonn, Köln oder Düsseldorf Stammtische für kleinere MSP (IT-Dienstleister) gibt. Ich selbst bin schon seit mehr als 10 Jahren im Geschäft und wurde dieses Jahr schon von 3 Kollegen deshalb angeschrieben.

Meine Frage bezieht sich explizit auf MSP Stammtische für die Unternehmer, Geschäftsführer ect. die das Vollzeit machen. Nicht für Hobby IT'ler mit einem Homelab. Da sind die Themen einfach völlig anders.

Anders herum wäre Vernetzung auf überspitzt gesagt "Konzernebene" auch nicht das passende.

Vielleicht hat jemand Tipps oder Ideen oder ist selbst in einem Stammtisch für die genannte Zielgruppe.

ps: weder ich noch die anderen Kollegen haben bock auf Sales Veranstaltungen. Wir haben kein Bedarf an KI CRM, KI Dashboards für irgendwas die jemand in 5 Minuten mit KI zusammen gekloppt hat und auch kein Interesse an Versicherungen. Mit anderen Worten wir kaufen nichts, wir verkaufen auch nichts.

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u/IT-MenschKoeln — 3 days ago
▲ 1 r/Unternehmer+1 crossposts

Kaffeewagen auf Insta: Neuen Account hochziehen oder alten (reinen Latte-Art) Account recyceln? + Tipps für Aufträge

Hey Leute,

​kurze Frage in die Runde: Ich starte mit einem Kaffeewagen durch und will das Ganze jetzt über Social Media nach vorne bringen.

​Jetzt überlege ich, wie ich das mit Instagram anstelle. Ich habe noch einen alten Account, auf dem ich eigentlich nur meine Latte Art poste (so 3 bis 4 Mal die Woche). Da gibt es wirklich ausschließlich Nahaufnahmen von der Latte Art im Cup zu sehen, sonst nichts.

​Was meint ihr: Macht es Sinn, diesen alten Account einfach umzubauen und ab jetzt für den Kaffeewagen zu nutzen? Das Thema (Kaffee) passt ja grob. Oder würdet ihr sagen: Mach lieber einen komplett neuen Account, der von Tag eins an zu 100 % auf das Catering, das Setup und den Wagen fokussiert ist?

​Zweites Thema an die Leute, die schon im Coffee-Catering unterwegs sind: Wie zieht ihr eure Aufträge ran? Wo bewerbt ihr euch mit euren Wagen oder was sind die besten Spots/Anlaufstellen für regelmäßige Bookings?

​Bin für jeden Tipp dankbar!

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u/Upset_Ad_5401 — 3 days ago

Segeltörn für Selbstständige

Ich plane gerade einen Segeltörn für Selbstständige. Es soll nicht, so die klassische Mastermind sein, sondern einfach eine gemütliche Woche wo Austausch Sport und Segeln im Vordergrund steht sicher auch Co-Working-Sessions. Stattfinden soll das Ganze zwischen 10. und 16. September in Kroatien.
Ich frag mich, ob es hier Leute gibt, für die das interessant ist - gerne melden. Freu mich über Mitreisende.

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u/Nearby-Parsley-6948 — 4 days ago
▲ 22 r/Unternehmer+1 crossposts

How did you get your first 100 customers?

We’re trying to understand how startups can realistically acquire their first customers without having a large marketing budget. What worked best for you in the beginning?

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u/Due_Feeling_4783 — 7 days ago

Wann lohnt sich HubSpot CRM für kleine Unternehmen eigentlich wirklich?

Für kleine Unternehmen finde ich die ganze CRM-Frage gar nicht so einfach. Ein Tool kann die Abläufe deutlich übersichtlicher machen, gleichzeitig entstehen aber laufende Kosten und zusätzlicher Aufwand, um alles aktuell zu halten.

Mich interessiert deshalb weniger, welches CRM ihr für das „beste“ haltet, sondern eher, ab wann es sich für euch persönlich wirklich gelohnt hat.

War das ab einer bestimmten Anzahl von Kunden, Mitarbeitern oder Leads? Oder eher an dem Punkt, an dem erste Follow-ups oder wichtige Kundeninformationen angefangen haben, unterzugehen?

