Menschen die Trinkgeld geben unterstützen Ausbeutung.
Ich zahle bewusst nirgendwo Trinkgeld, denke aber zusätzlich dass jeder der welches gibt die Ausbeutung in den Branchen unterstützt.
Durch diese Mentalität glauben die Gastronomen, Hotelbesitzer, Taxiunternehmer, Handwerker etc. dass sie auch mit Mindestlohn attraktiv wären, da die Angestellten ja zusätzlich mit dem Trinkgeld verdienen könnten.
Gleichzeitig ist es absurd, wie man als einzelne Person für den kleinsten Nebenverdienst behördlich gegängelt wird, weil man dem Staat ja nichts unterschlagen darf, das Trinkgeld, egal in welcher Höhe es ausfällt aber völlig normalisiert ist. Gerade in der Gastro sind die durchschnittlichen 10-20% nicht gerade wenig.
Natürlich kommen noch weitere Faktoren dazu, wie dass einen noch Schuldgefühle eingetrichtert werden, obwohl wir eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, wo die Preise vereinbart wurden. Ich bezahle das Geld was auf der Karte steht. Wenn sie damit nicht wirtschaften können, dann sollen sie, sie entsprechend erhöhen. Das kann doch nicht so schwer sein oder?