![[RSS] Autofahrer bedroht Polizisten in Mainz bei Verkehrskontrolle](https://external-preview.redd.it/io-12UxPLbCGzmfMcM1bKmZrUxnqx7Nt2P3MVcXnnzk.jpeg?width=140&height=78&auto=webp&s=d189f1884cf21cd6c21e3bff51c65ed849485dff)
r/autobloed
![[RSS] Autofahrer bedroht Polizisten in Mainz bei Verkehrskontrolle](https://external-preview.redd.it/io-12UxPLbCGzmfMcM1bKmZrUxnqx7Nt2P3MVcXnnzk.jpeg?width=140&height=78&auto=webp&s=d189f1884cf21cd6c21e3bff51c65ed849485dff)
Social Experiment: Does holding a brick in hand make drivers slow down?
Suchbild: Grenzübergang Holland - Deutschland. Wer findet ihn?
Autoversichererlobby will Agressivität der Radfahrer nachweisen und zieht dafür heran, dass Radfahrer - wie nach § 5 Abs. 1 StVO grundsätzlich vorgesehen - links überholen.
udv.deStudie zu Aggression im Straßenverkehr: Jeder zweite Autofahrer reagiert sich sofort ab
> So gaben 92 Prozent aller Studienteilnehmer von sich an, Radfahrer besonders vorsichtig zu überholen. Gleichzeitig gaben 86 Prozent an, zu enge Überholmanöver bei anderen Fahrern zu beobachten.
🤡🤡🤡
Gewalt: Wegen Berührung eines Autos? Mann von Gruppe attackiert
zeit.deA wrong-way car kills British athlete (Finlay Tarling) during Volta a Portugal
Finlay Tarling, from the NSN Development Team, was the victim of a head-on collision during the eighth stage of the Tour of Portugal, between Melgaço and Fafe. The driver that ran over the runner did not belong to the race organizer and entered the circuit in the wrong direction, RTP reported.
The runner was rescued immediately, but ended up dying from injuries caused by the accident.
The organizers of the 87th Tour of Portugal confirmed the death of the young British runner and expressed their "most heartfelt condolences" to his family, teammates, the NSN Development Team and all his friends and loved ones.
source (Portuguese)
„Hab´übersehen, wie schnell ich gefahren bin“
krone.atIch weiß nicht, ob ich noch Anzeigen stellen soll
Ich hab bisher ja sowieso nur Situationen angezeigt, in denen mich jemand vorsätzlich bedroht/gefährdet bzw. sein Auto als Waffe eingesetzt hat, aber es passiert nix, außer dass ich Aufwand und Risiko habe, dass ein gewalttätiger Mensch meine Daten bekommt.
Autofahrer überholt im 100er Bereich bei Gegenverkehr mit 120 und bremst mich (Auto) auf 30 runter und zeigt den Mittelfinger, um sich für mein Hupen zu rächen? Eingestellt, weil "bisher straffrei geführt."
Autofahrer überholt 2 Radfahrer mit 100 km/h und 10cm Abstand, sodass sie vor Schreck fast einen bewaldeten Steilhang runterfahren? Lokale Polizei weigert sich, die Anzeige aufzunehmen, weil ich "nur" der Motorradfahrer im Gegenverkehr war, der ausweichen musste. Onlineanzeige wird komplett ignoriert.
Autofahrer überholt mit 120 über eine Kuppe mich (Fahrrad) mit 10cm Abstand und brake checked mich, weil ich schreie? Eingestellt, weil der Autofahrer aussagt, das Überholmanöver sei unproblematisch gewesen. Und keine Fahrerflucht oder Körperverletzung, weil der flüchtige Autofahrer behauptet hat, ich hätte gesagt, ich wolle keine Polizei.
Und jetzt vorhin wieder so ein Scheiß. Ich fahre mit dem Motorrad, 70er Bereich, ich fahre GPS-70. Autofahrer fährt auf 1-2 Meter "Abstand" ran und überholt dann möglichst knapp und hupt dabei. Also eindeutig Vorsatz bzw. "Belehrung"/Aggression.
Und ich überleg dann: zeig ich das an? Online-Anzeige ist schnell gemacht, aber man kann keine VIdeos hochladen, also nur Screenshots. Dann ruft mich am Montag garantiert die Polizei an und verlangt, dass ich das Video auf CD vorbeibringen und dort nochmal aussage, obwohl schon alles online steht. Heißt ich muss 2-3 Überstunden machen und risikiere, dass mich die Polizei wegen der Dashcam anscheißt. Und eingestellt wird es sowieso, weil "ist ja nichts passiert."
Aber der Autofahrer ist halt ein stinknormaler Boomer, seine Frau auf dem Beifahrersitz, auf Sonntagsausflug, unter Überholzwang leidend.. Und ohne sein Auto als Schutz würde der sowas nie machen. Das ist wie, als würde er im Supermarkt mit einem Hammer herumfuchteln, damit er an der Kasse schneller dran kommt. Da würde ihn ihn zurecht jemand umboxen und wegsperren. Aber im Auto? Ganz normales Verhalten.
