r/Soziales_Arbeit

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Master Erziehung und Bildungswissenschaften welcher Job?

Ich lebe in Berlin und es ist Mega schwierig, mit meinem Master in Erziehung von Bildungswissenschaften gleichwertig als pädagogische Fachkraft anerkannt zu werden. Zumindestens in den Berufen der Jugendhilfe, Betreuung, ambulante pädagogische Arbeit. Mir wurden zwar Jobs angeboten, aber es ist am Ende immer daran gescheitert, dass der Senat gesagt hat ich müsste mich noch nach qualifizieren! Das ist teuer und die meisten sozialen Träger haben kein Bock das zu bezahlen. Also an alle die Erziehung und Bildungswissenschafte master haben und in Berlin arbeiten was arbeitet ihr?

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u/AdmirableIce9503 — 10 days ago

Vor ein paar Monaten hier vorgestellt, jetzt ist die App wirklich draußen

Vor ein paar Monaten hatte ich hier den MethodenFinder vorgestellt. Inzwischen ist die App offiziell veröffentlicht und für iOS und Android verfügbar.

Und ich muss sagen: Ich freue mich gerade wirklich sehr darüber.

MethodenFinder richtet sich an Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schulsozialarbeit, Ganztag, Beratung und anderen pädagogischen Arbeitsfeldern.
Aktuell sind 138 Methoden enthalten, unter anderem zu Kommunikation, Beziehung und Bindung, Selbstwert, Krisen und Übergängen, Schule und Lernen, Medienkompetenz und Elternarbeit.
Über den Praxisfinder kann man zum Beispiel Situation, Alter, Gruppengröße und verfügbare Zeit auswählen und bekommt passende Methoden vorgeschlagen.
Die Idee dahinter ist weiterhin simpel: Methoden sollen im Arbeitsalltag schnell auffindbar und direkt einsetzbar sein, ohne erst lange in Fachbüchern, PDFs oder Suchmaschinen recherchieren zu müssen.

Die Nutzung ist kostenlos! 🫶🏽

Apple App Store:
https://apps.apple.com/de/app/methodenfinder/id6812922153

Google Play:
https://play.google.com/store/apps/details?id=app.methodenfinder

Web:
https://methodenfinder.app

Dass aus einer Idee aus meinem eigenen Arbeitsalltag inzwischen eine richtige App geworden ist, freut mich sehr!
.
Und es geht direkt weiter: In den nächsten Tagen darf ich MethodenFinder beim Städtetag Baden-Württemberg vorstellen und bald folgt auch noch ein Podcast.

Ich bin sehr gespannt, wie sich die App jetzt im Alltag bewährt und wie sie sich weiterentwickelt.
Falls ihr selbst in einem pädagogischen Arbeitsfeld arbeitet, würde mich besonders interessieren:

Welche Situationen oder Themen fehlen euch noch?
Welche Funktionen wären für euren Arbeitsalltag hilfreich?
Und welche Methoden nutzt ihr selbst immer wieder?

u/Montiliano — 11 days ago
▲ 60 r/Soziales_Arbeit+1 crossposts

Die Regierung ignoriert die Ängste der Menschen vor dem sozialen Abstieg

"Die Angst geht um in Deutschland. Die Menschen haben Angst vor sozialem Abstieg, davor, sich den Alltag nicht mehr leisten zu können, oder davor, dass das soziale Auffangnetz in Deutschland immer größere Löcher bekommt. Das ist das Ergebnis der jährlichen Studie über „Die Ängste der Deutschen“, die die R+V-Versicherung am Donnerstag vorgestellt hat."

R+V Studie:

Wirtschaftlicher Pessimismus bestimmt 2026 die Ängste der Deutschen. Die mit Abstand größte Angst in diesem Jahr: Insgesamt 59 Prozent der Befragten fürchten, dass ihr Geld dauerhaft nicht zum Leben reicht (Platz 1) – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig fürchtet mehr als die Hälfte der Bevölkerung, dass die Steuern erhöht oder Leistungen gekürzt werden. Düster der Blick auf die Wirtschaft: Die Furcht vor einer Rezession ist um 10 Prozentpunkte gestiegen – und damit stärker als jede andere Angst.

