Ein Einjähriges läuft in der Fußgängerzone vor einen Transporter. Und plötzlich geht es vor Gericht darum, wie nah der Opa hätte sitzen müssen
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Ein Einjähriges läuft in der Fußgängerzone vor einen Transporter. Und plötzlich geht es vor Gericht darum, wie nah der Opa hätte sitzen müssen

Ein Großvater sitzt mit zwei Enkeln vor einer Eisdiele in Elmshorn. Fußgängerzone, ein paar Meter weiter ein Spielplatz.

Der ältere Enkel spielt dort drüben. Der jüngere ist ein Jahr und drei Monate alt und sitzt mit am Tisch.

Bis er eben nicht mehr am Tisch sitzt.

Das Kleinkind läuft los, quer über den Gehweg, direkt vor einen Kleintransporter. Der Fahrer war im Schritttempo unterwegs, so wie es in einer Fußgängerzone mit erlaubtem Lieferverkehr sein muss.

Trotzdem wurde das Kind überrollt und schwer verletzt.

Vor dem Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht ging es dann um eine Frage, die sich Eltern und Großeltern selten stellen. Was passiert eigentlich, wenn beide Seiten etwas falsch gemacht haben?

Die Antwort fiel geteilt aus. Die Versicherung des Transporterfahrers trägt 55 Prozent, der aufsichtspflichtige Großvater 45 Prozent.

Entscheidend war für das Gericht das Alter des Kindes. Bei einem Kind von einem Jahr und drei Monaten reicht es nicht, es im Blick zu haben.

Man muss jederzeit körperlich eingreifen können. Also nah genug sein, um wirklich zuzugreifen.

Der Großvater saß am Tisch, und das Kind konnte sich unbemerkt davonmachen. Genau darin sah das Gericht die Verletzung der Aufsichtspflicht.

Und die Fußgängerzone? Die schützt weniger zuverlässig, als viele annehmen. Lieferverkehr ist dort oft erlaubt, und ein Transporter im Schritttempo bleibt ein Transporter.

Für den Fahrer bedeutet das umgekehrt keinen Freibrief. In Fußgängerzonen gilt für Fahrzeugführer eine gesteigerte Sorgfaltspflicht, gerade gegenüber Kindern und anderen schutzbedürftigen Personen.

Beide Seiten hatten also ihren Anteil. Nur eben nicht denselben.

Wer es schwarz auf weiß nachlesen will: Das Verfahren läuft beim Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht unter Az. 7 U 91/25.

Quelle: https://www.mdr.de/ratgeber/recht/aufsichtspflicht-kleinkinder-fussgaengerzone-verbeamtung-muslimbruderschaft,udw-146.html

Kleiner Hinweis am Rande: Das Vorschaubild oben drüber zieht sich Reddit automatisch aus dem Quellartikel. Solche Bilder sind inzwischen fast immer KI-gemacht und haben mit echten Beteiligten oder Schauplätzen nichts zu tun.

In eigener Sache: Dieser Beitrag stammt von der Rechtsanwaltskanzlei Kotz. Habt ihr einen ähnlichen oder vielleicht auch einen ganz anderen Fall? Meldet euch gerne über unsere Webseite www.ra-kotz.de. Die Ersteinschätzung ist bei uns kostenlos. Und erwähnt gerne, dass ihr von Reddit kommt, dann können wir eure Anfrage besser zuordnen.

mdr.de
u/MelonDusk123456789 — 5 days ago
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FDP Berlin so: "Bitte Radler, wählt uns nicht - wir schützen die geplagten Anwohner vor euch."

u/No-Information-2571 — 15 days ago
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Shocking video of cyclist causing an accident, taunting the driver, then fleeing the scene. These menaces must be stopped.

u/BillyMooney — 16 days ago

Vier Verletzte nach mutmaßlichem Autorennen auf der A21

Zwei Autos rasen, ein drittes wird gerammt – vier Menschen landen im Krankenhaus, der Schaden liegt bei fast 80.000 Euro. Warum die Polizei jetzt von einem illegalen Rennen ausgeht.

