r/einfach_schreiben

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Vorstellung vs. Realität

Kennst du das?

Du siehst den Text schon vor dir: Klar. Präzise. Fließend. Fast poetisch.

Die Gedanken sind da. Du weißt genau, was du sagen willst. Du setzt du dich hin, öffnest das Dokument, fängst an zu tippen und plötzlich passiert etwas Seltsames.

Der erste Satz klingt hölzern. Der zweite zu lang. Der dritte macht das wieder kaputt, was du im zweiten versucht hast zu sagen. Du liest nochmal, streichst, schreibst neu, streichst wieder und so geht das immer und immer weiter.

Was in deinem Kopf ein Kunstwerk war, sieht auf dem Bildschirm aus wie eine Notizzettel-Sammlung nach einer langen Nacht.

Warum?

Weil Gedanken im Kopf keine Form haben. Sie fühlen sich vollständig an, weil wir sie nicht genau betrachten müssen. Erst wenn wir sie in Worte, Absätze und Strukturen fassen, müssen wir ehrlich sein. Und Ehrlichkeit tut manchmal weh.

Der Abstand zwischen Vorstellung und Realität ist kein Fehler. Er ist der Raum, in dem Schreiben wirklich passiert.

Die erste Version ist nicht schlecht. Sie ist notwendig.

Sie ist der Rohdiamant, der poliert werden will. Der Entwurf, der zeigt, wo du eigentlich hinwillst. Der Beweis, dass du angefangen hast und das ist mehr wert, als der perfekte Text, der für immer in deinem Kopf bleibt.

Also fang an zu Schreiben, auch wenn es sich falsch anfühlt. Auch wenn es holprig wirkt oder nicht im Entferntesten dem ähnelt, was du dir vorgestellt hast.

Denn der einzige Text, der niemanden berührt, ist der, der nie geschrieben wurde.

Wie viele Texte schlummern noch in deinem Kopf und warten darauf, endlich auf Papier zu landen?

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u/FlorianPfaender — 4 days ago
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Auszüge aus meinem Romandebut "Möwen ohne Pommes"

Im Wohnwageninneren riecht es nach vertrockneten Birkenpollen, die sich in kleinen Spinnenweben verfangen haben. Alles muffig von Schweiß, den man nie wieder rausgelüftet bekommt. Säuerlich nach Kellerasseln an Stellen, an denen man nie nachsieht oder auch nur nachsehen könnte und bitterklamm wie feuchtdunkle Orte, die nie richtig trocknen, egal, wie heiß es ist oder wie lange der letzte Regen schon her ist. 

Für viele sind diese Gerüche unverzichtbare Grundnahrungsmittel und ich kann das nachvollziehen. Sie erinnern daran, dass man aus Erde gemacht ist und die Kraft der eigenen Seele kommt und geht wie Salzwasser am Strand. 

Wenn man voll mit Seeluft ist, sind die Dinge auf eine Art okay, wie sie es in der Stadt nie sein könnten. Vor jedem Überdruss, noch vor dem unweigerlichen Schrumpfen der Welt ist das ein waschechtes Paradies. Für eine angenehme Weile erlöst sich die Welt durch die Abwesenheit ihrer Perfektion. Das Blickfeld weitet sich. Eine Amsel singt.

Durchschnittlichkeit ist für eine unbestimmbare Zeit lang kein Makel, sondern eine sonnige Facette der unvergleichbaren Leichtigkeit eines Sommers am Meer.

~

Die Currywurst schmeckt wie Mittagspause in der Ausbildung mit 20 Jahren, also auf eine gute Art. Ich musste wirklich was Richtiges essen. Jeder Bissen nährt die Zuversicht, stillt die Verunsicherung. Eine Weisheit, verloren seit Äonen, dringt zurück vom Ursprung des Universums durchs Echsenhirn in mein Bewusstsein: Es wird schon.

~

Wie am Tag zuvor startete er seine Runde in die Dämmerung des Campingplatzes. Auf den abgelegenen, unbeleuchteten Wegen hinter den Dünen Richtung Seebrücke, wo es nach schwarzglänzenden Käfern und staubtrockenen Kiefern roch, löste sich seine Stimmung mehr und mehr. Was sein Körper längst wusste, erreichte nun auch den Strom seiner Gedanken: Sofern er es nicht selbst zuließ, hatte ihn nichts bis hier ans Meer verfolgt. Er kam langsam an. Er hatte Zeit.

