1 Jahr Unterschied
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1 Jahr Unterschied

Vor ziemlich genau 1 Jahr, als ich noch nicht mal mein maximales Gewicht hatte.

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Den Gewichtsunterschied kann ich leider nicht beziffern, höchstens schätzen.

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Bis zum Jahresende 2025 waren es 112 kg, dann werden es noch zur Jahresmitte 2025 ca. 6 kg weniger (~ 106 kg) und ~ 7 kg mehr gewesen sein als jetzt.

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Aktuell sind es 99,2 kg - gerade Uhu geworden.

u/Unleashing-U-Talents — 14 days ago
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Juchuh - ich bin ein Uhu geworden

🦉

Die Eule fragt dich nicht, wohin du gehst.

Sie fragt dich, ob du bereit bist zu fliegen.“

— Krafttier-Weisheit

🦉 Juchuh! Ich bin ein Uhu geworden. 😅

"Ja, und ob! Nicht nur bereit! Ich WILL fliegen und all diesen Ballast abwerfen!" habe ich der Eule am 27.02.26 voller Inbrunst zugerufen, als sie mich fragte, ob ich bereit bin zu fliegen.

Und heute — 16 Wochen und 3 Tage später — lege ich eine Zwischenlandung als „U-Hu" ein:

Zum dritten Mal in meinem Leben knacke ich die 100-kg-Marke — und zum ersten Mal mit der Hoffnung, dass ich mit Mounjaro die Unterstützung habe, während meiner Reise bis zum Normalgewicht die dazu nötigen Verhaltensweisen zu einer Routine festigen zu können, die einen vierten Jojo schon im Ansatz verhindern und einen Rückfall ausschließen.

Dieser magische Moment verdient es gewürdigt und gefeiert zu werden!

Zeit, um innezuhalten und zu reflektieren.

Nicht nur um zu jubeln, mich selbst zu feiern und einen virtuellen Freudentanz zu veranstalten!

Nein, auch um zurückzuschauen auf vier Monate, die mein Leben verändert haben und vorauszuschauen auf den noch viel längeren Weg, der vor mir liegt.

Warum nutze ich das Bild des Uhus dafür? Ganz einfach, weil U-Hu die Abkürzung für „Unter Hundert" ist und weil der Vogel zahlreiche Eigenschaften in sich vereint, die mit meinem Aufbruch zu einer heilenden Befreiungsreise vergleichbar sind.

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Die Eule sieht in der Dunkelheit.

Das ist ihre bekannteste Gabe. Auch bei völliger Dunkelheit findet sie ihren Weg — ruhig, präzise, ohne Hast.

Symbolisch steht sie dafür, auch in schwierigen und unklaren Lebensphasen die Orientierung zu behalten.

Ich kenne diese Dunkelheit. Eine Dunkelheit, die sich in das graue(nvolle) Gewand eines Krankheitsmix gehüllt hat:

Neurodermitis, die meine Haut im nervtötend-quälenden Juck-Kratz-Reiz gefangen hält — feuerrot, ständig schälend und schuppend, und an erholsamen Schlaf ist damit nicht zu denken.

Die Fibromyalgie, die sich anfühlt wie eine schmerzhaft wandernde Dauerbaustelle.

Ein Fersensporn, der jeden Schritt zur Qual macht und die Lust auf Spaziergänge verleidet.

Eine unbehandelte Schlafapnoe, die meinen Mund nachts derart austrocknen lässt, dass mir die Zunge am Gaumen klebt.

Diese Gemengelage an körperlichen Beeinträchtigungen bringt mich immer wieder an meine Grenzen.

Und trotzdem — oder vielleicht genau deshalb — habe ich am 27. Februar 2026 nach reiflicher Überlegung, intensiver Recherche und ärztlicher Beratung einen mutigen Schritt gewagt:

Wie der lautlose Jäger – der Uhu – habe ich mit Klarheit und

Entschlossenheit den richtigen Moment erkannt, nicht länger gezögert, sondern gehandelt und die erste Mounjaro-Spritze mit 2,5 mg gesetzt.

Die zahlreichen Vorteile eines insgesamt gesünder und leichter werdenden Körpers überwiegen bei Weitem die Risiken lediglich möglicher, aber nicht zwangsläufig auftretender Nebenwirkungen! Wenn ich diese Chance nicht nutze, wird es allenfalls noch schlimmer.