Wankendorf/Stolpe. Bei einem Autounfall auf der Autobahn 21 sind zwischen Wankendorf und Stolpe vier Menschen verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren am Freitagabend zwei Wagen dicht hintereinander mit deutlich zu hohem Tempo in Richtung Kiel unterwegs, wie die Polizei berichtete. Eines der Autos kollidierte in der Folge mit einem dritten Fahrzeug. Dessen 64 Jahre alter Fahrer wollte nach einem Überholvorgang gerade wieder auf die rechte Spur, als er von dem Wagen eines 22-Jährigen erwischt wurde.

Beide Pkw krachten in die Außenplanke und kamen an der Mittelplanke zum Stehen. „Auf der Fahrbahn erstreckte sich ein Trümmerfeld von bis zu 100 Metern. Beide Fahrzeuge wurden zerstört, der Sachschaden an den Fahrzeugen und den Schutzplanken beläuft sich auf fast 80.000 Euro“, berichtete die Polizei.

Illegales Rennen?

Die beiden Autofahrer wurden leicht verletzt. In dem Auto des 64-Jährigen erlitten zudem zwei Frauen schwere Verletzungen. Alle vier Verletzen kamen in Krankenhäuser. Der 36 Jahre alte Fahrer des zweiten zu schnellen Autos blieb unverletzt.

Die Polizei ermittelt nun gegen die beiden 22 und 36 Jahre alten Autofahrer wegen des möglichen Verdachts auf ein illegales Kraftfahrzeugrennen. Sie müssen sich auch wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der fahrlässigen Körperverletzung in einem Strafverfahren verantworten.

tageblatt.de
u/No-Information-2571 — 28 days ago

Bremen startet Vollzug gegen aufgesetztes Parken in der Neustadt

In den Wohnquartieren der Neustadt, in denen es besonders eng ist, werden zahlreiche Straßen neu beschildert und markiert. Zudem fällt jeder fünfte bislang genutzte Parkplatz weg.

Grund dafür ist, dass künftig das aufgesetzte Parken auf den Gehwegen nicht mehr geduldet wird. Durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist Bremen gezwungen, etwas gegen illegales Gehwegparken zu tun. So sei am Ende mehr Platz auf den Bürgersteigen für zum Beispiel Schulkinder, aber auch für beeinträchtigte Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen. Sicherer, fairer und übersichtlicher für alle soll das Parken in der Neustadt werden, sagte der Staatsrat im Mobilitätsressort, Ralph Baumheier (SPD), beim Auftakt der Markierungsarbeiten im Hohentor am Montag.

Anwohnerparken startet im November

In manchen Straßen darf künftig nur einseitig auf der Fahrbahn geparkt werden. Wo genug Platz auf dem Gehweg ist, dort kann man auch künftig sein Auto "aufgesetzt" hinstellen. Bald aber nur noch da, wo deutliche Markierungen das ausdrücklich erlauben. Außerdem bekommt die Bremer Neustadt Parkscheinautomaten und weitere Fahrradbügel.

Im November kommt in den betroffenen Vierteln dann auch das Bewohnerparken. Das soll es denjenigen, die dort wohnen, erleichtern, einen Stellplatz am Straßenrand zu bekommen. Zunächst gilt diese Parkordnung für drei Quartiere im Modellgebiet Neustadt-West. Nach und nach soll das Ganze auf 38 weitere Parkzonen in Bremen übertragen werden.

butenunbinnen.de
u/No-Information-2571 — 28 days ago

ICH WURDE AUSGERAUBT!!!!111 (sagt der YouTuber)

Alternativ: ich stehe unberechtigt länger als 1 Stunde auf dem Privatgelände vom McDonald's, kassiere eine Strafe, und lerne nichts daraus - darum gleich nochmal, und nochmal.

Außerdem: "früher war das noch nicht so"

youtube.com
u/No-Information-2571 — 29 days ago

Illegales Rennen? Polizei stoppt Raser-Duo in Lübeck

Mit quietschenden Reifen und aufheulenden Motoren durch Lübeck: Zwei junge Fahrer verloren nach einem mutmaßlichen Rennen in der Nacht ihre Führerscheine. Wie die Polizei sie stoppte.

