r/Soziales_Arbeit

Wie damit umgehen, Leute in ein System zu quetschen hinter dem man nicht steht?

Ich bin Sozialarbeiterin (28) und merke immer mehr wie systemmüde ich bin. Gleichzeitig ist es genau meine Aufgabe 16-21 Jährige dazu zu bringen ja einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu erlangen. Dabei sehe ich Menschen, die soviel in ihren jungen Jahren bereits erlebt haben und denen ich den Verfall der psychischen Gesundheit nach und nach immer mehr ansehe desto länger sie sich in dieses Gefüge integrieren.

Wie gehe ich mit diesem Zwiespalt um? Ich habe grundsätzlich eine akzeptierende Haltung Menschen gegenüber Menschen und möchte diese eigentlich auch in der Arbeitswelt ausleben können. Wo gibt es einen Platz, in der mein Mindset und die Bedingungen miteinander vereinbar sind?

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u/Confident-Celery-335 — 12 hours ago
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AWO: Zusammenlegung von Sozialleistungen ermöglicht Armutsbekämpfung und Arbeitsmarktchancen

https://preview.redd.it/zehbupqu4ekh1.png?width=591&format=png&auto=webp&s=18d1783b1124c3d894ebb8a89d7f3d7d3afd6f01

https://awo.org/pressemeldung/ifo-studie-zusammenlegung-sozialleistungen/

Die Forderung nach einer Einführung einer zusätzlichen 100 Euro Belohnung für geringfügig beschäftigte SGB II Ergänzer ist natürlich vollkommener Blödsinn.

Erstens sind Bedarfsberechnung und Einkommensbereinigung aktuell wirklich schon kompliziert genug.

Außerdem lohnt sich ein grundsätzlich höherer Erwerbstätigenfreibetrag, der pauschal anstatt prozentual gewährt wird, für Minijobber dann ja mehr als für Vollzeitbeschäftigte und hätte daher am oberen Ende genau den gegenteiligen Effekt wie das, was angeblich das Ziel der Idee sein soll; Nämlich eine höhere Motivation eine Erwerbsarbeit aufzunehmen.

Letztlich ist die Idee, relative Armut durch mehr Erwerbsarbeit bekämpfen zu wollen von vorneherein zum Scheitern verurteilt, wenn es diese Erwerbsarbeit entweder nicht gibt - oder wenn damit ausgerechnet die 500-Euro Jobs gemeint sind, die den Leuten regelhaft keine Rentenpunkte bringen, und die darüberhinaus inzwischen sogar nach dem Willen der Groko in Berlin, die nun keine gewerkschaftliche basisgruppe ist, eigentlich demnächst abgeschafft werden sollten.

Aber vielleicht geht es ja dem ifo Institut auch darum? Die Minijobs politisch zu retten, damit die Ausbeuter sich weiter legal um SV Beiträge drücken können?

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u/Obineg09 — 11 hours ago

Macht es einen großen Unterschied beim Gehalt, ob man Studium oder ein Kolleg gemacht hat?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Studium Bildungswissenschaften machen soll, womit ich auch im Sozialpädagogischen Bereich arbeiten könnte oder ein 2-jähriges Kolleg Sozialpädagogik.

Das Einstiegsgehalt nach dem Kolleg wären mind. 3.264,-

Oft ist es ja der Fall, dass man mit Bachelor besser eingestuft wird oder später weiter nach oben mit dem Gehalt kommt.
Ist das hier der Fall? Und ist es nur marginal oder ein deutlicher Unterschied? Ich konnte bis jetzt online nur die Gehaltsstufen finden, aber mir ist eben nicht klar, wie jemand mit Bachelor eingestuft werden würde

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u/666nbnici — 18 hours ago

BWL abgeschlossen, aber sozialer Bereich reizt mich – welche beruflichen Möglichkeiten gibt es?

Hallo zusammen,

ich würde gerne eure Schwarmintelligenz nutzen, um neue Perspektiven zu bekommen und mich ein bisschen inspirieren zu lassen.

Ich bin 25 und beende im Oktober mein duales BWL-Studium. Mein Ausbildungsbetrieb hätte grundsätzlich Interesse an einer Übernahme, kann mich aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage und fehlender Budgets aber nicht übernehmen.

