Looking for deleted song / original vocal sample: "Seishun Drive" by Leonard Lopez
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Looking for deleted song / original vocal sample: "Seishun Drive" by Leonard Lopez

As someone who doesn't follow artists and finds music mostly through other media and tiktok, there was this song I found really cool. It was used in a lot of "cool" edits and so I looked it up on youtube and put it in my music playlist.

Well, no its unlisted. But not just on Youtube...everywhere!

I don't have Spotify, but I technically found it on there, although my friend told me it's not availble there either. Still, here's the link to that.

I also still have the YouTube link, in case it helps (although I already tried the wayback mashine and other similar means with no luck.

The song is/was called Seishun Drive by Leonard Lopez and I think it's a phonk type of edit. There are some lyrics in the background and because they are distorted I'm not 100% sure on the language but my first thought was Russian or Portuguese with a heavy bass beat.

You can still listen to a snippet of it on the following tiktok I managed to find, although the sound has been deleted there too.

Does anyone recognize the song? Maybe under a different name? Or heck, maybe the OG song this is a remix of or something? It's genuinely driving me a little mad that I cannot find it ANYWHERE anymore.

u/xLadyLaurax — 3 days ago
▲ 28 r/ren

TIL: Animal Flow was used in a TV-Show soundtrack

I was listening to the new album when I decided to watch one of the shows on my watchlist: The Girlfriend (2025).

In the middle of the episode my boyfriend calls and since I was connected with my headphones but picked up with my phone I got all confused.

Well, after the call I put my headphones back on and continue watching the first episode when all of a sudden I hear the familiar beginning of "Animal Flow". My first thought was, that I accidentally started the song by clicking play, but then I remembered that my headphones weren't connected to my phone.

So I press play on the episode again and the song returns.

It took me an embarassingly long few seconds to figure out, that this popular show literally used the song for the closing scenes of the show!

I don't know if this is old news to the fandom but holy shit am I proud of Ren!

reddit.com
u/xLadyLaurax — 14 days ago

Senior-Hund leidet unter Zweithündin – Partner will sie nicht abgeben, ich ihn nicht. Wie entscheidet man richtig?

TLDR: Mein 11-jähriger Zwergspitz hat seit einer Beißerei wegen Ressourcenverteidigung Angst vor unserer 3-jährigen Maltipoo-Hündin (7 kg vs. 3,5 kg) und zieht sich nur noch zurück. Die Hündin könnte zur Schwester meines Partners ziehen, aber mein Partner hängt sehr an ihr und will sie nicht abgeben. Meinem Senior-Hund sein Gnadenbrot bei meinem Vater im Ausland zu geben, bringt mich seelisch um. Wenn die Hündin weg ist, blüht der Senior sofort wieder auf. Wie navigiert man so ein Dilemma fair für Mensch und Tier?

Hallo zusammen,

ich bräuchte dringend Rat aus einer „neutralen“ Perspektive und hoffe sehr, diesen hier zu bekommen.

Bitte verurteilt mich nicht zu sehr für meine Ratlosigkeit. Ich versuche ständig, die Situation in meinem Kopf zu lösen, aber wenn man selbst mittendrin steckt, ist das enorm schwer.

Zur Vorgeschichte:
Ich liebe Tiere und mir war schon immer klar, dass ich später mit vielen Tieren leben möchte. Meine Mutter mochte Tiere leider gar nicht. Jedes Mal, wenn ich im Sommerurlaub am Meer war, hat sie meine Haustiere weggegeben und ich kam in eine leere Wohnung zurück. Irgendwann habe ich aufgehört zu betteln und einfach gewartet. Kurz vor meinem 18. Geburtstag habe ich mein erspartes Geld genommen und mir selbst meinen eigenen Hund geschenkt: einen Zwergspitz.

Er wird nächsten Monat 11 Jahre alt und ist mein bester Freund. Er hat mich durch die wichtigsten Jahre meines Lebens begleitet und ich ihn.

Vor 3 Jahren (er war damals 8) fing er an, sich immer mehr zurückzuziehen. Er hatte keine Schmerzen – wir waren mehrfach beim Tierarzt, gesundheitlich war alles top –, er war einfach einsam.

Also haben mein Partner und ich entschieden, einen Zweithund zu holen. Nachdem wir uns länger nicht auf eine Rasse einigen konnten, kaufte sich ein Freund einen Maltipoo-Welpen. Mein Partner fand den super süß, also zog bei uns ebenfalls eine Maltipoo-Hündin ein. (Ja, mir ist mittlerweile bewusst, dass es sich dabei um einen Designer-Hund handelt und ich fühle mich deswegen im Nachhinein auch schuldig, aber nun ist es so.)

Anfangs lief es sehr gut. Mein Senior war geduldig, ließ sie bei sich im Körbchen schlafen, spielte mit ihr und wirkte insgesamt wieder viel aufgeweckter. Die Probleme fingen erst nach etwa 1,5 Jahren an.

Sie wurde deutlich größer und schwerer als er (sie wiegt 7 kg, er 3,5 kg), hat aber bis heute kein Gefühl für ihre Größe und Kraft entwickelt. Sie ging ihm mit ihrer Junghund-Energie zunehmend auf die Nerven. Es war erst nichts Dramatisches, aber ich merkte, wie er sich wieder öfter zurückzog.

