r/ADHSFrauen

Bitte um positive Berichte nach (pharmakologischer)Therapie

Hallo!:)
Ich bin sonst eigentlich nur Mitlesende und habe gestern die Adhs-Diagnose (Mischtyp) bekommen. Ich habe seit ich klein bin große Probleme mit Gedanken-Overwhelm, emotionaler Intensität/Impulsivität gehabt und struggle va wegen vermutlich komorbider anderer Sachen seit Jahren- mein Nervensystem läuft seit ich denken kann auf Anschlag. Vor allem exekutive Dysfunction und die damit verbundenen negativen Erfahrungen bezüglich eigener Projekte, Alltagsstuff(Kochen und so) und generell immer wieder in Löcher fallen weil man Sachen nicht halten kann, haben mich zuletzt dazu gebracht, der Diagnostik wirklich nachzugehen und siehe da, bin ziemlich weit oben auf der Skala😭😭😭das ist alles noch super neu und so und ich hab schon viel gelesen und wär einfach super dankbar, wenn Leute( gern auch die, die seit längerer Zeit darauf behandelt werden) ihre positiven Erfahrungen teilen.
Ich hab auch schon sehr viel negatives gelesen, deswegen bitte ich wirklich um bisschen aufbauende Sachen, weil ich gerade irgendwie sehr down bin:(
Thank uuu!:)

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u/Alarming-Pea-2339 — 10 hours ago
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Höhere Dosis bei Rückgang von Stress?

Hallo Zusammen,
vorab: ich hab bereits einen Termin bei meinem Doc vereinbart, um über das Thema zu sprechen. Bis dahin interessiert mich aber brennend, ob es bereits andere Leute mit ähnlichen Erfahrungen gibt.

Kurzer Abriss: ich, w 41, letztes Jahr spätdiagnostiziert. ADHS Medis seit 07/2025, seit 10/2025 Elvanse 40mg, zyklusbedingt an manchen Tagen 50 mg. Bin im März komplett zusammengebrochen, Diagnose vom Hausarzt: schwere Erschöpfung. Parallel Probatorik Psychotherapie (seit 11/2025). Turns out: kPTBS (ein besonderer Dank geht hierbei an meine Eltern...). So weit, so gut. Ambulante Therapie startet dann final im August, aktuell stehe ich noch auf der Warteliste für eine Tagesklinik. Läuft also. Seit März bin ich arbeitsunfähig und zu Hause.

Nun zum Thema. Vor ca. 14 Tagen ging es los. Ich hatte immer mehr das Gefühl, dass meine Medikamente nicht mehr richtig wirken. Ich fühlte mich unterdosiert, wie früher im PMS. Das federe ich dann mit den 50 mg ab. Der Zustand ist jetzt aber mitten im Zyklus aufgetreten. Habs beobachtet und dann einfach mal auf 50 mg hochdosiert. Und siehe da: es geht mir um einiges besser. Ich bin viel stabiler und entspannter.

Klar, hab dazu natürlich schon Dr. KI und seine ältere Assistenz Google befragt. Herleitung: unabhängig von Zyklus/ Geschlecht -> Stresshormone Cortisol und Adrenalin sind im Hirn ein Co-Treiber/ Verbündeter zu den Medis. Hauptstressor Arbeit ist seit gut 2 Monaten nicht vorhanden, ergo dürfte sich mein Cortisolspiegel laaangsam normalisieren.

Kann die Herleitung "Weniger (chronischer) Stress bedeutet, dass ggf. höhere Dosis erforderlich ist." irgendwer aus eigener Erfahrung oder fundiert bestätigen?

Als ich in der Eindosierung die 50 mg getestet habe, war ich völlig drüber, jetzt sind 10 mg mehr der Heilige Grahl. Körper macht Körperdinge, immer wieder faszinierend...

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u/SignificantPiccolo31 — 20 hours ago
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ADHS Diagnostik trotz "erfolgreicher" Laufbahn + Mutterschaft/Schwangerschaft?

Puuuuh ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... ich bin nun vor einigen Wochen auf die "Idee" gekommen, dass meine bisherigen Probleme möglicherweise von ADHS verursacht sein könnten. Mein Vater und Bruder haben es schließlich auch und irgendwie bin ich durch Zufall darauf gestoßen, dass es sich bei Frauen total anders äußern kann als bei Jungs/Männern.
Ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer Erklärung für meine wiederkehrenden Schwierigkeiten, da ich seit ich ca. 16 Jahre alt bin immer und immer wieder Depre** etc habe, sowieso starke emotionelle Schwierigkeiten usw usw und mich schon länger das Gefühl beschleicht, dass einfach irgendetwas nicht mit mir stimmt...