Vor dem BWL-Studium habe ich bereits drei Semester Sonderpädagogik auf Lehramt studiert, das Studium damals allerdings aus persönlichen Gründen abgebrochen. Dazwischen habe ich zur Überbrückung freiwilligen Wehrdienst im Sanitätsdienst geleistet.

Das BWL-Studium hat mir zwar grundsätzlich gefallen und auch meine Noten sind gut. Letztendlich war es dennoch mehr eine Panikentscheidung, als eine überlegte Wahl. So merke ich immer stärker, dass ich mich langfristig nicht in einem klassischen BWL-Beruf sehe. Am ehesten interessiert mich noch der Personalbereich.

Mein Problem ist außerdem, dass ich während meines dualen Studiums im Unternehmen eher dort eingesetzt wurde, wo gerade Unterstützung im Tagesgeschäft benötigt wurde. Dadurch habe ich zwar viele verschiedene Dinge gesehen, aber in den vergangenen drei Jahren kein wirklich klares fachliches Profil aufgebaut.

Ich habe bereits einige Bewerbungen geschrieben, bisher jedoch nur Absagen erhalten. Ich gehe schwer davon aus, dass mein nicht ganz geradliniger Lebenslauf und das fehlende klare Profil eine Rolle spielen. Gleichzeitig merke ich aber auch, dass mir momentan selbst ein bisschen die „rote Linie“ für meinen weiteren Weg fehlt.

Eigentlich zieht es mich wieder stärker in eine soziale Richtung. Allerdings weniger in die Verwaltung einer sozialen Einrichtung, was naheliegend wäre, sondern näher an die konkrete Arbeit mit Menschen. Besonders spannend finde ich die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen sowie allgemein den Bereich rund um Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder ähnliche Einrichtungen und Angebote.

Ein anderer Bereich, den ich interessant finde, wäre beispielsweise die Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit.

Da der Arbeitsmarkt aktuell nicht gerade einfach ist, versuche ich meinen Blick bewusst etwas zu öffnen. Mein Wunsch wäre eigentlich, mit 25 jetzt richtig ins Berufsleben einzusteigen. Gleichzeitig wäre aber auch ein berufsbegleitendes Studium, eine Ausbildung oder sogar noch einmal ein komplett neues Studium für mich denkbar. Ich möchte momentan keine Option vorschnell ausschließen.

Deshalb meine Fragen an euch:

Hat jemand einen ähnlichen, nicht ganz geradlinigen Weg hinter sich und vielleicht irgendwann doch „seinen“ Bereich gefunden?

Welche Berufe oder Tätigkeitsfelder könnten zu meinem bisherigen Werdegang und meinem Interesse an der Arbeit mit Menschen passen?

Und gibt es vielleicht Bereiche, an die ich bisher noch gar nicht gedacht habe?

Ich freue mich über Erfahrungen, Ideen und auch kritische Einschätzungen. Danke euch!

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u/Pure_Associate_2971 — 23 hours ago

Soziale Arbeit duales Studium, Lebensunterhaltungskosten

Hallo an alle Sozialarbeiter:innen und Studis dieses Faches,

Ich habe schon ein Studium angefangen und merke, dass es nichts ist. Ich beziehe Bafög und habe schon die maximalen Fachwechselrichtungen hinter mir, die ohne tiefgründigen Grund erlaubt sind (2). Es hat irgendwie nie was gepasst. Ich wollte im
nächsten Jahr im Wintersemester mich auf ein duales Studium in der Sozialen Arbeit bewerben, weil ich das eigentlich schon länger in Erwägung gezogen habe und auch durch eigene Benachteiligung in der Vergangenheit Menschen mit ihrer eigenen unterstützen möchte. Der “heavyness” des Jobs bin ich mir auch bewusst, aber ich möchte etwas machen, was Lebenserfüllend ist.

Bafög kommt also nicht nochmal in Frage. Da ich keine abgeschlossene Ausbildung zu dem Zeitpunkt haben werde, bekomme ich noch Kindergeld und Waisenrente (ich bin dann 22). Ich wollte dual studieren wegen 1. dem Praxisbezug und 2. damit ich keinen anderen Nebenjob nebenbei machen muss, der mir diese Praxiserfahrung raubt (ich will Vollzeitstudium + 20Std Job strengstens vermeiden) bzw. ich könnte sowieso kein unbezahltes Praktikum mitten im Studium machen, welches bei der Uni Pflicht ist, da ich Miete zahlen muss. Deswegen dual.