Ein Einjähriges läuft in der Fußgängerzone vor einen Transporter. Und plötzlich geht es vor Gericht darum, wie nah der Opa hätte sitzen müssen
Ein Großvater sitzt mit zwei Enkeln vor einer Eisdiele in Elmshorn. Fußgängerzone, ein paar Meter weiter ein Spielplatz.
Der ältere Enkel spielt dort drüben. Der jüngere ist ein Jahr und drei Monate alt und sitzt mit am Tisch.
Bis er eben nicht mehr am Tisch sitzt.
Das Kleinkind läuft los, quer über den Gehweg, direkt vor einen Kleintransporter. Der Fahrer war im Schritttempo unterwegs, so wie es in einer Fußgängerzone mit erlaubtem Lieferverkehr sein muss.
Trotzdem wurde das Kind überrollt und schwer verletzt.
Vor dem Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht ging es dann um eine Frage, die sich Eltern und Großeltern selten stellen. Was passiert eigentlich, wenn beide Seiten etwas falsch gemacht haben?
Die Antwort fiel geteilt aus. Die Versicherung des Transporterfahrers trägt 55 Prozent, der aufsichtspflichtige Großvater 45 Prozent.
Entscheidend war für das Gericht das Alter des Kindes. Bei einem Kind von einem Jahr und drei Monaten reicht es nicht, es im Blick zu haben.
Man muss jederzeit körperlich eingreifen können. Also nah genug sein, um wirklich zuzugreifen.
Der Großvater saß am Tisch, und das Kind konnte sich unbemerkt davonmachen. Genau darin sah das Gericht die Verletzung der Aufsichtspflicht.
Und die Fußgängerzone? Die schützt weniger zuverlässig, als viele annehmen. Lieferverkehr ist dort oft erlaubt, und ein Transporter im Schritttempo bleibt ein Transporter.
Für den Fahrer bedeutet das umgekehrt keinen Freibrief. In Fußgängerzonen gilt für Fahrzeugführer eine gesteigerte Sorgfaltspflicht, gerade gegenüber Kindern und anderen schutzbedürftigen Personen.
Beide Seiten hatten also ihren Anteil. Nur eben nicht denselben.
Wer es schwarz auf weiß nachlesen will: Das Verfahren läuft beim Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht unter Az. 7 U 91/25.
Kleiner Hinweis am Rande: Das Vorschaubild oben drüber zieht sich Reddit automatisch aus dem Quellartikel. Solche Bilder sind inzwischen fast immer KI-gemacht und haben mit echten Beteiligten oder Schauplätzen nichts zu tun.
In eigener Sache: Dieser Beitrag stammt von der Rechtsanwaltskanzlei Kotz. Habt ihr einen ähnlichen oder vielleicht auch einen ganz anderen Fall? Meldet euch gerne über unsere Webseite www.ra-kotz.de. Die Ersteinschätzung ist bei uns kostenlos. Und erwähnt gerne, dass ihr von Reddit kommt, dann können wir eure Anfrage besser zuordnen.
Cycliq „Loop“ Funktion vs DGSVO
Hallo Community,
an Personen die Cams am Fahrrad nutzen: welche habt ihr und erfüllen diese die tatsächlichen Anforderungen der DSGVO/Rechtssprechung bzgl. anlassloser Aufzeichnung/Loopfunktion?
Ich nutze zwei Cycliq und habe es bisher immer hingenommen, dass die „Loopfunktion“ keine echte ist da ja die Videos erst gespeichert und erst überschrieben werden wenn die Karte voll ist. Eine echte rechtskonforme Lösung wäre mir allerdings sehr viel lieber.
Ebenso kann man afaik bei der vorderen Cycliq die Tonaufnahme nicht abstellen.
Daher die Fragen: gibt es Alternativen? Wie geht ihr mit dieser rechtlichen Unsicherheit um? Hat jemand schonmal ein Bußgeld bekommen, z.B. nachdem ein Video als Beweismittel übermittelt wurde?
Danke und allzeit gute und konfrontationsarme Fahrt!
Opa (85) verursacht zwei Verkehrsunfälle und verweigert Amtsarztbesuch
Aggressivität im Straßenverkehr: Aggression im Straßenverkehr nimmt Langzeitstudie zufolge zu
zeit.deAutos werden größer und größer
Wann ist endlich Schluss damit?
Da passt ein Rollstuhl, Kinderwagen oder jemand mit Einkaufstüten doch problemlos durch...
Viele Autobesitzer in Großstädten sind asozial
Mich nervt am Großstadtverkehr inzwischen einfach nur noch, wie viel unnötiger Stress und gegenseitiger Hass daraus entsteht. Und ja: Einen ziemlich großen Anteil daran haben meiner Meinung nach Autobesitzer.
