Hört auf für die Nationalmannschaft so viel Verständnis aufzubringen, das ist komplett fehl am Platz
Das war keine Wald-und-Wiesen-Mannschaft, das waren maximal überbezahlte Profisportler, die ihr Leben lang bestes Training erhalten um dort siegreich vom Platz gehen zu können.
Man muss sich das mal vorstellen: Als Gesellschaft haben wir unsere modernen Gladiatoren in unseren Kolosseum Stadien eine maximal privilegierte Stellung verschafft: Sei gut in einem Sport, der neben einer symbolischen Wirkung keinerlei realen Nutzen für die Gesellschaft hat, und wir machen dich reich, berühmt und einflussreich. Du musst nichts erfinden, du musst nicht malochen, du musst nicht in Schicht arbeiten, bring einfach nur zuverlässig den Ball übers Feld.
Diese Menschen kriegen Millionen, leben das beste Leben, haben von Geld über Frauen bis hin zu Luxusvillen alles was man sich wünschen kann, nur um dann gegen Mannschaften reinzuscheißen, die einen winzigen Bruchteil dieser Privilegien genießen.
Unsere Fußballer sind scheinbar zu verwöhnt und müssen mal geerdet werden, damit die sich wieder mehr anstrengen; anders lässt sich das nicht erklären.
Stellt euch vor die Legion kommt vom Feldzug vernichtend geschlagen zurück, gegen eine viel schwächere Truppe, nachdem die Gesellschaft sie jahrelang verhätschelt hat in der Hoffnung das sie siegreich heimkehren … nur damit dann Leute sagen „Die haben ihr Bestes gegeben!“, „Passiert“ … ?!
Solche Gesellschaften würden sagen: Wenn ihr nichts leistet, habt ihr diese krassen Privilegien die ihr genießt auch nicht verdient. Beweist jetzt erstmal das ihr sie verdient habt, indem ihr euch nächstes Mal anstrengt, dann reden wir weiter.