~

Auf einer kleinen Lichtung hatte der riesige Hund seine Zähne in ein Rehkitz versenkt. Sein sonst schneeweißes Gesicht war vom Blut dämonisch rot gefärbt, die Augen weit aufgerissen, er knurrte. Zunächst strampelte das Tierjunge, danach zitterte es nur noch. Es schnappte ein letztes Mal nach Luft und keuchte – fast wie ein Menschenkind, dann wurde sein Körper schlaff und es lag reglos im hohen Gras. Als Romeo uns bemerkte, ließ er sofort von dem Kadaver ab, hechelte und zog, Fred zugewandt, die Mundwinkel hoch. Fred stürzte zu ihm und schloss ihn in seine Arme. Der Geruch von Eisen legte sich auf Davids Zunge. Die freigelegten Eingeweide des Tieres dampften trotz der drückenden Hitze.

~

Ein eigenes Ökosystem, ein Biotop inmitten geschützter Natur, völlig menschengemacht. Welch hybrider Horror treibt hier sein Unwesen? Es ist blanker, unbekannter Terror. In den Ecken an den Fenstern sammeln sich die größten je beobachteten Schnaken, schmieden sechsbeinig-fein-gliedrig ihre Ränke. Tausendfüßer, deren Raubzangen wiederum in Zangen und diese wieder in wild schwingenden, haarigen Fühlern enden, sind blind für das blanke Entsetzen, das ihre Erscheinung ihren Betrachtern einflößt. Unbeschreiblich segmentierte Lurchwesen, die ihre Sekrete grundlos überall ver-sprühen, verschmieren und verschlabbern, suhlen sich in der Abscheu derer, die sie in verschwitzten Albträumen heimsuchen. Der Körperbau dieser vielbeinigen Tiere folgt schon lange keinen nachvollziehbaren Mustern mehr. Sie haben sich zu weit von einer Evolution entfernt, die wundersam oder faszinierend sein könnte. Für sie gibt es kein zurück. Ein mitfühlender Gott kann diese Wesen nicht erschaffen haben. Alles schleimt und kriecht und das schauerliche Gekriechschleime entzieht sich jeder menschlichen Vernunft.

~

Davids Augen traten hervor. Eine kastaniengroße Kugel aus kaum zerkautem Käsekuchen landete aus seinem Mund wieder auf dem Teller. Seine Nase begann zu bluten. Ein Elsternschrei zerschnitt die Stille. Zwei Fliegen landeten auf Davids Auswurf, labten sich daran. Es war geradezu biblisch, ein Omen.

u/SlowmoSapiens — 6 days ago
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Die Schar - Pt.1

Ich wollte mich an einer alpinen, folk horror inspirierten, mittelatlerlichen Kurzgeschichte probieren. Lasst mich gerne wissen, wie ihr es findet! Das hier ist vermutlich ca. das erste Drittel der gesamten Geschichte.

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Grollen.

Grollen in der Ferne.

Die vier Männer gingen in einer Reihe und kämpften sich so schnell wie möglich auf dem schmalen Gebirgspfad voran. Von den Gipfeln rissen eisige Böen feine, schneidende Schneeflocken herab, die ihnen die Sicht und das Atmen schwer machten. Doch die Erinnerung an die leeren, hungrigen Augen der Dorfbewohner ließ sie weitermarschieren.

Dann hörten sie es.

„Zu gefährlich! Brauchen Scherm! Das Gewitter aushalten!“ Anselms Brüllen wurde beinahe von der Wut des Windes übertönt.

Martinus drehte sich halb zu ihm um. Eine Böe riss ihm die Kapuze aus dem Gesicht.

„Nein! Weiter jetzt!“

Das Grollen rollte erneut heran, lauter und näher.

Eine Weile stolperten sie mühselig über Steine und Wurzeln. Die verkümmerten Bäume schwankten und taumelten, als würden Reiter zwischen ihnen hindurchbrechen. Plötzlich erblickten sie ein paar dutzend Meter weiter unten einen halb zerfallenen Stadel, der aus dem Hang ragte wie ein fauliger Zahn. Anselm drehte sich zu Eberhard und Veit um. Sie konnten sein Gesicht nicht sehen, dennoch war sein Blick vielsagend.

Keine andere Wahl.

Sie packten Martinus an den Armen und zogen ihn mit sich.

Zuckenden Gliedmaßen. Verzweifeltes Röcheln. Weiter.

Dann waren sie unten. Sie hatten Glück: Unter dem Stadel lag eine notdürftig gezimmerte Abdeckung, die mit mehreren Steinen beschwert war. Darunter: Eine kleine, in die Erde gegrabene Vorratskammer.