Ich wohne alleine und ein Umzug ist mir finanziell und aus anderen Gründen nicht möglich. Ich habe schon 3 mal in WGs gewohnt und einen ziemlichen Horror erlebt, weshalb ich alleine wohne. Ich möchte halt jetzt wirklich etwas machen, was ich gerne arbeiten will, und ich sehe das so ziemlich als letzte Chance, bevor ich im Vollzeit Mindestlohn lande, weil das will ich nicht bis Lebensende machen. Wenn ich einmal aus dem Kindergeld gerutscht bin, wird eine neue Ausbildung schwierig, weil man sich kaum was leisten kann von dem Gehalt.

Laut Google bekommt man im dualen Studium um die 900-1000 Brutto. Mit Sozialabgaben, Steuern, Krankenkasse, etc. kann das gerade so eben die Miete zahlen.

Wie habt ihr das handgehabt mit Kosten? Habt ihr noch zusätzlich gearbeitet? Ich würde mich um Tipps sehr freuen!

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u/americanbboyfriend — 18 hours ago

Heilerziehungspfleger gesucht wegen Projekt "Gründung einer Einrichtung"

Hey, ich suche jemanden, der als Heilerziehungspfleger bzw. HEP-Azubi schon einmal ein Projekt machen musste, bei dem man eine eigene Einrichtung von Grund auf plant und entwickelt.

Wir sollen aktuell selbst so ein Projekt erstellen und haben uns für eine Tagesförderstätte entschieden. Wir müssen also die Einrichtung komplett ausarbeiten von der Zielgruppe und den Räumlichkeiten über Personal und Finanzierung bis hin zum Konzept und den rechtlichen Voraussetzungen.

Leider stehen wir gerade ziemlich auf dem Schlauch, weil unser Lehrer eigentlich aus dem Erzieherbereich kommt und uns bei diesem HEP-Projekt nicht wirklich weiterhelfen kann.

Daher suche ich jemanden, der so etwas schon einmal gemacht hat und vielleicht seine Projektarbeit oder Unterlagen mit mir teilen würde. Ich möchte mich einfach daran orientieren können, wie so ein Projekt aufgebaut ist und was alles dazugehört.

Falls jemand so etwas hat oder jemanden kennt, der mir weiterhelfen könnte, wäre ich wirklich sehr dankbar! 🙏

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u/This_Mission_3096 — 1 day ago
▲ 4 r/Soziales_Arbeit+1 crossposts

🧠 Online-Studie: Psychotherapeuten & Sozialarbeiter gesucht (100€)

Hey zusammen,

für eine Marktforschungsstudie zum Thema Hilfeplattformen für Kinder und Jugendliche suchen wir bundesweit Psychotherapeuten und Sozialarbeiter, die beruflich mit Kindern, Jugendlichen und/oder jungen Erwachsenen arbeiten.

Kurz die Infos:

💻 Online-Interview via Zoom
📅 14.09.-9.10.2026
⏰ ca. 60 Minuten
💰 100€ Aufwandsentschädigung

In dem Gespräch geht es um eure beruflichen Erfahrungen und Einschätzungen zu Beratungs- und Hilfsangeboten für junge Menschen.

Interesse? Dann füllt einfach den kurzen Fragebogen aus. Wenn ihr ins gesuchte Profil passt, meldet sich unser Team zur Terminvereinbarung.

👉 https://iunderesearch-news.de/bundesweit-psychologinnen-psychotherapeutinnen-und-sozialarbeiterinnen-die-mit-jungen-erwachsenen-jugendlichen-und-oder-kindern-arbeiten-gesucht/

Gerne auch an passende Kollegen oder Bekannte weiterleiten.

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u/Ieberlin — 2 days ago

Bachelorarbeit

An die Prokrastinierer unter euch

Hand aufs Herz: wie lange habt ihr tatsächlich an eurer Bachelorarbeit geschrieben? Meint ihr 3 Wochen für eine 30 seitige, literaturbasierte Bachelorarbeit sind realistisch?