Nun lese ich natürlich seit Wochen (teils mit Unterbrechung) noch und nöcher sämtliche Webseiten zum Thema durch, Erfahrungsberichte, mache alle möglichen (seriösen) Tests die ich finden kann (z.B. auf adxs.org) usw - und es zeigen sich wohl durchaus Hinweise auf ADHS. Vor allem was Impulsivität (und vlt Hyperaktivität) angeht. Ich mache diese Tests immer und immer wieder, im Abstand von ein paar Tagen nachdem ich dann angefangen habe, auf mehr Signale zu achten - keine Ahnung, ob das Sinn der Sache ist :D

Beispielsweise habe ich anfangs bei motorischer Unruhe, wie z.B mit den Füßen wippen oder ähnliches, einfach "nein" angekreuzt, da ich das bei mir selbst nicht so wirklich warhnehme - aber nach Gespräch mit meinem Mann und ein wenig Selbstbeobachtung mache ich das scheinbar durchaus.

Naja, ich schweife schon wieder ab. Worauf ich eigentlich hinauswill: bei vielem was ich lese, vor allem für Frauen, erkenne ich mich sehr wieder und bei vielen wieder gar nicht. Ich habe beispielsweise eine weitestgehend normale und halbwegs gute Schullaufbahn hingelegt. In meinen Zeugnissen gibt es zwar leichte Hinweise - aber ich könnte Fragebögen über meine Kindheit absolut nicht ausfüllen. Meine Ausbildung habe ich mit bravur abgelegt - hat mich auch sehr interessiert. Meine anschließende Weiterbildung dagegen war furchtbar. Dann habe ich studiert - das habe ich eigentlich auch gar nicht so schlecht hinbekommen, wobei ich mich da zurückerinnern kann, dass ich in den Vorlesungen durchaus mit ungefähr allem außer zuhören beschäftigt war und vermutlich mich primär die Angst vor Konsequnzen und natürlich eingeprägte Muster wie "was man anfängt macht man fertig" und vermutlich auch mein stark ausgeprägter Ehrgeiz zum lernen und bestehen gebracht haben. Im Anschluss habe ich noch Psychologie studiert, weil ich merkte, dass dies eigentlich meinen wirklichen interessen entspricht - dieses habe ich deutlich besser als mein erstes Studium abgeschlossen, meinen Master sogar mit 1,2 - aber auch hier war zuhören in Meetings und Vorlseungen oft qualvoll. Nun bin ich in der Promotion und erziele glaube ich auch hier gar nicht so schlechte Leistungen. Allerdings denke ich einmal wöchtenlich darüber nach es hinzuwerfen, weil ich einfach so dauerhaft erschöpft bin.

Ich denke eigentlich auch, dass ich mein Leben bislang "zu gut" unter Kontrolle hatte - allerdings ist alles nur zig mal schlimmer geworden, als ich vor etwas zwei Jahren Mutter wurde. Ich bin nach wie vor recht überfordert damit, habe oft wenig Geduld, explodiere manchmal aus dem nichts obwohl ich das natürlich eigentlich nicht will - natürlich alles zusammenhängend mit Stress. Dabei habe ich oft genug die Möglichkeit mich "zu entspannen" aber es scheint nicht zu helfen. Nun bin ich wieder schwanger und es ist natürlich alles nur "noch schlimmer".

Es gibt natürlich noch viele weitere Symptome und Momente die ich anführen könnte aber ich schweife hier schon massiv ab... was ich eigentlich wissen wollte ist: war/ist vlt jemand in einer ähnlichen Situation? Kann mir sagen, ob das einfach alles wirklich nur Überlastung + Muttersein usw ist oder ob es jemandem ähnlich ging, dass es vlt erst in dieser Kombination so richtig rauskam/auffiel?

Ich bin seit der Geburt meines Sohnes auch deutlich verpeilter, vergesslicher, vergesse plötzlich Termine obwohl ich sie mir aufschreibe, vergesse Sachen überall usw was mir vorher nicht wirklich passiert ist. Ich dachte eigentlich die ganze Zeit, das liege halt an dieser krassen Änderung des Lebens/Muttertät ...aber irgendwie passiert das meinem Mann nicht, anderen Müttern auch nicht (habe ich zumindest den Eindruck) und vlt sollte es nach fast zwei Jahren zumindest ein wenig eingependelt sein?!

naja...sorry für den ausufernden Post...denkt ihr, Diagnostik könnte sinnvoll sein oder ich bilde mir alles einfach nur ein?

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u/ThisWasabi5631 — 4 days ago
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Adhs + Hypermobilität + Sensitivität- Zusammenhang?

Hey!

ich (w, 34 Jahre) habe ADHS (Diagnose seit 03/26 + Verdacht ASS), hab die Hypermobilitätsstörung und reagiere extrem sensibel auf jegliche Stimulanzien, Medikamente, Koffein usw., Zyklus kann das extrem verstärken.

Aktuell nehme ich z.B. „nur“ 15mg LDX in der Eindosierung, merke eine kurze tolle Wirkung und dann nur Rebound. Eine Erhöhung auf 17mg merke ich sofort.

Ich reagiere wirklich extrem sensibel auf Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel usw und benötige meist immer weniger oder ein langsames Gewöhnen.

Kaffee kann ich nur bis 14 Uhr trinken, sonnst schlafe ich abends nicht.