Anselm stieß Martinus hinein.

Die anderen befestigten die Abdeckung so gut es ging, und folgten.

Einen Moment lang stand die Zeit still. Keuchen. Spucken. Atmen. Brennende Hände. Brennende Füße.

„Ich habe gesagt wir gehen weiter!“, brachte Martinus schließlich heraus.

„Wir wären umgekommen“, entgegnete Anselm ruhig.

Martinus wurde lauter. „Ihr seid hier für die Messerarbeit. Die Entscheidungen treffe ich.“

Die Luft war feucht und stickig. Durch die Bretter drang kaum Licht nach unten.

Veit spuckte aus. „Sag, muss man ein Narr sein, um ein Pfaffe zu werden, oder kommt das dann von selber?“

„Du wagst es, mich einen Narren zu nennen? Wegen euch könnten wir jeden Moment von einer Horde tobender Telderer eingeholt werden.“

Anselm streckte die Beine aus und legte den Kopf nach hinten. „Sie werden uns nicht folgen, auch wenn wir ihren Schatz gestohlen haben. Nicht in diesem Sturm.“

„Wir haben nichts gestohlen! Die Reliquie gehört von Rechts wegen Rom!“, kreischte Martinus. Dann, ruhiger: „Ich muss mich vor einer Bande von Halsabschneidern nicht rechtfertigen. Die Luft hier oben ist… ist falsch. Vernebelt meinen Geist.“

Ein dumpfes Heulen drang von draußen herein. Tief. Langgezogen. Als würde der Wind einen Totengesang anstimmen.

Eberhard lachte leise. „Sie kommen.“

Martinus‘ Augen weiteten sich. „Aber er hat doch gerade gesagt…“

„Nicht die Bauern.“

Er sprach nicht weiter. Das musste er nicht.

Martinus schnaubte verächtlich. „Verschont mich mit eurem Aberglauben. Es ist ein Unwetter. Nichts… nichts weiter.“ Die letzten Worte waren nur noch ein Flüstern gewesen.

„Wer lang genug durch die Berge zieht, begegnet ihnen. Früher oder später. Wer sich nicht hütet, wird mitgenommen… Früher oder später.“

Veit fixierte Eberhard mit seinem Blick. „Du bist ihnen schon begegnet, oder?“

„Oh ja.“

Eine Weile lang saßen sie stumm da, und das Rütteln des Sturms an den Brettern der notdürftigen Abdeckung war das einzige Geräusch, das zu hören war.

Dann fuhr Eberhard fort.

„Es war während des Pofl vor sechs Jahren im hinteren Klammtal. Die Höfe hatten öfter Besuch von Wegelagerern bekommen. Deswegen war ich dort. Hand auf dem Messer, böses Gesicht machen, ihr wisst schon. An einem Abend braute sich etwas zusammen.“

Eberhard hielt kurz inne. Die anderen Männer warteten stumm, bis er schließlich mit gedrungener, melodischer Stimme weitersprach.

„Ich blickte hoch zu den Gipfeln des inneren Tals, und eine mächtige Wolkenfront baute sich auf. Schwarz und schwer wie Pech und Schwefel. 

Und dort oben, auf der Hohen Wand, sammelte sich die Schar. Und sie streckten ihre Lanzen in die Höhe und bliesen in ihre Hörner und machten sich bereit. Und mehr und mehr Reiter stießen dazu und sie spannten ihre Bögen und die Jagdhunde zogen und rissen an den Riemen.

Dann ritten sie herab.

Über Fels und Gand.

Sie ritten herab.

Durch Wald und Feld.

Sie ritten herab.

Durch Straße und Hof.

Sie ritten herab.

Sie ritten herab.

Als ich mich aus meinem Versteck befreite, dachte ich, sie hätten mich fortgetragen: Ich erkannte nichts an der Landschaft wieder. Doch als ich die umgebenden Gipfel anschaute, wurde es mir klar.

Nicht ich wurde fortgetragen.

Sondern alles andere.

Ich folgte der Schneise talauswärts.

Fels und Gand und Wald und Feld und Straße und Hof hatten sie mitgezogen. Ein Stück weit. Und dann zur Seite geworfen.

Aber nicht die Leute. Die hatten sie mitgenommen. Jede einzelne Seele.“

Hagelkörner trommelten jetzt unablässig gegen die modrigen Bretter der Abdeckung. Kurz wurde das Erdloch wurde vom gleißenden Licht eines Blitzes erhellt.