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u/Jadeddust4542xc — 3 days ago

Heilerziehungspfleger gesucht wegen Projekt "Gründung einer Einrichtung"

Hey, ich suche jemanden, der als Heilerziehungspfleger bzw. HEP-Azubi schon einmal ein Projekt machen musste, bei dem man eine eigene Einrichtung von Grund auf plant und entwickelt.

Wir sollen aktuell selbst so ein Projekt erstellen und haben uns für eine Tagesförderstätte entschieden. Wir müssen also die Einrichtung komplett ausarbeiten von der Zielgruppe und den Räumlichkeiten über Personal und Finanzierung bis hin zum Konzept und den rechtlichen Voraussetzungen.

Leider stehen wir gerade ziemlich auf dem Schlauch, weil unser Lehrer eigentlich aus dem Erzieherbereich kommt und uns bei diesem HEP-Projekt nicht wirklich weiterhelfen kann.

Daher suche ich jemanden, der so etwas schon einmal gemacht hat und vielleicht seine Projektarbeit oder Unterlagen mit mir teilen würde. Ich möchte mich einfach daran orientieren können, wie so ein Projekt aufgebaut ist und was alles dazugehört.

Falls jemand so etwas hat oder jemanden kennt, der mir weiterhelfen könnte, wäre ich wirklich sehr dankbar! 🙏

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u/This_Mission_3096 — 1 day ago

Hat jemand Erfahrungen mit dem dualen Studiengang Soziale Arbeit (in Bremen)

Hallo zusammen,

ich bin w/28 und habe einen ziemlich bunten und teilweise lückenhaften Lebenslauf, weil ich blauäugig nach dem Abi in 2 Studienfächer gesprungen bin, bei denen ich nicht wirklich Fuß fassen konnte und mir auch keine berufliche Zukunft darunter vorstellen konnte. Danach habe ich eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen (mit guten Noten) und bin danach innerhalb von 2 Jahren bei 3 unterschiedlichen Arbeitgebern in 3 unterschiedlichen Stellen beschäftigt gewesen. Zwischenzeitlich hatte ich auch eine Lücke von 3 Monaten. Ich fühle mich nicht so wohl in der kaufmännischen Branche und wollte eigentlich immer etwas tun, das andere Menschen unterstützt und ihnen dabei hilft ein erfüllteres Leben zu erlangen.

Aktuell bin ich seit einem halben Jahr auf der Suche nach einer Neuorientierung und fand an sich die Soziale Arbeit schon immer sehr interessant und habe diesen Beruf sehr wertgeschätzt. Nun möchte ich mich gerne auf ein duales Studium in Bremen bewerben. Leider habe ich noch keine Praktika oder sonstiges im sozialen Bereich absolviert und würde dieses auch gerne vorher noch tun.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Auswahlverfahren bei diesem Studiengang in Bremen ggf. beim Amt für Soziale Dienste?

Das Auswahlverfahren sieht ziemlich strukturiert aus und nur die "Besten" im Eignungstest schaffen es dann zum Vorstellungsgespräch, bei dem man auch mündlich eine Gruppensituation, ein Rollenspiel und ein Einzelgespräch erfolgreich führen soll.

Ich habe tatsächlich etwas Angst, dass ich es nicht mal durch den Eignungstest schaffe und bei dem Vorstellungsgespräch habe ich auch stark das Gefühl, dass man hier echt gut performen muss.

Hat jemand von euch Erfahrungen in dem Bereich? Ich würde mich wirklich super dolle über eure Antworten freuen!!!

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u/Dinomaster0106 — 2 days ago

Soziale Arbeit studieren mit Autismus+ADHS - Erfahrungen & reizarme Berufsfelder?