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u/Nimm-Sreehari — 7 days ago

Partner/Co-Founder für Creator-CRM App & laufendes Business gesucht

Hi zusammen,
ich baue eine Desktop-App im Creator-CRM-Bereich (Alternative zu Inflow/Creator Hero) und betreibe parallel ein Community-Business.
Da Early-Stage: Kein Gehalt, dafür direkte Umsatz-/Gewinnbeteiligung an App & Business von Tag 1 an.
Vorteil: 100% Remote, Wohnort weltweit egal.
Sprache: Fließend Deutsch ist Pflicht.
Die Aufgaben:
• Social Media & Kundenakquise
• Operatives Tagesgeschäft
• App-Testing & Produktentwicklung
Profil: Eigeninitiative, Startup-Drive, unternehmerisches Denken.
Bei Interesse einfach eine PN für Details schicken! 📥

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u/Diligent_Isopod6547 — 6 days ago

Unternehmensberatung in der Praxis: Wie man Berater auswählt, Kosten bewertet und Abhängigkeiten vermeidet

Unternehmensberatung kann Fachwissen, zusätzliche Kapazität und eine unabhängige Sicht in ein Unternehmen bringen.

Sie kann aber genauso zusätzlichen Aufwand erzeugen, wenn Ziel, Leistungsumfang und Verantwortlichkeiten nicht klar geregelt sind.

Deshalb ist nicht nur entscheidend, welcher Berater beauftragt wird, sondern auch:

Was soll konkret erreicht werden?

Welche Leistung wird tatsächlich benötigt?

Was bleibt Verantwortung des Unternehmens?

Und welches Ergebnis soll nach Abschluss des Projekts intern weiterverwendet werden können?

Die folgenden sechs Fragen geben einen kompakten Überblick.

1. Was macht ein Unternehmensberater eigentlich?

Ein Unternehmensberater unterstützt Unternehmen bei wirtschaftlichen, organisatorischen oder strategischen Fragestellungen.

Je nach Spezialisierung kann das beispielsweise Prozesse, Managementsysteme, Organisation, Audits, Projekte oder die Einführung neuer Strukturen betreffen. In Österreich umfasst das Berufsbild der Unternehmensberatung neben klassischer Beratung auch unterschiedliche Formen der Umsetzungsbegleitung.

Wichtig ist dabei die Abgrenzung zu anderen Rollen.

Beratung entwickelt oder empfiehlt Lösungen.

Training vermittelt Wissen oder Fähigkeiten.

Coaching unterstützt Personen bei ihrer eigenen Reflexion und Lösungsfindung.

Auditierung bewertet systematisch, ob festgelegte Anforderungen erfüllt werden.

Diese Rollen können sich in einem Projekt ergänzen, sollten aber nicht miteinander verwechselt werden.

Dasselbe gilt für technische oder rechtliche Spezialaufgaben.

Ein Unternehmensberater ist nicht automatisch Ziviltechniker, Rechtsanwalt, Arbeitsmediziner oder befugter technischer Sachverständiger.

Ein seriöser Berater sollte deshalb nicht behaupten, jedes Problem selbst lösen zu können.

Ein Teil professioneller Beratung besteht gerade darin, zu erkennen:

Wo endet mein eigener Kompetenz- oder Befugnisbereich und wo wird eine andere Fachperson benötigt?

2. Wann ist externe Beratung überhaupt sinnvoll?

Externe Beratung ist besonders dann sinnvoll, wenn mindestens einer dieser Faktoren vorhanden ist:

spezialisiertes Wissen fehlt,

interne Kapazität reicht nicht aus,

eine unabhängige Sicht wird benötigt

oder

ein Projekt soll schneller und strukturierter umgesetzt werden.

Typische Beispiele können der Aufbau eines Managementsystems, die Vorbereitung auf ein Audit, die Strukturierung komplexer gesetzlicher Anforderungen oder ein Projekt sein, das intern nur selten durchgeführt wird.

Der Vorteil externer Erfahrung liegt häufig darin, dass bestimmte Probleme nicht zum ersten Mal gesehen werden.

Ein Unternehmen muss möglicherweise erst herausfinden, welche Struktur für ein neues Managementsystem funktioniert.

Ein spezialisierter Berater hat ähnliche Einführungen bereits mehrfach begleitet und kennt typische Fehlwege.

Trotzdem kann Beratung fehlende interne Verantwortung nicht dauerhaft ersetzen.

Wenn niemand Entscheidungen trifft, notwendige Informationen bereitstellt oder das Ergebnis später weiterführt, wird auch ein fachlich gutes Beratungskonzept wenig Wirkung entfalten.