Tanken, Wohnen, der wöchentliche Einkauf – alles wird teurer. Entsprechend viele Menschen (59 Prozent) fürchten steigende Lebenshaltungskosten. Im Westen und bei Frauen ist diese Angst besonders deutlich ausgeprägt.

Für die Finanzierung von Sozialversicherungen, Verteidigung und Infrastruktur will der Staat viel Geld in die Hand nehmen. In dieser Situation steigt die Angst vor Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen auf 53 Prozent – Platz 2 der aktuellen Studie.

https://www.ruv.de/newsroom/themenspezial-die-aengste-der-deutschen/grafiken-zahlen-ueberblick

fr.de
u/Chaotic_Good_BW — 13 days ago

AMA: Soziale Arbeit in Zürich 🇨🇭

Ich lebe und arbeite seit mittlerweile 5 Jahren in Zürich und bin in dieser Zeit meinen beruflichen Weg in der Sozialen Arbeit gegangen.

Kurz zu meinem Werdegang: Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich zunächst ca. zwei Jahre in der stationären Wohnbetreuung für Menschen mit Behinderung gearbeitet. Danach bin ich zur Stadt Zürich gewechselt und arbeite inzwischen im schulischen Bereich/Hort.

Als nächsten Schritt plane ich einen Master in Schulischer Heilpädagogik. Zum einen, weil die Bedingungen hier sehr attraktiv sind, zum anderen, weil ich es fachlich interessant finde.

Da hier viele aus dem deutschen System kommen und vielleicht mal darüber nachdenken, in der Schweiz in der Sozialen Arbeit zu arbeiten oder sich weiterzuentwickeln, dachte ich, ich mache einfach mal ein kleines AMA.

Wenn ihr neugierig seid, wie der Einstieg und die Möglichkeiten hier aussehen, könnt ihr mich gerne alles fragen – z. B. zu Anerkennung des Studiums, Jobs, Gehalt, Arbeitsbedingungen, Stadt Zürich, Behindertenhilfe, Schule/Hort, Weiterbildungen oder meinem bisherigen Weg.

Also: Fragt mich gerne, was euch interessiert. Ich versuche, aus meiner persönlichen Erfahrung so ehrlich wie möglich zu antworten.

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u/Leanforurteam — 12 days ago

Fsj beenden?

Hallo :)

Ich mache seit dem 1.9. ein FSJ in einem Klinik. Also um Zeit zu überbrücken für ein Studium Soziale Arbeit (hat dieses Jahr nicht mehr geklappt).

Beworben hatte ich mich im Juli, die Chefin hatte mich dann Mitte Juli eingeladen und gleich alles fertig gemacht.

So bin ich dann am Morgen des 1.9.zur Klinik und wollte mich vorstellen. Ich bin davon ausgegangen, dass alle Bescheid wissen, wie die Leiterin ja auch sagte im Gespräch.

Offenbar wusste jedoch keiner was der Kollegen. Ich saß dann erst mal so rum und bekam nur Wortfetzen wie : ja, was machen wir nun? Ist ja ein Ding usw.

Die Leiterin war da noch krankgeschrieben.

Ich wurde dann einer Mitarbeiterin zugewiesen und lief erstmal so mit.

Seit einer Woche ist die Leiterin der Station wieder da und will mich offenbar los werden. Nach dem sie mir einen Tag 10 Minuten dabei zugeschaut hat, wie ich mit einer Patientin Spiele. Angeblich hätten sich mehrfach Patienten und Angehörige beschwert, ich würde deren Hilfestellungen ständig ignorieren und überhaupt sei ich hier fehl am Platz und sollte mir was anderes suchen.

Was meint ihr dazu?