Hallo miteinander, ich würde wirklich gerne Soziale Arbeit studieren, bin mir aber noch nicht 100% sicher, weil ich Autismus (und ADHS) habe und dementsprechend auch soziale Schwierigkeiten habe, z. B. mit Gesprächsführung, Kommunikation und Mimik. Das fällt so erstmal nicht auf, vor allem wenn man mit mir nicht so viel zu tun hat. Ich weiß auch, damit umzugehen bzw. es zu "tarnen". Trotzdem frage ich mich, inwieweit es eine Auswirkung auf den Bereich haben könnte und wie die Jobmöglichkeiten sind, wenn es nicht zu reizüberflutend sein soll. Ich habe mal zwei Jahre in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung gearbeitet und dort gemerkt, dass die Arbeit im Wohnheim (nicht das Klientel) schon mal nicht passt. Ich könnte mir am ehesten vorstellen, in der Frühförderung zu arbeiten oder in einem Bereich, der einen guten administrativen Ausgleich hat. Ich würde gerne von euch wissen:

Wie sind eure Erfahrungen im Studium (z. B. bezüglich Gruppenarbeiten und Nachteilsausgleich)?

Welche Jobmöglichkeiten/Arbeitsfelder im sozialen Bereich kennt oder nutzt ihr, die gut strukturiert, planbar und nicht zu reizüberflutend sind?

Habt ihr, falls ihr selbst betroffen seit oder jemanden kennt, spürbare Nachteile oder Vorteile durch Autismus und/oder ADHS?

Vielen Dank im Vorraus :)

Edit: Ich glaube, ich hab den verkehrten Flair genommen :(

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u/Glitzernder_Hase — 4 days ago

Vorurteile gegen Sozialarbeiter

Hallo zunächst mal, bitte nehmt das nicht zu Ernst:) Ich bin Heilpädagogin und arbeite in der Behinderten- und Einzelfallhilfe/ Migrationsberatung. Immer wieder höre ich „ Sozialpädagogin? Nee, die mag ich nicht“. Daraufhin habe ich mal genauer beobachtet, und mir ist tatsächlich aufgefallen, dass einige meiner Sozialpädagogen Kolleginnen viel mehr Verständnis für Klientel zeigen. Beispiel FASD Jugendliche „ Ah Du hast den Jobcenter Termin verschlafen“ schade. Du solltest das aber schon noch schaffen. Oder bei uns in der Migrationsberatung im Gruppenprogramm„ der hat so viel mit seinem eigenen Leben zu tun, da müssen wir schauen, dass wir mild mit ihm umgehen und uns freuen, wenn er überhaupt da ist“.

Mir auf aufgefallen, dass ich viel mehr in „Förderkategorien denke“. Ok: er ist zu spät? Das geht so nicht. Wir müssen schauen, wie wir erreichen, dass er pünktlich ist. „ Er schreibt nie Bewerbungen?“ Dann muss ich auf Dauer dem Jobcenter melden, wenn er es nicht macht. Ich bin auch zum Beispiel auch nicht gegen Polizisten sondern sogar für gute Zusammenarbeit. Manche Soz Pädagogen kommen mir zu lasch vor. Aber das ist nur eine Beobachtung. Vielleicht könnt ihr mir mal eure Einschätzung zu o g Situationen geben:)

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u/Hopeful_Cry1685 — 4 days ago
▲ 43 r/Soziales_Arbeit+2 crossposts

Krebsgefahr im Wohnheim: Studierendenwerk wollte Asbest-Skandal vertuschen (WDR-Beitrag + Ergänzungen der Betroffenen)

Kontext/Sachverhalt: https://reddit.com/r/Studium/comments/1qj3332

Diese und weitere Aufnahmen sowie mehr hier.

 

Der QR-Code, der weiße DM Sans Text mit schwarzem Rahmen/Hintergrund und das Foto ab 2:24 wurden nachträglich eingefügt und sind nicht Teil der WDR-Sendung.

 