Mit einem Gewicht von 113,3 kg an der Startlinie gehe ich den alles verändernden ersten Schritt eines monatelangen, vermutlich mindestens 1,5 Jahre dauernden Marathons.

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Der lautlose Flug des Uhus – ruhig und konzentriert

Der Uhu macht keinen Lärm. Er kämpft nicht laut. Er fliegt — beharrlich, geduldig, ohne Drama.

Der Uhu gilt als still, aufmerksam und fokussiert, ohne sich leicht ablenken zu lassen.

So sehe ich auch mich und will meinen Weg gehen.

Bei meinem lärmfreien Flug ohne Kampf habe ich auf den erhobenen Zeigefinger mit streng warnenden Verboten verzichtet: kein radikales Fasten. Kein Selbstgeißeln bei einem Urlaubsstück Tiramisu oder einem geteilten Stück Schwarzwälder Kirschtorte.

Auch eine original italienische (prämierte) Pizza oder eine Pasta mit Spargel habe ich mir gegönnt und genossen! Ein Teil dieser „Experimente“ sollten wichtige Erfahrungsmomente werden, die mir meine Grenzen mit Mounjaro aufzeigten und künftig ein ‚Stopp-Schild‘ zur Warnung zeigen.

Aus solchen Ernährungsfehlern, die sich mit einem heftigen Reflux und in 16 Wochen nur einmalig aufgetretenem Erbrechen und Durchfall rächten, mache ich kein Drama. Ich nutze sie lieber als Denkzettel für vorsichtigeres Essverhalten, um erneuten Vorfällen solcher Art vorzubeugen.

Dieser Merkzettel trägt bislang folgende Verhaltensregeln:

Nicht zu spät essen! Nicht zu fettig, nicht zu viel, nicht zu süß, nicht zu scharf! Mehr Eiweiß, weniger Kohlenhydrate. Keinen Alkohol kurz nach dem Spritzentag! Und vor allem - bei Sättigung sofort aufhören und mich für jeden nicht mehr geleerten Teller selber loben.

Bei so wenig und so selten aufgetretenen Nebenwirkungen wäre Aufgeben und Abbrechen nur eine schlechte Wahl und Garant für den nächsten Jojo.

Ob Spätfolgen auftreten ist fraglich. Hingegen wäre eine Verschlimmerung meiner bestehenden Erkrankungen ohne eine Gewichtsreduktion sehr viel wahrscheinlicher!

Auch wenn es zuweilen zum Verzweifeln ist, wenn es Tage gibt, an denen die Waage in die falsche Richtung zeigt, verzichte ich auf Drama. Ich halte lieber das große Ganze im Blick und gebe einen Tag nach dem anderen mein heute Bestes.

115 Tage lückenlos gemessen und mit der Yazio App getrackt. Die Gewichtskurve erzählt die Wahrheit — mit allen Schwankungen, dem kleinen Urlaubsknick in Piemont und Elsass, dem Plateau bei der zweiten Dosis und den Sprüngen.

Und der Trend zeigt — unaufhaltsam — nach unten.

📊 In Zahlen:

→ Phase 1 · 2,5 mg · 4 Wochen vom 27.02. (113,3 kg) bis 27.03. (108,9 kg) = − 4,4 kg

→ Phase 2 · 5,0 mg · 8 Wochen vom 27.03. (108,9 kg) bis 22.05. (103,7 kg) = − 5,2 kg

→ Phase 3 · 7,5 mg · 4 Wochen vom 22.05. (103,7 kg) bis 19.06. (101,3 kg) = − 2,4 kg

→ Phase 4 · 10 mg · seit 19.06.2026

Heute, 21.06.26, lang ersehnter Uhu-Stichtag bei 99,2 kg mit minus 14,1 kg in 16 Wochen und 3 Tagen.

Durchschnittliche persönliche Abnahme von 0,88 kg pro Woche oder 3,52 kg pro Monat.

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Aber Zahlen erzählen nur die halbe Geschichte.

