u/Myarmira

Menschen die Trinkgeld geben unterstützen Ausbeutung.

Ich zahle bewusst nirgendwo Trinkgeld, denke aber zusätzlich dass jeder der welches gibt die Ausbeutung in den Branchen unterstützt.

Durch diese Mentalität glauben die Gastronomen, Hotelbesitzer, Taxiunternehmer, Handwerker etc. dass sie auch mit Mindestlohn attraktiv wären, da die Angestellten ja zusätzlich mit dem Trinkgeld verdienen könnten.

Gleichzeitig ist es absurd, wie man als einzelne Person für den kleinsten Nebenverdienst behördlich gegängelt wird, weil man dem Staat ja nichts unterschlagen darf, das Trinkgeld, egal in welcher Höhe es ausfällt aber völlig normalisiert ist. Gerade in der Gastro sind die durchschnittlichen 10-20% nicht gerade wenig.

Natürlich kommen noch weitere Faktoren dazu, wie dass einen noch Schuldgefühle eingetrichtert werden, obwohl wir eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, wo die Preise vereinbart wurden. Ich bezahle das Geld was auf der Karte steht. Wenn sie damit nicht wirtschaften können, dann sollen sie, sie entsprechend erhöhen. Das kann doch nicht so schwer sein oder?

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u/Myarmira — 2 days ago

Menschen die Trinkgeld geben unterstützen Ausbeutung.

Ich zahle bewusst nirgendwo Trinkgeld, denke aber zusätzlich dass jeder der welches gibt die Ausbeutung in den Branchen unterstützt.

Durch diese Mentalität glauben die Gastronomen, Hotelbesitzer, Taxiunternehmer, Handwerker etc. dass sie auch mit Mindestlohn attraktiv wären, da die Angestellten ja zusätzlich mit dem Trinkgeld verdienen könnten.

Gleichzeitig ist es absurd, wie man als einzelne Person für den kleinsten Nebenverdienst behördlich gegängelt wird, weil man dem Staat ja nichts unterschlagen darf, das Trinkgeld, egal in welcher Höhe es ausfällt aber völlig normalisiert ist. Gerade in der Gastro sind die durchschnittlichen 10-20% nicht gerade wenig.

Natürlich kommen noch weitere Faktoren dazu, wie dass einen noch Schuldgefühle eingetrichtert werden, obwohl wir eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, wo die Preise vereinbart wurden. Ich bezahle das Geld was auf der Karte steht. Wenn sie damit nicht wirtschaften können, dann sollen sie, sie entsprechend erhöhen. Das kann doch nicht so schwer sein oder?

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u/Myarmira — 2 days ago

Das was Merz über seine Favorisierung auf eine "Einheitsgewerkschaft" gesagt hat ist höchst schädlich!

Bereits im Oktober 2025 hatte sich Friedrich Merz kritisch zur Existenz mehrerer Gewerkschaften geäußert. In seiner gestrigen Rede hat er dies noch einmal betont mit einem Verweis auf die AfD nahen Verein "Zentrum". Ich finde es schon sehr geschickt dabei auch den Deutschen Beamtenbund und Tarifunion "dbb" quasi in die gleiche Ecke zu positionieren. Umso bezeichnender der Beifall der DGB Mitglieder, ohne sich genau damit zu beschäftigen welche Konsequenzen dahinter stehen würden.

Gewerkschaften sind die einzige auschlaggebende Möglichkeit einer Vertretung seitens der Arbeitnehmer. Anhand von bereits bestehenden Einheitssystemen wie z.B. die Industrie und Handelskammer lassen sich so auch die Folgen einer gesetzlichen Regulierung zur Einheitsgewerkschaft gut vorraussagen.