Zudem entwickelte die Hündin aus dem Nichts Tendenzen zur Ressourcenverteidigung. Wir wissen bis heute nicht, woher das kam. Am Fütterungsverhalten oder dem Futter hatten wir nichts geändert und mein Ersthund hatte nie solche Eigenarten gezeigt. Ganz im Gegenteil: Sie hat ihm ab und zu etwas abgezwackt.

Vor etwa einem Jahr haben wir dann ein krankes Kitten von der Straße gerettet. Der Plan war eigentlich, es aufzupeppeln und zu vermitteln … naja, am Ende blieb es natürlich bei uns. Beide Hunde akzeptierten den Kater gut, die Hündin war sogar komplett verliebt in ihn, putzte ihn und wollte spielen. Kurz darauf zog ein zweites Kitten ein, da man Katzen bekanntlich nicht einzeln halten sollte.

Der Vorfall:
Im Grunde lief alles stabil – bis es zu einem schlimmen Vorfall kam: Ich hatte beiden Hunden Möhren zum Kauen gegeben. Mein Senior hatte seine nicht ganz aufgefressen, es lagen noch Stücke auf dem Teppich. Nachdem beide normal gefüttert worden waren, gingen sie zurück ins Wohnzimmer, während ich in der Küche die Katzen versorgte. Plötzlich hörte ich eine heftige Beißerei ausbrechen.

Ich bin sofort hingerannt und habe verzweifelt versucht, die beiden zu trennen. Ich schaffte es schließlich, meinen Zwergspitz zwischen meine Beine zu ziehen und die Hündin abzublocken, bis sie sich beruhigten. Dann sah ich das Blut an meiner Hand. Die Hündin hatte ihn in der Schnauze erwischt und es blutete recht stark. Gott sei Dank war es keine bleibende oder lebensgefährliche Verletzung (wir waren direkt beim Tierarzt), aber die Situation hat mich zutiefst schockiert.

Seit diesem Tag merke ich, dass mein Senior Angst vor der Hündin entwickelt hat. Er verbringt eigentlich den ganzen Tag unterm Bett, obwohl er früher immer zu uns aufs Bett gesprungen ist, um zu kuscheln. Er geht nicht mehr enthusiastisch spazieren, wenn sie dabei ist, und zögert beim Betreten der Küche, wenn es Essen gibt.

Wir haben intensiv am Resource Guarding gearbeitet und die Fütterung so umgestellt, dass Streit ausgeschlossen ist. Kausachen gibt es nur noch bei strikter räumlicher Trennung. Es gab seitdem auch keinen Vorfall mehr, aber mich zerfressen die Schuldgefühle. Wie hätte ich ahnen können, dass sie wegen Resten einer Möhre so aneinandergeraten?

Ich liebe die Hündin wirklich sehr, aber seit dem Vorfall ist etwas in mir gebrochen. Mein Zwergspitz ist seit 11 Jahren an meiner Seite und mein Ein und Alles. Ihn durch sie bluten zu sehen, hat meine Wahrnehmung ihr gegenüber einfach verändert.

Hinzu kommt, dass sie mit fast 3 Jahren ihre Kraft immer noch nicht einschätzen kann und teilweise die Katzen körperlich überfordert. Es kommt zwar zu keinen Verletzungen und die Katzen spielen auch mit ihr, aber sie übertreibt es beim Spielen regelmäßig.

Mein Dilemma:
Ich weiß nicht, ob es mich zu einer schlechten Hundehalterin macht, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es das Beste wäre, die Hündin abzugeben. Die Schwester meines Partners würde sie sogar nehmen, womit wir wüssten, dass sie in gute Hände kommt.

Mein Partner ist jedoch absolut dagegen. Er liebt die Hündin abgöttisch. Sie ist unser erstes gemeinsames Tier und sein erster „eigener“ Hund. Ich verstehe seine Bindung vollkommen und ich liebe sie ja auch, aber für mich stimmt die Relation nicht mehr: In meinen Augen „leiden“ aktuell drei Tiere, damit ein Hund bleiben kann. Vor allem meinem Senior gegenüber – der nicht nur viel länger da ist, sondern als Senior besondere Aufmerksamkeit und Ruhe verdient hätte – fühlt sich das falsch an.

Als Alternative stand im Raum, meinen Zwergspitz zu meinem Vater zu geben. Er vergöttert meinen Vater, und da dieser teilpensioniert auf dem Land lebt, hätte der Hund dort viel Ruhe und Einzelaufmerksamkeit. Aber mein Gefühl sagt mir, dass das unfair ist. Damit würden wir die Hündin für ihr Fehlverhalten „belohnen“ und ich würde meinen eigenen Hund verlieren. Mein Vater lebt in einem anderen Land, ich würde meinen Begleiter also kaum noch sehen – gerade auf seine letzten Jahre bricht mir dieser Gedanke das Herz.

Heute ist mein Partner für einen Tag unterwegs und hat die Hündin mitgenommen. Der Unterschied im Verhalten meines Seniors ist wie Tag und Nacht: Er ist sofort wieder aufs Bett gesprungen, hat die Nähe gesucht und war beim Spaziergang so aufgeweckt wie lange nicht mehr.

Ich bin hin- und hergerissen. Wenn wir sie behalten, bleiben die Anspannung und meine Schuldgefühle. Wenn wir sie abgeben, ist mein Partner zutiefst verletzt und es könnte sich Groll aufbauen. Wir sind seit 4,5 Jahren zusammen, wohnen seit 3 Jahren zusammen und planen unsere Zukunft (Heirat, Hauskauf etc.).

