Plötzlich hypochondrisch
Ich hatte hier gestern schon mal gepostet, weil ich nach einem Infekt Mitte Mai immer noch Husten habe und den nicht loswerde. Ich bin dann heute, nachdem mir hier geraten wurde, zum Arzt zu gehen, in die Akutsprechstunde gegangen. Der Arzt fand es zum Glück nicht übertrieben, dass ich gekommen bin, meinte aber, meine Lunge sei frei und die Sauerstoffsättigung auch normal. Der Husten kommt wohl einfach daher, dass meine Bronchien total überreizt sind. Er hat mir Codein und einen Inhalator verschrieben und wenn es in einer Woche noch nicht besser ist, soll ich nochmal wiederkommen. Paar Stunden später wurde mir dann total komisch und ich hab erstmal gekotzt. Und jetzt liege ich im Bett und fühle mich einfach total matschig, als hätte ich Fieber (habe ich aber nicht).
Ich bin normalerweise kein Hypochonder und eigentlich echt nicht empfindlich, gerade fühle ich mich aber irgendwie total komisch, als wäre bei meinem Körper was aus dem Gleichgewicht geraten. Normalerweise liege ich halt bei einem Infekt ein paar Tage flach und danach ist alles wieder normal. Jetzt habe ich aber schon seit sieben Wochen das Gefühl, dass ich nicht richtig gesund werde. Besonders jetzt die letzten zwei Wochen, seitdem hat es sich irgendwie von "nerviger Husten, aber egal, kann ich ignorieren" zu "irgendetwas stimmt nicht" entwickelt.
Ich weiß echt nicht, was ich machen soll, um wieder auf die Spur zu kommen. Ich kann auch nicht mehr einschätzen, ob da wirklich etwas ist oder ich echt gerade zum Hypochonder werde.