Oma versteht Spektrum nicht
Meine Oma versteht es nicht(oder will es nicht,da sie nach zwei bis drei Stunden Lärm eigentlich auch reif fürs Bett ist und bei den Hörgeräten stärkere Unterdrückung der Hintergrundgeräusche wünscht(Muss ein Mensch vom Fach machen,da man das in der APP nicht einstellen kann)),dass es Menschen gibt die Lärm nicht ausblenden können.
Für sie ist ein autistischer Mensch auch ausschließlich ein Mensch,der geistig deutlich hinter dem Durchschnitt liegt,nichts alleine hinbekommt und im Sozialgefüge mehr als schwach ist,deshalb bringt es auch nichts das mit ihr zu diskutieren.
Nun zum eigentlichen Anlass des Posts:Wir sind irgendwie auf das Thema Klassengröße zu sprechen gekommen und ich habe ihr erklärt,dass für mich alles über 20(hatte das Glück in kleinen Klassen zu sein) schwer war und Gruppenprojekte für mich nur funktioniert haben,wenn ich mit 'meiner' Gruppe rausgehen durfte.
Sie hat es nicht verstanden(oder der entsprechende Wille fehlt),dass das Ausblenden von Hintergrundgeräuschen nicht nur etwas mit Wollen zu tun hat.
Sie war nie in der Volksschule und hatte auch in der höhren Schule nie mehr als 12 Mitschülerinnen(ausschließlich weiblich).
Irgendwie überrascht es mich schon negativ,dass sie es als Akademikerin nicht hinbekommt zu dem Schluss zu kommen,dass das nicht nur für sie anstregend(ich denke Meldown ect. zu besprechen bringt da nichts.Sie hat sich auch schon über die ruhige Stunde lustig gemacht.) ist.
Wie kann man auf der einen Seite offensichtlich nicht gerade blöd sein und das selber irgendwo erleben und auf der anderen Seite anderen das absprechen?