Was ist hier aus eurer Sicht rational und vor allem zum Wohl der Tiere die beste Lösung?

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u/xLadyLaurax — 18 days ago

Hunde vs. Katzen: Was hat euch am meisten Überrascht?

Ich bin vermutlich nicht die Einzige, die beides besitzt bzw. ein Tier vor dem anderen hatte. Und hoffentlich auch nicht die Einzige, die sich des Öfteren fragt, ob andere Leute auch diese alltäglichen „Culture Shocks“ erleben wie ich. 😄

Ich war mein Leben lang Hundebesitzerin. Meine Mutter konnte Katzen nicht ausstehen, weshalb sie mich früher angelogen hat, sie sei allergisch, damit ich aufhöre, nach welchen zu fragen. Mein ganzer tierliebender Fokus war seitdem auf Hunde gerichtet.

Seit 11 Jahren habe ich nun einen kleinen, grummeligen Zwergspitz und seit fast 3 Jahren eine hyperaktive Maltipoo-Hündin. Kurz gesagt: Ich dachte, ich sei „Abwechslung“ gewohnt. Bis dann überraschend zwei Kater zu uns kamen.

Ich bin absolut besessen von den beiden, vor allem weil sie genauso unterschiedlich sind wie die beiden Hunde und sich dennoch sehr lieb haben. Unabhängig von ihren Unterschieden untereinander fallen mir immer wieder diese kleinen Dinge auf, die ich irgendwie nie bedacht habe:

  1. Fell, Fell überall

Ich dachte wirklich, ich sei vorbereitet. Zwergspitze sind im Grunde 90 % Fell, 5 % Beine und 5 % Gehirnmasse. Aber beide Kater lassen ihr Fell wirklich überall! Bei dem Britisch-Langhaar-Kater hatte ich es noch irgendwie erwartet, aber beim Europäischen Kurzhaar war ich doch überrascht. Wieso klebt das Zeug so?!

  1. Intelligent, aber frech

Dass Katzen nicht unbedingt den Gehorsam haben, den Hunde zeigen, war mir natürlich klar. Wie intelligent die kleinen Stinker jedoch sind, nicht ganz. Ich WEISS, dass der eine Kater mich versteht. Manchmal hört er sogar auf mich und guckt mich mit seinen wissenden Augen an, bevor er aufhört, den Schabernack zu treiben, den er in dem Moment betrieb. Aber dann gibt es die Momente, wo er genau dieses Verständnis gegen mich nutzt.

Ich arbeite von zu Hause. Das findet er super. Was er nicht so super findet, ist, wenn ich weiter an meinem Laptop rumtippe, obwohl er doch deutlich kommuniziert hat, dass er spielen will. Wie kann ich ihn nur so herzlos ignorieren? Tja, was macht er dann? Scheiße bauen, damit ich ihm Aufmerksamkeit gebe. Sei es, aktiv in mein Laptop zu beißen (RIP an mein MacBook Pro...), Kabel zu zerbeißen oder aktiv irgendwo raufzuklettern, wo er nicht hin soll. Hunde bauen auch Scheiße, absolut, aber der kleine Furz guckt mir vorher und währenddessen aktiv in die Augen!

  1. Wechselhaft wie das Wetter

Das ist eine der größten Sachen, die ich von Hunden gar nicht gewohnt bin: Katzen sind extrem wählerisch und dann auch noch wechselhaft.

Ich gebe mir bei allen meinen Tieren die größte Mühe, sie so gut wie möglich zu halten. Gutes Essen, viel Spielzeug, regelmäßige Tierarztbesuche und eben alles, was ihre Lebensqualität verbessert.

Meine Hunde fressen ihr ganzes Leben schon das gleiche High-Quality-Hundefutter. Seit 11 Jahren habe ich das nicht gewechselt und die freuen sich trotzdem jedes Mal wie Bolle, wenn Fütterungszeit ist. Dabei zu bedenken: Sie kriegen 4x am Tag Essen und jeden Tag zur gleichen Zeit. Warum sie so tun, als hätten sie noch nie Nahrung gesehen, ist mir bis heute ein Rätsel.

Die Kater? Hah, I wish! Alle Marken durch, alle Geschmacksrichtungen – und am Ende wollen sie dann doch nur Trockenfutter. Bei Spielzeug ist es ähnlich. Tonnenweise gekauft, kurz bespielt und nach ein paar Wochen ist es komplett uninteressant. Was aber immer spannend ist? Ein Stückchen Plastik, das irgendwo rumfliegt.

  1. Gesundheit & Gewicht

Hier tue ich mich vor allem mit dem Gewicht enorm schwer. Bei Hunden gibt es extrem detaillierte Richtlinien, was sowohl Größe als auch Gewicht angeht. Auch die Visuals sind recht klar erklärt und man kann alles rassespezifisch nachgucken (was für einen Windhund gesund ist, sieht bei einem Berner Sennenhund nochmal ganz anders aus). Aber bei meinen Katzen bin ich aufgeschmissen. Ich GLAUBE, sie sind gesund, aber auf der anderen Seite sieht mein British Langhaar immer mehr aus wie ein fetter Waschbär. Es hilft dabei nicht, dass ich durch ein bisschen Recherche herausgefunden habe, dass es bei Katzen eine sogenannte „Urwampe“ gibt. Wie zur Hölle soll ich da einschätzen, ob mein Kater einfach Marshmallow-geformt oder übergewichtig ist?? Es hilft natürlich auch nicht, dass dieser die Self-Preservation-Skills einer gekochten Kartoffel hat.