Nehme ich meine Eisentablette am Abend, liege ich stundenlang wach..

Auch Alkohol (ohne LDX), ein halbes Glas Wein und ich fühle mich betrunken.

Auch die 15-20mg LDX, ich lese so oft von einigen, dass sie 30-70mg nehmen.

Usw…

Ich habe gelesen, dass es einen Zusammenhang geben soll, zwischen dieser Sensibilität und Hypermobilität.

Für die, die es ebenfalls betrifft, ist das bei euch auch so?

Ich freu mich auf eure Rückmeldung. Das ganze ist noch so neu für mich🙈🍀

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u/waschbaer26 — 5 days ago

Astrid Neuy-Lobkowicz und ihr Buch

falls ihr es nicht kennt, es geht darum: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1070049984

KEINE Leseempfehlung, im Gegenteil.

Ich selbst habe diagnostizierte ADHS und bin in Behandlung.

das Buch hat mir eine Freundin empfohlen, die sich selbst „ADS“ diagnostiziert hat anhand dieses Werkes.

ich habe es gebraucht gekauft und es hat mich unverhältnismäßig wütend gemacht, ich weiß nicht, warum.

vielleicht, weil es meine Intelligenz beleidigt, ist es doch auf Bunte-Niveau formuliert und entspricht auch nicht dem Stand der aktuellen Forschung, der ICD-11 unterscheidet nicht mehr zwischen ADS und ADHS. Das Buch wurde aber nicht angepasst, und die ganze Zeit steht dort AD(H)S. Auch inhaltlich ist es völlig trivial, erläutert nicht im Ansatz neurobiologische Zusammenhänge und ist wirklich primitiv verfasst.

jetzt hat diese Person auch noch ein Interview in ZEIT ONLINE gegeben und auch da ist die Rede von AD(H)S , ich frage mich, haben die keine richtigen Journalist:innen mehr? Warum wird eine veraltete medizinische Auffassung weiterhin publiziert und warum wird auf so niedrigem Niveau über diese Erkrankung in der Öffentlichkeit berichtet? Das Interview konnte ich nur überfliegen, aber es war nicht lesenswert.

Ich weiß nicht, warum mich diese Sache so triggert, aber ich wollte es mal loswerden.

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u/Zorneswesen — 5 days ago
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Ich kann plötzlich nicht mehr (durch)schlafen

Ich (w35) wollte nach Erfahrungsberichten fragen. Eigentlich schlafe ich immer relativ durch. Ich hatte schon immer einen leichten Schlaf und bin es gewohnt nachts auch Mal wach zu werden und dann Recht bald wieder einzupennen. Jetzt hatte ich seit meiner Diagnose im Dezember immer mehr Anspannung gespürt. Durch die Arbeit, durch die Therapie und durch viele Arztbesuche die anstanden.

Hatte mir dann jetzt extra eine Woche frei genommen um runter zu kommen. Und auf einmal fingen die Schlafprobleme so richtig an. Einschlafen geht super schnell. Aber erst wurde ich um 6 wach, dann um 4, dann um 2 Uhr. Und jetzt kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich alle zwei Stunden aufwache.

Das Problem.. ich schlafe nicht mehr gut ein. Mein Körper reagiert mit stressgefühl, Herzklopfen und Anspannung. Nicht unbedingt beim ersten aufwachen. Aber so zwischen 2 und 4 Uhr besonders. Meditation hilft nicht, atmenübungen auch nicht. Ich fühle mich dann nur noch angespannt und mir ist zum heulen zumute.

Ich gucke schon extra nicht auf die Uhr und lasse ein Hörbuch laufen was ich schon 1000 gehört habe. Mir macht das zunehmend zu schaffen und löst eher noch mehr Stress bei mir aus.

Kennt ihr das? Wie seid ihr da wieder rausgekommen?

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u/IconNii — 8 days ago
▲ 6 r/ADHSFrauen+2 crossposts

ADHS & Alltag – kurze Uni-Umfrage

Hey ihr Lieben! Kurze Frage: Hast du eine AD(H)S-Diagnose und bist zwischen 18 und 35?

Ich schreibe gerade meine Masterarbeit in Psychologie (Uni Wien) und es geht um Themen, die in der Forschung noch viel zu kurz kommen: Wie gestaltest du deinen Alltag mit AD(H)S? Welche Strategien nutzt du und wie zufrieden bist du mit deiner Lebensqualität?

Viele Frauen und nicht-binäre Personen werden spät oder gar nicht diagnostiziert, weil die Forschung jahrelang vor allem Jungs/Männer im Blick hatte. Egal wie dein persönlicher Weg mit AD(H)S aussieht, genau diese Vielfalt an Erfahrungen braucht mehr Platz in der Forschung. Deshalb hat meine Studie einen besonderen Gender-Fokus.

Die Umfrage dauert max. 15 Min, ist 100 % anonym und hilft, dass AD(H)S dort besser verstanden wird, wo bisher kaum hingeschaut wurde.Online Studie

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u/Severe_Dream_9627 — 9 days ago