Lübeck. Polizisten haben in Lübeck ein mutmaßliches illegales Autorennen gestoppt. Zwei Beamte waren in der Nacht zum Sonntag gegen 23.40 Uhr im Stadtteil St. Lorenz zwei Fahrzeuge aufgefallen, die in hohem Tempo von der Neuen Hafenstraße über die Eric-Warburg-Brücke in Richtung der Einsiedelstraße fuhren, wie die Polizei berichtete. Sie nahmen die Verfolgung auf.

In der Einsiedelstraße sollen sich die Autos wiederholt gegenseitig überholt haben. Dann hielten sie vor einer roten Ampel, „bei Grünlicht sollen beide stark mit aufheulenden Motoren und durchdrehenden Reifen beschleunigt haben“, teilte die Polizei mit. An einer Tankstelle hielten die Einsatzkräfte die Wagen für eine Kontrolle an.

Die 18 und 23 Jahre alten Fahrer hatten beide ihren Führerschein noch auf Probe. Ein Staatsanwalt ordnete die Beschlagnahme der Papiere an. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen den 18-Jährigen aus Lübeck und den 23-Jährigen aus Hessen.

tageblatt.de
u/No-Information-2571 — 1 month ago

Rechts überholt und Mittelfinger gezeigt - Raser gestoppt

Nach riskanten Manövern und einer beleidigenden Geste hat die Polizei einen Autofahrer in der Eifel gestoppt. Bevor er weiterfahren durfte, musste er zahlen.

Prüm (dpa) - Erst fuhr er dicht auf, dann überholte er rechts und zeigte den Mittelfinger: Dieses Verhalten kommt einen Autofahrer in der Eifel nun teuer zu stehen. Andere Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 51 in der Nähe von Prüm alarmierten am frühen Abend umgehend die Polizei, weil sie sich von dem Raser bedrängt fühlten und seine Fahrweise als rücksichtslos beschrieben.

Wie die Beamten berichteten, konnte der Autofahrer wenig später bei einer Sofortfahndung gestellt und kontrolliert werden. Weil der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine sogenannte Sicherheitsleistung zahlen, bevor er weiterfahren durfte. Ferner sei ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet worden, hieß es.

rheinpfalz.de
u/No-Information-2571 — 1 month ago

A67: Polizei stoppt Falschfahrer durch Schuss in den Reifen

Mit mehreren Streifenwagen hat die Polizei versucht, einen Falschfahrer auf der A67 zwischen Büttelborn und dem Frankfurter Flughafen zu stoppen. Erst nach einem Schuss in den Reifen war die gefährliche Fahrt des 49-Jährigen beendet. Er stand wohl unter Drogen.

Mehr als 20 Minuten lang war ein Falschfahrer am frühen Samstagmorgen auf der A67 unterwegs. Dabei fuhr er aus Darmstadt kommend Richtung Rüsselsheim, wie die Polizei der hessenschau berichtete - allerdings auf der falschen Seite.

Nachdem gegen 2.30 Uhr die ersten Notrufe bei der Polizei eingegangen waren, schickte diese mehrere Streifenwagen los. Doch die Versuche, den 49 Jahre alten Fahrer zu stoppen, scheiterten zunächst.

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hessenschau.de
u/No-Information-2571 — 1 month ago

Von Auto erfasst: 34-jähriger aus München stirbt bei Radl-Unfall bei Rosenheim

Tödlicher Crash bei Riedering: Ein Radfahrer stirbt beim Zusammenstoß mit einem Auto. Wie konnte es zu dem tragischen Unfall kommen?

Ein 34 Jahre alter Radfahrer ist bei Riedering (Landkreis Rosenheim) von einem Auto erfasst worden und dabei ums Leben gekommen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte. 

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 58 Jahre alte Autofahrerin am Samstag von hinten auf den Radfahrer zu. Dabei geriet sie zu weit nach rechts und stieß mit dem 34-Jährigen zusammen. Der Radfahrer wurde über das Auto geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam jede Hilfe für ihn zu spät. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde vor Ort medizinisch versorgt und anschließend betreut. 