So oder so bin ich so glücklich, die beiden in meinem Leben zu haben, und würde am liebsten direkt noch eine adoptieren. Ich hatte so ein Glück mit den beiden: Sie sind lieb, unfassbar sanft, verstehen sich gut mit meinen Hunden – vor allem mit Fräulein Hyperaktiv – und auch miteinander. Trotzdem habe ich manchmal Schiss, was mich in der Zukunft noch für Überraschungen erwarten, haha.

Lange Rede, kurzer Sinn: Welche Unterschiede in der Haltung haben euch am meisten überrascht? 😄

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u/xLadyLaurax — 1 month ago

Beschwerde bei HR bezüglich übler Nachreden abgelehnt. Wie weiter damit umgehen?

Hi zusammen, ich habe hier noch nie gepostet, also falls ich was falsches sage oder Dinge nicht richtig beschreibe, sagt gerne bescheid.

Und sorry, für den langen Post, aber ich brauche wirklich dringend Hilfe und wollte so präzise sein wie möglich.

TLDR:
Mein direkter Vorgesetzter (Senior) redet mich hinter meinem Rücken beim Chef (Director) schlecht (angeblich unorganisiert/aufmüpfig etc.). Obwohl ich alle Vorwürfe mit Screenshots und Metriken widerlegen kann, hält der Chef zum Senior („wollen ihn nicht verlieren“). Meine offizielle Beschwerde bei HR wurde abgeschmettert, meine Beweise ignoriert und ich wurde nicht mal richtig angehört. Als „Lösung“ verdonnert HR uns beide nun zu 3 Tagen Präsenzpflicht im Büro – eine absolute Strafe für mich, da ich wegen meines Autismus/ADHS bewusst im 100% Homeoffice arbeite. Kündigen geht finanziell gerade nicht. Ist es wirklich keine üble Nachrede? Was tun/Wie weiter damit umgehen?

Zum Sachverhalt (sorry falls gewisse Angaben zu vage sind, aber ich möchte sicher gehen, dass niemand diesen Post auf mich zurückführen kann, soweit es geht.

Ich arbeite als Junior unter einem Senior. Wir sind die einzigen beiden in diesem Teil des Teams, was bedeutet er ist mein direkte vorgesetzter und wir arbeiten nicht mit einer weiteren Person direkt zusammen. Wir haben nur eine weitere Person (Director) über uns, ansonsten halt noch den CEO, aber dieser ist erstmal irrelevant für diese Situation.

Ich bin schön etwas länger in dem Unternehmen als besagter Senior, aber zu dem Zeitpunkt als er angestellt wurde war es auch zwingend notwendig und ich hätte seine Rolle auch nicht übernehmen können oder dergleichen.

Tatsächlich habe ich mich auf sehr über seinen Beitritt ins Team gefreut. Ich musste den ganzen Bereich für 3 Monate alleine übernehmen, obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal ein Junior war und nur Teilzeit arbeite. Als er also dazukam, war ich komplett überarbeitet und heilfroh, dass mein neuer vorgesetzter nicht nur jünger war und deutlich näher an meinem Alter, sondern auch sympathisch wirkte.

Joa, das hielt leider nicht so lang.

Die ersten Probleme finden nach ein paar Monaten an, als ich ihn richtig eingearbeitet hatte und er sich wohl in seine neue Rolle eingefunden hatte. Es fing klein an: mit Problemen in der Kommunikation bzw. das er sich hier und da mir gegenüber im Ton vergriffen hat. Hier möchte ich noch kurz anmerken, dass wir zu 100% remote arbeiten und besagte Kommunikation über Teams verlief.

Da ich weiß, dass ich sowas manchmal schlecht oder falsch verstehe, habe ich ihn eigentlich immer direkt auf solche Sachen angesprochen und hatte auch das Gefühl, dass wir die Dinge geklärt hatten.

Es vergingen noch ein paar Monate, solche Situationen häuften sich, aber ich biss mir auf die Zunge. Am Ende des Tages waren es eher Momentaufnahmen als das er 24/7 scheiße zu mir war, also dachte ich mir, das wird schon.

Dann kam es zum zweiten Feedback Gespräch (wir haben diese im Betrieb jedes halbe Jahr mit unserem Director) und plötzlich kam Feedback, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe. Mir wurde gesagt, ich hätte als Feedback bekommen, dass ich Probleme mit Time Management und Organisation hätte und das besagter Senior gemeint hätte, ich sei teils "aufmüpfig" (nicht der genaue Wortlaut, aber in die Richtung).

Als ich den Director daraufhin absolut geschockt ansah kam noch das Kommentar "Wir wollen ihn ja nicht verlieren..."

Ich war ehrlich gesagt einfach buff. Ich hatte mich ihm gegenüber immer höflich verhalten, bin auf sein Feedback immer eingegangen, wenn ihm etwas nicht gepasst hat und habe versucht dieses weitesgehend auch umzusetzten.