Die andere Hälfte steckt im Alltag. In Momenten, die keine Waage misst:

In einer besseren Körpersilhouette. Darin, dass ich (freiwillig) Treppen steige, wo ich früher lieber den Aufzug nahm. Dass mein Gangbild zügiger geworden ist — ich gehe, statt mich wie eine gebrechliche alte Frau vorwärts zu schleppen. Dass Spaziergänge wieder möglich sind, die ich mir längst abgeschrieben hatte. Dass ich beim Schuhebinden nicht mehr die Luft anhalte. 😅

In meinem Kleiderschrank werden wieder jede Menge Kleidungsstücke tragbar, die auf bessere Zeiten gewartet haben und mir zurufen wollten: „Wir wollen nicht im dunklen Container landen, sondern wieder getragen werden und uns an deinem Körper mit dir freuen, wenn du uns ausführst!“

Ich mache wieder Krafttraining und gehe häufiger spazieren. Ich treibe Sport nicht aus lästiger Pflicht, sondern weil ich weiß, dass ich damit einem Verlust von Muskelmasse vorbeuge und Muskelaufbau obendrein besser Fett verbrennt.

Meine Schmerzen sind weniger und seltener geworden. Die Haut beruhigt sich allmählich. Mein Schlaf wird tiefer und erholsamer. Mein Stresspegel sinkt und meine Stimmung hellt sich merklich auf.

Wenn ich morgens aufwache, komme ich buchstäblich leichter aus dem Bett und weiß: Ich bin auf dem richtigen Weg.

Das ist der eigentliche Erfolg. Nicht die Zahl auf der Waage, sondern das Leben, das langsam und stetig leichter wird – in mehrfacher Hinsicht.

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Transformation — das eigentliche Wesen der Eule.

In der Krafttier-Tradition steht die Eule nicht nur für Weisheit. Sie steht für

Übergänge. Für den Moment, in dem alte Muster losgelassen werden, auch wenn sich neue Verhaltensweisen noch unsicher und unvertraut anfühlen. Sie begleitet genau dann, wenn man nicht mehr weiterweiß, aber die leise Hoffnung hat, dass es einen Ausweg gibt und Licht auch am Ende des längsten Tunnels das Leben wieder erhellt.

Heute — an meinem Uhu-Feiertag — fallen wieder zarte Lichtstrahlen in meinen Tunnel und schenken mir Motivation für den Weg hinaus.

Ein wichtiger, messbarer medizinischer Erfolg und gleichermaßen erfreuliches

Zeichen, dass der Körper sich wirklich verändert, ist: Mein Blutdruck ist so stabil gesunken, dass mein Hausarzt mein Blutdruckmittel halbiert hat. Der Körper heilt, wenn man ihm hilft.

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Die Eule dreht den Kopf — ohne den Kurs zu verlieren.

Eulen können ihren Kopf bis zu 270 Grad drehen. Sie schauen zurück, zur Seite, über die Schulter — ohne sich vom Weg abzubringen.

Heute drehe auch ich den Kopf und schaue zurück auf die vergangenen gut 16 Wochen:

Die Ehrfurcht, aber auch positiv erwartungsfrohe Haltung vor jeder Dosissteigerung.

Die Nächte mit Juckreiz und Schmerzen. Den Urlaub, der mit einem Neurodermitis-Schub endete. Die Tage, an denen die Waage mich mit leichten temporären Anstiegen daran erinnern wollte, dass mein Körper keine Maschine ist und eine Zahl auf der Waage einem Tropfen im Ozean der Gewichtsveränderung gleichkommt, weil sie mit verschiedenen Körperprozessen zusammenhängt.

Und ich schaue voraus: Noch knapp 30 kg bis zum gewünschten Ziel von 70 kg und nur noch leichtem Übergewicht. Viel Schweiß, jede Menge Anstrengung, unzählige bewusste Entscheidungen für ein gesünderes Ich, bis sich eine unbewusste gesündere Routine einstellt und deren Platz einnimmt. Das ist Transformation durch Mikroschritte.

Noch viele Spritzenfreitage werden folgen und 2 mögliche Dosissteigerungen mit den großen Fragezeichen, ob ich höhere Dosen noch vertrage oder besser auf mittlerer Dosis meinen Weg zum Ziel finde.

Die Selbstbeobachtung wird mir klare Signale geben, wie es weiter geht und wie lange es weiter geht. Mehr brauche ich nicht zu beachten und zu wissen. Nur jeden Tag achtsam essen, trinken, mich bewegen, für ausreichend Schlaf sorgen — und auf Kurs bleiben!

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Die Befreiung

Eine der tiefsten Qualitäten der Eule ist die Befreiung von Illusionen und Täuschung.