Das Problem ist ja nicht, dass Menschen Auto fahren. Das Problem ist, dass in einer dicht bebauten Stadt alle Verkehrsmittel um denselben beschissenen Quadratmeter kämpfen sollen. Autos, Fahrräder, Fußgänger, Lieferverkehr, ÖPNV – und natürlich soll trotzdem jeder möglichst direkt vor seiner Haustür parken können.
Und dann wundern wir uns, dass sich alle gegenseitig auf den Sack gehen.
Fahrräder gehören nicht auf den Gehweg. Punkt. Als Fußgänger habe ich keinen Bock, ständig auf irgendwelche Fahrräder achten zu müssen, die mit 25 km/h an mir vorbeischießen. Und als Radfahrer habe ich genauso wenig Bock, mich auf einen aufgemalten Streifen zwischen zwei Autospuren quetschen zu müssen, wo rechts und links tonnenschwere Karren vorbeirauschen und beim Abbiegen regelmäßig jemand „ups“ sagt.
Verkehr muss baulich und sinnvoll getrennt werden. Fußgänger brauchen ihren Raum. Fahrräder brauchen ihren Raum. Autos brauchen ihren Raum. Und der ÖPNV sowieso.
Nur: Dafür braucht man Platz.
Und dieser Platz fällt in Berlin nun mal sehr häufig genau dort weg, wo heute Autos stehen.
Das ist der Punkt, an dem die Diskussion regelmäßig komplett entgleist. Sobald irgendwo zehn Parkplätze wegfallen sollen, ist plötzlich von „Enteignung“, „Autohass“ und „grüner Ideologie“ die Rede.
Gleichzeitig steht in Friedrichshain gefühlt jeder zweite Straßenrand voller Autos, bei denen man sich fragt, ob die überhaupt noch jemand fährt.
Da steht dann ein halber Neuwagen. Seit Wochen. Vielleicht seit Monaten. Unter dem Auto sammelt sich langsam ein eigenes Ökosystem, oben drauf liegt Laub, und irgendwann fragt man sich: Wofür genau braucht diese Karre eigentlich öffentlichen Raum?
Und ja, natürlich braucht es Menschen, die beruflich oder privat auf ein Auto angewiesen sind. Natürlich gibt es Menschen, die regelmäßig fahren. Natürlich gibt es Lieferanten, Handwerker, Menschen mit Einschränkungen etc.
Aber wenn jemand sein Auto 99 % der Zeit irgendwo im öffentlichen Raum herumstehen lässt und es vielleicht einmal pro Woche für eine Stunde bewegt, dann ist das eben kein „Verkehrsmittel“, sondern in erster Linie ein privater Gegenstand, der dauerhaft öffentlichen Raum beansprucht.
Und dann gibt es noch die andere Kategorie: irgendwelche Schrottkarren, die monatelang vor sich hin gammeln, weil offenbar niemand Lust hat, das Ding endlich abzumelden und zur Verwertung zu bringen.
Was mich daran besonders nervt: Selbst unter Autofahrern müsste man doch eigentlich ein Interesse daran haben, dass die Straßen funktionieren.
Weniger unnötig herumstehende Autos → mehr Platz für vernünftige Verkehrsführung → weniger Konflikte → weniger Stau → weniger Stress für alle.
Aber nein. Stattdessen wird um jeden einzelnen Parkplatz gekämpft, als wäre er ein unveräußerliches Menschenrecht.
Wenn du in einer Großstadt unbedingt ein Auto besitzen willst, das du einmal pro Woche brauchst: Das ist natürlich dein gutes Recht.
Aber vielleicht ist es dann auch dein gutes Recht, dafür zu akzeptieren, dass dieses Auto nicht selbstverständlich 24/7 einen Teil des knappsten öffentlichen Raums der Stadt besetzt.
Denn ganz ehrlich: Der Großteil des Hasses im Straßenverkehr entsteht doch genau dort, wo unterschiedliche Verkehrsteilnehmer gezwungen werden, sich denselben viel zu kleinen Raum zu teilen.
Und ja, damit meine ich auch Bike-Mike, Pedestrian-Petra und Öffi-Olaf: Wer sich ansonsten vorbildlich mit Fahrrad, zu Fuß oder ÖPNV durch die Stadt bewegt, aber trotzdem noch‘ne eigene Karre irgendwo rumstehen hat, ist Teil des Problems!!!
Dein Auto steht nutzlos rum und blockiert den Platz , den wir dringend benötigen!
EDIT: Keine Ahnung, was mich gestern abend geritten hat. Irgendwas maximal ADHS-Weirdo-mäßiges hat mir zwischen Tür und Angel eingeredet, dass der Text unbedingt auf Englisch sein muss. Hab’s jetzt wieder zurück auf Deutsch gestellt. Weiter im Text.