Als kleiner Bonus hier: Ich habe recht schwergradigen Autismus und ADHS (diagnostiziert) und habe dies auch offen mit ihm Kommuniziert. Nicht, weil ich irgendwelche Pity-Points wollte oder dergleichen, sondern weil ich weiß, das soziale Interaktionen meine größte Schwäche im Arbeitsumfeld sind und nicht jeder mit meiner direkten Art kann. In dem Rahmen habe ich auch kommuniziert, dass er mich gerne auf solche Sachen hinweisen soll, weil ich Sachen manchmal einfach nicht merke und es nie meine Absicht ist, jemandem auf den Schlips zu treten. Ich freue mich, wenn ich auf "Fehler" angesprochen werde, damit ich sie auch beheben kann.

Anyway, ich habe den Director dann darauf angesprochen, ob es dann okay wäre, mich zu verlieren? Da ich auch nicht gerade zufrieden sei mit dem Umgangston bin, diesbezüglich aber nie so ein Fass aufgemacht habe.

Das Gespräch ging dann noch eine Weile hin und her und irgendwann hat der Director dann auch den Senior mit in den Raum geholt. Ab da ging es nur noch weiter Bergab. Es ging die ganze Zeit darum, wie der Senior die Situationen aufgenommen hat etc. und dann kam sogar eine Situation auf, die wir eigentlich zu 100% geklärt hatten und ein absoluter Ausnahmefall war. Grob gesagt, es ging darum, dass ich einen neuen Skill lerne, der mir aber etwas "Angst" gemacht hat. Ich hatte mich da einmal rangetastet und es ist so dermaßen schiefgelaufen, ich habe mich damit nicht mehr wirklich wohl gefühlt. Dann ist ein sehr wichtiges Familienmitglied verstorben und ich hatte ehrlich gesagt nicht die Kapazität irgendetwas neues zu lernen. All das hatte ich auch direkt mit ihm kommuniziert.

Nun brachte er es aber erneut auf und nutze diese Situation als Beispiel für meine "Aufmüpfigkeit". Nach weiterem hin und her habe ich irgendwann angefangen zu weinen, weil ich das ganze nur noch erniedrigend fand und mich absolut nicht gehört gefühlt habe.

Naja, ich wurde im Raum gelassen um runter zu kommen und danach ging der Alltag weiter.

Leider war das nicht die letzte Instanz, von negativen Feedback hinter meinem Rücken, denn es kam erneut vor. Dies musste ich von Kollegen erfahren, die es mitbekommen haben und es mir direkt mitteilen wollten. Es waren mehrere Kollegen die alle das gleiche gesagt haben, unabhängig voneinander, weshalb ich weiß, dass es stimmt.

Ich habe ihn auch hier direkt drauf angesprochen und er hat es geleugnet bzw. sich rausgeredet. Ich habe es in dem Fall fallengelassen, weil ich die Diskussion in dem Moment einfach leid war.

Einige Wochen später hatte ich mich dann nochmal beim Director gemeldet. Ich schilderte ihm in einer E-Mail, dass ich ehrlicherweise vom Feedback-Gespräch recht enttäuscht war, das Gefühl hatte, dass der Fokus in MEINEM Feedback Gespräch viel mehr auf meinem Senior lag und ich das Feedback an sich auch nicht wirklich nachvollziehen konnte und ob wir nicht nochmal darüber sprechen könnten.

Gesagt, getan. Director und ich hatten nochmal ein Gespräch wo ich auch nochmal gesagt habe, dass ich gegen Feedback absolut nichts habe - ganz im Gegenteil - aber ich nicht verstehe, wo das Feedback herkommt. Ich bin eigentlich eine enorm organisierte Person und auch wenn es im Unternehmen recht drauf und drunter gehen kann, reiche ich meine Arbeit immer pünktlich ein - trotz weniger Stunden - und mache diese auch objektiv gut.

Die Antwort war im großen und ganzen ich solle mir das ganze nicht so zu Herzen nehmen, da mein Feedback ja zu 90% gut war und ich eine top Leistung leiste.

Hier kommt der wichtigste Punkt: Ich habe meinem Director gesagt, dass es mir nicht um das negative Feedback an sich geht, sondern darum, dass ich die Kommunikation davon (oder den Mangel) sehr unfair fand und ich mir einfach wünschen würde, dass er (Director) bei so negativem Feedback dieses auch mal Hinterfragt bzw. zumindest nach Beispielen fragt. Ich arbeite schon länger mit dem Director zusammen und er WEIß das ich diese Fehler eigentlich nicht habe, weshalb es mich enorm verletzt hat, dass er dieses Feedback für Bare Münze genommen hat.

Das Gespräch ging damit zu Ende, dass ich gesagt habe, ich hätte das Gefühl, dass es nochmal zu so einem Vorfall kommen würde (es waren ja schon 2 innerhalb von nicht einmal einem Jahr) und ich ihn bitten würde in so einer Situation direkt auf mich zuzukommen.

Tja, das ist nicht passiert. Stattdessen kam genau zwei Wochen nach dem Gespräch eine Kollegin auf mich zu um mir zu sagen der Director wäre auf sie zugekommen und hätte sie nach Ihrer Meinung bezüglich meiner Kapazität gefragt. Er sagte ihr, der Senior hätte behauptet ich "hätte meinen Bereich nicht unter Kontrolle" und er wollte das mit ihr gegenchecken/ihre Einschätzung hören. Sie sagte, sie würde es nicht so sehen. Dann hat sie mir davon erzählt und mich gebeten, ihn nicht darauf anzusprechen, weil er schon auf mich zukommen würde.

Ich habe ihm eine Woche gegeben. Er ist nicht auf mich zugekommen. Ich habe mir also die Erlaubnis der Kollegin geholt, ihn darauf anzusprechen.