Wieso sollte ein so großer Verbund, wie der DGB ein interesse haben wirklich für alle Arbeitnehmer da zu sein, wenn sie sich vor nichts und niemanden rechtfertigen zu haben? Erst durch das Aufkommen des "dbb" entstand überhaupt ein notwendiger Druck den jeweiligen Mitgliedern ausreichend entgegenzukommen. Es mag im Arbeitskampf zunächst wie eine Schwäche wirken, ist aber zur eindeutigen Zielsetzung ein wichtiges und legitimes Mittel diesen überhaupt zu erhalten.

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u/Myarmira — 10 days ago

Does anyone here also have an MSI MPG B850I Edge and the same problems as I do?

Until recently, I was actually always a die-hard Linux fanatic, but right now I am genuinely so frustrated that I’ll probably just bury it once and for all. I think that’s a real shame.

I built a small PC a few months ago, and—all in all—I was very satisfied with everything. I installed an MSI MPG B850I Edge motherboard, along with an AMD Ryzen 9 7900 processor, an NVIDIA GeForce RTX 5060 Ti graphics card, and 64GB of RAM. I thought those were actually pretty good specs...

However, this PC appears to be disastrous for Linux. Most common Linux distributions (e.g., Debian) fail to even run the installer properly. Others do install successfully but are subsequently unable to boot (I have already disabled Secure Boot in the UEFI menu).

Fedora seems to be the only one that works reasonably well, yet it stumbles in other areas that are important to me. For instance, only the very latest versions function—versions that make it impossible to install, let alone run, DaVinci Resolve, as even the tools available online (such as the "DaVinci Helper") no longer work. Furthermore, I am experiencing significant issues with the Wi-Fi module; the connection is extremely slow and drops out repeatedly. Often, the module isn't even detected at all.

The graphics settings (At least on Steam**)** could also be better, even though I have already installed all available proprietary drivers, including CUDA support.

I actually ended up buying Windows 11 after all—where, in contrast, absolutely everything I wanted to use works perfectly. It feels to me like giving up—something I find utterly frustrating. Time and again, I try to push forward, only to end up failing due to those very problems.

Am I really the only one having trouble with this board, or is it actually the case that it simply isn't suitable for Linux? Various AI models keep telling me that it’s still so new and that many Linux systems struggle to handle it. However, it has actually been on the market for quite a while now—which makes that explanation somewhat hard for me to believe.

I would be delighted if someone here could perhaps share their experiences or possibly offer some help.

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u/Myarmira — 13 days ago
▲ 12 r/politik

Für mich fehlt in Deutschland eine Partei, die sich wirklich als liberal bezeichnen kann und dieses nicht nur als Aushängeschild trägt, oder mit dem Zusatz "Sozialliberal" verbindet und damit de facto eine fast gleiche Politik verfolgt, wie wir es bereits von der SPD kennen.

Mir ist keine ernsthafte Partei bekannt, die konsequent dafür einsteht die Freiheit und Entscheidungsgewalt des Menschen an erster Stelle zu stellen. Keine Partei hinterfragt konsequent Gesetze die der reinen Prävention dienen, oder besitzt ein ernsthaftes Interesse daran, die staatlichen Strukturen zu vereinfachen.

Die FDP mag für viele gerne so wirken, hat aber im Gegensatz dazu meistens bewusst eine Politik geführt die ausschließlich einer kleinen, wohlhabenden Elite geholfen hat, anstatt das gesamte bestehende System zu hinterfragen. Schon die konsequente Ablehnung gegenüber erneuerbaren Energien und der Elektromobilität zeigen mir, dass sie an keinem ernsthaften wirtschaftlichen Aufschwung interessiert sind.

Eine Partei die klar für die Freiheit und Eigenverantwortung des Einzelnen steht, die sich traut auch beim Generationenvertrag, oder dem Gesundheitssystem und der älteren Bevölkerung unangenehm zu sein, wird nicht unbedingt 100% Überzeugen. Sie hätte aber klares Potenzial. Sie käme gerade jüngeren Menschen deutlich zugute, die aktuell leider immer die größten Finanzgeber sind und dabei aber aktuell klar den Kürzeren ziehen.

