Gefangen zwischen der Bafög-Matrix und Leistungsnachweis
Hallo zusammen,
ich stecke gerade in einer ziemlichen BAföG-Zwickmühle und mein Sachbearbeiter schaltet komplett auf stur. Vielleicht hatte jemand schon mal dieselbe Situation und hat einen Tipp für mich.
Die Ausgangslage:
Für meinen Weiterförderungsantrag wird jetzt der obligatorische Leistungsnachweis (Formblatt 5) verlangt. Die Auszahlung für den neuen Bewilligungszeitraum soll Ende September starten.
An meiner Uni gibt es zwei Klausurenphasen:
1. Termin: Ende Juli
2. Termin: Ende September
Das Problem:
Mein Sachbearbeiter meinte am Telefon knallhart: „Ohne Leistungsnachweis keine Chance auf eine Bewilligung, nicht mal auf Vorab-Leistungen.“
Wenn ich die Prüfungen im 1. Termin (Juli) schreibe, werden die Klausuren von den Dozenten wohl zumindest so vorab korrigiert, dass man weiß, ob man bestanden hat oder nicht. Die endgültige, offizielle Note im System gibt es aber – genau wie beim 2. Termin (September) – erst gesammelt im Dezember/Januar. Beim September-Termin dauert die Korrektur regulär bis zum Winter.
Laut Sachbearbeiter: Wenn ich den Nachweis superschnell einreiche, müsste ich „nur“ Oktober und November ohne Geld überstehen. Da die offizielle Korrektur aber bis Dezember/Januar dauert, stehe ich im schlimmsten Fall monatelang komplett ohne einen Cent da.
Das kann doch nicht wahr sein? Das ist doch ein massiver Systemfehler in der BAföG-Matrix, wenn die offiziellen Uni-Prüfungszeiträume und die Bearbeitungszeiten des BAföG-Amts so meilenweit auseinanderklaffen.
Meine Fragen an euch:
Hat jemand schon mal eine ähnliche Situation gelöst, außer sich Geld zu leihen?
Ich bin für jeden Ratschlag dankbar. Die Vorstellung, das nächste Semester mit monatelanger Existenzangst zu starten, ist nicht geil.
Danke euch!
Mit KI zur besseren Lesbarkeit korrigiert.