  1. Er hat mich direkt gefragt, woher ich das denn hätte und wer das behauptet hätte, wo ich ihm gesagt habe DU hast es gesagt (aka tu nicht so) und das besagte Kollegin es mir gesagt hätte
  2. Er hat ihr darauf direkt über Teams geschrieben, dass das gar nicht in Ordnung war, er ihr das im Vertrauen gesagt hätte bla bla bla. Er hat sie dafür zusammengestaucht.
  3. Mir gegenüber wollte er sich wieder rechtfertigen und hat sich sogar "angemeckert" dass es in keinem Bereich so viele Probleme gäbe wie in meinem (also zwischen mir und dem Senior).

Da war bei mir irgendwie Schluss und ich habe gesagt, dass es mir nach 3 Vorfällen und mehreren Versuchen die Situation zu schlichten reicht und ich mich jetzt offiziell an HR und den Betriebsrat richte um das zu klären. Er hat mehrfach versucht mich davon abzuhalten, aber ich hatte die Schnauze voll.

So, ich habe also eine ellenlange Nachricht verfasst, mit allen Instanzen um die es mir ging, aber vor allem um die letzte, weil es schon wieder eine Situation war, die direkte Folgen für meine Arbeit hatte, weil ich die Aufgabe dadurch nicht bekommen habe um die es ging.

Ich habe auch mehrere Mappen mit Screenshots und anderem Beweismaterial angeheftet, die nicht nur bewiesen haben, dass ich schon mehrfach versucht habe die Situation zu klären, sondern auch, dass die Aussagen vom Senior beweisbar falsch waren.

Das inkludierte eine Tonne von Instanzen, wo ich IHN auf deadlines etc. hinweisen musste, wo ich diverse Dinge für unseren Bereich organisiert habe, weil er im Grunde genommen eine komplett unorganisierter Person ist, Beweise davon, dass mein Umgangston auch in so Konflikt-Konversationen immer höflich und zuvorkommend war, fernab von aufmüpfig, sowie diverse metrics die Bewiesen haben, dass ich meine workload absolut hinkriege (habe sogar mehr geschafft als er) und es keinerlei Hinweise dafür gibt, dass ich meinen Bereich nicht unter Kontrolle hätte. Sowie E-Mails Austausch, wo ich explizit nochmal nach Beispielen frage um das Feedback besser zu verstehen und nie welche bekommen habe und auch, dass ich nie vorher oder nachher auf dieses Feedback angesprochen wurde - also das es noch ein Problem sei oder dergleichen.

Ich habe das ganze auch noch von meiner Vertrauensperson im Betriebsrat absegnen lassen und ob das alles so passt und auch dokumentierungstechnisch okay ist mit den Screenshots. Nach dem go-ahead, habe ich das ganze dann verschickt.

Es sind fast 2 Wochen vergangen und ich bekam eine Antwort, die ich ehrlich gesagt nicht fassen konnte:

Mir wurde gesagt, dass sie meiner Beschwerde widersprechen, sie keine Beweise dafür finden konnten - sie hätten mit Senior und Director gesprochen - und auch keinen psychischen Druck (hatte ich in meiner Beschwerde erwähnt sowie im E-Mail austausch mit dem Director) nachvollziehen konnten. Die üble Nachrrede haben sie im übrigen als normales Feedback abgestempelt.

Zu sagen ich wäre sauer gewesen war ein Understatement. Sie hatten nicht einmal mit mir besprochen, bevor der Beschluss gefallen war, nur mit dem Director und Senior. Sie haben auch niemand sonst im Team befragt, obwohl ich auch das als weiteren Beweis erwähnt hatte, da ich nicht die einzige war, die sein Verhalten mir gegenüber bemerkt hat. Es war wieder das gleiche: es wurden die "Täter" befragt, ich wurde nicht angehört und für nichts gibt es Beweise.

Ich habe auf die E-Mail geantwortet, dass ich gerne über das ganze nochmal sprechen würde, weil ich die Untersuchung des Falls unzureichend fand (unter anderem aus den oben genannten Gründen) und ich nicht nachvollziehen kann, wie das nicht als üble Nachrede gesehen wird, wenn sowas ohne Beweise hinter meinem Rücken gesagt wird und Konsequenzen für mein Arbeitsumfeld sowie meine Weiterentwicklung hat.

Das Gespräch war heute (außerhalb meiner Arbeitszeiten natürlich, ging nicht anders) und lief absolut scheiße. Sie haben nur nochmal darauf beharrt, dass sie die üble Nachrede nicht ansehen, dass es irgendwie meine Schuld sei, dass Senior mir nicht direkt Feedback gegeben hat (aka das er irgendwie Angst hatte oder was?) mir wurde nicht auf die Frage geantwortet, wie sowas ohne Beweise hinter meinem Rücken zu behaupten "Feedback" ist und cherry on top, die Lösung war, dass mein Senior und ich 3 Tage fest ins Büro sollen, um direkt miteinander zu Arbeiten um "Vertrauen" aufzubauen.

Bin ich verrückt in dem ganzen?

Unabhängig von dem ganzen Hintergrund, wie ist die Lösung zwei Leute, die zwischenmenschlich nicht unbedingt gut miteinander auszukommen noch enger zusammen zu zwingen? Vor allem, wenn ich bisher immer 100% HO gearbeitet habe und sie praktisch angefleht habe, mir das nicht anzutun, weil ich einfach nicht in Büros arbeiten kann und ich mir genau wegen dem HO diesen Job ausgesucht habe.