Grollen.

Grollen in der Ferne.

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u/gansim — 5 days ago

Muttertag, Empathie, und Kartoffeln mit ohne Mayo

Ich schreibe diesen Text einen Tag nach dem Muttertag. Draussen regnet es. Früher Morgen. Graue Wolken bedecken den Himmel. Als Mutter herrscht in mir gefühlsmässig ungefähr das gleiche Wetter. Stress mit dem Mann, und die Kinder immer so fordernd… Halt… Ich bin ja gar keine Mutter. Ich bin Ivan. Aber zum Muttertag kann ich sicher trotzdem etwas beisteuern, zumindest literarisch. Aber zuerst mal: Allen Müttern (nachträglich) einen frohen Muttertag.

Ich kenne zum Glück ganz viele Mütter, daher ist mir die Thematik nicht so komplett fremd. Meine Freundin beispielsweise ist Mutter. Zufälligerweise von unseren Kindern. Verrückt, oder?!

Ich habe ihr dieses Jahr zum Muttertag einen Gutschein für eine Massage geschenkt. Auf den Gutschein für Games auf Steam hat sie letztes Jahr nicht so wohlwollend reagiert.

Zum Glück konnten wir ihn am Ende doch noch gebrauchen. Ich habe mir damit nämlich Baldur’s Gate 3 geholt, es am gleichen Abend installiert und gleich mal sechs Stunden lang angespielt. Das war ein schöner Muttertag, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Ich habe schon in den ersten Minuten dieses Games gespürt, dass Shadowheart, die geheimnisumwobene Klerikerin, einen wichtigen Platz in meiner Gruppe (und in meinem Herzen) einnehmen wird.

Was ich damit eigentlich sagen will: keine Ahnung.

Ich habe den Faden verloren. Das passiert mir oft beim Schreiben. Glücklicherweise finde ich immer wieder neue Fäden.

Eigentlich bin ich ja vorhin beim Muttertag stehengeblieben, und der vielleicht für manche überraschenden Aussage, dass ich keine Mutter bin - und dennoch so einfühlsam aus der Ich-Perspektive einer Mutter schreiben konnte, mit den grauen Wolken, dem stressigen Mann, und so weiter.

Das nennt man Empathie.

Wir, die wir gerne schreiben, haben ganz viel davon. Wir können uns gut in andere Lebensrealitäten hineinversetzen, sie spüren, für einen kurzen Moment gar selbst zur Hülle für eine vollkommen andere Entität werden.

Ich glaube, ich hätte in Empathie eine gute Note in der Schule bekommen. Aber zu meiner Schulzeit war das noch kein Bewertungskriterium. Ich komme nämlich aus einer Zeit, in der man funktionieren musste. Und dabei war es vollkommen egal, wie man sich gerade fühlt.

Mein Schulweg führte mich über gleich zwei Hängebrücken, die mit letzter Kraft und verblendeter Hoffnung versuchten, den Übergang über eine romantisch-schöne Wildwasserschlucht darzustellen.

Einmal wurde ich sogar von Wölfen verfolgt. Dann musste ich, als ich das Ende der Hängebrücke erreicht hatte, die maroden Seile durchbeissen, mit meinen eigenen Zähnen - und die Wölfe sind samt Brücke in die Tiefe gestürzt.

Und das Schlimmste an der ganzen Geschichte: Zum Abendessen nach solchen ohnehin schon blöden Tagen gab es nur gekochte Kartoffeln, und zwar ohne Mayonnaise.

Die Menschen hatten Scheibentelefone. Darauf gab es aber nicht mal Apps, sondern einfach nur eine Scheibe mit Zahlen, an der man zum Spass rumdrehen konnte. Dann hat es “brrrr-babling!” gemacht. Der Klingelton unserer Kindheit…

Im Fernseher lief immer nur Musik von Beyoncé, ab und zu mal etwas von Lady Gaga. Sie stand damals noch am Anfang ihrer Karriere.

Tja, so war das Anno dazumal. Simple Dinge haben uns erfreut. Heute wirkt das alles altbacken, überholt und langweilig. Oder problematisch.

Und trotzdem ist aus uns allen etwas Feines geworden…

Na? Hat jemand gemerkt, was ich gerade getan habe?

Genau - ich habe aus der Perspektive eines Urzeitmenschen (geboren um 1990) geschrieben.

Faszinierend, oder?