Die bessere Frage ist deshalb nicht:

„Können wir dieses Thema an einen Berater abgeben?“

Sondern:

„Welche externe Unterstützung brauchen wir, damit wir das Thema danach selbst zuverlässig beherrschen?“

3. Woran erkennt man einen geeigneten Berater?

Zertifikate, Ausbildung und Berufserfahrung können wichtige Hinweise geben.

Keiner dieser Punkte sollte aber isoliert betrachtet werden.

Entscheidend ist das Gesamtbild.

Ein geeigneter Berater sollte beispielsweise:

die Aufgabenstellung verstehen,

konkrete Fragen stellen,

relevante Erfahrung nachweisen können,

seinen Leistungsumfang verständlich erklären,

Grenzen der eigenen Kompetenz offen benennen

und nachvollziehbar beschreiben können, welches Ergebnis geliefert wird.

Branchenerfahrung kann dabei sehr wertvoll sein.

Wer die Branche kennt, versteht häufig typische Prozesse, Begriffe und Risiken schneller.

Sie darf aber nicht dazu führen, jedem Unternehmen dieselbe Standardlösung überzustülpen.

Zwei KFZ-Betriebe können trotz gleicher Branche völlig unterschiedlich organisiert sein.

Dasselbe gilt für Produktionsunternehmen, Lagerstandorte oder Dienstleister.

Gute Beratung verbindet deshalb Erfahrung aus ähnlichen Projekten mit einer tatsächlichen Betrachtung des konkreten Unternehmens.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der Umgang mit Grenzen.

Wenn technische Planung, Rechtsberatung oder andere gesetzlich vorbehaltene Tätigkeiten erforderlich werden, sollte das früh und transparent angesprochen werden.

4. Warum ist der günstigste Tagessatz nicht automatisch das günstigste Angebot?

Beratungsangebote werden häufig zuerst über den Tagessatz verglichen.

Das ist verständlich – aber allein wenig aussagekräftig.

Ein einfaches Beispiel:

Berater A kostet 700 Euro pro Tag und benötigt zehn Tage.

Berater B kostet 1.000 Euro pro Tag und benötigt fünf Tage.

Der niedrigere Tagessatz wäre in diesem Beispiel nicht das günstigere Projekt.

Dazu kommen weitere Faktoren:

Welche Ergebnisse sind enthalten?

Wie viel interne Mitarbeit ist notwendig?

Wer erstellt die Dokumente?

Sind Vor- und Nacharbeiten enthalten?

Gibt es zusätzliche Reise- oder Softwarekosten?

Wie werden Änderungen des Leistungsumfangs behandelt?

Und sind die Ergebnisse nach Projektende tatsächlich nutzbar?

Deshalb sollten Angebote möglichst auf Grundlage desselben Scopes verglichen werden.

Ein guter Scope beschreibt nicht nur eine Überschrift wie „ISO-Beratung“ oder „Auditvorbereitung“, sondern konkretisiert Leistungen, Ergebnisse, Rahmenbedingungen, Mitwirkung und Grenzen.

Erst dann lassen sich Pauschalpreis, Tagessatz oder Kostenobergrenze sinnvoll beurteilen.

Der relevante Wert ist deshalb nicht der niedrigste Preis pro Beratungstag.

Es ist das Verhältnis aus:

Gesamtaufwand → nutzbarem Ergebnis → vermiedenem internen Aufwand → langfristigem Nutzen.

5. Wie verhindert man, vom Berater abhängig zu werden?

Ein Beratungsprojekt sollte das Unternehmen nach Abschluss stärker machen – nicht abhängiger.

Problematisch wird es beispielsweise, wenn nur der externe Berater versteht:

wie ein System funktioniert,

wo Dokumente liegen,

warum bestimmte Entscheidungen getroffen wurden

oder wie Prozesse künftig angepasst werden müssen.

Ein gutes Projektergebnis besteht deshalb nicht nur aus fertigen Dateien.

Es braucht Wissenstransfer.

Interne Personen sollten verstehen:

Was wurde aufgebaut?

Warum funktioniert es so?

Was müssen wir selbst weiterführen?

Welche Fristen oder Kontrollen bleiben bestehen?

Und wie können wir Änderungen künftig selbst vornehmen?