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abendzeitung-muenchen.de
u/No-Information-2571 — 1 month ago

Illegale Autorennen in Berlin: „Rekordzahl an Verfahren könnte in diesem Jahr übertroffen werden“

Die Hauptstadt bleibt ein Hotspot beim Thema Raserei. Polizei und Justiz ermitteln jährlich zu Hunderten verbotenen Kraftfahrzeugrennen – und kämpfen gegen neue Phänomene.

Die Raserei auf Berlins Straßen nimmt nicht ab: Im ersten Halbjahr 2026 sind schon 476 neue Fälle verbotener Kraftfahrzeugrennen bei Amtsanwaltschaft und Staatsanwaltschaft gelandet. Das ergab eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Damit ist absehbar, dass in diesem Jahr die bisherige Rekordzahl an Verfahren übertroffen werden könnte“, sagte Oberamtsanwalt Andreas Winkelmann. Er leitet eine Spezialabteilung für verbotene Kraftfahrzeugrennen bei der Berliner Amtsanwaltschaft.

Die bislang höchste Anzahl von Raser-Fällen landete 2024 bei den Berliner Strafverfolgungsbehörden – es waren 923 Verfahren. 2025 lag die Zahl mit 876 Verfahren laut Behörden etwas darunter.

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tagesspiegel.de
u/No-Information-2571 — 1 month ago

Mit 134 km/h durch die 30er-Zone: BMW-Fahrer aus Berlin wird geblitzt

Ausgerechnet neben einer Kita rast der Fahrer mit 104 Kilometern pro Stunde zu viel auf dem Tacho durch Berlin. Auf ihn kommt nicht nur ein hohes Bußgeld zu.

Mit einer Geschwindigkeit von 134 km/h ist am Montag ein BMW durch die Residenzstraße gerast. Das teilte das Social-Media-Team der Berliner Polizei über ihren Whatsapp-Kanal mit. Erlaubt sind in der Straße im Bezirk Reinickendorf demnach nur 30 km/h. Der Fahrer war also mit 104 km/h zu schnell unterwegs. Die Polizei veröffentlichte das Blitzerfoto von dem Wagen des Rasers.

Auf den kommen jetzt nicht nur Kosten zu: Neben den 800 Euro, die er an das Ordnungsamt zahlen muss, erwarten den Fahrer zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. Schockierend ist der Vorfall auch, weil sich laut Polizei in unmittelbarer Nähe eine Kindertagesstätte befindet. (Tsp)

tagesspiegel.de
u/No-Information-2571 — 1 month ago

Klage abgewiesen: 244 Alleebäume in Zeuthen dürfen für Straßensanierung gefällt werden

  • Urteil: 244 Alleebäume in Zeuthen dürfen für die Straßensanierung gefällt werden
  • Klage scheitert: Naturschützer wollten die rund 80 Jahre alten Bäume retten
  • Kompensation: Vorgesehen sind rund 250 Neupflanzungen direkt an der Straße
  • Baustart verzögert: Arbeiten an der Seestraße beginnen frühestens 2027

244 Alleebäume an der Seestraße in Zeuthen (Dahme-Spreewald) dürfen im Rahmen der Straßensanierung gefällt werden. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) am Freitag. Damit wurde die Klage des Naturschutzbundes abgewiesen.

Am Donnerstag war über fünf Stunden mündlich verhandelt worden. Am Tag danach wurde das Urteil verkündet. Demnach ist der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der L401 rechtlich nicht zu beanstanden. Er weise keine Abwägungsfehler auf. Das Vorhaben sei nachvollziehbar begründet. Die klagenden Naturschützer hatten laut Gericht keine ausreichenden Argumente dagegen.

"Die beabsichtigte Sanierung der Straße mit einer Neuanpflanzung der rund 250 Alleebäume sowie der zusätzlichen Ersatzpflanzung weiterer 168 Bäume ist daher rechtlich zulässig", teilte das Gericht weiter mit.

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rbb24.de
u/No-Information-2571 — 1 month ago