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u/Malaya935 — 12 days ago

Welche Berufsmöglichkeiten gibt es in der Sozialen Arbeit

Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade damit, welche beruflichen Möglichkeiten es nach bzw. während eines Studiums im Bereich Soziale Arbeit gibt.
Aktuell interessiert mich besonders der Bereich Migration. Ich würde gerne mit Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung arbeiten und sie beispielsweise bei ihrer Integration, im Alltag oder bei verschiedenen Herausforderungen unterstützen.
Was für mich allerdings nicht infrage kommt, sind Tätigkeiten im Zusammenhang mit Abschiebungen oder in eine ähnliche Richtung. Auch die klassische Jugendhilfe ist eher nicht mein Interessengebiet.
Was mich zusätzlich interessieren würde, wäre die Verbindung von Sozialer Arbeit mit kreativen und bewegungsorientierten Angeboten.
Ich interessiere mich beispielsweise sehr für Tanz und könnte mir vorstellen, irgendwann selbst Tanzangebote oder Workshops für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene anzubieten – vielleicht auch für Menschen mit Fluchterfahrung oder anderen sozialen Benachteiligungen

Generell was für Berufsmöglichkeiten gibt es ? Welche Bereiche könnt ihr empfehlen und welche nicht?
Kann man als Sozialarbeiter:in eigene Tanzprojekte oder Workshops in sozialen Einrichtungen anbieten?
Welche Möglichkeiten gibt es außerhalb der klassischen Jugendhilfe?
Kann man eigentlich auch in ganz normalen Firmen (vielleicht später mit einer weiteren schulischen Qualifizierung) arbeiten ?

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u/Ina_gst — 12 days ago
▲ 9 r/Soziales_Arbeit+2 crossposts

Ist ein Sozialmanagement Master sinnvoll?

Hallo, ich arbeite seit 3 Jahren in der stationären Jugendhilfe und will mich auch akademisch nochmal weiterentwickeln? Ist es sinnvoll beziehungsweise eröffnet dieser Abschluss wirklich neue Optionen?
Und macht es für die Arbeitgeber einen Unterschied ob man den Master beispielsweise an einer privaten Fernuni macht oder an einer staatlichen Uni aber ebenfalls berufsbegleitend?
Muss dazu sagen, dass sich der Master der Fernuni durch seine Flexibilität deutlich einfacher mit meiner Arbeit vereinbaren lassen würde.
Würde mich über Input freuen!

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u/Horror-Fly-6082 — 14 days ago

Tipps um unangenehme Praxiszeit zu überstehen?

Ich habe ein Praxissemester seit etwa 2 Wochen in der stationären Jugendhilfe und fühle mich nicht so wirklich wohl. Im Team sind teils sehr unangenehme Menschen, es wird viel gelästert (auch über mich), ich finde die pädagogische Arbeit nicht so pralle, manche Kolleginnen reden nicht wirklich mit mir bzw. ignorieren mich und meine Anleitung hilft mir auch nicht wirklich.

Es ist schon nicht so schön aber auch nicht die Hölle (ich werde jetzt nicht konfrontativ gemobbt oder so) und wenn ich abbrechen würde, wäre ich halt ein Semester hinten dran, worauf ich auch keine große Lust habe.

Hat jemand schonmal was ähnliches erlebt und hat Tipps, wie man als unsicherer Mensch damit umgehen kann?😅

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u/Ziwazi — 12 days ago

Arbeit mit Geflüchteten als Ehrenamt/unabhängig

Hi zusammen,

Aktuell arbeite ich mit Geflüchteten und diese Personengruppe liegt mir aktuell besonders am Herzen. Leider wird man bei unserem Träger echt derart verheizt das ich merke das ich das was ich tue eigentlich so in der Form nicht mehr machen möchte und perspektivisch auch ein Wechsel anstrebe. Ich frage mich was für Möglichkeiten es gibt junge Erwachsene bei ihren Angelegenheiten ehrenamtlich oder gar unabhängig von Trägern und dem ganzen System zu begleiten. Mit Begleitung meine ich auch ganz simple Sachen wie gemeinsam Post bearbeiten und Behördengänge zu besprechen oder bei Arztbesuchen zu begleiten. Hat jemand eine Idee?

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u/Confident-Celery-335 — 13 days ago