Dokumente sollten außerdem so weit wie möglich verständlich, bearbeitbar und intern zugeordnet sein.

Natürlich kann eine laufende externe Betreuung sinnvoll sein – etwa wenn regelmäßig Audits, rechtliche Änderungen oder komplexe Fachfragen auftreten.

Das sollte aber eine bewusste Entscheidung sein.

Nicht die Folge davon, dass das Unternehmen sein eigenes System ohne den ursprünglichen Berater nicht mehr bedienen kann.

6. Braucht gutes Qualitätsmanagement teure Spezialsoftware?

Nicht automatisch.

Ein Managementsystem braucht zunächst klare Prozesse, Verantwortlichkeiten, Nachweise, Freigaben und eine funktionierende Verbesserungslogik.

Erst danach stellt sich die Frage nach dem geeigneten Werkzeug.

Spezialisierte QM-Software kann sehr sinnvoll sein, wenn beispielsweise viele Standorte, Nutzer, Freigaben, Audits, Schulungen, Maßnahmen oder regulatorische Anforderungen gemeinsam gesteuert werden müssen.

Für andere Unternehmen können vorhandene Systeme wie Microsoft 365, SharePoint, Teams oder vergleichbare Werkzeuge ausreichen, wenn sie sauber strukturiert eingesetzt werden.

Der häufigste Denkfehler lautet:

„Wir kaufen eine Software und haben danach ein Managementsystem.“

Software organisiert Informationen.

Sie entscheidet aber nicht automatisch:

welcher Prozess sinnvoll ist,

wer verantwortlich sein sollte,

welche Nachweise benötigt werden

oder ob eine Regel im Betriebsalltag tatsächlich funktioniert.

Deshalb sollte zuerst die Organisation klar sein und danach entschieden werden, welches digitale Werkzeug diese Organisation am besten unterstützt.

Kurz zusammengefasst

Gute Unternehmensberatung bedeutet nicht, möglichst viele Beratertage zu verkaufen.

Sie sollte ein klar definiertes Problem lösen, Wissen oder Kapazität ergänzen und ein Ergebnis schaffen, das im Unternehmen tatsächlich weiterverwendet werden kann.

Entscheidend sind dabei:

passende fachliche Kompetenz · klarer Scope · transparente Kosten · eindeutige Verantwortlichkeiten · brauchbare Ergebnisse · Wissenstransfer

Auch digitale Werkzeuge und QM-Software können viel Arbeit erleichtern.

Sie ersetzen aber weder gute Prozesse noch klare Verantwortung.

Die entscheidende Frage vor einem Beratungsprojekt lautet deshalb nicht:

„Welcher Berater ist am günstigsten?“

Sondern:

„Wer versteht unser tatsächliches Problem und kann daraus mit vertretbarem Aufwand eine Lösung schaffen, die wir danach selbst nutzen können?“

Warum ich dieses Wissen frei weitergebe

Ich bin Alexander Dürauer, zugelassener Unternehmensberater in Österreich und Gründer von Danube City Consulting in Wien.

Meine Arbeit konzentriert sich auf Qualitätsmanagement, ISO-Systeme, Legal Compliance, Audits, Schulungen und die strukturierte Organisation technischer Unternehmen.

Einen Teil meines Fachwissens gebe ich bewusst frei weiter.

Interessenten und Unternehmen sollen grundlegende Zusammenhänge verstehen, qualifizierte Fragen stellen und selbst beurteilen können, welche Aufgaben sie intern lösen können und wo externe Unterstützung tatsächlich sinnvoll ist.

Aus meiner Sicht sollte Beratung nicht davon leben, Wissen künstlich zurückzuhalten.

Sie sollte dort Mehrwert schaffen, wo Erfahrung, Spezialisierung, eine unabhängige Perspektive oder zusätzliche Umsetzungskapazität tatsächlich benötigt werden.

In der DCC-Wissensdatenbank finden Sie weitere Fragen und Antworten zu Beraterrollen, Fachkompetenzen, Beratungsangeboten, Tagessätzen und Projektkosten, Wissenstransfer, laufender Betreuung sowie QM-Software und digitalen Managementsystemen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier:

https://www.dc-consulting.at/wissensdatenbank/unternehmensberatung

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u/Alexander_DCC — 7 days ago

How did you decide how much to charge?

Pricing is one of the things we’re currently thinking about. How did you determine your initial pricing, and did you change it significantly as your company grew?