Und damit beende ich diesen mit Empathie geladenen Text, der allen Müttern und ihrem täglichen Wirken gewidmet ist.

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u/LoveDaMayo — 5 days ago
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Ich arbeite Vollzeit und versuche nachts etwas Eigenes aufzubauen

Ich arbeite Vollzeit, mache nebenbei meinen Techniker und versuche nachts etwas Eigenes aufzubauen.

Keine perfekte Firma.

Keine Investoren.

Keine Ahnung, ob es funktioniert.

Nur Geschichten, Ideen und die Hoffnung, irgendwann sagen zu können:

„Ich habe wenigstens versucht, etwas Eigenes zu erschaffen.“

Deshalb habe ich angefangen zu schreiben.

u/BlessedFamily777 — 10 days ago

Klappentext für Anthologie „Rollenspiele“

Kontext:
Klappentext für Kurzgeschichtensammlung.
Genre: Kurzgeschichten, Gegenwartsliteratur, (Erotik)

Titel: Rollenspiele - Wer bleibt, verliert

Küssen, bevor die U-Bahn kommt.
Den besten Freund mit dem zweitbesten Freund betrügen.
Eine emotionale Bindung zu Hotelsesseln entwickeln.

Zwanzig Kurzgeschichten über Sex, Macht, Vertrauen und Kontrollverlust. Bitter, komisch, erotisch und manchmal so dumm wie Entscheidungen nach Mitternacht.

Finde, dem gibt es nichts hinzuzufügen?
Oder doch?
Wer würde lesen?
Wer nicht und warum?

u/Maras_Traum — 8 days ago

Matrix 4

Eine Chance gegeben.

Sprache und Dialoge.
Beschissen.

Neo wehleidig.
Geisteskrank.
Blaue Pille.
Binariät.
Transgender.
Unerforscht.

Morpheus scheisse.
Clown.
Käfer scheisse.
Niobe scheisse.
Schnitt beschissen.

Unwitzig.
Rush Hour 4.

Scheiss Film, entschuldigt die Wiederholung.
Wiederholung.
Wiederholung.

Anfang scheisse.
Wem erklärst du was?
Falsche Kopie.

Nacktfliegende Auserwählte.
Auf kaltem Metall.
Ganz entspannt.

Entscheidung, Entscheidung, Entscheidung.
Meine Entscheidung abzuschalten.
„Man, it seems you need to plug off.“

Sati ist hübsch.
Meine Ex-Freundin auch.
Succubus.
Geisteskranke Auserwählte.
Unehrlich, scheisse, liebend.
Das reicht nicht.

Meine Kartoffeln sind im Ofen.
Gleich Al Dente.
Ein Ei oben drauf, denn ich experimentiere auch gerne.
Weil der Film so scheisse ist.

1/10.

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u/Conscious-Ebb1038 — 13 days ago
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Im darn stupid for looking on breakup reddit if he has posted about me

I dont know. I wrote him an apology like a week ago after all that happened i wanted to give that to us and end it with a clean cut eventhough were already broken up for more than a year. I cant lie it was the hardest time of my life. He also didnt choose the best timing to break up to be fair. We had a place together, i got psychotic from weed and endet up comming out as a trans girl. After some fight i got into rehab and a week in he broke up with me. Send my things back to my moms. And that was it. We texted and he just wanted space . Sadly i was so needy and it got to my head. I called him slurs and made the situation public . How i felt used by him after he took me in for a night. He knew i wanted more than just a body. I needed a soul to talk to and a shoulder to rest on when i get weak. Its been so long now and after that all happened ive had 3 attemps and many plannings to end it. How would i live without him i wondered? Love is all i wanted really. To trust someone. But i know deep inside he was hiding feelings that he didnt tell me about. Why would he when i was extremly jealous anyway and got psychotic out of that. I wish he would just say something soothing to calm me down one last time. Tell me that my way of loving isnt sick and that im not completly crazy or an outcast. But i know that wouldnt be true…. I always wanted to find magic in this world and i found it. It has a price and that price can be very high if the magic is potent, like our love was. Thank you for bringing magic into my world, L. I dont plan to live till old age, ive told u that before. The world hates girls like me. Were not “real” girls and people see us a joke or a “trend”but ill have some years before i drown in your memory, choosing to end it myself one day. Im gonna live untill then. Ill give my best for my art, for the entities i worship, for my love, for our past and my future. I just hope that one day we can laugh at all of the mess we’ve made but i know ure not even gonna read this. This is goodbye L. Your J-

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u/demongodd3s — 13 days ago