TL;DR: Jahre lang waren in unserem Wohnheim Laerholzstraße 17/19 in Bochum große Löcher in den Wänden, obwohl dort Asbest verbaut ist. Der Träger (AKAFÖ) hat das geleugnet und wollte die Löcher, trotz Bitten der Bewohner mit Verweis auf Gesundheitsrisiken, nicht schließen. Als eine vom AKAFÖ beauftragte Firma im Oktober in der Haushälfte 17 unsachgerecht sanierte, wurden einige Bewohner darauf aufmerksam und meldeten es dem AKAFÖ und den Behörden. Die Arbeiter hatten unter anderem ohne Abschottungen bei geschlossenen Fenstern Eternitrohre zerstückelt. Das AKAFÖ beauftrage einen Gutachter, dessen Gutachten spätestens am 24.10.2025 vorlag. Allerdings wurde es verschwiegen und ein zweiter Gutachter beauftragt. Dieser äußerte am 30.10.2025 einen Verdacht. Wenige Stunden später ließ das AKAFÖ mit unklaren Angaben die Haushälfte 17 wegen „Brandschutz“ räumen. Die (mögliche) Asbest-Belastung wurde wissentlich verheimlicht und erst nach der Räumung mitgeteilt, so dass wir den Staub aufwirbelten und ohne Masken einatmeten. Das AKAFÖ wollte vertuschen, dass es schon vorher ein Gutachten gab, aber scheiterte. Dann hat es uns gezielt unter Druck gesetzt, um uns mit schmutzigen Methoden neue Verträge für meist teurere und/oder schlechtere Unterkünfte anzudrehen. Das AKAFÖ wird seiner Verantwortung und Pflichten nicht gerecht.

 

Später hat das AKAFÖ eine widersprüchliche Stellungnahme veröffentlicht, auf die wir geantwortet haben: https://reddit.com/r/Studium/comments/1qzdmiq

u/MyIndividualUsername — 5 days ago
▲ 330 r/Soziales_Arbeit+1 crossposts

Wir werden belächelt

Wir werden nicht ernst genommen und nur noch belächelt, sowas würde er sich niemals gegenüber Lehrern, Polizisten oder Richtern trauen.
Ein Sinnbild dessen was man von uns in Deutschland hält. Und wie Versorgungslücken und Verantwortung versucht werden auf medizinisches Personal zu schieben.

Solche Aussagen müssen bei der nächsten Wahl spürbar sein.
800.000 Lehrer lassen nicht mit sich spielen.

Aber 445.000 Ärzte und 1.8mio Pflegekräften kann man Stellen streichen, schlechte Arbeitsbedingungen zumuten und dann noch die Verantwortung dort abladen.

Der zweite Typ , steht mit der Hochschulgruppe der SPD in Verbindung, nicht alle in der SPD aber immer wieder SPD

u/Far-Cat-6491 — 7 days ago

Arbeitsbereiche

Moin,
in welchem Bereich der Sozialen Arbeit seid ihr tätig?
Was sind so die Vor- und Nachteile?
Würdet ihr den Bereich weiterempfehlen oder gerne in einen anderen wechseln?

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u/OtherwiseControl8098 — 7 days ago

Rassistische Adressat*innen

Wie geht ihr mit Rassismus in der Beratung um? Ich arbeite ziemlich selbstständig in einer Beratungsstelle (im Gesundheitsbereich) am Rande von Berlin. Ein Großteil der Adressat*innen machen mal rassistische Kommentare "nebenbei". Und ein kleinerer Teil will am liebsten hitzig diskutieren und Bild zitieren nonstop. Die meisten würde ich sogar eher als finanziell gut aufgestellt bezeichnen und trotzdem ist der Neid/Hass auf auf nicht-weiße Menschen unbegreiflich groß. Im Team (8 Personen) habe ich es noch nicht angesprochen, weil ich erst seit 5 Monaten die Stelle habe und noch keine zu großen Konflikte auslösen möchte. Besser gesagt: ich ahne, dass wir unterschiedliche Meinungen haben im Team und es Kolleg*innen gibt, die nicht ganz anderer Meinung sind und ähnlich rassistische Einstellungen haben wie unsere Adressat*innen.

Mich würde interessieren wie andere sich verhalten individuell und als Team/Träger.

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u/Fair_Card5172 — 9 days ago
▲ 3 r/Soziales_Arbeit+1 crossposts

Master Sozialwirtschaft sinnvoll?

Hallo, ich bin 32 Jahre alt und arbeite seit 5 Jahren als Sozialarbeiter in der Jugendhilfe.
Ich will mich nochmal weiterentwickeln und überlege deswegen berufsbegleitend Sozialwirtschaft bzw. Sozialmanagement zu studieren.
Haltet ihr das für sinnvoll um mich perspektivisch nochmal breiter aufzustellen?

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u/Horror-Fly-6082 — 7 days ago