Leider steht das nicht im Vertrag, aber es war damals in der Stellenausschreibung und mein ehemaliger Senior lebte in einer anderen Stadt und war somit sowieso 100% remote (sind einige Leute aus dem team immer noch).

Mich jetzt ins Büro zu verdonnern fühlt sich einfach nur wie eine Strafe an.

Ich bräuchte wirklich dringend eine Einschätzung zur Situation und potenziell Rat, wie ich da weitermachen soll. Ich würde nichts lieber tun als kündigen, aber der Arbeitsmarkt ist eine absolute Katastrophe und ich kann es mir finanziell nicht leisten.

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u/xLadyLaurax — 2 months ago

Senior-Kollege betreibt üble Nachrede beim Chef – Was tun/Wie wehren?

tldr am Ende, das es doch recht lang geworden ist, aber ich wollte so viele Details geben wie möglich...

Hallo zusammen,

ich (28F) brauche dringend euren Rat zu einer verfahrenen Situation in meinem Job.

Zu meinem Hintergrund:

Ich arbeite im Marketing-Bereich eines Betriebs als Junior (30h/Woche). Ich habe 2024 als Werkstudentin angefangen, wurde 2025 Koordinatorin und Anfang 2026 zur Junior befördert. Ich bin gut in meinem Job und die Bedingungen sind für mich ideal. Da ich Autistin bin und unter ADHS sowie Depressionen leide, ist die 100%ige Remote-Arbeit mit kaum Menschenkontakt für mich eine enorme Erleichterung (ich bin nur alle 2 Wochen für ein einziges Meeting im Büro). Ein Wechsel ist extrem schwierig: Der Markt ist eine Katastrophe, mein Partner ist trotz Top-Qualifikation langzeitarbeitslos und ich habe keinen Studienabschluss, sondern "nur" meine Berufserfahrung. Ich brauche diese Stabilität gerade existenziell.

Das Problem:

Anfang 2025 wurde ein neuer Senior eingestellt. Seine Kommunikation über Teams ist oft unnötig schroff, wenn er schlechte Laune hat. Er gibt mir keine kreativen Aufgaben, sondern lässt mich in der operativen Arbeit feststecken. Wenn ich darum bitte, dass mir etwas neues beigebracht wird, passiert nicht viel. Da mein Gehirn neurodivergent lernt, funktionieren die von ihm vorgeschlagenen Tutorial-Videos für mich nicht (ich brauche Learning by Doing). Das habe ich ihm oft gesagt, er ignoriert es aber. Über Teams betreibt er ein extremes Hot-and-Cold-Spiel: Er motzt mich im Chat an, eine Stunde später lädt er mich super gelaunt zum Brainstorming ein.

Der erste große Knall kam nach einer Workation im Ausland, wo ich meine kranke Großmutter besuchte. Wegen eines Unwetters wurde mein Rückflug gecancelled. Ich war ehrlich, habe mich sofort beim Senior gemeldet und erklärt, wie ich die verpassten 2 Stunden via Gleitzeit nachhole (wir haben komplette Gleitzeit). Daraus hat er ein Riesendrama gemacht, mir vorgeworfen, ich würde das System ausnutzen, und mir gedroht, dass er es dem Chef erzählt, wenn ich es nicht sofort mit ihm im CC tue (obwohl ich sowieso vorhatte, dem Chef am Morgen zu schreiben). Am selben Tag erfuhr ich von Kollegen, dass er den Chef vor einem Meeting extra beiseitegenommen hat, um über mich zu sprechen bzw. zu petzten.

Eigentlich hatte ich zum Chef immer ein super Verhältnis, wir haben immer mit offenen Karten gespielt. Doch der Senior redete in meiner Abwesenheit immer öfter mit schlecht über mich, was mir dann von Kollegen gesteckt wurde.

Die Eskalation im Feedbackgespräch:

Beim jährlichen Feedback spiegelte mir der Chef plötzlich die Kritik des Seniors: Ich sei „unkooperativ“ und hätte Probleme mit Organisation und Time Management. Das ist eine glatte Lüge und Projektion. Ich bin diejenige, die den Bereich strukturiert, seine unkoordinierten Fehler im Code ausbügelt, veraltete Templates korrigiert und ihm den Rücken freihält. Kolleginnen bestätigten mir bereits, dass alles den Bach runtergeht, wenn ich im Urlaub bin. Ich arbeite zwar nur 30h, erledige meine Aufgaben aber immer fristgerecht.

Im Meeting wurde der Senior dazugeholt. Er tischte nur Halbwahrheiten auf (z. B. ich würde keine Eigeninitiative zeigen, Prozesse zu lernen – unterschlug aber, dass ich die gesamte Operative allein stemme und er mir dafür gar keine Zeit lässt). Vor Überlastung und Ohnmacht, weil der Chef ihm alles blind glaubte, habe ich im Gespräch geweint.

Die aktuelle Situation:

Vor 4 Wochen habe ich eine sehr ehrliche, intensive E-Mail an den Chef geschrieben. Danach hatte ich 2 Wochen Urlaub. Vor 2 Wochen folgte dann das persönliche Gespräch mit dem Chef. Ich habe ihm gesagt, wie unfair es ist, dass er die Worte des Seniors für bare Münze nimmt. Ich habe sowohl den Senior als auch den Chef nach konkreten Beispielen für die Kritik gefragt – keiner von beiden konnte mir auch nur ein einziges nennen. Ich habe den Chef gewarnt, dass der Senior diese Tour wieder abziehen wird.