Wie seht ihr das?

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u/Myarmira — 17 days ago

Ich möchte nicht darüber diskutieren, welche Ansichten richtig oder falsch sind. Es ist ein Versuch konstruktiv diese Frage zu beantworten. Ich würde mich wirklich freuen, wenn der ein oder andere mir einen entsprechenden Ratschlag geben kann.

Ich würde gerne politisch noch aktiver werden, fühle mich aber von der derzeitigen Parteienlandschaft kaum angesprochen. Bis vor kurzen war ich noch Mitglied in der Partei der Humanisten. Ich musste am Ende jedoch eingestehen, dass diese Partei inhaltlich einfach nicht zu mir passt.

Ich würde mich schon als sehr Liberal, wenn nicht libertär, staatskritisch betrachten. Die Freiheit ist für mich das höchste Gut. Darüber hinaus teile ich aber menschliche Werte und bin der Überzeugung, dass jeder ein Recht auf Unversehrtheit und Entfaltung haben sollte. Ein gewisser Zusammenhalt ist meiner Ansicht nach nötig um die individuellen Grundrechte dauerhaft zu bewahren.

Weder ich noch sonst irgendwer hat für sich entschieden ein Teil dieser "Gesellschaft" zu sein. Entsprechend habe ich weder eine Schuld zu begleichen noch mich für meine Existenz zu bedanken, weder bei einem Staat, meiner eigenen Familie, oder einem höheren Wesen. Ich habe lediglich die Verantwortung für meine eigenen Taten.

Ich sehe einen Staat als notwendiges Mittel um in dieser Welt unsere freiheitlichen Werte zu bewahren. Dafür sollte er auf das wesentliche Beschränkt aber dennoch möglichst demokratisch sein. Ich möchte weniger Gesetze und Regularien, stattdessen mehr Eigenverantwortung.

Ich sehe Steuern durchaus als "Raub" an, wenn diese nicht zwingend notwendig sind, oder zweckentfremdet werden. Ganz vermeiden können wir sie natürlich nicht.

Für mich sind "die Libertären" z.B. viel zu Elitär gehalten, extrem und weltfremd. Die "PDV" ist für mich ebenfalls ein absoluter Schwurblerverein (für mich eher Rechte Ableger). Von der "FDP" brauchen wir auch nicht mehr zu reden. Deren aktive Politik hatte absolut nichts Liberales und die letzten Wahlergebnisse haben gut gezeigt, dass ihre Zeit abgelaufen scheint.

Sehe ich das gerade nur so, oder fehlt hier wirklich was auf der politischen Bühne? Ich tue mir wirklich schwer zu glauben, dass ich damit so eine Exotin bin.

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u/Myarmira — 17 days ago

Da unser Gesundheitssystem so extrem überlastet ist und es durch die gesetzliche- und private Krankenversicherung eine Art zwei Klassengesellschaft gibt sind die Rufe auch meiner Ansicht nach nur berechtigt, dieses System zu reformieren. Was ich mich allerdings frage ist, warum ausschließlich die Varainte gewählt wird, dass alle in die GKV zahlen sollen.

Die Beiträge der privaten Krankenversicherung richtet sich am vereinbarten Leistungsumfang, dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss. Wer also quasi als junger Erwachsener diese abschließt wird noch wenig Probleme damit haben.

Die monatlichen Gebühren steigen zwar im Alter, aber laut meinen Recherchen immer noch unter 600€.

Was spricht dagegen die GKV defacto abzuschaffen und jeder, der aus finanzielle Sicht die PKV nicht mehr leisten kann entsprechend entlastet wird?

Klar die Zahlungen, die man zunächst selbst tätigen muss sehe ich hier als eine der Hürden an, welche meiner Ansicht aber ebenfalls regelbar wären.

Vielleicht übersehe ich ja etwas. Klärt mich bitte auf, wenn ich da nun zu naiv denke.

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u/Myarmira — 24 days ago