Ich habe diese Qualitäten genutzt, meine Selbsttäuschung zu entlarven und falschen Glaubenssätzen den Garaus zu machen.

Glaubenssätzen, dass es nicht geht, dass ich keinen Sport machen kann, dass dieser Körper sich nicht mehr verändern kann, dass die Last der Krankheiten zu schwer ist für einen Aufbruch. Das sind die größten Selbstlügen, die ich fast schon wie ein Mantra nicht nur gedacht, sondern immer wieder entschuldigend ausgesprochen habe. Lügen, die mich massiv behindert haben. Ein bemerkenswertes Wortspiel, die Behinderung! Denn das kann man fast schon in doppelter Deutung lesen. Irrtümer, denen ich viel zu lange Glauben geschenkt habe.

Die Eule hat mir geholfen, diese Lügen zu durchschauen, sie als Vorwände zu enttarnen. Sie sind vergleichbar mit einem psychologisch-strategischen Ruhekissen, auf dem man sich ausruht. Dieses Ruhekissen dient einzig und allein dem Zweck, sich mit falschen Motiven vor Anstrengung zu schützen.

An dieser Glaubensfessel habe ich gewaltig gerüttelt und sie abgeworfen.

Doch was nützt all das Erkennen, wenn man dann nichts ändert. Die Eule hat mich auch eines Besseren belehrt: Statt mir einzureden: „Das kann ich nicht“, frage ich mich heute lieber immer und immer wieder: „Was ist heute, hier und jetzt möglich?

Welcher Minischritt bringt mich für diesen einen Moment weiter?“

Und dennoch überfallen mich zuweilen Zweifel. Denn wie oft schon habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Uhu-Moment entgegen meinem damaligen Glücksgefühl leider keine einmalige Euphorie über dauerhaftes Schlanksein blieb. Nur zu verständlich also, dass erneut Zweifel aufkommen. Zweifel daran, ob Mounjaro denn tatsächlich mein finales Mittel ist, das meinen persönlichen Point of No Return markiert.

Denn auch die SURMOUNT-4-Studie hat ergeben: Wer Tirzepatid nach Erreichen seines Zielgewichts einfach absetzt, nimmt im Schnitt 14 % des verlorenen Gewichts binnen eines Jahres wieder zu — bei den meisten sogar mehr als ein Viertel des abgenommenen Gewichts. Also keine Garantie gegen den nächsten Jojo.

Deshalb wird die ärztliche Begleitung für das behutsame Ausschleichen auf eine minimale Erhaltungsdosis mein Rettungsschirm werden — auf den ich all mein Vertrauen lege.

Aber vorher will diese Reise erst noch bis zum Ziel fortgesetzt werden. Und wie heißt das wohlbekannte und fast schon zum Gähnen anmutende Zitat: „Der Weg ist das Ziel.“ Solange ich nicht stehen bleibe, sondern konsequent weitergehe, darf ich mich immer wieder über kleinere oder größere Erfolge freuen.

Dazu gönne ich meinen Zweifeln ein Sabbatical und schicke sie auf eine lange Weltreise. Mögen sie es an einem weit entfernten Ort schöner finden und endlich auswandern! Von Zweifeln habe ich nämlich gestrichen die Nase voll.

„Der Selbstzweifel hat mehr Träume begraben, als das Scheitern jemals könnte.“

— Suzy Kassem

Und deshalb schwinge ich mich wieder auf und lasse meinen inneren Uhu lautlos, beharrlich und mit Weisheit meinem Ziel entgegenfliegen.

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u/Unleashing-U-Talents — 14 days ago

Malen nach Zahlen - digital

Sind in dieser Gruppe auch Posts oder Bilder aus Apps erlaubt oder erwünscht, die nicht mit Buntstiften oder anderen Stiften auf Papier gemalt werden, sondern nur per Klick mit 'Malen nach Zahlen'-Apps erzeugt wurden?

Ich nutze die folgenden Apps dazu:

- Zen Color

- Color Aura

- Color Oasis

- Pure Color

Mir machen diese Bilder aus den Apps viel Spaß, wenngleich das digitale Malen nach Zahlen nicht zu vergleichen ist mit einem händischen Ausmalen.

Dafür kann man sich aber überall und ohne Malwerkzeug hinsetzen und losmalen bzw. losklicken und die Motive sind in Kategorien gruppiert.

u/Unleashing-U-Talents — 27 days ago