

Erste Flusswasser- Wärmepumpen: In Gießen kommt die Wärme jetzt aus der Lahn
Wärme aus der Lahn statt aus fossilen Brennstoffen: Mit "Powerlahn" startet in Gießen ein hessenweit einmaliges Energieprojekt. Drei neue Flusswärmepumpen sollen das Fernwärmenetz speisen. Ganz ohne Gas geht's allerdings nicht.
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electrive.net"Hellbrise" am Wochenende
Die "Hellbrise" am Wochenende hat uns wohl einen neuen Rekord des Anteils der Erneuerbaren an der Last beschert. Die fossile Erzeugung konnte dabei auf ein neues Minimum gedrückt werden (sofern nicht noch Datenkorrekturen kommen). Bisher war es eher bei knapp 4 GW. Wir kommen also auch bei der Reduktion der fossilen Mindesterzeugung ein gutes Stück weiter.
Die Strompreise sind dabei relativ moderat ausgefallen, keine extremen negativen Peaks. Es war nicht zu sonnig, deswegen waren nicht so viele nicht-regelbare Anlagen am Netz.
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pv-magazine.deFlensburger Förderwasser-Wärmepumpe - Bau gestartet
Gestern fand die Grundsteinlegung für die 60 MW Fördewasser-Wärmepumpe in Flensburg statt. Ende 2027 wird sie einen großen Teil dazu beitragen, dass Flensburg seine einst ziemlich dreckige Fernwärme dekarbonisiert. Insgesamt werden 400 Mio. Euro investiert, um klimaneutral zu werden.
(Foto: Stadtwerke Flensburg GmbH)
Flensburg befindet sich in der besonderen Situation, dass 98 % der Haushalte an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Flensburg angeschlossen sind. Vier der fünf ehemaligen Kohlekessel wurden bereits durch Gas- und Biomasseanlagen ersetzt. Derzeit ist nur noch ein einziger Kohlekessel (Kessel 11) in Betrieb, der schrittweise auf Biomasse umgestellt wird, um das Ziel der CO₂-Neutralität zu erreichen.
(Grafik: Zentrum für nachhaltige Energiesysteme (ZNES)
Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist der Bau einer der weltweit größten Meerwasserwärmepumpen: https://www.energie-experten.org/projekte/flensburg-60-megawatt-waermepumpe-nutzt-foerdewasser
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tagesschau.deOffiziell vollständige Zahlen kommen sicherlich noch in ein paar Tagen, aber in dieser Pressemitteilung wurde schon gespoilert.
>Nach deutlichen Absatzrückgängen in den vergangenen zwei Jahren zeigt sich im ersten Quartal 2026 eine leichte Erholung. Der Gesamtmarkt verzeichnete ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum. Wärmepumpen entwickelten sich dank der stabilen Förderbedingungen weiterhin dynamisch und legten im ersten Quartal 2026 um 34 Prozent zu. Insgesamt wurden 83.500 Geräte abgesetzt.
Wenn man die Zahlen umrechnet, sind wir dann bei 170.500 Wärmerzeugern, d.h. abzüglich Wärmepumpen bleiben 87.000 Wärmerzeuger mit Öl, Gas und Biomasse übrig. Letztes Jahr waren das 85.000. D.h. quasi das gesamte Wachstum ist auf Wärmepumpen zurückzuführen.