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u/Due_Feeling_4783 — 7 days ago
▲ 14 r/Unternehmer+1 crossposts

Wie würdet ihr ein kleines saisonales Business weiter ausbauen?

Hi zusammen,

ich bin 20 Jahre alt studiere in München und habe vor circa einem Jahr mein kleines Eis-Catering in form eines Eis E-Bikes gestartet.

Im Prinzip fahre ich mit einem Eisfahrrad auf Firmenevents, Hochzeiten, Marketingaktionen und andere Veranstaltungen und serviere dort Eis.

Ich hab das damals einfach mal ausprobiert und mittlerweile läuft es ziemlich gut. Ich habe einen mittelniedrigen fünfstelligen Umsatz gemacht, hatte schon einige größere Firmen als Kunden und bekomme mittlerweile auch regelmäßig Anfragen rein. Die meisten Aufträge liegen irgendwo zwischen ein paar hundert und niedrig vierstellig.

Inzwischen habe ich auch Leute, die Events für mich übernehmen können (obwohl ich da natürlich noch ein bisschen angst habe 😅). Ich muss also nicht mehr überall selber stehen und kümmere mich eher um Anfragen, Angebote, Planung, Einkauf und den ganzen Rest.

Ich bin aber lowkey an einem Punkt wo ich nicht richtig weiß wie ich weitermachen soll. Also klar ich mache jetzt diese Saison zuende und schau was gut lief etc. aber ich weiß nicht genau ob ich den Winter benutzen soll um irgendwas aufzubauen um das Unternehmen zu skalieren oder erstmal das zu machen was ich schon mache und den Umsatz halt hochschrauben.

Ich habe jetzt auch einige Kontakte zu großen Firmen (bis zu 200.000 Mitarbeiter) und frage mich wie ich das nutzen kann um langfristig mehr zu machen. Macht das jetzt schon Sinn sich darüber Gedanken zu machen oder wäre das zu schnell?

Hat jemand der Ahnung hat vielleicht einen Rat für mich oder generell Tipps zu meiner Situation? Bin für alles offen und sage schonmal danke für eure Tipps :)

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u/ProfessionTypical392 — 11 days ago
▲ 2 r/Unternehmer+2 crossposts

Suche Gleichgesinnte für Website/SEO-Business – jemand Lust auf Austausch oder Co-Founder?

Hey Leute,
ich bin Kaan, 23 Jahre alt. Ich habe eine Ausbildung zum E-Commerce gemacht und arbeite gerade als Vertriebler bei der Sparkasse.
Schon als Kind hab ich mir irgendwann mal vorgenommen „reich“ zu werden. Am Anfang ging’s mir klar ums Geld, aber irgendwann merkst du halt, dass Freiheit wichtiger ist als das Geld. Ich arbeite lieber länger und verdiene weniger, solange ich’s für mich selbst mache.
Hab schon ein paar Unternehmen versucht zu gründen. Als junger Teenie hab ich Dropshipping ausprobiert und bin kläglich am Marketing gescheitert. Jetzt hab ich mir beigebracht Websites zu bauen und SEO-Optimierung anzubieten. Hab inzwischen ein paar lokale Unternehmen, die bei mir gebucht haben.
Gibt’s hier irgendwelche Gleichgesinnten, mit denen man sich austauschen kann? Hat jemand von euch schon so ein Business laufen? Oder sucht jemand vielleicht nen Co-Founder?
Im Vertrieb bin ich durch die Ausbildung ziemlich stark. Meine Aufträge hab ich bisher alle über Kaltakquise und persönliches Vorbeikommen geholt.
Schreibt mir gerne, wenn ihr Bock habt!

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u/ApprehensivePrize250 — 11 days ago

Neue Community für KI in der Fertigung

Hallo zusammen,

wenn ihr euch für KI in der Fertigung und Produktion interessiert und euch über reale Anwendungen, Erfahrungen, Chancen und auch Probleme austauschen möchtet, schaut gerne bei r/KI_Fertigung vorbei.

Dort geht es um Themen wie Produktionsoptimierung, Qualitätsprüfung, Automatisierung, Produktionsdaten und praktische KI-Anwendungen im industriellen Alltag.

Wenn wir genug Leute aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, kann daraus eine richtig starke Community für KI in der deutschen Fertigung entstehen.

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u/Additional_Year_1080 — 9 days ago