Und genau das ist jetzt passiert. Keine zwei Wochen später kam eine Kollegin zu mir: Der Chef sei auf sie zugegangen, um ihr Feedback zu mir einzuholen. Grund: Der Senior hätte behauptet, ich könne eine neue Aufgabe nicht übernehmen, weil ich "meine aktuellen Aufgaben nicht unter Kontrolle hätte". Das waren die Worte meines Seniors zu ihm.

Ich koche vor Wut. Es ist eine dreiste Lüge (allein heute musste ich den Senior dreimal an seine Deadlines erinnern und Basic-Fehler korrigieren). Zudem hat der Chef es wieder hinter meinem Rücken mit einer Kollegin besprochen, anstatt zu mir zu kommen, obwohl ich ihn vor 2 Wochen genau davor gewarnt habe.

Ich kann und will nicht kündigen. Aber ich komme mit diesen sozialen Corporate-Machtspielchen absolut nicht klar.

Wie gehe ich jetzt am besten vor? Ich habe bereits eine sehr sachliche, aber knallharte E-Mail an den Chef formuliert, in der ich die Fakten meiner Leistung aufliste, die Verletzung seiner Fürsorgepflicht ankreide und mit HR drohe, aber die Kollegin die es mir gesteckt hat möchte natürlich nicht, das ich offiziell etwas davon weiß etc. Außerdem sind das genau die Art von Spielen, die ich nicht spielen will. So bin ich einfach nicht!

Habt ihr Ratschläge, wie ich mich in so einem toxischen Umfeld (als Autistin) langfristig schützen kann? Bzw. wie ich mit der Situation umgehen soll? Ich sehe nämlich wirklich keine Lösung....

TL;DR:

Ich (28F, Autistin, 100% Remote, Junior) werde von meinem unorganisierten Senior-Kollegen systematisch beim Chef schlechtgeredet (angeblich mangelndes Zeitmanagement, obwohl ich seine Fehler korrigiere und nie etwas zu spät erledige). Weder Chef noch Senior können mir konkrete Beispiele für die Kritik nennen. Der Chef glaubt ihm dennoch blind und bespricht die unbewiesene Kritik jetzt sogar mit anderen Kolleginnen. Kündigen ist aus existenziellen Gründen keine Option. Wie wehre ich mich gegen diese üble Nachrede, ohne meinen sicheren Remote-Arbeitsplatz zu gefährden?

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u/xLadyLaurax — 3 months ago

Wie Paranoia bezüglich Katzennetz überwinden?

Ich liebe meine Katzen. Vielleicht ein bisschen zu sehr. Ich war mein Leben lang nur Hundebesitzerin - habe auch immer noch die beiden Hunde - und wurde eher durch Schicksal zur Katzenmama als geplant.

Katzen und Hunde sind natürlich extrem unterschiedlich, was ich auch erwartet habe, aber was ich nicht erwartet habe, war die konstante Angst um meine beiden Kater.

Wir haben an allen Fenstern Katzennetze angebracht. Im Schlafzimmer sogar ein Mosquito-Netz von innen und dann noch das Katzennetz von Außen. Wir haben keinen richtigen Balkon, aber einen französischen und auch der ist komplett vom Netzt besetzt.

Trotzdem traue ich mich nicht, das Fenster bzw. Die Tür aufzumachen. Ich habe solche Angst, dass es nicht hält oder einer der beiden (vor allem der ehemalige Straßenkater) sich irgendwie durchdrückt oder beißt und stirbt.

Wir wohnen im vierten Stockwerk und es besteht absolut keine Chance, dass sie den Fall überleben würden.

Meine Nachbarn direkt in der Wohnung gegenüber haben auch 2 Katzen. Dir habe ich früher öfter mal gesittet, wenn die beiden im Urlaub waren und da wurde ich sogar gebeten die Balkontür tagsüber aufzumachen, damit die Katzen sich da in die Sonne legen können und dann nachts über wieder zu.

Nun das ich meine eigenen beiden habe, würde ich mich das niemals trauen! Aber ich merke auch, dass die Angst mich konsumiert und das den beiden gegenüber auch nicht fair ist.

Meistens, wenn ich beaufsichtigt das Fenster aufmache, sitzen sie auch einfach nur vor dem netzt und gucken auf die Straße oder legen sich auch mal hin und schlafen nur in der Briese. Aber ab und zu, wenn Vögel vorbeiflogen oder so, dann stellen sie sich wirklich auf und drücken mit den Pfoten gegen das Mosquitonetzt.

Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich versuche es immer wieder zu unterbinden, aber da wir im obersten Stock leben haben wir oft Vögel auf dem Dach sitzen und vorbeifliegen und es ist offensichtlich, dass sie diese gerne jagen würden.

Dazu kommt, dass es jetzt natürlich super heiß ist, vor allem im 4OG, und wir gerne Sturmlüften würden. Ich traue mich aber nicht, weil wir natürlich nicht überall gleichzeitig sein können.

Hat da irgendjemand beruhigende Worte? Tips? Ich bin für jegliche Vorschläge offen, ich will nur, dass die beiden sicher UND happy sind.

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u/xLadyLaurax — 3 months ago